Essen und Ernährung

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Inhaltsverzeichnis:

Sibylle Vogt: Gummibärchen sind die Ausnahme Weiterlesen
Maxim Pecheur über Ernährung Weiterlesen
Christian von der Recke über Ernährung Weiterlesen
Marco Klein: „Zehn Kugeln gemischtes Eis müssen es schon sein“ Weiterlesen

Sibylle Vogt: Gummibärchen sind die Ausnahme

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Das Thema Essen spielt gerade in der Corona-Zeit und den Phasen mehrerer Lockdowns meistens eine leidige Rolle. Bewegungsmangel und mehr Essen als sonst, das bringt zusätzliche Pfunde auf den Rippen. Davon können derzeit viele ihr Lied singen. Wenn sie angesprochen werden (Du bist aber gut durch die Corona-Zeit gekommen“, dann schwingt bei solch einem Satz einige Ironie mit. Wenn die Klamotten zu eng sind, dann droht oft eine Diät.

Gerade bei den Jockeys darf natürlich Undiszipliniertheit nicht vorkommen. Sie müssen niedrige Gewichte in den Sattel bringen. Die neue RaceBets-Botschafterin Sibylle Vogt hat damit keine ernsthaften Schwierigkeiten. Exklusiv in der neuen Story auf dem Blog berichtet Sie über Ihre Erfahrungen zum Thema „Essen.“

Möglichst wenig Zucker

„Als Jockey muss man natürlich sehr stark auf das achten, was man isst. Das ist wie bei manch anderem Sportler oder Bodybuilder sehr wichtig. Ich versuche, möglichst wenig Zucker zu essen. Das fängt schon bei den Getränken an. Ich trinke keine Cola und grundsätzlich nur Wasser oder Tee. Da ich Saft ohnehin nicht besonders mag, ist der Verzicht darauf kein Problem. Das einzige Mal, das ich einen Schluck Cola zu mir nehme, kann mal vor einem Rennen sein, um den Zuckerspiegel etwas zu heben, das ist dann ein Push für den Kreislauf.

Augen auf beim Brot-Kauf

Ich muss allerdings zugeben, dass ich auf langen Autofahrten gerne mal Gummibärchen esse. Ich achte auch sehr darauf, welches Brot ich kaufe. Nach Möglichkeit sollte es kein Weißbrot, sondern eher Vollkorn- oder dunkles Brot sein. Sehr gerne esse ich übrigens Reis. Zweimal in der Woche kommt auch Fleisch auf den Teller, meistens ein Steak. Salat ist ein wichtiger Bestandteil meiner Ernährung.

Drei Mahlzeiten am Tag  & nicht spät

Generell esse ich dreimal am Tag. Das fängt morgens auf dem Weg zur Arbeit mit einem Brötchen an, es folgt ein Mittagessen und dann die letzte Mahlzeit ziemlich früh, denn nach 16 oder 17 Uhr gibt es für mich in der Regel nichts mehr. Vor allem, wenn ich leicht reiten muss, verzichte ich abends auf das Essen.

52 Kilo zu reiten sind für mich kein Problem. Ich muss aber gestehen, dass ich früher beim Essen einiges falsch gemacht habe und dadurch mehr Schwierigkeiten mit dem Gewicht hatte. Nun versuche ich jedoch, regelmäßig zu essen. Einmal am Tag sollte es etwas Warmes geben.


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Kühlbox im Hotelzimmer

Bevor ich auf Reisen gehe, koche ich mir etwas vor und nehme es mit. Das war gerade auch sehr wichtig, als in Lockdown-Zeiten alles geschlossen war. Ich habe eine Kühlbox, die ich an den Strom anschließen kann, zum Beispiel in einem Hotelzimmer. Und eine Mikrowelle, um etwas aufzuwärmen, gibt es inzwischen ja an jeder Autobahn-Raststätte. Fast Food oder Baguettes wären sehr kontraproduktiv, gerade wenn man wie ich viel unterwegs ist und zwischendurch im Auto etwas isst.

Nudeln als Belohnung

Wenn ein anstrengender Renntag mit zum Beispiel zwölf Rennen hinter mir liegt, dann esse ich hinterher sehr gerne Nudeln. Kohlenhydrate sind auch sehr wichtig. Man darf dem Körper bestimmte Dinge nicht vorenthalten.

