Die Rennbahnen in Nordamerika

Hinter den Kulissen

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Natürlich gibt es die vielen großen Rennbahnen in den USA, die man kennt von großen Rennen wie dem Breeders‘ Cup, dem Kentucky Derby, der Arlington Million und so weiter. Für diesen Artikel sind wir alle Bundesstaaten durchgegangen und nennen auch die kleineren Bahnen. Zuerst geht es um den Galopprennsport und um Arizona. Hier gibt es Arizona Downs in Prescott Valley, den Rillito Park Racetrack in Tucson, sowie das bekanntere Turf Paradise in Phoenix. Die einzige Bahn in Arkansas ist im Oaklawn Park in Hot Springs.

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Die Bahnen von Kalifornien

Eine der großen Bahnen in Kalifornien ist der Santa Anita Park Racecourse. Die Eröffnung dieser Bahn in der Stadt Arcadia fand im Jahr 1934 statt. Allerdings gab es einen Vorgänger. Eine Besonderheit ist der so genannte Downhill Turf Course. Viele bedeutende Rennen werden hier vor teilweise 60.000 Zuschauern entschieden, darunter das Santa Anita Derby. Weitere kalifornische Bahnen sind der Del Mar Racetrack, der Fresno Race Track, die Golden Gate Fields in Albany, sowie Los Alamitos. Nicht allseits bekannt ist das Prinzip der California Association of Racing Fairs. Es gibt in einigen Bundesstaaten Rennen rund um Jahrmärkte.

Colorado, Delaware und Florida

In Colorado gibt es den Galopprennsport nur im Arapahoe Park in Aurora und in Delaware ausschließlich im Delaware Park in Wilmington. Wesentlich mehr los ist in Florida. Auch in Europa bekannt ist Gulfstream Park West, der einstige Calder Race Course, in Miami. Der ist nicht zu verwechseln mit dem Gulfstream Park in Hallandale Beach. Besonders im Winter finden hier Rennen statt auf einer Bahn, auf der unter anderem auch der Pegasus World Cup entschieden wird. Die Eröffnung fand im Jahr 1939 statt. Außerdem gibt es in Florida Rennen auf dem Hialeah Park Race Track, auf dem Sunshine Raceway in der Tampa Bay Area sowie in Tampa Bay Downs.

Gulfstream Park
Gulfstream Park, 28.03.2020 . Foto: TT

Idaho, Illinois, Indiana, Iowa

Kommen wir zu den Staaten, die mit einem i beginnen. Rennen in Idaho gibt es auf den Idaho Downs at Expo Idaho in Boise, sowie in der gleichen Stadt im Les Bois Park. In Illinois ist die Bahn von Arlington Park in Chicago sehr bekannt, wo es auch schon einen deutschen Sieger gab: den Fährhofer Silvano in der Arlington Million. Rennen sind zudem im Fairmount Park in Collinsville und auf dem Hawthorne Race Course in Cicero. In Indiana laufen die Pferde im Hoosier Park in Anderson und auf den Indiana Downs in Shelbyville. In Iowa gibt es eine Bahn in Prairie Meadows in Altoona.

Kentucky, Louisville und Maryland

Churchill Downs in Louisville ist eine der berühmtesten Rennbahnen des Landes, weil hier das Kentucky Derby entschieden wird. Im Jahr 1875 wurde diese Bahn in Betrieb genommen. Sie fasst bis zu 80.000 Besucher und ihr Mittelpunkt ist eine Tribüne mit zwei Türmen. In diesem Pferdestaat gibt es außerdem die Bahnen Ellis Park Race Course in Henderson, Keeneland Race Course in Lexington, Kentucky Downs in Franklin sowie Turfway Park in Florence.

Point of Honor mit Javier Castellano (8) und Ulele mit Joel Rosario
Point of Honor mit Javier Castellano (8) und Ulele mit Joel Rosario, Pimlico, 17.05.2019, Foto: TT

Die Rennbahnen von Louisiana heißen Delta Downs (in Vinton), Evangeline Downs (in Opelousas), Fair Grounds (in New Orleans) und Louisiana Downs (in Bossier City). In Maryland gibt es den Laurel Park, die nur im August und September genutzten Maryland State Fairgrounds in Timonium und den Pimlico Race Course in Baltimore. Hier werden die berühmten Preakness Stakes seit 1873 entschieden.

