Folge 22

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Der deutsche Galopprennsport befindet sich durch das Sportverbot wegen des Corona-Virus in seiner schwersten Krise seit dem 2. Weltkrieg. Man hofft ab Mai wieder Pferdrennen veranstalten zu können – ohne Zuschauer und mit reduzierten Gewinnpreisen.

Es geht für den Rennsport und seine Aktiven ums Überleben. Denn „5 oder 10 Prozent von nichts“, so viel verdienen die Jockeys und Trainer an den Gewinnpreisen, „sind nichts“, meint Jeanette Spratter, die Vorsitzende der Bayerischen Besitzervereinigung und Lebensgefährtin des Münchner Trainers John Hillis, „ich weiß nicht, wie wir das durchstehen sollen“. Wir sprechen mit ihr über die Situation an der Basis des Rennsports.

Es gibt einen Notfall-Plan, der in groben Zügen bei einer virtuellen Jahrespressekonferenz am Dienstag vorgestellt wurde. Demnach sollen bis Ende Juni rund 20 „Geisterrenntage“ stattfinden, um den Galoppbetrieb aufrecht zu erhalten. Die Rennen sind nämlich auch als Leistungsprüfungen für die Pferde und die Zucht ein staatlicher Auftrag. Aber wie soll das alles finanziert werden?

Dazu hören wir Dr. Andreas Jacobs von der Stiftung des Gestüts Fährhof, zudem Präsident von Baden Racing und im Präsidium von Deutscher Galopp. „Wir können nur hoffen, dass wir bald wieder Rennen mit Zuschauern veranstalten können, sonst stehen wir das nicht lange durch. Denn die Zuschauereinnahmen fehlen, die Kosten sind immens und die Sponsoren brechen weg.“

Ein Podcast von Frauke Delius.

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