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	<title>Besitzer Archives - RaceBets Blog</title>
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	<description>Aktuelles zu Pferderennen und Pferdewetten</description>
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		<title>Matthias Tamrat: „Ich erwarte keine Wunderheilung“</title>
		<link>https://blog.racebets.de/insider-talk-mit-matthias-tamrat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Hähn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insider-Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Besitzer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Matthias Tamrat ist Züchter und Besitzer von Galopprennpferden und Mitglied im Vorstand der Besitzervereinigung. Das beste Pferd aus der Zucht des IT-Systemarchitekten, der bei einem der weltweit größten IT-Dienstleister beschäftigt ist, war Kabir, der bis ins hohe Alter gerade in Frankreich für Furore sorgte. Tamrat gilt als Mann der offenen Worte, der Diskussionen nicht scheut [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Matthias Tamrat ist Züchter und Besitzer von Galopprennpferden und Mitglied im Vorstand der Besitzervereinigung. Das beste Pferd aus der Zucht des IT-Systemarchitekten, der bei einem der weltweit größten IT-Dienstleister beschäftigt ist, war Kabir, der bis ins hohe Alter gerade in Frankreich für Furore sorgte. Tamrat gilt als Mann der offenen Worte, der Diskussionen nicht scheut und polarisiert. Gründe genug für ein Inside-Interview mit dem im Westerwald lebenden gebürtigen Bremer auf dem RaceBets-Blog.</p>



<p class="has-text-align-center"><a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.de/?utm_source=ExactTarget&#038;utm_medium=blogDE&#038;utm_campaign=insider-talk-mit-matthias-tamrat-RBmain1" >Die heutigen Rennen bei RaceBets</a></p>



<p><em>Wie und wann entstand bei Ihnen persönlich der erste Kontakt zu den Rennpferden? Und was ist für Sie das Faszinierende an der Zucht von Pferden?</em></p>



<p><strong>Matthias Tamrat:</strong> Die erste Frage kann ich sehr genau beantworten: Das war im Winter 89/90, als ich in West-Berlin lebend nach dem Mauerfall mit meiner damaligen pferdebegeisterten Freundin erstmals nach <strong>Hoppegarten</strong> fahren konnte. Ich war von der Anlage, auf der die Zeit irgendwie stehengeblieben schien, und von der Beobachtung des Trainings sofort begeistert. Der <strong>deutsch-deutsche Renntag</strong> am 31. März 1990 war ein prägendes Erlebnis. Die Rennpferde haben mich seither nicht mehr losgelassen.</p>



<p>Ich kam ohne Vorwissen und ohne familiären Hintergrund zum Sport &#8211; als normaler Zuschauer, der allerdings nicht nur zu den Renntagen kam, sondern gerne auch morgens um sechs in Gummistiefeln um die Trainierbahn watete, um anschließend zum Frühstück ins Logierhaus einzukehren. Ich kann keinen Grund nennen, aber bald begann ich mich <strong>für die Zucht zu interessieren</strong>, recherchierte – damals noch ohne Internet – Abstammungen und las alles, was ich zum Thema finden konnte.</p>



<p>Die Faszination der Vollblutzucht liegt in der <strong>wunderbaren Verschränkung von Theorie und Praxis.</strong> Auf der einen Seite sind Stammbäume, Katalogseiten, Race Records, Hengststatistiken, Inzuchtkoeffizienten, Familiennummern, Dosage Profile und vieles mehr, Sinnvolles und weniger Sinnvolles. Auf der anderen Seite haben wir 500 Kilo schwere und 60 km/h schnelle <strong>Lebewesen mit faszinierenden Charakteren</strong> und eine <strong>über Jahrtausende gewachsene Beziehung</strong> <strong>zwischen Pferd und Mensch</strong>. Ich war zunächst ein reiner Theoretiker mit angelesenem Wissen und dem einen oder anderen eigenen Gedanken. Die Praxis war weit weg, ihre Faszination wurde für mich spürbar, wenn ich gelegentlich einem Vollblüter ins Auge sehen durfte, oder wenn ich vorne am Geläuf stehend das Beben des Bodens unter dem vorbeipreschenden Feld spürte. Zur eigentlichen Praxis bin ich erst durch meine Frau gekommen, die ich 2008 durch unseren Sport kennenlernte und die mir seither – selber von Kindesbeinen an mit Pferden vertraut und seit ihrer Jugend in täglichem Umgang mit Vollblütern – einige Lektionen erteilen konnte.</p>



<p><strong>„Kabir war der herausragende Zuchterfolg“</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="673" height="505" src="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-1-673x505.jpg" alt="Matthias Tamrat" class="wp-image-64259" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-1-673x505.jpg 673w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-1-336x252.jpg 336w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-1-168x126.jpg 168w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-1-768x576.jpg 768w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-1-1536x1152.jpg 1536w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-1-560x420.jpg 560w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-1-1120x840.jpg 1120w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-1-80x60.jpg 80w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-1-160x120.jpg 160w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-1-150x113.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-1-300x225.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-1-600x450.jpg 600w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-1-696x522.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-1-1392x1044.jpg 1392w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-1-265x198.jpg 265w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-1.jpg 2048w" sizes="(max-width: 673px) 100vw, 673px" /></figure>
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<p><em>Kabir war das herausragende Pferd, aber es gab sicher auch Zeiten, in denen es weniger gut lief. Welche Momente ragten heraus, und wie haben Sie sich nach Rückschlägen immer wieder neu motiviert?</em></p>



<p><strong>Matthias Tamrat:</strong> Auch wenn Kabir vielleicht nie sein volles Potential realisieren konnte, war er für meine Frau und mich <strong>der herausragende Zuchterfolg</strong>, wobei sein rechter Bruder <strong>Kir Royal</strong> durchaus ein ähnliches Potential hatte. <strong>Karena</strong>, die Mutter der beiden, haben wir mit bestehenden gynäkologischen Problemen für sehr kleines Geld auf der BBAG Herbstauktion gekauft. Die Anpaarung mit Lord of England war sozusagen ein No-Brainer, da es bereits sehr gute Nachzucht von dessen Vater Dashing Blade gab. Traurig waren wir, dass es nicht mehr gelungen ist, ein Stutfohlen aus der Karena (die übrigens inzwischen 28 noch immer bei und mit uns lebt) zu bekommen, mit dem wir diese Linie hätten fortführen können. Allerdings hatten wir mit <strong>Key to Win</strong> eine Enkelin der Karena, die uns mit der ordentlichen <strong>Kanji</strong> und mit der ungarischen Oaks-Siegerin <strong>Köln</strong> zwei weitere Highlights geschenkt hat. Kanji haben wir von ihrem Besitzer zurückgekauft und in die Zucht genommen. Leider wurde sie bei der Geburt ihres ersten Fohlens so schwer verletzt, dass sie später erlöst werden musste – das war der absolute Tiefpunkt unserer Züchterlaufbahn.</p>



<p>Neben solchen Tragödien von denen wir glücklicherweise eher selten heimgesucht wurden, gibt es natürlich jede Menge züchterische und finanzielle Misserfolge. Da Zucht und Vermarktung nicht nach festen Regeln in jedem Einzelfall vorhersagbar sind, muss man das aber von vornherein einkalkulieren. Die Motivation ist und bleibt die <strong>Freude an den Zuchtstuten</strong>, die immer wieder <strong>spannende Planung der Anpaarungen</strong>, das <strong>Verfolgen des Aufwachsens</strong> der Fohlen und ihrer späteren Laufbahn.</p>



<p><strong>„Auch individuelle Eigenschaften jeder Stute sind zu berücksichtigen“</strong></p>



<p><em>Wie sind Ihre wichtigsten Prinzipien bei der Aufzucht und Auswahl der Deckhengste?</em></p>



<p><strong>Matthias Tamrat:</strong> Für unsere Fohlen kommt nur die Aufzucht <strong>in einem erstklassigen professionell geführten Gestüt</strong> infrage. Große Jährlingsgruppen, entsprechend große Weiden, ein gutes Weidemanagement sowie erstklassige Fütterung und tierärztliche Betreuung sind unverzichtbar, wenn man verkaufen muss, außerdem eine professionelle, am Individuum orientierte Auktionsvorbereitung. Von wenigen praktisch bedingten Ausnahmen abgesehen werden seit vielen Jahren alle unsere Fohlen im <strong>Gestüt Etzean</strong> aufgezogen.</p>