Massachusetts, Michigan, Minnesota und Nebraska

Die einzige Rennbahn in Massachusetts wurde im Sommer 2019 geschlossen: die Suffolk Downs in East Boston. In Michigan gibt es nur die Northville Downs. In Minnesota laufen die Pferde im Canterbury Park in Shakopee und auf den Running Aces in Columbus. Mehr los ist in Nebraska. Zu nennen sind die Columbus Races, Fonner Park auf Grand Island, Horsemen’s Park in Omaha, sowie der Lincoln Race Course.

New Jersey, New Mexico und New York

Zwei Galopprennbahnen gibt es in New Jersey: den Meadowlands Racetrack in East Rutherford und den Monmouth Park Racetrack in Oceanport. Weiter südlich in New Mexico sind es fünf: die Albuquerque Downs, Ruidoso Downs, Sunland Park, SunRay Gaming in Farmington und Zia Park in Hobbs. In New York City ist der New York Aqueduct Racetrack berühmt. Es handelt sich um eine der ältesten Bahnen in den USA. In Betrieb genommen wurde sie 1894. Hier gibt es auch ein Casino. Alleine die Tribüne fasst 17.000 Besucher. Ebenso berühmt ist der Belmont Park, wo ein Teil der Triple Crown entschieden wird. Diese Bahn gibt es seit 1905. Renoviert wurde sie im Jahr 1968. Es soll Expansionspläne geben. Weitere Bahnen sind der Finger Lakes Gaming and Race Track in Canandaigua, sowie der keinesfalls kleine Saratoga Race Course. Es wird von der gleichen Firma betrieben wie Aqueduct und Belmont Park.

Catholic Boy
Catholic Boy (rechts), The Belmont Derby, Foto: Joe Labozzetta

North Dakota, Ohio und Oklahoma

Der North Dakota Horse Park in Fargo ist die einzige Bahn in diesem Staat. In Ohio gibt es den Belterra Park in Cincinnati, den Hollywood Gaming at Mahoning Valley Race Course in Youngstown und das Thistledown Racino in North Randall. Zu nennen in Oklahoma sind der Fair Meadows Race Track in Tulsa, der Remington Park in Oklahoma City und Will Rogers Downs in Claremore.

Oregon, Pennsylvania und Texas

In Oregon ist Portland Meadows geschlossen. Grants Pass Downs ist eine Bahn, die eine Besonderheit aufweist: Sportplätze mitten im Oval. In Pennsylvania gibt es The Meadows in Washington, Parx Casino and Racing im Bensalem Township, Hollywood Casino at Penn National Race Course in Grantville, Presque Isle Downs in Erie, Harrah’s Philadelphia in Chester sowie Mohegan Sun Pocono in Wilkes-Barre. In Texas genannt werden können der Lone Star Park in Selma und der Sam Houston Race Park in Houston.

Virginia, Washington, West Virginia und Wyoming

In Virginia gibt es nur Colonial Downs. Diese Rennbahn liegt im New Kent County. In Washington heißt die einzige Bahn Emerald Downs und liegt in Auburn. In West Virginia genannt werden können Charles Town Races & Slots sowie Mountaineer Casino, Racetrack and Resort in Chester. Und in Wyoming kann man nur Rennen auf den Wyoming Downs in Evanston erleben.

Clubman mit Xavier Perez
Clubman mit Xavier Perez, Charles Town, Foto: TT

Trabrennen in den USA

Trabrennen in den USA erlebt man auf einer Reihe von größeren Bahnen. Doch sie haben auch eine Tradition als Teil von Jahrmärkten. Die berühmtesten sind Fox Stake beim Indiana State Fair und Little Brown Jug auf den Delaware County Fairgrounds in Delaware/Ohio. Die Anzahl der Bahnen ist im Vergleich zu den Galopprennen geringer. Genannt werden können in Kalifornien Cal Expo in Sacramento, in Delaware die Dover Downs sowie der Harrington Raceway & Casino, in Florida der Pompano Park, in Illinois der Hawthorne Race Course in Stickney (wo es auch Galopprennen gibt), in Indiana der Hoosier Park in Anderson und das Indiana Grand Racing & Casino in Shelbyville, wo jeweils ebenfalls auch galoppiert wird.

