Pferderennen in Russland

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Russland ist derzeit aus politischen Gründen in aller Munde, doch wir wollen uns dem Galopprennsport widmen. Dass es Galopprennen in diesem Land gibt, ist aus historischen Gründen bekannt, denn selbst Rennsportfreunde mit der Gnade der späten Geburt dürften von den Siegen des Hengstes Anilin von 1965 bis 1967 im Preis von Europa gehört haben.

Das Moskauer Hippodrom ist die wichtigste Rennbahn des Landes. Hier finden das ganze Jahr über Rennen statt, übrigens auch im für seine hohen Minustemperaturen bekannten Moskauer Winter. Dann sind allerdings die Traber gefragt. Gut 1000 werden vor Ort trainiert, weit mehr als Vollblüter. Deren Saison ist von Mai bis September. Dann laufen auch Araber und Achal-Tekkiner (eine turkmenische Pferderasse) um Preisgelder.

Die wichtigsten Rennen sind der Große Russische Preis (Derby), der Anilin-Preis, der Nassibow-Cup, der Jockeyclub-Preis und der Preis des Landwirtschaftsministeriums der RF. Zur Unterhaltung des Publikums werden übrigens u.a. Kamelrennen, Hunderennen und Hundeschlittenrennen veranstaltet. Auf der Anlage gibt es auf speziellen Parcours auch Veranstaltungen im Springreiten und Dressur, sowie Polo-Turniere und Vorführungen von Rassepferden. Gegründet wurde das Hippodrome von Moskau bereits im Jahr 1834, es ist somit eine der ältesten Rennbahnen weltweit.

Es gibt 16 weitere Rennbahnen in Russland, wobei aus der uns vorliegenden Liste leider nicht ersichtlich ist, auf welchen Kursen ausschließlich Traber antreten. Die Rennbahn von Novosibirsk wird mitten in Sibirien betrieben und soll im Jahr 1912 gegründet worden sein. Angeblich findet hier sowohl Trab- als auch Galopprennen statt, sowie Hürdenrennen über eine Distanz von 1600 Meter. Diese Information geht auf die Quelle „Russian News Journal“ zurück. Die Anlage in Omsk soll über 120 Jahre alt sein. Diese Stadt liegt ebenfalls in Sibirien und in den eisigen Monaten finden auf dem örtlichen Hippodrome Motorradrennen statt. Krasnoyarsk ist die drittgrößte sibirische Stadt und eine Station der Transsibirischen Eisenbahn. Auf der Rennbahn werden definitiv auch Galopprennen entschieden.

In Nalchik, einer Stadt im Nordkaukasus, soll die Möglichkeit bestehen, die örtlichen „reinrassigen Rennpferde“ für Ausritte zu mieten. Bereits 155 Jahre alt ist die Rennbahn von Saratov. Es heißt, dass jeder Saisonbeginn von den zahlreichen Besuchern mit festlicher Kleidung zelebriert wird. Es scheint eine der bedeutendsten Rennbahnen im Land zu sein, denn im September wird der bedeutende Gouverneurs Cup entschieden. Tambov ist für seine Rennen auf Schnee bekannt, allerdings werden allem Anschein nach nur Trabrennen entschieden.

In Tjumen gibt es einen Pferdesportkomplex, der nach dem letzten Stand der Technik gebaut wurde, mit beheizbaren Ställen und Pferdeduschen. Hier werden gleich vier Pferdesportschulen betrieben, eine scheint sich der Jockeyschulung zu widmen. Keine Informationen waren über die Bahnen von Barnaul, Blagoveshchensk, Nizhny Novgorod, Kursk, Elista, Kurgan, Ramensky, Salsk und Uljanowsk zu erhalten.

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