<p>Über die Auswahl der Deckhengste könnte man eine längere Abhandlung verfassen. Die Vollblutzucht verlangt als Leistungszucht selbstverständlich eine in erster Linie <strong>leistungsorientierte Auswahl</strong>, dabei sind natürlich <strong>individuelle Eigenschaften jeder Stute zu</strong> berücksichtigen. Ein junger Hengst ist an seiner eigenen Rennleistung, ein älterer Hengst vor allem an der Leistung seiner Nachzucht zu messen. Dabei kann man die Messlatte eigentlich gar nicht zu hoch hängen: Ein <strong>Gruppe III-Sieg reicht nicht</strong>, ebensowenig der eine oder andere Sieger unter der Nachzucht. Ein junger Hengst sollte möglichst mit eigenen Gruppe-I-Leistungen aufwarten und seine Leistung über mehrere Saisons gezeigt haben. Von einem erprobten Hengst sollte man deutlich <strong>über 10% Blacktype-Pferde</strong> sowie <strong>mindestens um die 3% Gruppesieger</strong> unter den gelaufenen Nachkommen erwarten. Glücklicherweise gibt es in Deutschland noch immer eine (knapp) zweistellige Zahl von Hengsten, die einen wesentlichen Teil dieser Kriterien erfüllen.</p>



<p>Eine verbreitete <strong>Unsitte</strong> ist hingegen die <strong>Auswahl der Hengste nach Pedigree</strong> ohne hinreichende Berücksichtigung der Renn- und Vererberleistung. Im Fahrwasser internationaler Spitzenhengste, die natürlich für einen Großteil der Züchter nicht erreichbar sind, werden so immer wieder auch deren engere Verwandte aus der zweiten und dritten Garnitur angepriesen und überdurchschnittlich oft gewählt. Dadurch ergibt sich eine <strong>immer</strong> <strong>stärkere Ausdünnung der Hengstlinien</strong> (und damit der genetischen Vielfalt) auf einige wenige populäre Linien – ich spreche hier gerne vom <strong>‚Modeblut‘</strong>, was durchaus provozierend (und damit zu Diskussionen anregend) gemeint ist.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="673" height="505" src="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-2-673x505.jpg" alt="Matthias Tamrat" class="wp-image-64261" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-2-673x505.jpg 673w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-2-336x252.jpg 336w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-2-168x126.jpg 168w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-2-768x576.jpg 768w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-2-560x420.jpg 560w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-2-1120x840.jpg 1120w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-2-80x60.jpg 80w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-2-160x120.jpg 160w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-2-150x113.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-2-300x225.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-2-600x450.jpg 600w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-2-696x522.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-2-1392x1044.jpg 1392w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-2-265x198.jpg 265w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/2410-Tamrat-2.jpg 1404w" sizes="(max-width: 673px) 100vw, 673px" /></figure>
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<p><em>Kommen wir zu Ihnen als Besitzer: Aktuell lassen Sie einen Zweijährigen in Ungarn vorbereiten. In Deutschland hat man Ihre Farben lange nicht mehr gesehen, was bei einem Vorstandmitglied der Besitzervereinigung verwundert. Was sind die Gründe? Wird sich daran in absehbarer Zeit etwas ändern?</em></p>



<p><strong>Matthias Tamrat:</strong> Ich bin <strong>nicht gerne Besitzer</strong>. Ich habe wenig Freude daran, angespannt auf der Rennbahn zu stehen – übrigens meist ohne dass sich irgend jemand um einen kümmert – um im allergünstigsten Fall auf dem Siegertreppchen den warmen Händedruck eines Sponsoren und vielleicht ein Schlückchen Sekt zu erhalten, bevor ich dann schon wieder aus den heiligen Hallen hinauskomplementiert werde. Ein <strong>Highlight</strong> sind die <strong>Besuche im Trainingsstall,</strong> aber auch da muss man schon gute Kontakte haben, um nicht einfach nur herumzustehen. Für erfolgreiche Besitzer besserer Pferde mag sich das teilweise anders darstellen, aber dazu fehlen nicht nur mir die finanziellen Voraussetzungen. Hinzu kommen die eher <strong>geringen Einflussmöglichkeiten des normalen Besitzers</strong>. Ein geborener Racing-Manager wie <strong>Holger Faust</strong> kann die Dinge auch bei den eigenen Pferden selbst in die Hand nehmen, das können aber nur sehr wenige. Ich bin wie die meisten anderen gut beraten, mich auf meinen Trainer zu verlassen, insofern enden die Einflussmöglichkeiten mit der Auswahl von Pferd und Trainer.</p>



<p>Wenn meine Frau und ich trotzdem gelegentlich als Besitzer aktiv werden, dann gibt es dafür nur zwei Gründe: Zum einen haben wir ein paar Mal versucht, eine <strong>selbstgezogene Stute für die Zucht zu qualifizieren</strong> und brachten deshalb Kanji (über deren trauriges Schicksal ich schon berichtet habe) und später Key West (die sich als Top-Jährling präsentierte, aber leider wenig Talent zeigte) in den Farben von Stall proclamat an den Start. Zum anderen kann es leider passieren, dass ein Jährling auf der Herbstauktion nicht verkauft wird. Eine Stute kann man noch für einige Wochen zuhause oder im Gestüt versorgen, während man nach einer Lösung sucht. Mit einem Hengst ist das schwierig. Wir waren zwei Mal in dieser Situation. Einmal haben wir den kleinen Hengst verschenkt und dafür leider wenig Freude zurückbekommen. Deshalb habe ich vor einem Jahr entschieden, unseren <strong>D Day </strong>selber in Training zu geben. Da ich mir das Training in Deutschland auch beim allerbesten Willen nicht mehr leisten kann, habe ich mich für <strong>Csaba Zala</strong>, mit dem ich schon länger in Kontakt bin, entschieden.</p>



<p>Natürlich würde ich gerne den Trainingsstandort Deutschland unterstützen. Trotzdem darf ich auch als Vorstandsmitglied der BV sicherlich im Ausland trainieren lassen, wenn die individuellen Gegebenheiten dies nahe legen. Ich bin übrigens <strong>nicht das einzige Vorstandsmitglied</strong>, das ein Pferd im Ausland trainieren lässt.</p>



<p><strong>„Unser Markt für Startpferde wurde praktisch eliminiert“</strong></p>



<p><em>Sie haben die umstrittene Einfuhrgebühr für Pferde aus dem Ausland initiiert. Hierfür gab es heftige Kritik gerade von Trainern, die Pferde günstig dort einkaufen. Ist das in Zeiten immer kleiner werdender Starterfelder nicht kontraproduktiv?</em></p>



<p><strong>Matthias Tamrat:</strong> Die Gebühr für die Registrierung aus dem Ausland eingeführter Pferde gibt es schon lange, allerdings hat die Mitgliederversammlung von Deutscher Galopp diese Gebühr mit Beschluss vom 7.12.2022 <strong>von 160 auf 500 Euro</strong> erhöht, nach ausgiebiger Diskussion in den verschiedenen Gremien und <strong>bei nur einer Gegenstimme</strong>. Die Gegenstimme kam übrigens nicht aus dem Kreise der Trainer und nicht von einem gewählten Mitglied der Vollversammlung, sondern von einem bezahlten Rennvereinsvertreter, der damit gegen seinen Chef stimmte und der in der Vergangenheit selber ein erhebliches geschäftliches Interesse an den Pferdeimporten hatte. Es ist vermutlich zu viel der Ehre, mich als alleinigen Initiator dieser Erhöhung darzustellen, aber ich nehme dies gerne an, denn ich halte diesen Beschluss nach wie vor für richtig.</p>



<p>Zunächst halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass wegen einmalig 340 Euro zusätzlicher Gebühren auch nur ein einziges Pferd weniger an den Start kommt. Dies zumal diese Gebührenerhöhung in unmittelbarem Zusammenhang mit einer <strong>deutlichen Rennpreiserhöhung</strong> zustande kam, die auch in den niedrigen Klassen mindestens 500 Euro beträgt. Damit ist diese Gebührenerhöhung bereits mit einem Sieg und einer Platzierung mehr als kompensiert, und alle Besitzer, auch die Besitzer importierter Pferde sind insgesamt bessergestellt. Diese Rennpreiserhöhung war aber nur im Zusammenhang mit einer <strong>höheren Beteiligung der Besitzer an den Kosten des Verbandes</strong> durchzusetzen. Man hätte die Alternative gehabt, alle Gebühren ein wenig zu erhöhen. Da aber Besitzer und Züchter ab der Geburt eines Fohlens mit ihren Gebühren erheblich zur Finanzierung unseres Verbands beitragen, schien es <strong>im Sinne einer gerechten Verteilung der Gebührenlast</strong> geboten, insbesondere diejenigen Besitzer, die im Ausland einen Jährling oder startfertiges Pferd erwerben, stärker als bisher an den Kosten zu beteiligen.</p>



