Das Podcast Jubiläum: Catrin Nack und Jimmy Clark im Gespräch


Dubai World Cup Carnival Freiwetten

„Mein Vater hat Zauberer für mich gewettet“

Catrin Nack

Wie ist bei dir die Leidenschaft für den Rennsport entstanden? Gab es einen familiären Hintergrund?

Catrin Nack: Nein, es gibt keinen familiären Hintergrund. Aber mein Vater hat mich mit auf die Rennbahn genommen, da war ich (noch) 7 Jahre alt. Er hat für mich eine Wette abgegeben, das war dann der Derbysieger, weil ich den Namen so schön fand. Zauberer.

„Die Pferde machen die Faszination aus“

Jimmy Clark

Jimmy Clark: Es gab keinen familiäreren Hintergrund. Ich habe auf dem Schoß meines Großvaters Pferderennen im Fernsehen gesehen, in England natürlich. Vor gefühlten 100 Jahren. Mein Großvater hat „klein“ gewettet, und ich habe mitgefiebert.

Kannst du dich noch an deine ersten Tätigkeiten im Rennsport erinnern?

Catrin Nack: Tätigkeit ist übertrieben, ich bin in einen Galoppclub und den GCD eingetreten. Irgendwann dann ein eigenes Rennpferd mit der Familie, die danach – ein klassischer Fehler – Zuchtstute wurde. Dann die Verbindung als „Freelancer“ zur Turf-Times und dem Racebets-Podcast.

Jetzt zu RaceBets

Jimmy Clark: Ich habe zusammen mit u.a. Gunther Barth, eine Besitzergemeinschaft gegründet, den Stall Lone Ranger. Diese Besitzergemeinschaft gibt es heute noch.

Catrin Nack: Tätigkeit ist übertrieben, ich bin in einen Galoppclub und den GCD eingetreten. Irgendwann dann ein eigenes Rennpferd mit der Familie, die danach – ein klassischer Fehler – Zuchtstute wurde. Dann die Verbindung als „Freelancer“ zur Turf-Times und dem Racebets-Podcast.

So sehen Sieger aus: Catrin Nack und Jimmy Clark mit Echo Mountain (Foto: Galoppfoto.de)

Was macht die Faszination des Turfs für dich ganz persönlich aus?

Catrin Nack: Die Pferde.

Jimmy Clark: Die Pferde. Ich liebe auch die Ten-To-Follow-Wettbewerbe in England.

Tolle Momente mit selbstgezogenen Pferden

Was waren die schönsten Erlebnisse in all der Zeit?

Catrin Nack: So viele. Der erste selbstgezogene Starter, der erste selbstgezogene Sieger. Kauto Stars vierte Betfair Chase. Persian Punch letzter Jockey Club Cup.

Jimmy Clark: Der erste Erfolg von Mai Quatorze, unserem ersten eigenen Pferd mit Lone Ranger. Dann Bonfire Night, Rainbow Quest´s Arc, Ardross, Dancing Brave´s Arc, Neptune Collonges Sieg im Grand National. Ich hatte ihn den ganzen Winter über gewettet. Er gewann mit „Nase“ und ich sollte/wollte Fotos machen ….

Welche Pferde haben dich am meisten begeistert und wer sind deine vierbeinigen Favoriten aktuell?

Catrin Nack:  Lomitas. Kauto Star. Persian Punch. Enable. Aktuell Envoi Allen. Im Moment sind wir in England in einigen Racing Clubs und Besitzergemeinschaften, und sind an einigen feinen Pferden beteiligt. Keine Superstars, sondern einfach tolle, ehrliche Pferde.

Jimmy Clark: Siehe oben. Dancing Brave, Rainbow Quest, Ardross. Aktuell: Put the Kettle on. Ich war auch großer Fan von Sunny Queen.

Einsame Danedream Fans beim Arc (Foto: Edward Whitaker)

Was waren oder sind deine eigenen Pferde, mit denen du besonders viel erlebt hast?

Catrin Nack: Sicherlich Bukett, die über einen Rennclub „mein“ erstes Pferd war. Sie hatte Listenklasse, wurde dann verkauft. Wir haben sie schließlich aus Frankreich zurück gekauft. Als Zuchtstute war sie eine Katastrophe, aber sie ist nun 28 Jahre alt und bekommt ihren Altenteil, was mich sehr glücklich macht. Das Gestüt meint, sie wird uns alle überleben! Dann natürlich Spontano zusammen mit Jimmy, mein erster „Stall Lone Ranger“.

Jimmy Clark: Spontano war über lange Jahre ein tolles Pferd, der erste Sieg in Baden Baden war sozusagen ein Lebensretter. Er hat danach bis in den Agl.1 gewonnen. Auch Bonfire Night war ein tolles Pferd für uns, fünffacher Sieger u.a. beim Derby-Meeting und in Baden-Baden.

Catrin Nack mit Eckhard Sauren und Mario Hofer bei der Verabschiedung von Silvery Moon

Was sind die Gründe dafür, dass du dich unverändert in diesem Metier engagierst?

Catrin Nack: Das frage ich mich auch immer wieder. Es ist eine Leidenschaft, die Leiden schafft.

Jimmy Clark: Das weiß ich im Moment selber nicht.

„Saratoga steht auf der bucket-list“

Welche Rennbahnen im In- und Ausland würdest du gerne in der Zukunft besuchen?

Catrin Nack: Saratoga steht ganz oben auf der bucket-list.

Jimmy Clark: Ich würde gerne einmal nach Ayr und Galway.

Bei welchem Ereignis wärst du gerne dabei gewesen, konntest aber leider nicht vor Ort sein?

Catrin Nack: Danedreams King George war ärgerlich. Ich hatte die Reiseplanung einem Freund überlassen, es ist genau nichts passiert. Seitdem plane ich unsere Reisen selber. Ansonsten bringt es nichts, etwas nachzutrauern.

Jimmy Clark: Red Rums erster Sieg im Grand National, als er Crisp besiegte.

Wenn du Rennsport-Persönlichkeiten an einem Abend treffen könnten – wo würde das Meeting stattfinden und mit wem?

Catrin Nack:  Jeff Smith und Sir Michael Stoute. John Gosden könnte auch mitkommen. Wir gehen ins Gennos hier in Hamburg.

Jimmy Clark: Robert Sangster, Steve Cauthen, Lester Piggott und Billy Newnes. Wir gehen ins East hier in Hamburg.

Jetzt zu RaceBets

Das Podcast Jubiläum: Catrin Nack und Jimmy Clark im Gespräch
5 (100%) 1 Stimme[n]

Dubai World Cup Carnival Freiwetten