Ein Rückblick: Baden-Baden – Die Grosse Woche 2016

Road to Cheltenham

Auch für die Grosse Woche in Baden-Baden hatten wir wieder ein Booklet erstellt. Der Fokus war auf den 144. Longines Großer Preis von Baden gerichtet, aber die Leser konnten sich auf zahlreiche interessante Statistiken und Informationen freuen.

Baden-Baden, oder genauer gesagt Iffezheim, ist nun einmal ein ganz besonderes rennsportliches Ereignis. Im Highlight der Highlights war die Diana-Siegerin Serienholde als Favoritin angetreten. Letztlich kam sie auf den fünften Platz ein, das Geläuf behagte ihr angeblich nicht.

Iquitos siegt unter Ian Ferguson im 144. Longines Grosser Preis von Baden
Iquitos siegt unter Ian Ferguson im 144. Longines Grosser Preis von Baden

Mit Iquitos gewann wie bereits beim Frühjahrsmeeting ein als Außenseiter betrachtetes Pferd. Dieser Doppelsieg in den wichtigsten Badener Rennen war so bemerkenswert, dass sein Trainer Hans-Jürgen Gröschel auf dem Geläuf auf die Knie sank und die Arme in Richtung Himmel reckte. Sein Hengst siegte bemerkenswert leicht mit Jockey Ian Ferguson im Sattel vor der Schiergen-Stute Nightflower, die wie für sie üblich im Herbst in Form kam. Hier geht es zum Rennvideo.

Hans-Jürgen Gröschel freut sich über seinen Sieg im 144. Longines Grosser Preis von Baden
Hans-Jürgen Gröschel freut sich über seinen Sieg im 144. Longines Grosser Preis von Baden

Im Preis von Europa drehte sie das Ergebnis um. Natürlich gab es weitere Highlights bei diesem Rennsportevent: der bis dahin unbesiegte Pole Va Bank schlug die deutschen Favoriten im Preis der Sparkassen Finanzgruppe, Donnerschlag (Jean-Pierre Carvalho) holte für seinen Besitzer die Goldene Peitsche (was jedoch erst verspätet vor dem Renngericht klargestellt wurde; am Renntag gab es eine Disqualifikation), Pas de Deux (Yasmin Almenräder) gewann überlegen das Darley Oettingen-Rennen und Parvaneh (Waldemar Hickst) siegte im T. von Zastrow Stutenpreis.  

Wer gewinnt den Grossen Preis von Baden 2017? Hier geht es zum Langzeitmarkt!


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GALOPPFESTSPIELE

Es ist wieder Festspielzeit – nicht in Salzburg oder Bayreuth, sondern in Iffezheim bei Baden-Baden. Seit 1858 werden hier schon Galopprennen ausgetragen, noch 25 Jahre, bevor das elektrische Licht seinen Siegeszug begann. Vor den Zeiten von Breeders Cup und Dubai World Cup waren es die internationalsten Pferderennen der Welt. Dreimal im Jahr, Ende Mai, dann Ende August/Anfang September sowie noch einmal im Oktober öffnet Deutschlands national wie weltweit bekanntester Rennplatz seine Tore für Meetings, die aus mehreren Renntagen bestehen. Pferde aus allen Himmelsrichtungen, gute Starterfelder sind dort garantiert. Der Wettumsatz beträgt ein Vielfaches des Wettvolumens auf den anderen Rennbahnen und ermöglicht so hohe und höchste Wettquoten.