<p>Man sollte sich vor Augen führen, dass den deutschen Käufern mit <strong>England, Irland und Frankreich</strong> drei Märkte offen stehen, die jeweils <strong>ca. 10 mal größer </strong>sind<strong> als unser heimischer Markt</strong> und die alle unter dem Druck einer erheblichen <strong>Überproduktion</strong> stehen. Die Menge der Pferde, die auf diesen Märkten nicht zu verkaufen sind, übersteigt unsere gesamte Produktion. Damit ergibt sich dort die Möglichkeit sehr günstiger Einkäufe, was unseren <strong>Markt für Jährlinge erheblich unter Druck </strong>setzt und unseren <strong>Markt für Startpferde praktisch eliminiert</strong> hat. Die Franzosen schützen ihren Markt mit protektionistischen Maßnahmen (Starterlaubnis, Inländerprämie), was die Lage für deutsche Anbieter noch verschärft. Ich denke, dass auch unter diesem Gesichtspunkt <strong>vorsichtige steuernde Maßnahmen</strong> erforderlich sind und begrüße die Gebühr insofern auch als einen bescheidenen <strong>Beitrag zur Stärkung des hiesigen Binnenmarkts</strong>. Hier sind allerdings weitere Maßnahmen erforderlich, so muss z.B. dringend darüber nachgedacht werden, wie wir wieder einen funktionierenden Markt für Startpferde auf die Beine stellen können.</p>



<p><strong>„Der Umgang mit den Besitzern auf der Rennbahn</strong><em> <strong>ist ein sehr wichtiges Thema“</strong></em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="696" height="464" src="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/BV260819039-1-1-1-696x464.jpg" alt="Matthias Tamrat bei der BV-Versammlung am 26.08.2019 in Baden-Baden." class="wp-image-64264" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/BV260819039-1-1-1-696x464.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/BV260819039-1-1-1-348x232.jpg 348w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/BV260819039-1-1-1-174x116.jpg 174w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/BV260819039-1-1-1-768x512.jpg 768w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/BV260819039-1-1-1-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/BV260819039-1-1-1-2048x1366.jpg 2048w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/BV260819039-1-1-1-630x420.jpg 630w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/BV260819039-1-1-1-1259x840.jpg 1259w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/BV260819039-1-1-1-150x100.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/BV260819039-1-1-1-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/BV260819039-1-1-1-600x400.jpg 600w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/10/BV260819039-1-1-1-1392x928.jpg 1392w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption class="wp-element-caption">Matthias Tamrat bei der BV-Versammlung am 26.08.2019 in Baden-Baden.</figcaption></figure>
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<p><em>Eine der Hauptaufgaben der Besitzervereinigung ist es, neue Besitzer für den Sport zu gewinnen oder zumindest die derzeitigen zu halten. Der Pferdebestand geht in Deutschland immer weiter nach unten. Als Vorstandsmitglied der BV, wie lässt sich dieser Trend umkehren? Und um welche Bereiche kümmern Sie sich in erster Linie dort?</em></p>



<p><strong>Matthias Tamrat:</strong> Die immer weiter sinkende Zahl von Besitzern und entsprechend von Pferden im Training ist in der Tat <strong>alarmierend</strong>. Ein funktionierendes Rennsystem, in dem Basissport und Spitzenevents ihren Platz haben, erfordert eine <strong>gewisse Mindestzahl von Startern</strong> und diese ist leider bald erreicht. Um ein Beispiel zu nennen:&nbsp; Nur ca. 1% der Rennpferde erreicht ein Leistungsniveau, mit dem es einigermaßen aussichtsreich in einem Gruppe-I-Rennen laufen kann. Das wären bei unserem augenblicklichen Bestand von ca. 1.800 Pferden im Training ganze 18, die sich auf verschiedene Alters- und Distanzklassen verteilen. Wir benötigen daher bereits jetzt in erheblichem Umfang <strong>ausländische Starter, um unsere Spitzenrennen durchführen</strong> und deren Status halten zu können. Ein <strong>Wegbrechen des Spitzensports</strong> wäre umgekehrt ein <strong>verheerendes Signal</strong> für die Zucht die ihrerseits auch Grundlage für einen gesunden Basissport ist.</p>



<p>Den seit vielen Jahren zunehmenden <strong>Besitzerschwund aufzuhalten</strong>, besser sogar umzukehren ist eine <strong>gemeinsame Aufgabe aller Beteiligten</strong>. Die Besitzervereinigung als Vertretung der Besitzer und Züchter ist am Geschehen auf den Auktionen, in den Trainingsställen und auf den Rennbahnen nicht unmittelbar beteiligt. Sie kann zum einen auf Ihre Mitglieder einwirken, zum anderen über die Gremien auf die Arbeit des Verbandes und bestenfalls mittelbar auf die Arbeit der Trainer und Rennvereine. Außerdem kann sie in bescheidenem Umfang durch <strong>eigene Informationsveranstaltungen</strong>, Broschüren, und Events wie etwa den jährlichen ‚<strong>Expertentag</strong>‘ motivieren.</p>



<p>Es gibt m.E. nicht den einzelnen bestimmenden Faktor, der eine Trendwende herbeiführen könnte. Vielmehr ist <strong>intensive Arbeit an vielen Punkten</strong> erforderlich. Hierzu gehört das <strong>Image des Sports</strong>, es muss uns gelingen, unsere Bemühungen um <strong>Tierwohl, Nachhaltigkeit und fair play </strong>besser zu kommunizieren. Die steigenden Kosten, die überwiegend durch externe Faktoren bedingt sind, werden wir nicht ändern können, aber wir werden uns weiterhin bemühen müssen, <strong>unnötige Kostensteigerungen abzuwenden</strong>. <strong>Besitzergemeinschaften</strong> ermöglichen auch Normalverdienern, sich aktiv am Rennsport zu beteiligen und verdienen erhöhte Aufmerksamkeit und Förderung.</p>



<p>Ein sehr wichtiges Thema ist der <strong>Umgang mit den Besitzern auf der Rennbahn</strong>. Hier kommt den <strong>Rennvereinen eine Schlüsselrolle</strong> zu, die beileibe nicht leicht mit Leben zu füllen ist: An einem durchschnittlichen Renntag haben wir 60-70 Starter. Nicht jeder Besitzer erscheint, manche haben mehrere Pferde am Start. Nicht jeder Besitzer kommt allein. Unterm Strich ist mit 30 bis 100 Personen zu kalkulieren, die erheblich zu dem Event beitragen, indem sie Ihr Pferd vorbereiten lassen und an den Start bringen, und die den Anspruch haben, einen schönen Tag zu erleben, auch wenn sie nicht auf dem Treppchen stehen. Wenn es den Veranstaltern nicht gelingt, diesem Anspruch besser als bisher gerecht zu werden, wird der Besitzerschwund nicht aufzuhalten sein.</p>



<p>Ein weiteres brennendes Thema ist die <strong>Außendarstellung unseres Sports</strong>. Aufgrund des sehr geringen Medieninteresses und der begrenzten finanziellen Möglichkeiten des Verbands liegt diese in wesentlichen Teilen in den Händen der Wettanbieter. Hier hat sich einiges verbessert, insbesondere mit Blick auf den <strong>Videostream</strong> gibt es aber weiterhin sehr viel Luft nach oben. Zur Begleitung der Bilder benötigen wir eine <strong>fachlich souveräne Berichterstattung</strong>, die die Spannung des sportlichen Geschehens und seine durchaus komplexen Hintergründe allgemeinverständlich vermittelt, <strong>ohne sich in emotional hochstilisierten Kinkerlitzchen zu verlieren</strong>!</p>



<p>Was mich betrifft, so bin ich mit diesen Themen nur am Rande befasst und kümmere mich überwiegend um die auch in schwierigen Zeiten nötige Arbeit an einzelnen Sachthemen. Dazu gehören in meinem Fall die Themen <strong>Finanzen und IT</strong>, an denen ich in den zuständigen Fachausschüssen beim Verband intensiv arbeite. Außerdem bin ich <strong>Mitglied der technischen Kommission und der Zuchtkommission</strong>.</p>



<p><em>In den Sozialen Medien gehen Sie teilweise heftigen Diskussionen nicht aus dem Weg und werden teilweise kritisch gesehen. Was entgegnen Sie Kritikern und wie gehen Sie mit Andersdenkenden um? Miteinander oder Gegeneinander, was bevorzugen Sie?</em></p>



