Was der Trainer sagt …

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… und was seine Arbeitsreiter und Jockeys tun, sind immer zweierlei Dinge. Leider nehmen Trainer es furchtbar genau mit ihren Worten und sind schwer sickig, wenn man ihre Order missachtet. Sie finden es aber auch doof, wenn der Jockey sie eisern befolgt und das Pferd als letzter durchs Ziel geht. Ja, wie … können die sich nicht entscheiden? Nö! Gewinnen und Order beachten ist richtig. Alles darunter eher so semi gut, aber noch im Rahmen.

Leider herrscht manchmal im Reiterkopf gähnende Leere, sobald er im Sattel sitzt, oder das Pferd macht einem einen Strich durch die Rechnung. Beides ist eher suboptimal und wenn man nachtragende Trainer hat, dann lassen die auch gestandene Jockeys die Boxengasse kehren, weil es sie persönlich beleidigt hat.
Deswegen bekommt ihr heute eine Kollektion an Reitorder … s? Wie ist da eigentlich die Mehrzahl? Macht mich schlau, sagt es mir! – und ihre Umsetzung von Arbeitsreiter, Stift und Jockey.

Im Training: “Geh aber bitte hinten mit dem, der bummelt nur und hält alle anderen auf. Der ist auch noch zu schlaff, um jetzt wieder normales Tempo zu gehen.”
Meine Damen und Herren, sehen und staunen Sie, das unglaubliche fliegende Rennpferd, mit dem unglaublich fliegenden Arbeitsreiter, der schon am Übergang den Bauchplatscher macht und ein angeblich schlaffes Pferd, das zum Überholgalopp ansetzt. Ganze drei Runden. Applaus, Applaus.

Lustig wird es übrigens, wenn der Trainer nicht da ist (typisches Meetingphänomen) und seine Order durchs Telefon gibt: “Sag dem ABC, dass der bitte zügig geht. Immer mit Anschluss an die beiden, die Arbeit gehen!” Auf jeden Fall Trainer! Blick auf die Bahn … also der ABC ist IRGENDWO aber nicht hinter denen, die Arbeit gehen. “Doch, ja, hat er gemacht. War super …”

Schwierig wird es bei komplizierten Pferden, die was gegen die Order haben. So ist es nicht zwingend einfach, wenn man hört: “So, jetzt geht ihr mal Kopf Kopf und das bis Ziel.” Vor allem dann nicht, wenn dieses eine Pferd sich weigert, nah an Kontrahenten heranzugehen. Macht man jetzt zuviel, ist das Geschimpfe groß (“Was soll denn das Gezerre?”), macht man nicht genug und ist nicht nah am anderen Pferd (“Was war denn das? Bist du blind?”), ist es auch nicht genehm.

Auch spannend: Die Startmaschine. Sowohl fürs Rennen, als auch für den heimischen Gebrauch bekommt man eine Bedienungsanleitung für das entsprechende Pferd. Bekommt man keine, gibt es theoretisch nichts zu beachten. Praktisch gibt es trotzdem Schimpfe, wenn da etwas nicht klappt und der Reiter eigenmächtig handelt.

Aber auch im Rennen: “Der braucht zügiges Tempo, zur Not machste das selbst.”
Man braucht nicht glauben, dass der Trainer eine Laola macht, wenn der Jockey hinter dem Feld herdüst und das Pferd anschließend aussieht, als hätte es einen Off-Road-Trip unternommen.

Wirklich kompliziert wird es, wenn Aussage gegen Aussage steht. Der Arbeitsreiter, das Bodenpersonal, oder die Omma sagen: “Du musst hinten gehen, sonst wird das nichts”. Trainer sagt: “Du musst vorne gehen.” Gar nicht gut. Einer hat recht. Einer hat unrecht. Und solange man die Variante nimmt, die gewinnt, ist das gut. Nimmt man die falsche, gegen des Trainers Order, hat man ein Problem. Ist also gar nicht so einfach, so ein Rennpferd um die Bahn zu reiten. Dabei sollte man doch meinen, dass so ein Rennbahnoval nicht so kompliziert ist wie eine Dressurprüfung.

Aber damit schlussendlich keiner der Beteiligten meckert, außerdem das Pferd gesund zurückkommt UND noch im Geld ist … dafür braucht man manchmal verdammt viele Dinge. Und nicht nur das, das wird natürlich auch erwartet. Gehört zur Jobbeschreibung dazu. Zwingen andere Umstände einen, die Order zu missachten, kann es durchaus auch kritisch werden. Denn wie gesagt: Trainer finden das so total blöd. Manche kann man mit guten Begründungen weichklopfen, warum man dagegen gehandelt hat, andere sind persönlich beleidigt. Muss man selber rausfinden, welche Variante man im Stall hat.

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Was der Trainer sagt …
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