Es ist die Rennbahn, wo schon Österreichs legendäre Kaiserin Sissi ein- und ausging, auch so manche andere gekrönte Häupter, und wo auch schon ein Elton John-Konzert das Publikum in seinen Bann zog. Iffezheim ist Deutschlands besteingerichtete Rennbahn, sowohl für den Rennbetrieb als auch für die Zuschauer. Das Geläuf ist ein makelloser Teppich, für Turffreunde hat es dieselbe Bedeutung wie für Tennisfreaks der Rasen des Center Courts von Wimbledon. Davon können sich Besucher sogar schon beim großen Rennbahnfrühstück täglich überzeugen, vor der Kulisse trainierender Pferde und des Schwarzwaldes im Morgennebel. Genußvoller kann Galopprennsport nirgendwo sein, auch Sie sollten etwas davon einsaugen – gleichgültig ob Sie sich mehr von der luxuriösen oder von der ländlichen Seite dieses Erlebnisses angesprochen fühlen. Beides ist problemlos zu haben und harmoniert erstaunlich perfekt miteinander. Wer es einmal erlebt hat, den lockt die vielgestaltige Kombination von mondänem und niveauvollem Badeort, prachtvoller Spielbank, malerischer Umgebung, und exzellent gemachtem Galopprennsport immer wieder. Dazu gehört auch die wunderbare Küche.

Die „Grosse Woche von Baden-Baden“ auf der Rennbahn Iffezheim hat sechs Veranstaltungstage, jeweils mit einem Rennen der internationalen Gruppenkategorie oder einem Listenrennen als Mittelpunkt des Programms. Es beginnt am Wochenende 27./28. August und geht am Mittwoch 31. August und Donnerstag 1. September weiter. Am Freitag folgt, direkt neben der Rennbahn, die berühmte Jährlingsauktion, wo 256 künftige Rennpferde zu kaufen sind. Der 3. und der 4. September bilden das glanzvolle Schlußwochenende, mit dem Longines Grossen Preis von Baden als strahlendem Höhepunkt des Finaltages. Nightflower, „Galopper des Jahres 2015“, tritt unter anderem an sowie hochrangige ausländische Gäste. Es ist das Beste vom Besten, was im deutschen Galopprennsport geboten werden kann.


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DIE SPORTLICHEN HIGHLIGHTS DER GROSSEN WOCHE
DIE LISTEN- UND AUKTIONSRENNEN

31.08.2016 | Coolmore Stud Baden-Baden Cup | Listenrennen
Das Sprintrennen für dreijährige und ältere Stuten über 1.400 Meter hat eine lange Tradition. 1904 als Preis der Stadt Baden-Baden gelaufen, wird es seit 2001 vom irischen Gestüt Coolmore, das zu den größten und einflussreichsten der Welt gehört, gesponsert. 2015 siegte Peace Society aus dem Stall von Andreas Wöhler. Als Listenrennen ist es mit 25.000 Euro dotiert.

03.09.2016 | Mercedes Benz Steherpreis | Listenrennen
Das Listenrennen mit einem Preisgeld von 25.000 Euro testet die Ausdauer der dreijährigen und älteren Pferde, denn es führt über lange 2.800m. Eine Distanz, die in den höheren Klassen nur noch selten gelaufen wird. 2015 ging der Steherpreis nach Tschechien. Trip To Rhodos entführte das Rennen mit dem 27:10-Favoriten über die Grenzen. Im Sattel saß der italienische Spitzenjockey Christian Demuro.

04.09.2016 | Escada Cup | Listenrennen
Das mit 25.000 Euro dotierte Rennen über 1.800m ist für dreijährige und ältere Stuten offen. Meist treten hier viele Starterinnen an. Im Vorjahr siegte Lili Moon aus dem Münchner Stall von Werner Glanz.

27.08.2016 | Preis der BBAG Jährlingsauktion | Auktionsrennen
Das Auktionsrennen über 2.400m ist auf den Eröffnungstag gewandert. Es geht um 52.000 Euro. Im Vorjahr siegte Nordic Flight aus dem Asterblüte-Stall von Peter Schiergen.

28.08.2016 | Preis des Casino Baden-Baden BBAG | Auktionsrennen
Es geht um Geld, viel Geld – die Siegerin des zweijährigen Stutenrennens über 1.200m verdient 50.000 Euro, insgesamt werden bis zum siebten Rang 102.500 Euro verteilt. Kambria, trainiert von Peter Schiergen, gewann das Rennen 2015.