<p><strong>Matthias Tamrat:</strong> Ganz sicher bin ich <strong>kein Leisetreter</strong>. Soweit meine Zeit es erlaubt und ich Interesse bzw. Bedarf sehe, äußere ich mich gerne zu öffentlich diskutierten Themen und versuche wichtige Aspekte unserer Verbandsarbeit differenziert in die interessierte Öffentlichkeit zu tragen. Dabei bin ich selbst ebenso Kritiker wie auch Gegenstand von Kritik – diese sachliche Auseinandersetzung ist Ziel der Übung und insofern nicht zu beanstanden.</p>



<p>Teilweise gibt es, wie Sie richtig bemerken, auch <strong>heftige Diskussionen</strong>, und ich gehe diesen nicht immer aus dem Weg. Es ist dabei nicht leicht, die sachliche Ebene im Vordergrund zu halten und persönliche Attacken zu vermeiden. Ich werde gelegentlich attackiert und attackiere bisweilen auch selber, ob und ggf. wo das zu weit geht, kann man eigentlich nur bezogen auf jeden Einzelfall erörtern.</p>



<p>Wie dem auch sei bin ich jedenfalls der Ansicht, dass es gut und richtig ist, wenn sich gewählte Funktionäre – auch mit ihren persönlichen Einschätzungen – <strong>der öffentlichen Debatte stellen</strong>. Weniger gut ist es, wenn gewählte Funktionäre oder andere exponierte Personen des Rennsports ihre Wut auf Staat und Regierung durch mehr oder weniger <strong>ungefiltertes Teilen von Inhalten rechtspopulistischer Seiten</strong> zum Ausdruck bringen. Auch wenn damit kein justiziables Vergehen vorliegt, muss ich mich hier als Mann der klaren Worte sehr deutlich distanzieren.</p>



<p>Bei allen bestehenden Meinungsverschiedenheiten ist der <strong>kritische Dialog</strong> aber vor allem auch die <strong>Basis jedes aufrichtigen Miteinanders,</strong> und ein solches brauchen wir in der aktuellen, sehr schwierigen Lage unseres Sports unbedingt!</p>



<p><em>Gerade in der IT-Branche, in der Sie tätig sind, gibt es zahlreiche vermögende Menschen, die sich Rennpferde leisten könnten. Wird in Ihrem Umfeld der Rennsport in Deutschland überhaupt noch wahrgenommen, und falls ja, wie?</em></p>



<p><strong>Matthias Tamrat:</strong> Ich bin Angestellter in einem sehr großen Unternehmen. Die Bezahlung ist in meiner Branche überdurchschnittlich, trotzdem hat man es nur selten mit vermögenden Menschen zu tun. Gerade in der IT haben viele Beschäftigte ein gehobenes Einkommen erreicht, damit jedoch kein Vermögen. Um ohne nennenswertes Vermögen auf Dauer ein ein bis zwei Rennpferde halten zu können, muss man entweder sein übriges Leben deutlich einschränken oder <strong>man benötigt ein Jahresgehalt von mindestens 200.000 besser 300.000 Euro</strong>. Solche Gehälter sind jedoch auch in meiner Branche die Ausnahme und mit deren Empfängern habe ich in meiner täglichen Arbeit kaum zu tun.<br><br>Ansonsten kann ich sagen, dass mein berufliches Umfeld sehr stark von <strong>aktuellen gesellschaftlichen Strömungen</strong> geprägt ist und Themen wie Diversität, Inklusion, soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Artenschutz, auch Tierschutz eine wichtige Rolle spielen. Der Rennsport genießt, wie überall in der breiten Öffentlichkeit, kaum Aufmerksamkeit, allerdings wird meinem Engagement durchaus mit Interesse und Wohlwollen begegnet, und ich kann immer mal wieder jemanden aus dem Kollegenkreis für einen Rennbahnbesuch begeistern. Als Einzelbesitzer kommt vermutlich niemand aus diesem Personenkreis in Betracht. <strong>Lars Wilhelm Baumgarten</strong> und <strong>Nadine Siepmann</strong> haben hier mit ihren seriös und professionell, gleichzeitig aber mit viel Herzblut und mit einem zeitgemäßen Spirit geführten Besitzergemeinschaften erstmals ein Angebot geschaffen, mit dem sich diese Zielgruppe möglicherweise ansprechen lässt.</p>



<p><strong>„Das Handicap ist eine wesentliche strukturbildende Säule“</strong></p>



<p><em>Sie gelten als Experte für Handicapping. Was reizt Sie an diesem Thema?</em></p>



<p><strong>Matthias Tamrat:</strong> Die amtlichen Experten sind <strong>Harald Siemen</strong> und der leider kürzlich verstorbene <strong>Christoph von Gumppenberg</strong>, den ich persönlich sehr geschätzt habe und der dem Sport sehr fehlen wird. Mit beiden stand bzw. stehe ich in regelmäßigem Austausch.</p>



<p>Das Handicap ist, eine <strong>wesentliche strukturbildende Säule</strong> unseres Sports, vergleichbar etwa den Tabellen der Fußball-Ligen. Es bietet zum einen eine recht <strong>objektive Einschätzung der Leistung eines Pferdes</strong>, die insbesondere für die Zucht unverzichtbar ist, zum anderen ermöglicht es die Durchführung der Ausgleichsrennen, die das Rückrat unseres Rennbetriebs und insbesondere der Pferdewette bilden.</p>



<p>Ich habe <strong>Freude an Mathematik</strong> und an der Anwendung mathematischer Prinzipien auf die Wirklichkeit. Insofern reizt mich natürlich die Beschäftigung mit dem Handicap-System. Im Unterschied zu den Fußballtabellen funktioniert dieses nicht von alleine, sondern bedarf immer wieder der statistischen Überprüfung und der Durchführung <strong>kleinerer oder größerer Korrekturen</strong> wie z.B. der Anhebung der Handicaps und Mindestmarken in den letzten beiden Jahren um insgesamt 6 Kilo. Derartige Maßnahmen müssen sorgfältig geplant und auch den Beteiligten erläutert werden. Dabei bin ich, wenn man so will, in meinem Element.</p>



<p><em>Wo steht der deutsche Rennsport und die deutsche Zucht im Jahr 2030? Welches Szenario können Sie sich vorstellen?</em></p>



<p><strong>Matthias Tamrat:</strong> Ein Sportverband mitsamt aller Beteiligten besitzt relativ viel träge Masse, das gilt nicht nur für den Galopprennsport. Insofern sind sechs Jahre auch in unruhigem Fahrwasser keine lange Zeit, und ich bin Realist genug, bis 2030 <strong>weder grundlegende Änderungen noch eine Wunderheilung</strong> zu erwarten – allerdings auch <strong>keinen Untergang</strong>. Was ich erhoffe, ist, dass es uns gelingt, die <strong>Zahlen auf dem aktuellen Niveau zu konsolidieren</strong> und dabei die nach und nach scheidende ältere Generation durch ebenso <strong>engagierte jüngere Züchter und Besitzer</strong> zu ersetzen. Weiterhin hoffe ich, dass wir die <strong>Konsolidierung der Verbandsfinanzen</strong> fortsetzen und weitere Kostensteigerungen in einem vertretbaren Rahmen halten können. Schließlich wünsche ich mir, dass es uns gelingt, das <strong>öffentliche Erscheinungsbild</strong> des Sports deutlich <strong>zu verbessern</strong>. Das ungebrochene, wenn nicht sogar <strong>steigende Zuschauerinteresse vor Ort auf den Rennbahnen</strong> gibt mir die Hoffnung, dass diese bescheidenen Ziele erreichbar sind.</p>



<p>Die Zucht betreffend hoffe ich, dass wir zumindest den größeren Teil der kleinen Züchter halten und die großen Züchter im Lande halten können. Dazu bedarf es einer <strong>deutlichen Gesundung des Jährlingsmarktes</strong>, hier speziell des sogenannten Mittelmarktes. Dies wird nur gelingen, wenn wir die <strong>Qualität</strong> im Durchschnitt gegenüber dem bereits vergleichsweise hohen Niveau <strong>weiter verbessern</strong>. Dazu ist es insbesondere unerlässlich‚ dass wir ausreichend <strong>‚Stallion-Power‘ im Land</strong> halten. Diese <strong>Ziele sind sehr ambitioniert</strong>, und meine Zuversicht ist offengestanden nur mäßig.</p>