Heißhunger ist nicht zu kontrollieren

Auch im Urlaub ist es mir wichtig, meinen Ess-Rhythmus beizubehalten. Wenn man nämlich die Regelmäßigkeit der Essenszeiten beibehält, fällt es leichter, die Disziplin zu bewahren. Süßigkeiten sind übrigens nicht verboten, aber es muss alles in Maßen sein. Wenn man dem Körper zuviel vorenthält, dann bekommt man Heißhunger. Und der ist fast nicht zu kontrollieren.“

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Maxim Pecheur über Ernährung

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Jockey und Gewicht, das sind zwei Worte, die im Galopprennsport zusammengehören. In diesem Artikel berichtet unser RaceBets Botschafter Maxim Pecheur wie er sich ernährt und was seiner Meinung nach beim Thema Ernährung wichtig ist. Er kann übrigens 52 Kilo in den Sattel bringen.

Interesse an Kulinarik und Ernährung

„Ernährung und Kulinarik haben mich immer interessiert, denn ich komme aus einer Familie von Gastronomen, meine Eltern betreiben ein Hotel-Restaurant in Saarbrücken. Ich bin also wohl kaum das Paradebeispiel für die Allgemeinheit in meinem Beruf. Von Kindertagen habe ich im Restaurant meiner Eltern in der Küche geholfen. Und das Thema Essen hat mich früh interessiert.

Essen für die Seele

Tatsächlich versuche ich meinen Ernährungsplan in der Woche den einzelnen Tagen anzupassen. Am Anfang der Woche, also nach den Renntagen, gönne ich mir auch mal was. Dann darf es auch mal schwer und fettig sein, schließlich hatte man einen hohen Kalorienverbrauch am Wochenende. Und man muss sich auch mal selbst belohnen. Ich persönlich werde Richtung Wochenende dann immer leichter in der Kost. Wenn ich Montag deftig esse für die eigene Seele, wird es von Tag zu Tag immer weniger schwer, quasi von Fisch zu Gemüse. Am Wochenende kann ich dann ohne schwitzen zu müssen mein Gewicht automatisch reiten. Und das liegt seit meiner Anfangszeit bei 52 Kilo.

Wichtig: nicht in den Teufelskreis kommen

Ich ernähre mich also jeden Tag und habe auch das Gefühl satt zu sein. Das ist ganz wichtig. Es ist nicht zu unterschätzen, dass diejenigen in unserem Sport mit extremen Gewichtsproblemen an einen oder zwei Tagen nichts essen dürfen. Das ist extrem belastend, auch für die Psyche. Unter solchen Umständen kann man kaum dauerhaft Höchstleistungen bringen. Zumal es sich mehr oder minder um das ganze Jahr handelt, jedes Jahr, ohne Pause. Ich versuche nicht in diesen Teufelskreis aus Hungern und Heißhunger zu kommen. Ich will nicht am Montag in einen Fresswahn verfallen, weil ich am Freitag und am Samstag gar nichts gegessen habe, um am Sonntag mein Gewicht zu haben. Bin ich am Montag gierig, leide ich in Richtung Wochenende wieder extrem. Ein Jahr älter, ein Kilo mehr ist ein Prinzip, das häufig gilt. Für mich gilt es derzeit nicht. Ich versuche meine 52 Kilo konstant zu halten. Das ist das Minimumgewicht in unserem Sport. Dazu braucht man viel Disziplin. Wenn ich jetzt auf 53 oder 54 Kilo hoch gehen würde, käme ich nur noch schwer wieder runter. Gibt man dem inneren Schweinehund nach, will der immer mehr. Das Gewicht hängt natürlich auch davon ab wie groß man ist und von der genetischen Veranlagung.


