Pferderennen in Australien

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Um die Bedeutung des Galopprennsports in Australien zu beschreiben, muss ein einfacher Vergleich herhalten: Was in Deutschland der Fußball ist, sind auf dem fünften Kontinent die Pferderennen.

Pferderennen / Pferdewetten in Australien

Der Melbourne Cup am ersten Dienstag im November ist ein Ereignis, bei dem die Nation den Atem anhält. Auch an normalen Tagen berichten die Zeitungen umfangreich, es gibt eine unfassbare Berichterstattung im Fernsehen und sogar inoffizielle Trainingsrennen werden übertragen. Für diese fliegen die Pferde schonmal mit dem Flugzeug in einen anderen Bundesstaat. Trainer trainieren bis zu 300 Pferde an mehreren Standorten und die Jockeys sind fast täglich im Einsatz. Es gibt über 360 registrierte Rennbahnen in Australien, angeblich werden insgesamt über 3000 Renntage veranstaltet – nur für Vollblüter. Es gibt aber auch Trabrennen in diesem Land. Bei RaceBets werden Pferdewetten in Australien für Galopp- und Trabrennen angeboten.  Natürlich haben die Engländer den Galopprennsport in Australien eingeführt…

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Bekannte Pferderennen und Bahnen in Australien

Der erwähnte Melbourne Cup (aktueller Sieger ist mit Almandin übrigens ein Ex-Deutscher) wird auf dem Flemington Racecourse entschieden. Diese Bahn gibt es seit dem Jahr 1840! 120.000 Menschen finden auf ihr Platz. Sprints auf einer Geraden Bahn sind möglich, die Gesamtlänge umfasst 2.312 Meter. Moonee Valley ist eine im Jahr 1883 in Betrieb genommene Bahn, ebenfalls in Melbourne. Auf ihr wird stets im Oktober die berühmte Cox Plate entschieden. Die Bahn ist rechteckig und hat nur eine Gerade von 173m, was somit der kürzeste Einlauf in ganz Australien ist. Ebenfalls in Melbourne befindet sich der Caulfield Racecourse, auf dem der bedeutende Caulfield Cup das Hauptereignis ist. Diese Bahn ist im Stile einer Triangel gestaltet, ihr Umfang beträgt 2080 Meter.

Weitere namhafte Bahnen in diesem Land sind Randwick, Morphetville und Doomben – es könnten unzählige weitere genannt werden. Eines der beliebtesten Meetings im Sommer findet in Wagga Wagga statt, der australischen Variente von Baden-Baden, nicht nur wegen des Namens.

Jockeys und Trainer in Australien

Wenn es um Statistiken der Aktiven geht, ist Australien nur schwer mit europäischen Ländern zu vergleichen. Man darf in diesem Zusamenhang nie vergessen, dass es sich um einen Kontinent handelt. Die meisten der Jockeys konzentrieren sich mit ihren Ritten auf die einzelnen Regionen und haben dort, um es einmal flapsig auszudrücken, genug zu tun. Die erfolgreichsten Reiter im Jahr 2016 waren William Pike, Jeff Lloyd und Dean Yendall. Aus seiner Zeit in Europa bekannt ist der einst bei Godolphin beschäftige Kerrin McEvoy, der zur erweiterten Spitze im Land gehört. Wenn Sie bei RaceBets auf australische Rennen wetten, achten Sie auf diese Namen.

In Sachen Statistiken ist es mit den Trainern nicht anders. Einige sind durch das Training von deutschen Pferden oder durch Erfolge in den bedeutendsten Rennen des Jahres international bekannt. Beispiele sind hier Chris Waller und Gai Waterhouse. Trainer des Melbourne Cup-Siegers Almandin ist Robert Hickmott. Als der Stall mit den meisten Startern und zumindest in diesem Fall als Folge auch mit den meisten Siegen gilt seit einiger Zeit Darren Weir.

Rennpferde in Australien

Was die Pferde betrifft, so haben die Australier traditionell Hengste, Wallache und vor allem bemerkenswert viele Stuten hervorgebracht, die zur weltweiten Spitze gehören. Erinnert sei an den legendären Phar Lap, über den sogar ein Spielfilm gedreht wurde. Er gewann 37 seiner 51 Rennen in den Jahren 1928 bis 1933 und lief sogar in Mexiko, was für die damalige Zeit fraglos ungewöhnlich war. Ihm zu Ehren wurden Denkmäler errichtet. Nicht ganz so weit zurück liegen die Erfolge von Black Caviar, dem einst besten Pferd der Welt. Diese Pferdedame, deren erste Nachkommen aktuell im Rennstall stehen, gewann 25 Rennen bei 25 Starts, sie verlor also niemals. Makybe Diva schaffte es ebenso in die Geschichstbücher des Galopprennsports, denn sie konnte dreimal im Melbourne Cup triumphieren. Aktuell sorgt mit Winx eine weitere Stute für Schlagzeilen. Sie gewann zweimal in Folge die erwähnte Cox Plate und ist darüber hinaus eine Seriensiegerin. Es heißt, sie soll den aktuellen Pläne nach eventuell im Sommer 2018 auch in Europa an den Start kommen. Dass die australischen Spitzenpferde weltweit mithalten können, ist bereits seit langer Zeit bekannt.

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