RACEBETS – VOM SPORT FÜR DEN SPORT!

Über 1,5 Mio. Euro fließen jährlich von RaceBets in den deutschen Galopprennsport
Rein theoretisch könnte es Pferderennen auch ohne Wetten geben. Praktisch aber kaum. Schon die alten Römer haben begeistert gewettet. Spätestens seit dem 13. Jahrhundert, wahrscheinlich aber sogar schon vor über 2000 Jahren, im Circus Maximus, wo bei rasanten Wagenrennen bis zu 250.000 Zuschauer ihre Favoriten anfeuerten.

Trotz dieser langen Tradition gibt es aber auch heute noch Innovationen im Bereich der Pferdewette. Dafür sorgt in erster Linie RaceBets. Gegründet im Jahre 2006 kann der Online-Buchmacher heute ein beeindruckendes Angebot vorweisen, dessen Eckdaten verblüffen: Weit mehr als 100.000 Kunden aus verschiedensten Ländern können zwischen vier Währungen und 20 Sprachen wählen. Auf jährlich mehr als 250.000 Rennen aus über 40 Ländern kann gewettet werden. 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr – RaceBets schläft nie. Einen Großteil der Rennen kann live im Stream am Computer oder Smartphone mitverfolgt werden.

Neue „Mobile App“ zu Baden-Baden gestartet
Pünktlich zum Frühjahrs-Meeting in Iffezheim hat RaceBets eine neue mobile Wett-App auf den Markt gebracht. Unter m.racebets.com gibt es zahlreiche neue mobile Features und das Abgeben von Wetten auf dem Smartphone ist noch komfortabler und schneller geworden.

Das weltgrößte Angebot von Langzeit- und Spezialwetten
Um die Wettmöglichkeiten noch abwechslungsreicher und spannender zu gestalten, hält RaceBets neben dem tagesaktuellen Programm das weltgrößte Angebot von Langzeitwetten bereit. So kann man schon Wochen, ja oft Monate vor großen Rennen Wetten platzieren und sich dank der Festkurse höhere Gewinn-Quoten sichern. Wer beispielsweise vor einem Jahr geglaubt hat, dass Boscaccio eine Chance im Deutschen Derby 2016 haben würde, der konnte sich eine Quote von 1000:10 sichern. Aktuell steht der Hengst nur noch bei mageren 30:10.

Neben den Langzeitwetten runden jede Menge Spezialwetten das Angebot ab. „Wer landet vor wem?“, „Wer gewinnt mit wie vielen Längen Vorsprung?“, „Welcher Jockey oder Trainer wird Meetings-Champion der Derbywoche?“ und viele mehr. Ein Team von 50 Mitarbeitern aus 14 Ländern hat das Gespür dafür, welche Wetten für die Kunden besonders interessant sind. Da würden selbst die alten Römer staunen! Mit dieser Angebotsvielfalt, mit seiner erstklassig konzipierten Website und mit seinem kundenorientierten Service hat RaceBets entscheidende Dienste für eine Neuentdeckung und Belebung der Pferdewette in Deutschland geleistet.

Größter RaceBets-Gesellschafter sind die Rennbahnen selbst
Und das Beste ist: Größter Gesellschafter von RaceBets ist das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen, also mittelbar die deutschen Rennbahnen selbst. Durch Dividenden und die Vermittlungsumsätze von RaceBets kamen Sport und Vollblutzucht in den letzten Jahren so jeweils mehr als 1,5 Mio. Euro jährlich zu Gute. Vom Sport für den Sport! Dazu Albrecht Woeste, ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender von Henkel und heute Präsident des Direktoriums: „RaceBets ist zu einem bedeutenden Tragpfeiler für den gesamten Pferderennsport geworden. Zahlreiche Maßnahmen wie die Erhöhung der Rennpreise sind in der jetzigen Form nur durch die erhebliche Unterstützung von RaceBets möglich. Noch deutlicher: Wer bei RaceBets wettet, unterstützt damit den Pferderennsport und die Rennpferdezucht in Deutschland.“