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Verzicht spielt eine Rolle

Kein Verzicht üben, passt aber auch nicht. Man kann es vielleicht im Verhältnis zu anderen Rennreitern so sagen. Doch auch ich esse nicht den ganzen Tag über. Ich frühstücke nicht, esse nichts zum Mittag oder am Nachmittag, sondern nur am Abend. Da freue ich mich dann drauf. Meinen Kaffee trinke ich nur ohne Zucker. Es gibt bei mir auch keine Schokolade zwischendurch, nichts Süßes. Man muss irgendwo verzichten, aber daran kann man sich gewöhnen, denn ich esse am Abend ordentlich. Diese Mahlzeit macht mich glücklich und satt. Der Mensch muss halt auch Glücksgefühle entwickeln können. Verzichte ich nur, brauche ich den Sport nicht mehr zu betreiben. Denn ich hätte keine Lebensqualität mehr.

Frisch, regional, saisonal

Ein Lieblingsessen habe ich nicht. Ich bin relativ flexibel, ernähre mich saisonal. Jetzt ist gerade die Zeit für Skrei, bald folgt der Spargel. Und so geht es weiter. Regionale, frische Küche ist mir wichtig und liegt mir am Herzen – das habe ich von meinen Eltern so mit auf den Weg bekommen. Die Qualität ist dann optimal. Ein spezielles Lieblingsgericht kann ich nicht benennen, denn ich schätze viele qualitätsvolle Produkte.

Fast Food: Zwangsläufig

Man wird häufig mal gefragt, ob es den Drang nach Fast Food gibt. Ich muss sagen, dass ich kein Fan davon bin, aber manchmal kommt man nicht drum herum. Wenn ich in München, Dresden oder Hoppegarten reite, muss ich auf dem Rückweg was essen, wenn ich um 1 Uhr oder so erst wieder Zuhause bin. Und dann bleiben nicht viele Möglichkeiten. Es ist aber so, dass solch ein Essen nur eine kurze Befriedigung verschafft. Im Grunde ist Fast Food also zwangsläufig mal ein Thema, denn es ist schwierig zu vermeiden. Ohne Kalorien und Ernährung funktioniert der Körper nicht. Im Grunde bereut man nach dem Genuss. In meiner Freizeit käme ich aber nie auf die Idee, Fast Food zu essen. Da mag ich es lieber regional, saisonal und frisch.“

In der kommenden Woche berichtet RaceBets Botschafter Maxim Pecheur von seinem ersten Tag in einem Rennstall und wieso er sich diesem Sport verschrieben hat.

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Christian von der Recke über Ernährung

Christian von der Recke
Christian von der Recke

Wie sich Jockeys fit halten, hat unser RaceBets Botschafter Christian von der Recke in der vergangenen Woche beschrieben. Diesmal geht es um das wichtige Thema Ernährung. Dieser Blog Post ist etwas Besonderes, denn der Trainer hat einen eigenen Ernährungsberater, den er zum Thema befragt hat.

Ein kurzer Rückblick

Wir zitieren zuvor aber noch einmal kurz aus dem letzten Artikel unseres Botschafters, in dem er sagte: „Es ist nicht förderlich, jeden Tag Fast Food zu essen. Was nicht heißt, dass man das bei Heißhunger nicht mal machen darf. Auch Eis und Kuchen sind mal erlaubt. Aber schlechtes Essen nimmt dir der Körper auf Dauer übel.“ Er verwies auf ein Gespräch mit der für ihre Mammuttouren bekannten neuen RaceBets Botschafterin Sibylle Vogt die sagte: „Ich brauch nichts essen“. Christian von der Recke dazu:  „Wenn sie das wirklich so sieht und nicht die Nahrungsstoffe zuführt, ist das Unglück irgendwann vorprogrammiert. Es gilt: wenn ich Kalorien verbrauche, muss ich die auch wieder zuführen.“

Der Ernährungsberater zum Thema

Andre Haep berichtet zum Thema Ernährung mit Bezug auf Jockeys und Rennreiten folgendes: „Der Jockey-Sport ist Höchstleistung für jeden Reiter oder Reiterin. Zudem muss der Jockey leicht sein und bleiben. Deshalb ist das Ernährungsverhalten grundlegend für die Leistungsfähigkeit eines Jockeys. Entscheidend ist also sich so zu ernähren, dass der Körper sich schnell von den Belastungen regenerieren kann und im Wettkampf eine optimale Leistung erbringen kann. Das Ernährungsverhalten ist natürlich bei jedem Jockey individuell aber grundlegeng ähnlich. Im Anschluss schildere ich die wichtigsten Ernährungsregeln.


