Das Deutsche Trainer-Championat 2017 – Wer wird erfolgreichster Trainer der Saison?

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Markus Klug bei der Championatsehrung 2016 am 27.12.2016 Renntag in Dortmund
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Auf der Suche nach dem kommenden Champion der deutschen Trainer führt kein Weg an Andreas Wöhler vorbei. Aus gutem Grund wird der Spexarder (ein Ort bei Gütersloh) an erster Stelle bei den Spezialwetten im Langzeitwettmarkt von RaceBets für das Deutsche Trainer-Championat genannt.

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Kaum ein Stall in Deutschland ist so gut gefüllt, kaum einer bringt so viele Stars hervor. Auch wenn der Derbysieger Isfahan ebenso wie Protectionist nicht mehr aktiv sind, wird Wöhler in den großen Rennen mitmischen. Vermutlich mit Namen, die derzeit noch nicht im Fokus der Öffentlichkeit stehen, aber zum Beispiel auch mit einem Wai Key Star oder mit Potemkin. Interessant wird sein, wie die besten Dreijährigen heißen, irgendwann wird es verkündet… Ist vielleicht der Winterfavorit Langtang auch der kommende Derbysieger?

Der letztjährige Champion der Saison 2016 Markus Klug ist ein Kandidat für den erneuten Titel, dies steht außer Frage. Zur Zeit bringt er bei RaceBets die gleiche Quote wie Kollege Wöhler, aber die Zahlen können sich im Laufe der kommenden Monate ändern. Die Boxen in Köln-Heumar sind gewohnt gut gefüllt und Pferde wie Millowitsch und Degas sind nur zwei Beispiele für ältere Kandidaten, die in großen Rennen mitmischen. Gespannt sein darf man wie jedes Jahr auf den Nachwuchs. Hält die Winterkönigin Well Spoken den Hoffnungen stand?

Viele gute junge Pferde trainiert traditionell auch Peter Schiergen. Zwei Jahre ohne einen Dreijährigen, der zur absoluten Spitze gehört? Das ist zweifelhaft. So manch Kandidat und Kandidatin haben sich bereits mit Talent gezeigt, wie Enjoy Vijay und Sunny Belle.

Für ihren Fleiß bekannt sind Christian von der Recke und Sascha Smrczek. Sie scheuen keine Reisen, Letztgenannter vor allem in Frankreich. Das sind Siege, die in Deutschland fehlen. Hier kann bei Smrczek der letztjährige Seriensieger Northern Rock für weitere Schlagzeilen sorgen, diesmal in Grupperennen. Zumindest Christian von der Recke ist der Titel unter gewissen Umständen zuzutrauen, zumal er sich immer Nachschub aus England holt. Die Punkte der Import-Pferde können wichtig sein, das Championat wird in Deutschland schließlich nach der Anzahl der Siege errechnet.

Mario Hofer und Waldemar Hickst trainieren ohne Zweifel viele Spitzenpferde. Die Ausflüge nach Frankreich dürften auch hier Punkte für den eventuellen Titel kosten. Siege in großen Rennen sind ein logischeres Ziel, welches auch erreicht werden sollte. Auch bei diesen Ställen darf man gespannt sein auf die Bekanntmachung der besten Dreijährigen.

Ebenfalls weit vorne in der Statistik der letzten Saison waren Andreas Bolte und Andreas Löwe, letztgenannter hat in einem weiteren Andreas, nämlich in Suborics, seinen Nachfolger gefunden. Dieser wird so manches Rennen gewinnen, hat jedoch große Fußstapfen zu füllen.

Spitzenpferde trainiert Jean-Pierre Carvalho und das zweifelsohne auch in der kommenden Saison, zum Beispiel Savoir Vivre oder Goldene-Peitsche-Sieger Donnerschlag. Doch im letzten Jahr langte es für den Trainer des Gestüts Schlenderhan und der Familie Ullmann (er trainiert auch für andere Besitzer) nicht für die Top Ten.

Der Hoppegartener Roland Dzubasz ist der führende Trainer im Osten des Landes. Ob er es bleibt? Dort ist Stefan Richter aus Dresden im klaren Aufwärtstrend, wie Platz elf in der letztjährigen Statistik belegt. Kollegin Claudia Barsig kann ebenfalls einige Erfolge vorweisen, sie hat trotz der Distanz bemerkenswert oft Starter in Frankreich.

Im Südwesten orientieren sich die Trainer naturgemäß in Richtung Nachbarland, ihnen werden somit Siege in Deutschland fehlen. Dies gilt beispielsweise für Carmen Bocskai und Miroslav Rulec.

Und was ist mit dem Norden? Hans-Jürgen Gröschel trainiert mit Iquitos eines der besten deutschen Pferde, doch im gehobenen Alter wird der Hannoveraner nicht mit den großen Ställen des Landes mithalten können und wollen. Bei seinem Kollege Christian Sprengel stehen zu wenige Pferde im Stall, um groß anzugreifen (immerhin aber der letztjähriger Derbyfavorit Boscaccio) und Dominik Moser trainiert nur für das Gestüt Brümmerhof. Toni Potters aus Großenkneten hat die Boxen in seinem Stall so voll, dass angeblich sogar eine Warteliste existiert. Bestes Pferd ist der Sprinter Forgino.

Pavel Vovcenko kann ein weiteres Mal Champion werden. Der Bremer gewann in den letzten Jahren das Hindernischampionat: Kazzio ist sein Star, Falconettei und Koffi Lady sind weitere große Talente. Doch auch für Flachrennen steht ein Crack im Stall: Schäng, letztes Jahres Gruppesieger in Hamburg.

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