Das war Tag 1 – Unvergessliche Momente in Cheltenham

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Der erste Tag des Cheltenham-Festivals 2017 brachte den erwartet tollen Hindernissport, die Rennvideos können wie immer bei RaceBets angeschaut werden.

Der Sieg von Altior in der Arkle Chase war zu erwarten, der Henderson-Wallach trat als unbesiegter Favorit an, doch die anderen Gewinner überraschten mal mehr und mal weniger.

Zum Auftakt im Supreme Novices‘ Hurdle wurde der deutschstämmige Favorit Melon vom großen Außenseiter Labaik bezwungen. Bemerkenswert war nach dem Altior-Erfolg der Sieg von Un Temps Pour Tout aus dem Stall von David Pipe. Der Wallach zeigte, dass Pferde einen Biorhythmus haben, denn er war der Vorjahressieger.

Champion Hurdle – Buveur D’air siegt unter Noel Fehily

Dass im Champion Hurdle Buveur D’air chancenreich sein würde, konnte erwartet werden, dennoch galt er als zweite Wahl von Besitzer J.P. McManus, doch Favorit Yamworth enttäuschte. Dafür wurde der dritte Starter dieses Besitzers My Tent Or Yours Zweiter.

Wie in der Racing Post ersichtlich, zahlte J.P. McManus insgesamt 79.905 britische Pfund an Nennungsgelder für seine Starter beim diesjährigen Cheltenham Festival, davon alleine 8.000 britische Pfund für die drei Starter im Champion Hurdle. Durch die Preisgelder für die beiden platzierten Starter in Höhe von 227.800 und 85.480 britischen Pfund sind die Nennungskosten also schon mehr als gedeckt.

Zum erwarteten Dreikampf kam es im Mares Hurdle, mit Apples Jade  gewann hier nicht die Favoritin. Tiger Roll, der Sieger in der folgenden National Hunt Chase, hatte bereits in seiner Jugend in Cheltenham triumphiert. Zum Abschluss gab es mit Tully East den vierten irischen Sieger. Für drei zeichnete Trainer Gordon Elliot verantwortlich. Die Zeit wird zeigen, was aus dieser Liste in die Geschichtsbücher eingeht.

Die Höhepunkte des Cheltenham Festivals 2017

Unvergessliche Momente waren in der langen Historie des seit dem Jahr 1911 im Prestbury Park veranstalteten Cheltenham-Festivals immer wieder zu verzeichnen. Einer liegt gar nicht lange zurück: 2015 sprach alles für eine Viererserie von Trainer Willie Mullins aus Irland: Douvan, Un De Sceaux und Faugheen hatten für ihn sowie Jockey Ruby Walsh gewonnen, im folgenden Rennen ging die Tendenz eindeutig zu Annie Power – doch die fiel klar in Führung liegend an der letzten Hürde.

Auch 2010 gab es einen Unverlierbaren namens Duinguib – der nicht gewann, was für mehr als nur ein Raunen sorgte. Der Siegritt von Sir Anthony McCoy auf Wichita Lineman ging in die Geschichtsbücher ein, da es unmöglich schien, dass dieser Wallach nach zahlreichen Fehlern würde gewinnen können.

Andersrum war es 2005 mit dem Spitzenhürdler Harchibald: Er führte klar, schien nicht mehr verlieren zu können, wurde aber dennoch von Hardy Eustace eingeholt. Apropos Hürden: Der legendäre Istabraq hatte das Champion Hurdle vier Mal gewonnen und schien vor seinem fünften Triumph zu stehen. Das Festival 2011 musste aufgrund der Maul- und Klauen-Seuche jedoch abgesagt werden. Zwar trat Istabraq auch 2002 in Cheltenham an, verletzte sich im Rennen jedoch früh und beendete seine Karriere.

Die Höhepunkte des Cheltenham Festivals 2017

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