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VON WESTFALLEN IN ALLE WELT
INTERVIEW MIT DEM TRAINER DES JAHRES: ANDREAS WÖHLER

Noch nie hat ein deutscher Galopptrainer international, sogar beinahe weltumspannend, einen solchen Namen gehabt wie Andreas Wöhler. Sein Stall in Gütersloh, großteils auf der Anlage des Gestüts Ravensberg, ist gefüllt mit Pferden guter bis allerbester Klasse. Pferdebesitzer stehen Schlange mit ihren Pferden, um sie von dem 54jährigen und seinem hochprofessionellen Team trainieren zu lassen. Noch nie hat ein deutscher Trainer eine so internationale Besitzerschaft im Stall gehabt wie er, seine Kunden stammen aus aller Welt. Wie fast jeder im Galoppsport hat er zu Baden-Baden und zu Iffezheim eine besonders intensive, liebevolle Beziehung. Es ist auch eine sehr große Erfolgsgeschichte. An die Zahl seiner Meetingschampionate kann er sich nicht erinnern. Wir sprachen mit dem auch in diesem Jahr wieder überwältigend erfolgreichen Pferdemann im Vorfeld der Grossen Woche. Wöhler, den man von Renntagen nur hochkonzentriert und mit ernstem Gesicht kennt, ist im Gespräch, abseits der Rennbahn, entspannt und zugänglich.

Was ist Ihre erste markante Erinnerung an Iffezheim?
Ich glaube, in Iffezheim war ich mit meinen Eltern schon als Acht- oder Neunjähriger. Die erste ganz markante Erinnerung ist eine traurige: Mein Vater ritt ein gutes Pferd namens Sacramento und schien mit ihm vor seinem ersten Erfolg im Alten Badener Jagdrennen zu stehen. Die Kursführung war damals anders. Wenn man gewinnen wollte, musste man vom Kapellenbuckel mit Schwung herunterkommen. Er, mit dem Sieg in der Hand, kommt zu Fall, weil Sacramento über eine Treckerspur stolpert.

Hat Ihr Vater das Rennen denn später noch gewonnen?
Nein, er hat zwar fast alles gewonnen, aber das Alte Badener Jagdrennen nicht. Deshalb war es für die Familie umso schöner, als ich 1983 mit Ariporo, einem tollen Pferd, siegte und wir als Trainer und Reiter ein Vater- und Sohn-Doppel erleben konnten.

Den Grossen Preis von Baden haben Sie als Trainer zweimal gewonnen, 1991 mit Lomitas und 2013 mit Novellist. Wie sind die Aussichten für dieses Jahr?
Mit Serienholde, der Dianasiegerin, ist ein Start angepeilt und, wenn der Boden stimmt, auch mit unserem Derbysieger Isfahan. Was Protectionist angeht, hat eine Zerrung im Beckenbereich die Planung vorerst durcheinander gebracht.

Protectionist blieb nach seinem sensationellen Erfolg im Melbourne Cup, einem der absoluten Über-Rennen der Welt, in Australien und ging zunächst in die Hände eines anderen Trainers über. Wie war das Gefühl für Sie?
Leicht war es nicht, aber wenn Australier ein solches Pferd kaufen, muss man verstehen, dass sie es bei sich sehen wollen. Es ist ein faszinierendes Rennsportland mit unglaublichen Rennpreisen. Wir sind auch privat schon oft dorthin gefahren.

