Das Podcast Jubiläum: David Conolly-Smith im Gespräch


Adventskalendar

„Ich liebe Vollblüter“

David Conolly-Smith

Wie ist bei dir die Leidenschaft für den Rennsport entstanden? Gab es einen familiären Hintergrund?

David Conolly-Smith: Es gibt keinen Familienhintergrund (höchstens sehr entfernt). Ich habe als Student angefangen zu wetten, damals waren „betting shops“ zum ersten Male in England erlaubt. Ein Nachmittag im Shop war oft interessanter und spannender als Studieren!

Kannst du dich noch an deine ersten Tätigkeiten im Rennsport erinnern?

David Conolly-Smith: Das waren wohl meine ersten Berichte für The Sporting Life, ca. 1975.

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„Vollblüter sind die schönste und eleganteste Rasse“

Was macht die Faszination des Turfs für dich ganz persönlich aus?

David Conolly-Smith: Leider kann ich nicht reiten, aber ich liebe Vollblüter, die schönste und eleganteste Tierrasse, die es gibt. Außerdem fasziniert mich das Zusammenspiel zwischen Tier und Mensch. Und das Wetten natürlich!

David Conolly-Smith und Filip Minarik (Foto: Galoppfoto.de)

Was waren die schönsten Erlebnisse in all der Zeit?

David Conolly-Smith: Es waren einfach zu viele! Aber die viele Reisen nach Paris zum Arc waren immer ein tolles Erlebnis.

Welche Pferde haben dich am meisten begeistert und wer sind deine vierbeinigen Favoriten aktuell?

David Conolly-Smith: Sea The Stars beim Arc 2009 hat mir toll gefallen. Aktuell gibt es keine von dieser Klasse.

Über 20 Jahre Mitbesitzer von Rennpferden

Was waren oder sind deine eigenen Pferde, mit denen du besonders viel erlebt hast?

David Conolly-Smith: Ich war zusammen mit Freunden aus München ca. 20 Jahre lang Mitbesitzer von mehreren Rennpferden, meistens bei Jutta Mayer. Ich erinnere mich noch an Sardinas, Bandida und Ewington. Letztgenannter gewann sogar einen Ausgleich III in Iffezheim am Tag des Großen Preis von Baden. Black Type-Klasse hatte aber keiner, höchstens Sardinas, der sehr gut in Cagnes-sur-mer gelaufen ist, nach dem Rennen haben wir ihn nach Korsika verkauft.

David mit Jaber Abdullah beim Derby 2018 (Foto: Frauke Delius)

Was sind die Gründe dafür, dass du dich unverändert in diesem Metier engagierst?

David Conolly-Smith: Diese Faszination stirbt doch nie.

Welche Rennbahnen im In- und Ausland würdest du gerne in der Zukunft besuchen?

David Conolly-Smith: Ich habe viele Rennbahnen in Deutschland, England und Frankreich live erlebt, war sogar in Hong Kong. Eigentlich sind die Tage für lange Reisen  in  meinem Alter fast schon vorbei.

Die deutschen Arc-Siege leider verpasst

Bei welchem Ereignis wärst du gerne dabei gewesen, konntest aber leider nicht vor Ort sein?

David Conolly-Smith: Ich war ca.  30 mal live beim Arc dabei, habe aber alle drei deutsche Siege verpasst! Besonders Danedream hätte mir sehr gut gefallen!

Wenn du Rennsport-Persönlichkeiten an einem Abend treffen könntest – wo würde das Meeting stattfinden und mit wem?

David Conolly-Smith: Trotz meines Namens bin ich kein Ire, aber ich bewundere die vielen Iren im Rennsport, die Züchter, Trainer, Besitzer, Jockeys, Journalisten und Kommentatoren. Ich würde sehr gern mit Ted Walsh essen gehen, der sehr viele von diese Eigenschaften beherrschte, zusammen mit Sohn Ruby und Tochter Katie. Wenn ich in Baden-Baden bin, gehe ich sehr gern zum Lamm (L´Agneau) in Beinheim, das würde gut passen.

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