GRADE 2 – $200,000 CITY OF HOPE MILE in SANTA ANITA

USA Highlight
RaceBets Million

von Jeremy Plonk

Letzte Woche in Santa Anita gab es eine große Überraschung im Race of the Week durch den Sieg von Mongolian Groom, der in einem kleinen Feld von nur sechs Pferden McKinzie hinter sich ließ. Auch diese Woche schauen wir für das Race of the Week in den Santa Anita Park. Und zwar auf die zur Gruppe 2 gehörenden Hope Stakes. Elf Starter versuchen sich auf der Meile der Grasbahn. Das City of Hope ist Rennen 8 am Samstag und gehört zu einer Karte mit sieben Gruppeprüfungen. Der Sieger wird keine so hohe Quote wie letzte Woche zahlen (25faches Geld), aber gutes Geld ist zu verdienen.

Direkt zur City of Hope Mile

Fakten zum Rennen:

  • Schnellste Siegerzeit: 1:31:84 No Jet Lag im Jahr 2013
  • Meiste Siege: Kein Besitzer oder Pferd gewann dieses Rennen mehrfach.
  • Erfolgreichster Jockey: Gary Stevens – 4 Siege, der erste 1986, der letzte 2018
  • Erfolgreichster Trainer: 6 Neil Drysdale
Sharp Samurai
Sharp Samurai

Das 2018 City of Hope wurde von Sharp Samurai gewonnen. Jockey Gary Stevens siegte in dieser Prüfung innerhalb von 22 Jahren viermal. Er ritt Sharp Samurai für Trainer Mark Glatt, der hier erstmals erfolgreich war. Es gewann der Favorit mit einer Nase gegen Fly to Mars. Der dieses Jahr wieder laufende Ohio wurde deutlicher zurück Dritter.

Die Einleitung:

Das zweite Wochenende des Herbstmeetings in Santa Anita bietet einige Vorbereitungsrennen für den Breeders‘ Cup Anfang November. Die The City of Hope Mile, ein Trial für die Breeders’ Cup Mile, ist das Highlight einer zehn-Rennen-Karte, das auch Rennen wie das LA Woman (für Stuten) und das Santa Anita Sprint Championship präsentiert. In diesem kommt es zu einem Duell der starken Shancelot und Omaha Beach. Aus der Perspektive des Wetters ist die City of Hope Mile klar interessanter.

Ein Blick auf das Feld:

OHIO und BOLO gewannen Gruppe 1-Rennen an der Westküste. CATAPULT ist Gruppe 2-Sieger, außerdem war er Zweiter in der letztjährigen Breeders‘ Cup Mile. RIVER BOYNE ist mehrfacher Sieger auf dem genannten Level, auch er war in der Gruppe 1 platziert. BIG SCORE ist ein Gruppe 3-Sieger und ebenfalls in der höchsten Kategorie in die Platzränge gelaufen. PRINCE EARL gewann auf Gruppe 2-Level und KINGLY in der Gruppe 3. Für eine Gruppe 2-Prüfung ist dies ein bemerkenswertes Feld.

Bolo
Bolo

Tempo:

BOLO lief nach seiner Pause dreimal von vorne. Er hat eine Box weit außen, was nicht ideal ist. KINGLY hat einigen Speed, wie bei Pferden seines Trainers üblich. OHIO kann innen direkt nach vorne, ebenso RESTRAINEDVENGEANCE, der vermutlich eher presst. Taktisch sollte es für alle Starter passen.

Unsere Analyse:

Die Pferde von der Westküste sind in diesem Jahr in den wichtigen Meilenrennen stark. Der einst in der Verkaufsklasse gelaufene OHIO gewann im März zu hoher Quote eine Gruppe 1-Prüfung. BOLO, nach einer zweijährigen Pause, sorgte im Gruppe 1-Rennen Shoemaker Mile im Mai zu sehr hoher Quote für eine Sensation. PRINCE EARLY pausierte neun Monate und gewann das Gruppe 2-Rennen Del Mar Mile ebenfalls für eine nicht niedrige Quote. Drei Rennen mit überraschenden Siegern und kein klarer Favorit, das macht diese Prüfung zu einem Wetträtsel.

Vielleicht spricht dies alles für einen Handicapper wie SYNCHRONY. Trainer Mike Stidham brachte ihn im letzten Winter in den Westen nach Del Mar, doch er hatte keinen guten Rennverlauf als Favorit in den zur Gruppe 2 gehörenden Seabiscuit Stakes. Beachten muss man ihn. Doch kann Joe Talamo ihn gut navigieren auf dieser Strecke? Das ist eine wichtige Frage bei einem von den Wettern oft stark beachteten Pferd.

Synchrony
Synchrony

CATAPULT gewann zwar keines seiner vier Rennen in diesem Jahr, war aber guter Vierter im Pegasus World Cup Turf zu Superstar Bricks and Mortar. Danach war er knapp geschlagen in der Kilroe Mile. Er lief von weiter vorne als gewohnt zuletzt in den Gruppe 2 Eddie Read auf etwas weiterer Strecke und war spät geschlagen. Die diesmal geforderte Distanz ist ideal und genügend Tempo sollte es geben. Er sollte gut im Rennen liegen können und genau deshalb das Pferd sein, das es zu schlagen gilt.

Catapult
Catapult

PRINCE EARL dürfte ebenfalls stärker beachtet werden, zumal der Stall von Phil D’Amato in Santa Anita oft gut abschneidet. Ebenso wie in Del Mar auf der Meile, wie die letzten Ergebnisse zeigen. Von allen aktuellen Siegern scheint sein letzter am meisten wert zu sein für den Samstag. Er gewann drei seiner fünf Rennen und hat nie enttäuscht. Aber er trägt mehr Gewicht und steht recht hoch in den Quoten. Das hat Gründe.

BOLO läuft in Santa Anita seine besten Rennen, aber er ist 7 Jahre und hatte seinen großen Schuss wie eingangs erwähnt im Mai. In Del Mar lief er schwächer, hatte jüngst keine Möglichkeiten gegen PRINCE EARL. Wegen der Startbox muss er schneller starten als gewohnt und etwas mehr Strecke zurücklegen.

Favoriten-Wette: CATAPULT lief in acht seiner zwölf Rennen über die Meile auf einen der ersten beiden Plätze. Die Distanz ist ideal und genügend Tempo sollte es geben.

River Boyne
River Boyne

Außenseitertipp: RIVER BOYNE ist ungemeint konstant. Er liebt Santa Anita, war sechsmal bei neun Starts erfolgreich. Außerdem war er zehnmal in Folge im Endkampf und insgesamt 16 Mal bei 18 Starts. Da Flavien Prat nicht vor Ort ist, reitet Ruben Fuentes, was die Quote erhöhen sollte. Das Pferd kommt aus einer Pause seit Mai.

100 Euro einsetzen: Siegwette auf CATAPULT.

Zum Santa Anita

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