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		<title>Turfteufel: Das Arc Nachspiel</title>
		<link>https://blog.racebets.de/turfteufel-das-arc-nachspiel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nika S. Daveron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2024 08:25:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Turfteufel]]></category>
		<category><![CDATA[Besitzer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es war ein seltsamer Arc, mit einer guten Siegerin, die vor allem noch unser Top-Pferd des Jahres (Goliath) aufgewertet hat: Bluestocking. Nachnennung hat sich gelohnt, die kostete immerhin 120.000€. Die Ladys haben die Hengste in ihre Schranken gewiesen (was klassisch als schlechtes Zeichen gilt, sofern nicht eine absolute Überstute sich die Ehre gibt). Aber so [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es war ein seltsamer Arc, mit einer guten <strong>Siegerin</strong>, die vor allem noch unser Top-Pferd des Jahres (<strong>Goliath</strong>) aufgewertet hat: <strong>Bluestocking</strong>. Nachnennung hat sich gelohnt, die kostete immerhin 120.000€. Die Ladys haben die Hengste in ihre Schranken gewiesen (was klassisch als schlechtes Zeichen gilt, sofern nicht eine absolute Überstute sich die Ehre gibt). Aber so viel wollen wir heute nicht über die tadellose Siegerin sprechen, sondern um das <strong>Drumherum</strong>, denn aus deutscher Sicht wurde es wirr. Und einen <strong>Todesfall </strong>gab es leider im Arc auch, was vielen Menschen beim ersten Gucken vielleicht entgangen sein könnte. Aber fangen wir von vorne an. Als noch alles halbwegs in Ordnung war &#8211; im deutschen Rennsportländchen und <strong>Fantastic Moon </strong>sich auf den Weg nach Paris machte.</p>



<p>Wetter ist nun mal so eine Sache, die man bekanntlich nicht beeinflussen kann. Fantastic Moon ist ein bodenabhängiges Pferd. Das mag jetzt vielleicht auch etwas über seine <strong>Qualität </strong>aussagen, aber dagegen kann man nun einmal nichts machen. Man muss mit dem <strong>arbeiten</strong>, was man hat und wenn das Pferd irgendetwas nicht mag oder kann, dann muss man <strong>zurückstecken</strong>. Viele sehen das anders &#8211; da soll man halt einfach durch, damit die Fans was zu gucken haben. Wenn das Pferd dann verliert, kommen sie alle und sagen: “War doch klar, dass es nicht geht.” Diese Leute muss man als Besitzer und Trainer schlichtweg ausblenden, vor allem, wenn sie selbst noch nie ein <strong>Rennpferd </strong>besessen haben. Nun war Fantastic Moon aber schon in Paris und man hoffte noch irgendwie auf <strong>Besserung </strong>des Bodens, aber Longchamp trocknet nicht so schnell. Schon mal gar nicht bei <strong>wechselhaftem </strong>Wetter und gelegentlichen Schauern. Meiner Meinung nach hätte man am Morgen entscheiden sollen &#8211; und dann muss man mit der Entscheidung auch leben. Man entschied hier aber nach dem zweiten <a href="https://blog.racebets.de/turfteufel-der-arc-ruft/">Rennen</a>, und dann wieder zurück, als das <strong>Reugeld </strong>aufgerufen wurde. </p>



<p>Ob das neu oder unbekannt ist, vermag keiner zu sagen, Tatsache ist aber, dass sich so die Fans, auch wenn man nicht auf sie hören sollte, fragen werden, wie weit es denn mit “Pro-Pferd” ist, wenn das Pferd, sobald plötzlich <strong>Geld </strong>gezahlt werden muss, doch antritt, obwohl der Boden doch eigentlich <strong>unpassend </strong>war. Diese Stimmen werden dadurch gepusht. Alles in allem ist es einfach unglücklich in Paris gelaufen und ehrlich? Ich weiß nicht, wie wir bei <strong>Team RaceBets</strong> so etwas entschieden hätten. Schon im Vorfeld nicht. Manchmal kann man ganz froh sein, wenn man nicht in den Schuhen der anderen laufen muss. Und man sieht selbst im Arc &#8211; ein Rennen kann halt auch mal eins zu viel sein. Ein <strong>Aortenabriss </strong>ist natürlich etwas, das jederzeit und überall geschehen kann, aber es führt vor Augen, wie schnell so eine Entscheidung auch mal über Leben und Tod entscheiden kann. Und zwar einfach nur die <strong>Entscheidung </strong>zu laufen. Ja, das wäre auch überall anders passiert. <strong>Haya Zark </strong>hätte auch noch tieferen Boden gekonnt &#8211; bei ihm hat es null mit dem Rennen an sich zu tun.&nbsp;</p>



<p>Es war also alles in allem nicht unbedingt ein Rennen, das einem gerne im Gedächtnis bleibt, weil es viele <strong>Nebenschauplätze </strong>gab, bei denen man geteilter Meinung sein kann und darf.&nbsp;</p>



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		<title>Insider-Talk mit Jochen Stargardt: „Individuelle und naturnahe Aufzucht ist wichtig“</title>
		<link>https://blog.racebets.de/insider-talk-mit-jochen-stargardt-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Hähn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2024 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insider-Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Besitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Züchter]]></category>
		<category><![CDATA[Gestüt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neustadt an der Orla ist die neue Wahlheimat von Jochen Stargardt. Hier betreibt der erfolgreiche Züchter und Besitzer das El Sur Stud, ein neues Gestüt in der deutschen Galoppszene. Gründe genug für einen Insider-Talk auf dem RaceBets-Blog mit Jochen Stargardt (48). Sie haben sich mit dem El Sur Stud einen Traum erfüllt. Wann entstand die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
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<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="337" height="505" src="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-4-337x505.jpg" alt="Jochen Stargardt" class="wp-image-64058" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-4-337x505.jpg 337w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-4-168x252.jpg 168w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-4-84x126.jpg 84w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-4-768x1152.jpg 768w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-4-1024x1536.jpg 1024w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-4-1365x2048.jpg 1365w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-4-280x420.jpg 280w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-4-560x840.jpg 560w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-4-150x225.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-4-300x450.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-4-600x900.jpg 600w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-4-696x1044.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-4-1392x2088.jpg 1392w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-4-scaled.jpg 1707w" sizes="auto, (max-width: 337px) 100vw, 337px" /><figcaption class="wp-element-caption">Jochen Stargardt</figcaption></figure>
</div>


<p>Neustadt an der Orla ist die neue Wahlheimat von Jochen Stargardt. Hier betreibt der erfolgreiche Züchter und Besitzer das El Sur Stud, ein neues Gestüt in der deutschen Galoppszene. Gründe genug für einen Insider-Talk auf dem RaceBets-Blog mit Jochen Stargardt (48).</p>



<p><em>Sie haben sich mit dem El Sur Stud einen Traum erfüllt. Wann entstand die Idee eines eigenen Gestüts, und wie fiel die Wahl auf den Standort Orla?</em></p>



<p><strong>Jochen Stargardt:</strong> Es war tatsächlich immer mein <strong>Lebenstraum</strong> von Kindesbeinen an, einmal ein eigenes Gestüt zu besitzen. Dass dieser Traum einmal wahr wird, damit hätte ich im Leben nicht gerechnet. 2017 habe ich die ökonomische Situation in Deutschland und im Euroraum bereits sehr kritisch gesehen. Deshalb war die Idee, ein bisschen Erspartes in landwirtschaftliche Fläche zu investieren. Damals hatte ich zwar schon ein paar Poloponies, aber mit Vollblütern und dem Rennsport noch gar nichts zu tun. Nach zwei Jahren bin ich dann eher zufällig in <strong>Neustadt an der Orla</strong> fündig geworden. In das Grundstück habe ich mich tatsächlich auf Anhieb verliebt.</p>



<p>Die Gebäude waren zwar sehr marode, aber dass man die erhalten kann, hatte ich seinerzeit noch gedacht. Ab dann ging alles seinen Lauf. Die Vorbesitzerin musste erstmal mit über 80 Pferden ausziehen, dann stellten wir fest, dass es, doch besser ist, alles abzureißen und neu zu bauen. Dann kam Corona, langwierige Genehmigungsverfahren, Ukrainekrise mit Rohstoffpreis-Explosion etc., wir haben tatsächlich alles mitgenommen. <strong>Weihnachten 2023</strong> war es dann endlich soweit und unsere ersten tragenden Stuten sind im eigenen Gestüt eingezogen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Anzahl der Pferde in einem überschaubaren Rahmen halten“</strong></h2>
</blockquote>



<p><em>Welche Prinzipien sind Ihnen bei der Aufzucht von Rennpferden besonders wichtig? Und welche Vorzüge hat Ihre Anlage?</em></p>



<p><strong>Jochen Stargardt:</strong> Mir ist die <strong>individuelle und naturnahe Aufzucht</strong> der Pferde ganz wichtig, deshalb möchte ich die Anzahl der Pferde in einem <strong>überschaubaren Rahmen</strong> halten, mehr als 15 Stuten mit Nachzucht sollen es erstmal nicht werden.</p>



