Galopp+Insider Filip Minarik: „Der Japan Cup ist ein unvergleichliches Erlebnis“

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Er kämpft nicht nur derzeit um sein viertes Jockey-Championat in Deutschland, er hat am Sonntag auch den bedeutendsten Auftritt im Rennsattel 2017 vor sich: Filip Minarik (42) ist der Jockey von Stall Ullmanns Guignol im Japan Cup, dem mit rund 4,9 Millionen Euro dotierten Spektakel in Tokio.

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Exklusiv im Galopp+Insider auf dem Blog von RaceBets, in dem wir uns diesmal fast ausschließlich auf dieses Event konzentrieren, gibt Minarik einen Einblick zu den Chancen und seine bisherigen Erfahrungen in der japanischen Hauptstadt, in die er am Donnerstag aufbrach.

Guignol siegt unter Filip Minarik im Pastorius – Grosser Preis von Bayern, Gr. 1 am 01.11.2017 Renntag in München.

„Es ist mein dritter Auftritt am Sonntag im Japan Cup. Ivanhowe lief 2014 als Sechster ein Bombenrennen gegen die damals besten Pferde der Welt, wie Gentildonna oder Just Away. Ito hatte dann 2015 als Achtzehnter keine Chance. Im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass er nicht das richtige Pferd für den Japan Cup war, denn er kam überhaupt nicht zurecht.

Der Japan Cup ist ein fantastisches Erlebnis. Das ist unvergleichlich und unbezahlbar. Das muss man einmal selbst erlebt haben, und dann noch als Aktiver dabei zu sein, macht die Sache noch schöner.

Natürlich wird es schwer gegen die Japaner. Das haben auch viele Europäer erkannt, starke Franzosen oder Engländer kommen gar nicht mehr erst und lassen sich auch durch einen Bonus von zwei Millionen nicht mehr locken. Kitasan Black ist natürlich ein dicker Brocken, ein Ausnahmepferd. Ich schätze ihn ähnlich hoch wie Orfevre oder Gentildonna ein. Er hat auch das Tenno Sho leicht gewonnen und ist der Vorjahressieger.

Für mich wäre ein ähnliches Ergebnis wie bei Ivanhowe ein Traum, vielleicht auch noch eine bessere Platzierung. Eine gute Startnummer ist das A und O. Ich hoffe auf einen schnellen Rennverlauf, denn Guignol muss nicht vorne gehen. Vielleicht hat er einmal ein gutes Rennen hinter der Spitze. Das wäre noch besser für ihn.

Er ist in meinen Augen unabhängig vom Rennverlauf, hat Charakter und Herz, denn er will seine Rennen unbedingt gewinnen. Das macht ihn aus. Auch abgetrockneter Boden, wie er für Tokio typisch ist, bedeutet kein Problem, denn auf solchem Geläuf hat er zweimal in diesem Jahr in Baden-Baden gewonnen. Ich bin in diesem Jahr erst spät in Japan, da ja am Dienstag und Mittwoch noch Rennen in Deutschland waren und komme am Montag mit der ersten Maschine wieder zurück.

Guignol und Iquitos beim Training in Japan.

2017 war für mich schon jetzt ein Riesenjahr. Ich habe sechs Grupperennen gewonnen, darunter war nur eine Gruppe III-Prüfung, aber zwei Gruppe I-Rennen. Allein in Deutschland habe ich eine Gewinnsumme von 1,1 Millionen Euro erzielt. Damit war es eines meiner besten Jahre, auch wenn die Siegzahl gar nicht so hoch ausfallen wird.

Natürlich wäre es toll, wenn es mit dem Championat wieder klappen würde. Aber was im Winter wird, da habe ich noch keine Pläne, ich warte erst einmal Tokio ab. Auf dem Japan Cup liegt mein kompletter Focus.

Einen besonderen Stellenwert hat für mich meine Familie. Ich bin seit zwei Jahren verheiratet, und unsere Tochter ist jetzt ein Jahr alt. Das ist Neuland für mich, aber so schön für mich.“

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