Die Australier haben dann eine restlos vermurkste Saison 2015 mit Protectionist hingelegt, bis die Besitzer die Reißleine zogen und das Pferd zurück zu Ihnen nach Gütersloh schickten. Dort haben Sie ihn schnell wieder nach oben bekommen. Wie ist das alles einzuordnen?
Der Rennsport dort ist, sowohl von den Rennen, als auch vom Training, als auch von der Mentalität der Leute her, völlig unterschiedlich zu Europa. Der Vergleich ist sehr schwer. Man darf sich das von hier aus nicht zu leicht machen. Gerade eben hat man auch einen anderen Europäer zurück nach Hause geschickt, weil es dort nichts für ihn war.

Wie groß ist Ihre Genugtuung nach den erneuten Erfolgen mit Protectionist?
Die ist natürlich da, aber Genugtuung kann es nicht nur bei großen Rennen geben. Es ist immer schön, wenn man ein Pferd richtig erkannt und geeignete Ziele ausgesucht hat, diese Ziele zu erreichen.

Auch mit Ihrer eigenen Zucht sind Sie enorm erfolgreich, jetzt sogar mit einem Derbysieger Isfahan. Wollen Sie die Zucht nun größer betreiben?
Nein, unsere zwei Stuten, die wir hier in Ravensberg halten, sind genug.

Stichwort „Wir“: Welche Rolle spielt Ihre Frau bei der Erfolgsgeschichte?
Eine sehr vielfältige, nicht nur in der Verwaltung. Sie ist das Bindeglied zwischen dem Trainer und vielem anderen.

Wie kam es zu der plötzlichen Massierung von Jaber Abdullah-Pferden in Ihrem Stall?
Da ist eine schon vor vielen Jahren erfolgreiche, schöne Zusammenarbeit wiederbelebt worden.

Was denken Sie über die neuen Rennordnungsbestimmungen, die Verschärfung der Ordnungsmaßnahmen gegen übermäßigen Peitschengebrauch?
Ich begrüße sie. Sie verbessern die Fairness, weil dieselben Maßstäbe für in- und ausländische Reiter gelten.

Von welchen Zielen träumen Sie noch, welche Rennen möchten Sie noch gewinnen?
Da gibt es genug schöne Rennen, wenn man die passenden Pferde hat.


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LESTER PIGGOTT
MEETINGSCHAMPION IN IFFEZHEIM

Iffezheim ist seit 1858 ein Festspielort nicht nur für die Pferde, sondern auch für die Jockeys. Viele der größten Jockeys Europas haben sich hier in den Sattel geschwungen. Etwas besonders war das Jahr 1923, als der deutsche Kult-Jockey Otto Schmidt nicht weniger als 13 der damals bei der Grossen Woche veranstalteten 16 Rennen gewann.

Lester Piggott, einer der großartigsten Jockeys aller Zeiten und dabei eine besonders markante Persönlichkeit, mochte die Baden-Badener Rennbahn Iffezheim sehr. Obwohl er stets Verpflichtungen an den Brennpunkten des weltweiten Turfs hatte und es terminlich manchmal nicht einfach war, kam er oft hierhin. 1963 konnte der 1935 geborene Brite sich beim Spreti-Rennen erstmals in die Siegerliste eintragen. 32 Jahre später ritt er letztmalig.

Ein ganz besonderes Piggott-Feuerwerk gab es 1991, als der „Maestro“ ausnahmsweise mehrere Tage am Stück in der Stadt verbrachte, zwei Grupperennen gewann und mit sechs Siegen als erster im Ausland lizensierter Jockey das Meetings-Championat für sich entschied. Das war die Zeit in der der langsam alternde Weltstar für kurze Zeit sogar einen Stalljockeyvertrag mit dem deutschen Industriellen Arnold Nothdurft hatte. Piggott, der heute am Genfer See lebt, kam auch als Ruheständler in Zivil immer wieder einmal nach Iffezheim. Am Rennbahneingang braucht er noch immer ebensowenig eine Eintrittskarte wie Hein Bollow. Ihn kennt man hier.


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