<p><br>Ausreichend Koppel, <strong>wetterunabhängige Bewegungsmöglichkeiten</strong>, einfach viel <strong>Luft, Licht und Liebe</strong>, bedarfsgerechte Fütterung und Pflege.</p>



<p>Neben Koppeln und Sandpaddocks, in ausreichender Größe, haben wir eine Führmaschine für 8 Pferde mit 25m Durchmesser und im Innenraum einen Roundpen mit 20m Durchmesser als Bewegungshalle. Diese kommen vor allem für Rekonvaleszenten oder Pferde, die eine Pause aus dem Rennstall machen zum Einsatz.</p>



<p><em>Welche Erfahrungen können Sie aus Ihrem früheren Bereich Polo bei der Vollblutzucht einbringen?</em></p>



<p><strong>Jochen Stargardt:</strong> Pferde sind in aller erster Linie Pferde! Diese haben <strong>Grund- und Individualbedürfnisse</strong>, diese zu kennen, zu erkennen und zu befriedigen ist, so denke ich &#8211; unabhängig von der Sportart, die betrieben oder für die gezüchtet wird &#8211; das A&amp;O.</p>



<p>Was ich als erstes eingeführt habe, ist, dass <strong>nicht alle Pferde einzeln</strong> geführt werden. Kennen sich die Pferde und ist die Rangordnung geklärt und wird diese entsprechend respektiert, lassen sich auch Vollblüter ganz wunderbar zu zweit oder zu dritt führen. Das spart nicht nur Zeit, sondern sorgt sogar für mehr Ruhe und Sicherheit.</p>



<p><em>Können Sie uns erklären, woher der Name El Sur kommt? Und wie ist eigentlich Ihre Leidenschaft für Pferde entstanden?</em></p>



<p><strong>Jochen Stargardt:</strong> El Sur ist spanisch und heißt <strong>„Der Süden“</strong>, so hieß schon unser Poloteam, bevor ich überhaupt mit dem Rennsport in Berührung kam. Als dann Ende 2019 die ersten Vollblüter dazu kamen und Rennfarben her mussten, lag es nahe, den Rennstall auch so zu nennen und das jetzt konsequent auch auf das Gestüt zu übertragen. Wir liegen ja immerhin auch im Süden des Ostens. Die Leidenschaft zum Pferd habe ich <strong>von Kindesbeinen</strong> an, mein Vater, der mich immer lieber in Fußballschuhen als in Reitstiefeln gesehen hätte, hat das mit einem Augenzwinkern immer als Gendefekt bezeichnet.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Ich habe alle Fohlen mit selbst zur Welt gebracht“<br></strong></h2>
</blockquote>



<p><em>Was waren bisher Ihrer schönsten Momente als Züchter und Besitzer?</em></p>


<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="379" height="505" src="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-1-379x505.jpg" alt="Jochen Stargardt" class="wp-image-64055" style="width:334px;height:auto" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-1-379x505.jpg 379w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-1-189x252.jpg 189w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-1-95x126.jpg 95w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-1-768x1024.jpg 768w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-1-1152x1536.jpg 1152w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-1-1536x2048.jpg 1536w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-1-315x420.jpg 315w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-1-630x840.jpg 630w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-1-150x200.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-1-300x400.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-1-600x800.jpg 600w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-1-696x928.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-1-1392x1856.jpg 1392w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-1-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 379px) 100vw, 379px" /><figcaption class="wp-element-caption">Jochen Stargardt</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Jochen Stargardt:</strong> Als Züchter ganz klar die <strong>Fohlengeburten</strong>, ich habe gemeinsam mit meinem Gestütsleiter, Robert Tim, alle Fohlen selbst mit zur Welt gebracht und das ist das Faszinierendste und Froßartigste, was man erleben kann. Das ist mit Worten schwer zu beschrieben, aber die Natur hat das ganz schlau eingerichtet. Das ist ein Ereignis, dass sie mit allen Sinnen wahrnehmen. Das wirklich Besondere für mich ist der Geruch, die frisch „geschlüpften Fohlen“ und auch Ihre Kleidung, gerne voller Fruchtwasser, das riecht einfach unfassbar gut.<br><br>Als Besitzer hatten wir tatsächlich das Glück in der sehr kurzen Zeit im Rennstall schon einige schöne Momente erleben durften. Der ganz aktuelle ist natürlich der <strong>Sieg von Tanami Starlet</strong> im Auktionsrennen in Hannover. Ich kann mich aber auch über kleinere Siege oder Platzierungen freuen. Es ist einfach schön zu sehen, wenn die oft monatelange Aufbauarbeit in den Rennställen Früchte trägt und Leistungssteigerungen zu sehen sind.</p>



<p><em>Leider mussten Sie mit dem Tod Ihres Deckhengstes Wild Chief einen herben Verlust hinnehmen. Wie gehen Sie mit solch einem Schicksalsschlag um?</em></p>



<p><strong>Jochen Stargardt:</strong> Das war natürlich ein <strong>echter Tiefschlag</strong> und das gleich im ersten Halbjahr. Das bei einem Betrieb dieser Größe der Tag X kommt und ein Pferd stirbt, das gehört zum Leben, damit muss man rechnen. Ich lebe lange genug mit Tieren und auch Menschen, das mir bewusst ist, dass der Tod zum Leben gehört. Wir sind glaube ich als Gesellschaft gut beraten, uns das im Bewusstsein zu halten. Als Tierhalter fühle ich mich <strong>verantwortlich bis zum letzten Atemzug</strong>.</p>



<p>Der Unfall war für mich und mein Team sehr tragisch, aber wir können leider Nichts daraus lernen, das wäre durch keine Maßnahme der Welt zu verhindern gewesen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Die Weiterbildung ist mein Steckenpferd“</strong></h2>
</blockquote>



<p><em>Sie engagieren sich auch im Vorstand der Besitzervereinigung. Wie sieht dort Ihr Bereich aus? Und welche Ideen konnten Sie hier bereits umsetzen?</em></p>



<p><strong>Jochen Stargardt:</strong> Mein Steckenpferd ist natürlich die <strong>Weiterbildung</strong>, deshalb liegt es nahe, dass ich mich im Schwerpunkt bei der <strong>Akademie Deutscher Galopp</strong> engagiere, die meine Assistentin, Nina Fuchs, auch administrativ stark unterstützt.<br><br>Darüber hinaus liegen mir die Themen wie <strong>Besitzer-/Züchtergewinnung</strong>, aber natürlich auch die <strong>Pflege und Wertschätzung</strong> der aktuellen Züchter und Besitzer am Herzen. Wir arbeiten da in unserem 18-köpfigen Gremium in kleinen Teams an diversen Themen. Was die Geschwindigkeit in der Umsetzung angeht, können wir mit Sicherheit noch deutlich an Fahrt gewinnen, und ich würde mich freuen, wenn wir uns trauen würden, dafür auch mal einen Fehler zu riskieren. So wie ich jetzt mit dieser öffentlichen Aussage.</p>



<p>Nein, Spaß bei Seite, Verbandsarbeit hat viel mit Politik zu tun, da brauchen sie <strong>demokratische Mehrheiten</strong> und müssen erstmal Mehrheiten für Themen finden und ihre Kollegen überzeugen oder noch besser begeistern. Das kostet Zeit. Das ist anders als im Gestüt oder Unternehmen.<br><br>Das Team, das Gregor Baum hier aufgestellt hat, hat viele Stärken. Allen, denen es zu langsam geht oder die auch zu wenig Sichtbarkeit beklagen, kann ich attestieren, dass hier wirklich sehr fleißig und hochwertig gearbeitet wird.<br><br><em>Gerade in Zeiten der Sozialen Medien ist Neid und Missgunst auch im Turf nicht selten. Auch Sie mussten diese Erfahrung machen. Wie reagieren Sie in solchen Situationen?</em></p>



<p><strong>Jochen Stargardt:</strong> Offen gesprochen, je nach Tagesform mal mehr und mal weniger gelassen, manchmal auch impulsiv. Ich lerne aber weiter dazu und bin stets <strong>um Gelassenheit bemüht</strong>. Social Media ist ein Instrument, ein Werkzeug und die sind immer so gut, wie der, der sie bedient. Ich scheue mich nicht davor, Fehler zu machen, ich bin aber bestrebt diese nicht zu wiederholen und beim nächsten Mal besser zu sein.</p>



<p><em>Welche Ziele haben Sie als Besitzer und Züchter mittel- wie langfristig? Und wie ist Ihr Rennstall derzeit aufgestellt?</em></p>



