Pferderennen USA: Thunder Road Stakes in Santa Anita

Pferderennen USA Highlight
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von Jeremy Plonk

Bei den Pferderennen USA steht auch dieses Wochenende ein Race of the Week im Fokus. Es wird abermals in Santa Anita entschieden. Es handelt sich um die Gruppe 3-Prüfung Thunder Road Stakes und um den Höhepunkt einer neun-Rennen-Karte. 10 Pferde laufen und der Ausgang ist offen.

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True Valor
True Valor

Im Jahr 2019 überraschte True Valor in den Thunder Road Stakes. Er startet dieses Jahr wieder. Sowohl Trainer Simon Callaghan als auch Jockey Andrea Atzeni versuchen mit diesem Pferd, den letztjährigen Erfolg zu wiederholen. Letztes Jahr liefen nur sechs Pferde, River Boyne war der geschlagene Favorit. Dieser kann Revanche am damaligen Sieger nehmen.

Thunder Road Stakes (Gruppe III) – 9. Februar 2019

Dieses Jahr sitzt Abel Cedillo im Sattel von River Boyne für Trainer Jeff Mullins. Letztes Jahr ritt Flavien Prat. Der versucht es 2020 auf Frontier Market für Trainer John Sadler.

Beste Starbox auf weiten Distanzen auf der Grasbahn:

  1. Box 7 – 17.2 % Sieger.
  2. Boxen 3 und 5 – 13.3 % Sieger.
  3. Box 9 – 12.5 % Sieger.
  4. Box 1 – 12.2 % Sieger.
  5. Box 4 – 12.0 % Sieger.

Top 5 Santa Anita Jockeys auf weiten Distanzen und auf Gras:

  1. Flavian Prat – 17.6 % Sieger. 58% Top 3. 
  2. Joel Rosario – 18.4 % Sieger. 55% Top 3
  3. Umberto Rispoli – 19.6 % Sieger. 45% Top 3.
  4. Abel Cedillo – 10.8 % Sieger. 35% Top 3.
  5. Mario Gutierrez – 17.9 % Sieger. 40% Top 3.

Top 5 Santa Anita Trainer auf weiten Distanzen und auf Gras:

  1. Richard Baltas – 33.3 % Sieger. 54% Top 3.
  2. Peter Miller – 20.0 % Sieger. 40% Top 3.
  3. Phil D’Amato – 10.0 % Sieger. 41% Top 3.
  4. Doug O’neill – 10.8 % Sieger. 38% Top 3.
  5. Richard Mandella – 18.8 % Sieger. 44% Top 3.

THUNDER ROAD STAKES in SANTA ANITA (Gruppe 3, 100.000 Dollar)

Samstag, 8. Februar 2020:

Die Einleitung:

Zwei Grupperennen gibt es am Samstag in Santa Anita. Dazu gehört die Gruppe 2-Prüfung Las Virgenes für dreijährige Stuten und das Gruppe 3-Rennen Thunder Road für Meiler auf Gras. Im Las Virgenes sieht man Kentucky Oaks Hoffnungsträgerin Venetian Harbor. Für Wetter und Freunde der Pferderennen USA ist das Thunder Road interessanter.

Ein Blick auf das Feld:

RIVER BOYNE und TRUE VALOUR sind Gruppe 2-Sieger. KINGLY, MUGARITZ und MAJESTIC EAGLE haben auf Gruppe 3-Level gewonnen. TAKE THE ONE O ONE war im Jahr 2017 Gruppe 1-platziert. Fragt sich, ob man allgemein wirklich von viel Klasse sprechen kann.

River Boyne
River Boyne

Tempo:

Die schnellen TAKE THE ONE O ONE und KINGLY starten weit außen, aber sie sollten schnell nach vorne kommen. Auch von MUGARITZ und CAMINO DEL PARAISO ist ein schneller Start zu erwarten. Es wird also genügend Tempo geben.

Unsere Einschätzung:

Vor einem Jahr war Titelverteidiger TRUE VALOUR Außenseiter. Er überraschte auch nach achtmonatiger Pause im Gruppe 2-Rennen City of Hope Mile. Der Schützling von Simon Callaghan lief jüngst auf zu kurzer Distanz. Er hat wie bei seinem Sieg vor einem Jahr Andrea Atzeni im Sattel.

KINGLY trifft nicht wie zuletzt auf Mo Forza, der ihn im Twilight Derby und der Mathis Brothers Mile besiegte. Der schnelle Schützling von Bob Baffert trägt nun wieder Scheuklappen. Er gewann nur einmal in seinen letzten sieben Rennen, das war im La Jolla in Del Mar nach früher klarer Führung. Weil TAKE THE ONE O ONE im Feld ist, ist eine leichte Führung nicht garantiert. Aber TAKE THE ONE O ONE ist seit September 2018 nicht gelaufen…

Kingly
Kingly. Foto: TT

FRONTIER MARKET ist ein frisches Gesicht aus New York. Er wechselte von Chad Brown zu John Sadler. Der machte mit ähnlichen Pferden wie Gift Box, Higher Power, Hard Aces, Stellar Wind und dem letzte Woche im San Antonio als Dritter überraschenden Combatant gute Arbeit. Dieser Siebenjährige ist ein Spezialist, seine Bilanz ist 3-3-1. Dass Turf Meiler in Meilenrennen auf Gras zu bevorzugen sind, klingt einfach, ist aber Fakt. Oft laufen sie nämlich gegen Pferde, für die die Distanz nicht ideal ist und bei denen Fragezeichen beim Boden bestehen.

MAJESTIC EAGLE gewann eines seiner sieben Rennen auf Gras und auf der Meile. Viermal in Folge enttäuschte er. Ganz so schlecht waren die Formen aber nicht, zum Beispiel die Vorstellung hinter RIVER BOYNE im Seabiscuit in Del Mar. RIVER BOYNE enttäuschte bei seinem letzten Start in Turf Paradise mit Platz 3 in der Cotton Fitzsimmons Mile. Sieger war der Veteran Ohio, er hätte Zweiter werden müssen. Nun hat RIVER BOYNE achtmal in Folge verloren, darunter einmal als haushoher Favorit.

Majestic Eagle
Majestic Eagle. Foto: TT

Wahrscheinlichste Favoritenwette: FRONTIER MARKET sollte ein ideales Rennen geliefert bekommen. Auf Gras und der Meile war er bei sieben Versuchen immer unter den ersten Drei.

Empfehlenswerte Außenseiterwette: RONALD R trifft wieder auf FRONTIER MARKET. Er war in drei seiner vier Versuche für Ron Ellis Sieger, darunter in vollkommen anders gelaufenen Rennen. Das bedeutet, dass er unkompliziert ist. Er hat eine günstige Startposition.

Einen 100er setzen: 60 Sieg RONALD R. 20 Exacta Box RONALD R und FRONTIER MARKET (= 40).

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