Weitere US-Bahnen mit Trabrennen

In Kentucky wird auf The Red Mile in Lexington getrabt und auf einer Bahn in Oak Grove. In Maine handelt es sich um den Bangor Raceway und um die Scarborough Downs. In Maryland gibt es die Ocean Downs in Berlin und den Rosecroft Raceway in Oxon Hill. In Massachusetts kann der Plainridge Racecourse genannt werden und in Michigan Northville Downs. In Minnesota gibt es den Running Aces Harness Park in Columbus. In New Jersey kennt man drei Trabbahnen: den Freehold Raceway, den Meadowlands Racetrack in East Rutherford und den Monmouth Park in Oceanport. Teilweise gibt es auch Galopprennen.

Die meisten Trabbahnen im Staat New York

Immerhin acht Trabbahnen gibt es im Bundesstaat New York. Namentlich handelt es sich um Batavia Downs, um den Buffalo Raceway in Hamburg, um den Historic Track in Goshen, um den Monticello Raceway in Sullivan County, um den Saratoga Raceway in Saratoga Springs, sowie um Tioga Downs in Nichols, Vernon Downs und den Yonkers Raceway. Das ist die größte und wichtigste Bahn. Im Jahr 1899 wurde sie in Betrieb genommen. Hier werden die wichtigsten Trabrennen des Landes entschieden. In der Historie gab es aber auch Hindernisrennen und normale Flachrennen. Der legendäre Seabiscuit gewann hier einst.

Performer wins with Joel Rosario
Performer wins with Joel Rosario at Saratoga Racecourse in New York

Ohio und Pennsylvania als Abschluss

Nun noch zu Ohio und Pennsylvania. Im erstgenannten Staat gibt es fünf Trabbahnen: MGM Northfield Park, Hollywood Gaming at Dayton Raceway, Miami Valley Gaming in Lebanon, Scioto Downs Racino in Columbus und die eingangs erwähnten Delaware County Fairgrounds. In Pennsylvania genannt werden können Harrah’s Philadelphia in Chester, The Meadows Racetrack and Casino im North Strabane Township und Mohegan Sun Pocono in Wilkes-Barre.

Ein Blick nach Kanada

Dieser Artikel handelt von Rennbahnen in Nordamerika. Also muss auch Kanada eine Rolle spielen. International bekannt ist der Woodbine Racetrack in Toronto. Die größte Bahn beherbergt die wichtigsten Prüfungen des Landes. Sie ist erst im Jahr 1956 eröffnet worden und besteht aus einem oval mit der Länge von einer Meile. Allerdings gibt es genau genommen drei Bahnen. Und nebenbei bemerkt auch ein Casino.

Mehr kanadische Galopprennbahnen

Es wird vielleicht überraschen, dass es eine Reihe von weiteren Rennbahnen im Land gibt. Das sind für Galopprennen der Century Downs Racetrack and Casino in Calgary, Evergreen Park in Grande Prairie, Century Mile in Edmonton, der Rocky Mountain Turf Club in Lethbridge, The Track on 2 in Lacombe, der Hastings Racecourse in Vancouver, Assiniboia Downs in Winnipeg, Ajax Downs, der Fort Erie Race Track, Kawartha Downs in Fraserville, sowie Marquis Downs in Saskatoon.

Kanadische Trabrennbahnen

Zum Abschluss dieses Artikels folgt eine Auflistung der kanadischen Trabrennbahnen. Es sind Überschneidungen zum vorherigen Absatz festzustellen. Genannt werden können Century Downs Racetrack and Casino in Calgary, The Track on 2 in Lacombe, die Fraser Downs in Surrey, der Exhibition Park Raceway in Saint John. Dann folgen der Inverness Raceway, Northside Downs in North Sydney, der Truro Raceway, und das Hippodrome 3R in Trois-Rivières. Weiter geht’s mit dem Clinton Raceway, Dresden Raceway, Flamboro Downs, Georgian Downs in Innisfil, Grand River Raceway in Elora und dem Hanover Raceway. In der Liste folgen der Hiawatha Horse Park in Sarnia, Kawartha Downs in Fraserville, der Leamington Raceway, der Rideau Carleton Raceway in Ottawa, The Raceway at Western Fair in London und der Woodbine Mohawk Park in Campbellville. Sowie auf Prince Edward Island der Charlottetown Driving Park und der Summerside Raceway.

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