<p><strong>Jochen Stargardt:</strong> Als Züchter möchte ich klar für den <strong>nationalen und internationalen Markt</strong> Vollblüter züchten, die Ihre <strong>Härte und Leistungsfähigkeit</strong> zur Freude ihrer zukünftigen Besitzer unter Beweis stellen. Den jungen Pferden, die in unserem Gestüt aufwachsen, möchte ich eine Aufzucht und Kinderstube mitgeben, die sie optimal auf ihr späteres „Berufsleben“ vorbereitet und den Übergang und die Zusammenarbeit mit dem Menschen so leicht und angenehm wie möglich macht.</p>



<p>Für unsere Kunden verstehe ich mich als <strong>Dienstleister</strong>, der neben der <strong>optimalen Versorgung</strong> eine <strong>transparente und regelmäßige Kommunikation</strong> pflegt und die Besitzer auch über die Distanz am Leben ihrer Pferde und Fohlen teil haben lässt.</p>



<p>Im Rennstall habe ich derzeit <strong>vier Stuten</strong> im Training, die in Iffezheim, bei Gerald Geisler und in München, bei Karoly Kerekes trainiert werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="337" height="505" src="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-3-337x505.jpg" alt="Jochen Stargardt" class="wp-image-64057" style="width:269px;height:auto" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-3-337x505.jpg 337w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-3-168x252.jpg 168w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-3-84x126.jpg 84w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-3-768x1152.jpg 768w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-3-1024x1536.jpg 1024w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-3-1365x2048.jpg 1365w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-3-280x420.jpg 280w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-3-560x840.jpg 560w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-3-150x225.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-3-300x450.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-3-600x900.jpg 600w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-3-696x1044.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-3-1392x2088.jpg 1392w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/09/Stargardt-3-scaled.jpg 1707w" sizes="auto, (max-width: 337px) 100vw, 337px" /><figcaption class="wp-element-caption">Jochen Stargardt</figcaption></figure>
</div>


<p><em>Wie sieht für Sie der perfekte Tag im Gestüt aus? Und wie ist aktuell Ihre Mutterstutenherde aufgebaut?</em></p>



<p><strong>Jochen Stargardt:</strong> Im Gestüt sind eigentlich alle Tage perfekt, an denen alle <strong>Pferde gesund</strong> sind und mir meine Firmen genügend Zeit lassen, bei der Gestütsarbeit eine aktive Rolle zu spielen.</p>



<p>Ich bin in der Regel bei der Morgenarbeit von 6:30 Uhr bis 8:30 Uhr und abends ab 17 Uhr live dabei. Ich kann vom Büro aus 80% der Koppeln übersehen, was tatsächlich manchmal so (positiv) ablenkt, dass ich die Jalousien runter mache, um effizienter meine Büroarbeit zu erledigen.</p>



<p>Der Stutenbestand umfasst derzeit <strong>sechs Stuten mit Fohlen</strong> bei Fuß, davon fünf eigene, die auch alle wieder tragend sind. Dazu kommen sechs Maidenstuten, die erstmalig gedeckt wurden, davon sind vier Kundenpferde. Kürzlich haben uns unsere beiden REHA-Pferde verlassen, die nun nach erfolgreicher Kur wieder das Training im Rennstall aufnehmen können.</p>



<p class="has-text-align-center"><a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.de/?utm_source=ExactTarget&#038;utm_medium=blogDE&#038;utm_campaign=insider-talk-mit-jochen-RBmain2" >Die heutigen Rennen bei RaceBets</a></p>



<p></p>
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		<title>Turfteufel: Weniger Besitzer &#8211; was tun?</title>
		<link>https://blog.racebets.de/turfteufel-weniger-besitzer-was-tun/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nika S. Daveron]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jul 2024 10:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Turfteufel]]></category>
		<category><![CDATA[Besitzer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.racebets.de/?p=63498</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Zahlen sind alarmierend, es gibt immer weniger Besitzer in Deutschland. Das hat viele Gründe, nicht alle haben mit dem Rennsport zu tun. Gestiegene Kosten zum Beispiel sind etwas, das nicht allein den Rennsport betrifft (und fangen wir ja nicht mit der Gebührenneuordnung der Tierärzte an &#8211; sie ist auch ein Grund, warum weniger gezüchtet [&#8230;]</p>
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<p>Die Zahlen sind alarmierend, es gibt immer weniger Besitzer in <strong>Deutschland</strong>. Das hat viele Gründe, nicht alle haben mit dem <a href="https://blog.racebets.de/turfteufel">Rennsport</a> zu tun. <strong>Gestiegene </strong>Kosten zum Beispiel sind etwas, das nicht allein den Rennsport betrifft (und fangen wir ja nicht mit der Gebührenneuordnung der Tierärzte an &#8211; sie ist auch ein Grund, warum weniger gezüchtet wird). Unsere Besitzer sind oft überaltet, wenn sie weg sind, kommt für sie keiner mehr nach, weil unser <strong>Sport </strong>kein solventes <strong>Jungvolk </strong>anzieht, das sich denkt: Geil, Rennpferdebesitzer werden &#8211; das wär’s. Überhaupt &#8211; woher sollen die Leute wissen, dass so etwas geht? Sie wissen ja nicht mal, dass eine Rennbahn in ihrer Stadt ist (bin immer wieder erstaunt, wenn mir Leute zum <strong>Beispiel </strong>in Köln sagen: “So etwas gibt es? Hier bei uns?” &#8211; Ja, klar! Aber es gibt auch sehr <strong>rennsportspezifische </strong>Sachen, die dazu führen, dass Besitzer die Segel streichen.</p>



<p>Bleiben wir aber erst mal bei den gestiegenen <strong>Kosten</strong>. Denn wenn man mal davon absieht, dass Stroh, Heu, Futter und <strong>Transport </strong>für alle Pferdehalter teurer geworden sind, dann ist es aber auch so, dass die Rennpreise nicht einheitlich erhöht wurden. Es macht einen ganz großen <strong>Unterschied</strong>, wo das Pferd im Rennen läuft &#8211; auch wenn es dasselbe Rennen ist. Da beißt sich also die Katze in den Schwanz. Kann der Rennverein ein <strong>höheres </strong>Preisgeld nicht stemmen &#8211; wie soll er es machen? Also werden die Leute anfangen zu rechnen. Wer dann nicht in der <strong>Nähe </strong>einer Bahn trainieren lässt, die höhere Preisgelder ausschütten kann, der guckt in die Röhre und muss weite Wege (und damit erhöhte Kosten) auf sich nehmen. Eine Lösung dafür ist nicht in Sicht &#8211; wie auch? Wie soll eine Bahn, die vielleicht nur vier Renntage veranstaltet (und damit auch nur viermal Einnahmen generiert), sich mit einer messen, die bis zu acht <strong>Renntage </strong>macht. Und warum sollte man überhaupt nach Deutschland gehen, wenn man in <strong>Frankreich </strong>viel mehr für dasselbe Rennen bekommt?</p>



<p>Dann haben wir allerdings das <strong>Drumherum</strong>. Zum Beispiel das, was man den <strong>Besitzern </strong>mit Startpferden bietet. Besitzer werden im Ausland deutlich besser auf der Bahn behandelt und organisiert als in Deutschland. Es gibt einige <strong>tolle </strong>Ansätze auf verschiedenen Bahnen und es ist per se auch nicht alles schlecht &#8211; deutsche Besitzer sind ja schon sehr genügsam und erwarten nicht, dass sie bei einem Ausgleich IV Starter in <strong>Dortmund </strong>auf Sand Hummer kredenzt bekommen und eine Blaskapelle spielt, wenn sie mal eben zur Toilette gehen. Aber wenigstens frei parken wäre schon nett. Vor allem wird auf den unterschiedlichen Bahnen eben auch <strong>Unterschiedliches </strong>geboten. Und wenn man sich denkt: “Warum bekomme ich das in Düsseldorf, aber nicht in Hamburg?”, dann sorgt das einfach für Unmut. Weil man ja weiß, dass es geht.&nbsp;</p>