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Die wichtigsten sechs Regeln

1. Gemüse als Grundnahrungsmittel. Zu dem Grundnahrungsmittel einer gesunden Ernährung zählt das Gemüse. Daher sollte die Hauptzutat der Mahlzeiten Gemüse sein. Gemüse kann hierbei roh oder schonend gedünstet zubereitet werden. Gemüse enthält neben einem hohen Anteil an Ballaststoffen viele Vitamine und Mineralstoffe, die man für einen funktionierenden Stoffwechsel benötigt.

2. Wasser ist das Hauptgetränk Nr. 1! Alle gezuckerten oder mit Süßstoff gesüßten Getränke wie Limonaden, Soft- und Energydrinks sowie alkoholhaltige Getränke meiden. Bei der Auswahl des Wassers sind Mineralwässer mit hohem Mineraliengehalt zu empfehlen.

3. Vollwertkost anstatt leere Lebensmittel. Auf vollwertige Lebensmittel zurückgreifen, das heißt Lebensmittel, bei denen das ganze Korn verarbeitet wurde. Also Vollkornbrot statt Weißbrot, Vollkornpasta statt herkömmlicher Pasta, brauner Reis statt weißer Reis, usw. Vollkornlebensmittel haben einen höheren Gehalt an Vitaminen, Mineralien, Spurenelemente sowie gleichzeitig mehr Ballaststoffe, die länger satt machen und sich sehr positiv auf die Darmgesundheit auswirken.

Die richtigen Fette

4. Auf die richtigen Fette kommt es an! Beim Thema Fett ist wichtig zu unterscheiden, dass Fett nicht gleich Fett ist. Man sollte Lebensmitteln mit hohem Fettgehalt und gleichzeitig schlechter Fettqualität wie Chips, Pommes Frites, Pizza, Döner sowie anderes Fast Food und Frittiertes meiden. Auch der Verzehr von tierischen Fetten, mit einem hohen Gehalt an gesättigten Fettsäuren, sollte möglichst gering gehalten werden. Gesunde Fette, die reich sind an ungesättigte Fettsäuren, wie zum Beispiel kaltgepresste Öle wie Olivenöl oder Rapsöl sind hingegen ohne Bedenken zu verzehren und sollten keinesfalls aus der Ernährung verbannt werden. Auch Nüsse und Saaten enthalten gesunde Fette, deren Verzehr sollte daher regelmäßig auf dem Speiseplan stehen.

5. Auf den Zuckerkonsum achten! Auf Produkte mit hohem Gehalt an isoliertem Zucker sollte man möglichst verzichten. Hierzu zählen Süßigkeiten, Puddings, Kuchen, Teilchen, Eiscreme, Softdrinks, etc.). Zucker macht müde und langsam.

6. Zwei bis drei Mahlzeiten am Tag um dem Körper klare Verdauungszeiten und -pausen zu geben.

Eine zusätzliche Alternative

Effektiv ist es bestimmt in der Fastenzeit noch kurz zu saunieren. Zu viel Sauna bringt halt wieder einen Energieverlust. dann wäre wahrscheinlich diese Kombi besser. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass die Jockey 12-16 Stunden vorher fasten bzw. schon damit 2-4 Tage vorher anfangen. Das Fasten, auch als intermittierendes Fasten nach 16 zu 8 Methode bekannt, besteht darin während 8 Stunden die Mahlzeiten zu sich nehmen und danach 16 Stunden zu fasten. Der Vorteil ist, dass 1 bis 2 Kilo Körpergewicht reduziert werden können ohne dabei an Leistungsfähigkeit einzubüßen.“

Eine Vorschaut auf die kommende Woche

In der kommenden Woche widmet unser RaceBets Botschafter Christian von der Recke sich persönlich einem Thema der Vergangenheit: seinem allerersten Tag in einem Rennstall. Denn auch ein Erfolgstrainer fängt mal klein an, wie man so sagt.

