Insider-Talk mit Georg Mayer: „Jeder aus unserer Familie packt mit an“

Insider-Talk mit Georg Mayer

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Sie kennen Knopp-Labach nicht? Der Ort liegt auf der sogenannten Sickinger Höhe und besteht laut Wikipedia aus den Ortsteilen Knopp und Labach (etwa 180 Einwohner). Knopp ist ein Höhenort und Labach liegt idyllisch im Tal. Die Ortsteile liegen drei Kilometer auseinander. Der Höhenunterschied beträgt etwa 120 Meter. Hier ist Georg Mayer zu Hause, ein Besitzertrainer aus Leidenschaft, der in seiner bisherigen Laufbahn 65 Rennen mit seinen Vierbeinern gewinnen könnte.

Exklusiv im Insider-Talk auf dem RaceBets-Blog berichtet der 75-jährige über sein Pferde-Faible.  

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Magic Quercus wurde ohne Druck aufgebaut

Magic Quercus
Magic Quercus

In den vergangenen Jahren war Magic Quercus Ihr Aushängeschild. Was sind die Markenzeichen dieses Pferdes?

Georg Mayer: Magic Quercus kam vierjährig zu uns in den Stall. Er war anscheinend in Frankreich überfordert und mit sich selbst unzufrieden. Wir haben ihn dann etwas umgestellt, denn man darf keinen Druck auf ihn ausüben. Dann macht er fast alles für einen. Deshalb lief er bei allen Starts, die er für uns bestritten hat, ohne den Stock einzusetzen.

„Besonders gerne fahre ich nach München“

Auf Sand startete für Sie auch Salinas Road. Haben Sie ein besonderes Faible für die Sandbahn? Oder wo lassen Sie Ihre Pferde besonders gerne laufen? Welches sind Ihre weiteren Hoffnungsträger?

Georg Mayer: Besonderes Faible für die Sandbahn gibt es nicht, aber es hat sich in den letzten Jahren einfach so ergeben, dass sich die Pferde von uns sich auf der Sandbahn sehr wohl fühlen. Besonders gerne fahre ich mit den Pferden nach München, weil ich finde dass diese Bahn die fairste in Deutschland ist. Da wir ja selbst Pferde züchten, sind natürlich unsere Produkte alle Hoffnungsträger! Im Moment haben wir zwei zweijährige Tai Chi-Stuten, die sich sehr gut anbieten.

Georg Mayer

Können Sie Ihre Anlage genauer beschreiben? Wo sind Sie genau zu Hause? 

Georg Mayer: Das Gestüt Wieselbornerhof, auf dem wir beheimatet sind, ist außerhalb gelegen. Wir haben um unseren Hof ca. sieben Hektar Weideflächen, eine 800 Meter lange Trainingsbahn, eine Führanlage  und einen Reitplatz. Zuhause sind wir auf der Sickingerhöhe in der Südwestpfalz, ziemlich Mittig zwischen den Städten Landstuhl, Zweibrücken und Pirmasens. Nächste größere Stadt ist Kaiserslautern ca. 25 Kilometer entfernt.

Pferderennsport hat in dieser Gegend schon immer viel Bedeutung.

Welche Rolle spielt der Pferderennsport in dieser Gegend?

Georg Mayer: Früher haben die Bauern ihre Arbeitspferde hier auf verschiedenen Plätzen gegeneinander laufen lassen (Herschberg, Queidersbach, Miesau, Zweibrücken, Blieskastel). Deshalb gibt es heute noch sehr viele Pferderennsport-Begeisterte und besuchen regelmäßig die Bahnen hier im Südwesten.

Welche Rolle spielt Ihre Familie im Rennstall?

Georg Mayer: Wie es halt in einem Familienbetrieb so ist, packt jeder mit an.

Georg Mayer (erster von links)
Georg Mayer (erster von links)

Große Freude über eine Zuchterfolge

Was waren die bislang schönsten Erlebnisse und Erfolge?

Georg Mayer: Jeder Erfolg ist ein schönes Erlebnis. Besonders sind natürlich die Erfolge mit den selbstgezüchteten Pferden.

Worauf legen Sie beim Training besonderen Wert?

Georg Mayer: Dass die Pferde sich wohlfühlen, entspannt sind und sich nicht überfordern.

„Wünsche mir bessere Dotierungen in Basisrennen“

Georg Mayer mit Maxim Pecheur
Georg Mayer mit Maxim Pecheur

Der Südwesten verfügt über eine sehr starke Basis an Besitzertrainern. Was würden Sie sich für die kleinen Quartiere an Verbesserungen wünschen?

Georg Mayer: Die starke Basis im Südwesten wird immer kleiner an Besitzertrainern. Ich würde mir für die kleineren Quartiere wünschen, dass man diese Basisrennen (kleinere Rennen) besser dotiert und ein vernünftiges Transportgeld bezahlt.

Welches Rennen würden Sie besonders gerne einmal gewinnen?

Georg Mayer: Wir freuen uns über jedes Rennen, das wir gewinnen können.

Womit beschäftigen Sie sich gerne außerhalb der Rennen in der Freizeit?

Georg Mayer: Freizeit bleibt eher wenig. Aber die Zeit wo bleibt, verbringe ich am liebsten mit meiner Familie.

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