Sieben Pferdetypen im Führring

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Wenn wir uns gerade so in Baden-Baden umsehen, dann kommen wir ja nicht umhin zu bemerken, dass da einige Pferdetpyen im Führring zu sehen sind. Manche sind chillig, manche sind nervös, manche motiviert, und andere gehen einem schon beim Zuschauen richtig auf den Keks. Komischerweise sagt das Handling im Führring nichts, aber auch gar nichts über den Charakter des Pferdes aus. Nur, weil es dort aufgedreht ist, kann es sonst eher ein entspannter Vertreter sein – die Menschenmenge macht nur oftmals, dass Pferde da ihre guten Manieren vergessen. Ist ja auch kein Wunder, da sind viel zu viele Leute. Und Hüte! Niemand mag Hüte!
Deswegen stelle ich euch heute Mal die Rennpferdetypen im Führring vor. Achtet mal bei eurem nächsten Besuch darauf. Ihr findet sie alle.

  1. Der Brummkreisel

Der Brummkreisel ist einfach zu erkennen, denn er kreiselt zuverlässig wie ein Mond um seinen Planeten. Okay, hier umkreist ein Pferd seinen Führer. Immer und immer weiter. Mit rollenden Augen. Besonders nervig ist das für den Jockey, wenn er im Brummkeiselmodus aufsteigen muss. Gar nicht so einfach. Der Führer sollte zudem schwindelfrei sein.

  1. Der Synapsenkarneval

Beim Synapsenkarneval ist immer was los. Es ist garantiert nicht vorhersehbar, aber das Pferd tut was. Nichts, das irgendwie hilft, aber es wird zum Hingucker im Führring. Sei es, weil es den auf zwei Beinen absolviert, oder weil es so lustig dabei herumspringt, die Zuschauer gucken jedenfalls her. Der Synpasenkarnevalist wird gerne von zwei Leuten geführt, weil er durchaus auch mal auf und davon geht. Außerdem schlägt er wahnsinnig gerne spastisch mit den Vorderbeinen aus. Führer müssen hier schnell sein. Sehr schnell.

  1. Der Routinier

Der kann das. Der kennt das. Geh mir doch weg damit. Ist mir doch egal, ob die da vorne mit der Sportwelt raschelt. Und dieser Federhut … pfff. Alter Kram. Kenn ich. Jedenfalls behauptet der Routinier das. Er wird gerne auch mal von Kindern (häufig bei Besitzertrainern) geführt und ruft allgemeinen Neid bei anderen hervor: “Warum kann meiner nicht so lieb sein?”. Dafür wird er vom Publikum meist übersehen.

  1. Der Hasenfuß

Der Hasenfuß meint es nicht so. Ehrlich. Der ist nicht bockig, weil man ihn jetzt festhält – er hat halt ein Hasenherzchen und fürchtet sich. Da hinten, da hat jemand mit der Sportwelt geraschelt, da vorn hat einer geniest und der Typ da rechts, der guckt so böse. Also will der Hasenfuß auf den Arm. Was bedeutet, dass sein armer Pfleger platte Füße hat und diverse blaue Flecken, weil das Pferd das auch so mehrfach versucht. Fängt schon beim aus dem Hänger holen an und geht bis zum Ende des Renntags weiter.

  1. Der Panzer

Der Panzer kennt den ganzen Krempel schon und er arbeitet nach dem Prinzip: Schnell durch den Führring, schnell durchs Rennen, schnell nach Haus. Was ihm im Weg steht, hat halt Pech. Es büffelt Jockeys, Trainer und vorwitzige Moderatoren um. Der Führer ist sein Anhängsel, das er selbstständig hinterherschleift. Gerne geht der Panzer schräg um mehr Platz zu verbrauchen. Auch hier haben alle in seiner Umgebung Plattfüße. Weil das gar nicht anders geht.

  1. Der Hypernervöse

Vor allem schwitzt der Hypernervöse gerne. Nicht alle, aber viele. Schwitzendes Fell juckt und regt nur noch mehr auf, weswegen sein Führer immer irgendwie usselig aussieht, denn er versucht das juckende Fell am Pfleger zu kratzen. Was nicht selten mit einer Diskussion endet, da das Führpersonal nicht sonderlich gerne als Kratzbaum missbraucht wird. Das macht den Hypernervösen aber dann noch viel nervöser. Also tänzelt er. Und tänzelt. Und er tänzelt bis zur Bahn, wo er dann noch mal vor der Startmaschine tänzelt. Aber warm isser!

  1. Der Lebensfrohe

Der Lebensfrohe hat echt Bock auf Rennen. Auf den Führring jetzt nicht so, aber auf das Rennen danach ist er ganz heiß. Was sich oftmals in Hüpfern niederschlägt. Die macht er aber so charmant, dass keiner sagt: Mann, ist der nervig sondern: “Ach, guck, wie fröhlich!”. Er macht immer Eindruck auf die Wetter, weil er eben fröhlich wirkt und nicht gehetzt. Manchmal bleibt der Lebensfrohe auch stehen und stellt sich in Positur. Gucken die Fotografen rüber? Super! Und er weiß natürlich, dass er schnieke aussieht. Wäre ja sonst langweilig.

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