Pferderennen in England – Das Mutterland der Pferderennen

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In England und Großbritannien insgesamt, dem Ursprungsland des Galopprennsports wo im 17. Jahrhundert alles begann, gibt es 60 Rennbahnen. Es waren einst viel mehr, was historisch bedingt ist. Dass in Großbritannien „alles begann“ bezieht sich auf die Vollblutzucht und ohne die würde es keine Pferderennen geben. Zwischen den Jahren 1900 und 1981 wurden in England übrigens 81 Rennbahnen geschlossen. Im 19. Jahrhundert waren es 90 und im 18. Jahrhundert 48.

Auch wenn der Galopprennsport in Großbritannien nicht mehr die Bedeutung hat wie vor 300, 200 oder 100 Jahren, handelt es sich um eine der bedeutendsten Sportarten. Mit fast 6 Millionen Rennbahnbesuchern im Jahr 2016, steht der englische Galopprennsport nach Fußball als einer der meistbesuchten Sportarten an zweiter Stelle. Heutzutage finden nur an Heiligabend und am 1.Weihnachtstag keine Pferderennen auf den britischen Inseln statt.

Pferderennen / Pferdewetten in England

Ende März beginnt die Grasbahnsaison, die meist Ende Oktober oder Anfang November endet. Zu diesem Zeitpunkt ist die National Hunt Season, also die Saison der Hindernisrennen, bereits im vollen Gange. Sie endet im April. Parallel finden im Gegensatz zu früheren Jahren auch Flachrennen statt: auf sogenannten Allwetter-Bahnen. Von diesen bieten einige zusätzlich Hindernisrennen an, allerdings niemals parallel.

Als Allwetter-Kurse ganzjährig genutzt werden Kempton, Lingfield, Southwell, Wolverhampton und Chelmsford City. Diese Bahn wurde erst vor wenigen Jahren in Betrieb genommen. Die Umgestaltung von Newcastle, das ebenfalls an dieser Stelle erwähnt werden muss, erfolgte 2015. Auf dieser Bahn gibt es auch Hindernisrennen – auf Gras. Wie auch in Kempton, wo am zweiten Weihnachtstag alljährlich eines der bedeutendsten Jagdrennen der Saison entschieden wird: Die King George VI Chase. Nur Chelmsford City und Wolverhampton konzentrieren sich ausschließlich auf die „Sandbahnrennen“ – wobei das Geläuf nicht im herkömmlichen Sinne Sand ist.

Die bedeutendsten National Hunt Kurse sind Aintree als Austragungsort des berüchtigten Grand National und natürlich Cheltenham aufgrund des großen Festivals im März. Weitere reine Hindernisbahnen in England werden in folgenden Orten betrieben: Cartmel, Exeter, Fakenham, Hereford, Hexham, Huntington, Ludlow, Market Rasen, Newbury, Newton Abbot, Plumpton, Sedgefield, Stratford on Avon, Taunton, Towcester, Uttoxeter, Warwick, Wincanton und Worcester.

In Ascot werden ebenfalls Hindernisrennen veranstaltet, die königliche Bahn ist aber vor allem als Austragungsort von Royal Ascot bekannt, dem Meeting mit Spitzenrennen im Juni. Die königliche Familie ist traditionell vor Ort. Die Queen gilt als leidenschaftliche Pferdebesitzerin, ihr Pferd Darmouth gewann dort 2016 die Hardwicke Stakes.

Royal Ascot – Die Queen nimmt nach dem Sieg von Dartmouth die Siegestrophäe entgegen

Beide Disziplinen entschieden werden auch in Catterick, Carlisle, Chester, Doncaster, Fontwell, Haydock, Leicester, Sandown sowie Wetherby. Hinzu kommen Dutzende Anlagen für die Point to Point Races, man könnte von Dorfrennplätzen sprechen.

Newmarket muss als das Mekka des englischen Flachsports genannt werden. Die Rennen werden auf zwei gigantischen Bahnen entschieden. In diesem kleinen Örtchen befindet sich auch das größte Trainingszentrum. Eine weitere wichtige Bahn in England ist in Epsom, schließlich wird hier das Derby entschieden. Die Bahn hat wie die von Goodwood eine ungewöhnliche Bahnführung; alljährlicher Höhepunkt auf der letztgenannten Anlage ist Glorious Goodwood, ein mehrtägiges Meeting im Sommer. In diese Liste der besonders bedeutenden Bahnen gehört auch das erwähnte Ascot.

„Kleinere“ (was relativ zu verstehen ist) englische Bahnen für Flachrennen sind in Bath, Beverley, Brighton, Yarmouth, Nottingham, Pontefract, Redcar, Ripon, Salisbury, Thirsk, Windsor und York.

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