Galopp+Insider Maxim Pecheur: „Glück gehört immer dazu“

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Es muss ihm alles noch vorkommen wie in einem Traum: Erst hatte Maxim Pecheur nur einen Außenseiter im IDEE 148. Deutschen Derby mit Sternkranz zu reiten. Doch urplötzlich erhielt er im wichtigsten Rennen des Jahres das Engagement auf Gestüt Röttgens Windstoß, einem der Mitfavoriten im Blauen Band in Hamburg-Horn. Der 26-jährige nahm seine Chance beim Schopfe und sicherte sich nach einem grandiosen Finish die Prüfung, die viele der ehemaligen Starjockeys hierzulande bis zum Karriereende nicht gewonnen haben. Das Blitzlichtgewitter war groß für einen jungen Mann, der noch ganz am Anfang seiner Laufbahn steht.

Exklusiv im RaceBets Galopp+Insider auf unserem Blog gibt Maxim Pecheur einen Einblick in seine bisherige Karriere und seine Gefühle nach dem Derbysieg:

Windstoss siegt unter Maxim Pecheur im IDEE 148. Deutschen Derby am 02.07.2017 Renntag in Hamburg.

„Durch den Rennclub Saarbrücken und Herrn Schmeer entstand mein erster Kontakt zu Rennpferden. Kurz darauf begann ich eine sehr lehrreiche, bildende und harte Lehre bei Christian von der Recke in Weilerswist. Da ich leider ritttechnisch nicht so sehr beachtet wurde zu Beginn, musste ich eine Alternative in Iffezheim suchen. Da begann ich daraufhin bei Gerald Geisler zu arbeiten.

Dort bekam ich immer mehr Chancen und konnte auch für den Stall Rennen gewinnen, wodurch ich meine Erlaubnis relativ schnell verlor. Mir gelangen damals schon 57 Siege und Platz 5 in der deutschen Statistik, was angeblich nach dem legendären Georg Bocskai das beste Ergebnis eines Auszubildenden in der Geschichte gewesen sein soll.

Danach war mein weiterer Weg eher durch sehr viel Fleiß und harte Arbeit gekennzeichnet. Durch viele Ritte in der deutschen und französischen Provinz sowie Belgien und Frankreich konnte ich immer aktiv bleiben und Rennen reiten. Schließlich erfolgte der Wechsel zu Markus Klug nach Heumar, der mich von Anfang an stark unterstützte.

Maxim Pecheur und Markus Klug mit Derbysieger Windstoß am 10.07.2017 im Rennstall Gestüt Röttgen.

Von Anfang an bekam ich meine Rotte und Chancen, die mich persönlich aber auch in der deutschen Jockeyriege weiter voran brachten. Die Krönung der bisherigen Karriere war neben vielen tollen Siegen und einigen Gruppe-Platzierungen natürlich der Sieg im Deutschen Derby mit Windstoß. Die Umstände waren zwar etwas glücklich, aber Glück gehört nun einmal immer dazu, besonders in unserem Sport.

Direkt zum Video vom Derby 2017!

Für die Zukunft hoffe ich, weiter auf der traumhaften Anlage von Röttgen und mit meinem Trainer Markus Klug zusammenarbeiten zu können. Außerdem möchte ich natürlich weiterhin in Deutschland in den Top 10 bleiben sowie ab und an ein besseres Rennen gewinnen.“

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