Insider Talk mit Shannon Patricia Spratter: „Die Liebe zu Pferden habe ich schon von Kindesbeinen an“

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Mit 22 Jahren hat Shannon Patricia Spratter noch fast ihr ganzes Leben vor sich, doch schon von Kindesbeinen an ist die Münchenerin im Rennsport aktiv – vorzugsweise natürlich am Stall ihres Vaters John David Hillis. Exklusiv im Insider-Talk auf dem RaceBets-Blog berichtet sie über ihre Lieblingspferde und Ambitionen.

Image: privat

Als Tochter von Trainer John David Hillis wurden Sie quasi in den Rennsport hineingeboren. Stand früh fest, dass Sie auch in diesem Metier tätig sein wollen?

Shannon Patricia Spratter: Ich bin als Baby im Stall von Eich Pils mit Papa und Mama groß geworden. Meine ersten Reitversuche waren auf unserem Hindernispferd Johnnythingby beim Trockenreiten mit Mama. Dann bekam ich mein eigenes Pony Franzi von meinem Papa und startete auch in Ponyrennen. Somit war ich infiziert und reite heute noch, wenn es meine Zeit erlaubt, in Amateurrennen und im Training mit. Außerdem engagiere ich mich in der jungen Besitzervereinigung.

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Wie sind Sie zum Reiten gekommen? Welche Erinnerungen haben Sie an den ersten Sieg?

Spratter: Meinen ersten Sieg feierte ich in Dresden mit Princess Hillary. Es war ein sehr aufregender und emotionaler Tag für mich, da ich das erste Mal zwei Ritte an einem Tag bekam. Es ging wie immer alles ein bisschen wilder zu in diesem Rennen, durch eine gute Position hatte ich die Möglichkeit durch zu kommen, da ich aber erstmal vergaß, wie lange eigentlich diese Gerade in Dresden war, hatte ich vollste Unterstützung von meinem Papa, der mich an der Innenseite der Bahn bis ins Ziel anfeuerte. Es war ein tolles Gefühl, den Applaus des Publikums genießen zu dürfen.

Waren Ihre Eltern strenge Lehrmeister?

Spratter: Wenn ich recht überlege waren sie nicht strenge Lehrmeister, nur sehr konsequente (lacht). Dadurch konnte ich alles rund um das Pferd mitbekommen. Meine Neugier war nie zu stoppen, weil ich der Meinung bin, je mehr Hintergrundwissen, desto besser. Noch habe ich die Zeit, alles von den „alten Hasen“ zu lernen, und das will ich nutzen.

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Wie sind Ihre Pläne als Amateur? Was fasziniert sie am Rennsport?

Spratter: Beruflich bedingt kann ich leider nicht mehr soviel Zeit wie während der Schule in den Rennsport investieren, nutze aber jede freie Minute und Urlaub, um meine Eltern zu unterstützen. Gerne fahre ich mit auf andere Bahnen und Auktionen.

Welche Aufgaben nehmen Sie genau am Stall wahr? Welches sind Ihre Lieblingspferde?

Spratter: Meine Aufgaben sind schwer erklärbar, da ich gerne reite, aber auch Mähne verziehe, bei Pferde zum Grasfressen in der Sonne begleite, sowie ausmiste oder die Reisekiste packe und natürlich Papa an den Renntagen unterstütz. Ich liebe einfach meine unterschiedlichen „Jobs“.

Meine erste große Liebe war Diamond Diggins, der mich stets begleitet und überall dabei ist, denn er läuft jedes Rennen in meinen Rennfarben weiter. Er hat dazu beigetragen, dass Cheviot für mich als Besitzerin meinen ersten Sieg in Baden Baden eingaloppiert hat. Diese zwei Opas sind für mich alles, durch ihre besondere Geschichte, wie sie zu mir gekommen sind. Nicht zu vergessen ist auch meine „kleine“, aber doch so große Schimmelstute Mystic Tale, die ihre Geschichte auch schon in München für mich 2018 geschrieben ha,t zusammen mit meinem Lieblingsjockey Andre Best.

Was machen Sie im Hauptberuf?

Spratter: Ich absolvierte mit 16 Jahren meinen Realschulabschluss. Für mich war schnell klar, dass ich nicht in diesem Sport arbeiten kann bzw. möchte, da es nicht einfach ist für Frauen. Ich startete mein Einstiegsjahr als Hotelfachfrau auf der Steigenberger-Akademie. Nach diesem Jahr habe ich meine Ausbildung im „The Charles Hotel; Rocco Forte“ abgeschlossen. Bis Anfang dieses Jahres habe ich noch in der Hotellerie gearbeitet, doch durch den Schichtdienst, musste ich viel zurückstecken, Deshalb bin ich in die Immobilienbranche gewechselt.

Welche Rennbahnen im Ausland haben Sie bereits besucht? Haben Sie vor, einmal in einem anderen Land zu arbeiten?

Spratter: Ich war schon auf so vielen Rennbahnen im Ausland unterwegs, aber der Ausflug, der von unserer Jungen Besitzervereinigung jedes Jahr organisiert wurde, wie Newmarket oder zum Prix de l‘ Arc de Triumphe, war schon sehr faszinierend. Da ich noch jung bin, kann sich noch viel sehen. Ich schaue mal, was sich alles ergibt, aber warum nicht mal ein anderes Land, da es für mich auch sehr interessant wäre, denn ich spreche mehrere Sprachen.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Spratter: In meiner Freizeit gehe ich im Winter gerne Skifahren und im Sommer im Englischen Garten spazieren, zusammen mit meinem kleinen Rolex, aber man trifft mich meistens an der frischen Luft.

Was sind Ihre Wünsche für dieses Jahr?

Spratter: Dass alle Beteiligten, ob Pferd oder Reiter einfach heil nach Hause kommen, und deshalb Hals und Bein für alle im Jahr 2019!

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