Rekorde aus dem Pferderennsport – Skurrile Fakten über Jockeys und Pferde


Die Vincennes Winter Challenge

Früher erschien für den Pferderennsport ein eigenes Guinness Buch der Turf Rekorde. Darin findet sich u. a. der Name des ansonsten längst vergessenen Reiters Kitchener, der im 19. Jahrhundert mit einem Gewicht von 17,7 Kilo der leichteste je erfolgreiche Jockey war.

Als jüngster Siegreiter in einem offiziellen Pferderennen gilt dagegen Frank Wootton, der im Jahre 1903 in Südafrika seine ersten Erfolge im Rennsattel sammelte und dabei noch keine 10 Jahre alt war. Es heißt, dass er sich im Alter von 15 erstmals ein Championat sicherte, und das gleich in England, dem Mutterland des Rennsports.

Ältester aktiver Jockey in der Historie war der offenbar beinharte Ire Harry Beasley. Er begann seine Laufbahn mit 17, gewann die Grand National Steeplechase im Jahre 1891 und behielt den Spaß am Rennreiten bis zu seinem 83. Lebensjahr.

Ähnlich ausdauernd, allerdings überhaupt nicht erfolgreich, war der britische Amateurrennreiter Victor Morley Lawson, der unbedingt wenigstens einmal in seinem Leben das Gefühl des Siegens bei einem Rennen erleben wollte. Als er es am 16. Oktober 1973 auf der kleinen Bahn in Warwick schließlich schaffte und seinen Wallach Ocean King als ersten über die Ziellinie steuerte, war er 67 Jahre alt.

Weitere spannende Geschichten sind die des nur 1100 Dollar kostenden Jährlings John Henry, der später 6,5 Millionen Dollar an Preisgeldern verdiente und die der zehn Millionen und mehr kostenden „Wunderpferde“, die auf der Bahn absolut nichts konnten. Ein Name in diesem Zusammenhang ist Snaafi Dancer, den die Bild-Zeitung vermutlich in Schlaffi Dancer umbenannt hätte, wenn das Pferd nicht in den USA trainiert worden wäre.

Die schnellste von einem Pferd gelaufene Geschwindigkeit wurde über die Viertelmeile erzielt: 69,62 km/h, gemessen am 5. Februar 1945 auf der Rennbahn von Mexiko City, Gewicht des Reiters 51,7 kg, Name des Pferdes Big Racket, Zeit des Rennens 0:20,8 Minuten. Der Hengst war allerdings kein Vollblüter, sondern ein Quarter Horse, das ist einfach gesagt eine andere Rasse.

Die längste Siegesserie eines Galoppers liegt bei 56 Siegen nacheinander, sie erzielte der Hengst Camarero zwischen dem April 1953 und dem August 1955 in Puerto Rico. Es waren seine ersten 56 Starts. Insgesamt startete er in seiner Laufbahn 77mal und gewann 73mal.

54 Rennen war nacheinander die ungarische Vollblutstute Kincsem (geboren 1874) erfolgreich. Mit diesem Rekord beendete sie ihre Laufbahn ungeschlagen. Sie startete auch in Deutschland, gewann dreimal den Großen Preis von Baden. In der Zucht blieb sie glücklos.

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