Stefan Richter über Business Cooperation: „Ich habe den Rücken frei und kann mich auf die Pferde konzentrieren“

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Ein Trainer muss ein Meister des Managements sein, der mit anderen Personen wichtige Geschäftsbeziehungen pflegt. Ohne diese Kooperationen im „Business-Bereich“ geht es kaum, auch nicht bei Stefan Richter. Der Dresdener Erfolgstrainer berichtet exklusiv auf dem RaceBets-Blog über sein Netzwerk.

Stefan Richter
Stefan Richter in Dresden.

„Unser Stall ist eine GBR, also eine Gesellschaft Bürgerlichen Rechts. Heike Frohburg und ich sind daran je zur Hälfte beteiligt. Sie war schon früher hier im Rennstall als Mitbesitzerin in einer Besitzergemeinschaft aktiv und hat als Amateur mitgeholfen, das hat sich dann beständig weiterentwickelt. Je mehr Pferde man im Stall hat, desto wichtiger ist die Organisation. Dieser Bereich ist nicht so mein Ding, daher bin ich sehr froh, dass wir im Jahr 2009 die GBR gegründet haben und sich Frau Frohburg um die wirtschaftlichen Belange, wie Buchhaltung oder Futterbestellung, etc. kümmert. Ich bin für all die Themen verantwortlich, die mit den Pferden zu tun haben.

Somit habe ich den Rücken frei, jeder hat seine Aufgaben. Ich mische mich nicht in ihre Arbeit ein, und sie nicht in meine, wobei man natürlich wichtige Dinge miteinander bespricht, das läuft bestens zwischen uns.

Stefan Richter
Stefan Richter

Was das Futter für die Pferde angeht, arbeite ich mit einem Heu- und Stroh-Lieferanten zusammen, das ist konstant, denn ich wechsle nicht gerne. Da ist mir Kontinuität sehr wichtig. Das gilt auch für die Transporte der Pferde. Die Firma Brieskorn, auch Besitzer bei mir am Stall, haben ihre Wagen hier. Für die großen Transporte nimmt man einen Transporter für sechs Pferde, aber auch ein Hänger steht zur Verfügung.

Apropos Zusammenarbeit oder Kooperation. Einen Stalljockey haben wir derzeit nicht. Früher hatte Alexander Pietsch mal den zweiten Ruf an uns vergeben, das hat gut harmoniert. Ich brauche nicht unbedingt einen festen Jockey, denn auch jeder Besitzer hat seine eigenen Vorstellungen und will sich nicht an einen Reiter binden. Wenn ein Reiter mehrere Male schlecht reitet, muss man auch etwas ändern können. Und wenn mir ein Ritt nicht gefällt, tausche ich auch den Jockey, mancher Reiter passt halt nicht auf ein bestimmtes Pferd.

Martin seidl und Rene Piechulek gratulieren Maxim pecheur zum Derby-Sieg mit Windstoss
Martin seidl und Rene Piechulek gratulieren Maxim pecheur zum Derby-Sieg mit Windstoss

In erster Linie setze ich auf Martin Seidl, Maxim Pecheur oder Marco Casamento. Aber auch Wladimir Panov möchte ich einige Ritte geben. Interessanterweise hat man, wenn nur eine Rennbahn veranstaltet, die freie Auswahl, dann fragen häufig fünf oder gar sechs Reiter an. Wenn zwei Bahnen oder mehr gleichzeitig veranstalten, wird es schon schwierig.“

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Michael Hähn
Michael Hähn
Unser Autor Michael Hähn arbeitet als freier Journalist in Baden-Baden. Der Galopprennsport ist seit vielen Jahren sein Metier, und seine Leidenschaft sind Rennveranstaltungen in Deutschland und auf der ganzen Welt.

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