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Marco Klein: „Zehn Kugeln gemischtes Eis müssen es schon sein“

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Für Jockeys ist es DAS Thema überhaupt, für Trainer vielleicht nicht ganz so entscheidend, was ihren Beruf anbetrifft, denn welchen Body-Maß-Index ein Betreuer von Galopprennpferden hat, spielt vielleicht nicht die alles entscheidende Rolle – das Essen. Aber natürlich achten auch manche Coaches auf eine ausgewogene oder gesunde Ernährung.

Wikipedia schreibt zum Thema Essen und Ernährung: „Die Ernährung des Menschen besteht aus festen Nahrungsmitteln und aus Flüssigkeiten und dient dem Menschen zum Aufbau seines Körpers sowie zur Aufrechterhaltung seiner Lebensfunktionen. Seine Ernährung beeinflusst auch sein körperliches, geistiges, physiologisches und soziales Wohlbefinden. Der bewusste Umgang mit der Zufuhr von fester Nahrung und von Getränken ist zudem ein weit verbreiteter Bestandteil der menschlichen Kulturen und vieler Religionen und Weltanschauungen.“

Der Mannheimer Trainer Marco Klein hat sich als RaceBets-Botschafter seine eigenen Gedanken zu diesem Thema gemacht und erläutert seine Philosophie über das Essen.

Eher eine Frage für Jockeys

Ich denke, dass die Frage nach dem Essen eher auf Jockeys gemünzt ist. Denn für Sportler wie sie ist die Ernährung von besonderer Bedeutung. Und das gilt für jeden Sport. Natürlich ist es auch für einen Trainer von Interesse, dass man sich entsprechend ernährt, aber wir müssen ja nicht kurzfristig Gewicht machen.

Junge Leute in der Ausbildung unterstützen

Ich gehe davon aus, dass jeder Jockey seinen eigenen Ernährungsplan hat. Das gehört in meinen Augen zum Beruf des Rennreiters dazu. Wir sind ja auch als Ausbilder tätig, hier haben wir mit Tommaso Scardino und Kerstin Elsässer zwei Azubis erfolgreich ausgebildet. Deshalb ist es unsere Aufgabe, junge Leute zu unterstützen. Das Thema Ernährungsberatung ist ja auch Teil der Lehre, daher unterstützen wir das sehr.

„Das Gegenteil eines Veganers“

Nun zu mir persönlich: Ich muss ja kein Gewicht bringen, das ist relativ egal. Bewegung habe ich genug. Was die Ernährung anbetrifft, bin ich sicherlich kein gutes Beispiel. Ich bin das Gegenteil eines Veganers und esse fast kein Gemüse, vielleicht etwas Obst, aber ich bin ein Fleischesser. Leidenschaftlich gerne esse ich italienisch oder griechisch. Einmal in der Woche bin ich bei einem sehr guten Griechen in Mannheim im Restaurant. Hier gibt es auch einen Stammtisch, an dem ich mich mit einigen Besitzern treffe.

Vor kurzem hat Guido Schmitt bei Facebook einen Post über eine Wagyu-Rinderzucht abgesetzt. Das Essen habe ich auch getestet und war ganz begeistert. Das ist genau mein Fall. Aber natürlich spielen auch Beilagen eine Rolle. Generell ist italienisches Esssen etwas leichter.

Kein Fast Food-Junkie

Ich bin übrigens nicht der große Fast Food-Junkie, sondern esse gerne gut und bewusst. Wir haben in Mannheim tolle Möglichkeiten. Mein Favorit ist das Sterne-Restaurant Marly, in das ich gerne auch mit meinen Besitzern gehe. Mit zunehmendem Alter fällt es natürlich schwer, die Pfunde loszuwerden. Und man sieht mir auch einen Unterschied gegenüber früher an. Aber ich muss mich ja auch nicht quälen für das Gewicht.

Eis und Mozartkugeln

Zugeben muss ich, dass ich ein ganz großer Eis-Fan bin. Das geht immer, egal ob im Sommer oder Winter, zu jeder Tages- oder Nachtzeit. In unserer Eisdiele wissen die schon, dass ich einen großen Becher brauche. Zehn Kugeln gemischtes Eis müssen es schon sein. Ich stehe auch nachts schon einmal auf und genehmige mir zwei oder drei Mozartkugeln. Ich denke aber, dass ich in Sachen Gewicht noch im grünen Bereich bin.“

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