<p>Das nächste Problem: Die <strong>Kosten</strong>. Nicht die Kosten an sich &#8211; aber der wenig transparente Umgang damit. Was kostet ein Pferd im Training, was kostet es beim <strong>Schmied</strong>, was kostet es, wenn ich es laufen lasse? Das möchten Leute grob abschätzen können. Ein neuer Besitzer weiß doch gar nicht, was ihn so ein Renntag, wo sein Pferd mitmacht, überhaupt overall kostet? Er muss fragen. Und fragen macht nie Spaß. Warum <strong>Handicappergebühr</strong>, wie hoch ist die? Welche Steuern kommen da drauf, etc.? Der Klassiker. Wenn man auf einer Webseite nachgucken will, was eine Dienstleistung oder so kostet und da steht kein Preis &#8211; dann hat man schon wenig Bock. Das kann man durchaus lösen. Die letzten beiden <strong>Punkte </strong>sind lösbar &#8211; sogar relativ leicht. Der erste Punkt nicht so ganz. Allerdings gibt es dafür zumindest eine Möglichkeit: <strong>Besitzergemeinschaften</strong>. Alleine kein Rennpferd möglich? Dann vielleicht in einer Besitzergemeinschaft, wo man das <strong>Feeling </strong>trotzdem erleben kann. Denn das ist ja das Wichtigste, wenn man ein Rennpferd hat.&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-center"><a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.com/de/pferdewetten/race/details/id/6145272/?utm_source=ExactTarget&#038;utm_medium=blogDE&#038;utm_campaign=turfteufel-weniger-besitzer-was-tun-RBmain1" >Zum Derby</a></p>
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		<title>Insider-Talk mit Sven Schleppi: „Mein Hauptaugenmerk liegt auf Frankreich“</title>
		<link>https://blog.racebets.de/insider-talk-mit-sven-schleppi-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Hähn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insider-Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Besitzer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine sehr erfolgreiche Rennsaison 2023 liegt hinter Sven Schleppi. Fünf Rennen gewann seine Pferde und fast alle Treffer kamen in lukrativen Rennen in Frankreich zustande. Auch 2024 gab es schon ein Erfolgserlebnis. Exklusiv im Inside-Interview auf dem RaceBets-Blog schildert der 31-jährige seine Pläne. Vor allem Chantilly und Deauville, und damit die großen Sandbahnen in Frankreich, [&#8230;]</p>
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<p>Eine sehr erfolgreiche Rennsaison 2023 liegt hinter Sven Schleppi. Fünf Rennen gewann seine Pferde und fast alle Treffer kamen in lukrativen Rennen in Frankreich zustande. Auch 2024 gab es schon ein Erfolgserlebnis. Exklusiv im Inside-Interview auf dem RaceBets-Blog schildert der 31-jährige seine Pläne.</p>



<p class="has-text-align-center"><a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.de/?utm_source=ExactTarget&#038;utm_medium=blogDE&#038;utm_campaign=insider-talk-mit-sven-schleppi-RBmain1" >Die heutigen Rennen bei RaceBets</a></p>



<p><em>Vor allem Chantilly und Deauville, und damit die großen Sandbahnen in Frankreich, sind zu einem Erfolgspflaster für Ihre Pferde geworden. Wie fällt Ihre letztjährige Bilanz aus?</em></p>



<p><strong>Sven Schleppi:</strong> Ich bin schon sehr zufrieden gewesen. Während der ganzen Saison haben die Pferde eine <strong>gute Performance</strong> gezeigt. Das einzige Problem war, dass die Pferde erst ab Mitte des Jahres gewonnen haben, nachdem sie vorher nur platziert waren. <strong>Selten</strong> bin ich <strong>ohne Geldpreis</strong> nach Hause gefahren. Das war schon sehr ordentlich und sehr zufriedenstellend.</p>



<p><strong>„Kronjuwel ist eine kleine Wundertüte“</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full"><img decoding="async" src="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/FFM150309168-1.jpg" alt="Sven Schleppi im Portrait am 15.03.2009 in Frankfurt" class="wp-image-60755"/><figcaption class="wp-element-caption">Sven Schleppi im Portrait am 15.03.2009 in Frankfurt</figcaption></figure>
</div>


<p>Fitzcarraldo und Tom Red gelangen sogar Doppeltreffer in der letzten Zeit. Was sind Ihre Top-Hoffnungen für die nächste Zeit?</p>



<p><strong>Sven Schleppi:</strong> Im Stall hat sich nicht viel verändert. Ich glaube, dass alle Pferde bei uns das Potenzial haben, noch Rennen zu gewinnen. Unser neues Pferd <strong>Kronjuwel</strong>, der gerade für meine Frau gekauft wurde und vorher dem Stall Turffighter gehörte, ist eine <strong>kleine Wundertüte</strong>. Keiner weiß, was das Pferd kann. Auf seine Entwicklung bin ich schon sehr gespannt. Aber auch alle anderen Pferde sollten Siegkandidaten sein. Man muss sie in den nächsten Wochen schon stark beachten.</p>



<p>Wie groß soll Ihr Rennstall in der Zukunft werden? Neun Pferde stehen derzeit auf der Trainingsliste.</p>



<p><strong>Sven Schleppi:</strong> Ich habe in meinem Rennstall immer 15 bis 20 Pferde stehen, dazu gehören <strong>Rekonvaleszente</strong> von größeren Rennställen und Besitzern und <strong>Zweijährige bzw. Jährlinge</strong> für das <strong>Pre-Training</strong>. Mehr als zehn Rennpferde will ich nicht haben, weil ich den Überblick behalten und nicht so stark auf fremdes Personal angewiesen sein möchte.</p>



<p><strong>„Mich hatte das Fieber gepackt“</strong></p>



<p><em>Ihre Familie ist seit vielen Jahren im Rennsport verwurzelt. Wie hat bei Ihnen alles angefangen? Und wie haben Sie bei sich selbst gemerkt, was Ihnen der Turf bedeutet?</em></p>



<p><strong>Sven Schleppi:</strong> Ich bin in den Rennsport ja hineingeboren worden und habe mit 14 oder 15 schon meine Lizenz als <strong>Amateurrennreiter</strong> gemacht. Schon mit 15 Jahren durfte ich Rennen reiten. Da hat das Fieber mich natürlich gepackt. Somit war klar, dass ich meinen <strong>Besitzertrainer</strong> mache. Ein paar Jahre später habe ich auch die <strong>Public-Trainer-Lizenz</strong> abgeschlossen. Der Rennsport hat Höhen und Tiefen. Letztendlich macht es sehr viel Spaß, mit den Pferden zu arbeiten.</p>



<p><strong>„Eigene Trainingsbahn ist ein riesengroßer Vorteil“</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="606" height="404" src="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/D016011102009-1.jpg" alt="Antes siegt unter Sven Schleppi am 16.01.2011 Renntag in Dortmund." class="wp-image-60753" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/D016011102009-1.jpg 606w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/D016011102009-1-348x232.jpg 348w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/D016011102009-1-174x116.jpg 174w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/D016011102009-1-150x100.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/D016011102009-1-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/D016011102009-1-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 606px) 100vw, 606px" /><figcaption class="wp-element-caption">Antes siegt unter Sven Schleppi am 16.01.2011 Renntag in Dortmund.</figcaption></figure>
</div>


<p><em>Welche Möglichkeiten haben Sie in Bexbach für Ihre Vierbeiner?</em></p>



<p><strong>Sven Schleppi:</strong> Thomas Gries trainiert noch bei mir auf der Anlage, ansonsten keiner. Wir können in der Regel jeden Tag im Jahr galoppieren. Mit der <strong>eigenen Trainingsbahn</strong> funktioniert das super. Sie hat 850 Meter. Das ist schon ein riesengroßer Vorteil. Hinzu kommen <strong>Führanlage und Reithalle</strong>, auf die man auch mal ausweichen kann. Wir haben auch einen schönen Wald dabei, wo die Pferde auch hindurchgeritten werden können, um einfach mal nach ihren Rennen abzuschalten. Und wir haben genügend Weideflächen, wo die Pferde herauskommen, was für den Ausgleich sehr wichtig ist.</p>



<p><em>Die Anzahl der Rennen im Südwesten ist immer weniger geworden. Welche Schwerpunkte setzen Sie 2024? Und welche Rolle spielt hierbei Frankreich und Deutschland?</em></p>



<p><strong>Sven Schleppi:</strong> Ich habe meinen Stall in den vergangenen ein bis zwei Jahren umstrukturiert. Mein <strong>Hauptaugenmerk</strong> liegt immer mehr auf <strong>Frankreich</strong>. In der Zukunft spielen Starts dort eine immer größere Rolle. Auf Besitzerwunsch habe ich auch Starter in Saarbrücken. 2024 wird das wohl ein Pferd sein, die anderen werden hoffentlich alle erfolgreich in Frankreich laufen, wo die Geldpreise einfach lukrativer sind. In Deutschland ist das aktuell sehr schwer umzusetzen. Ich bin der Meinung, dass die Skala von Valeur auf GAG nicht bei allen Pferden stimmt. Wenn das Pferd von Frankreich nach Deutschland rüberswitcht, ist es teilweise einen Tick schwerer hierzulande.</p>



<p><strong>„Die Gewinnsumme weiter steigern“</strong></p>


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<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="337" height="505" src="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/SB25041104103-1.jpg" alt="Hekuba unter Sven Schleppi beim Aufgalopp am 25.04.2011 in Saarbruecken." class="wp-image-60756" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/SB25041104103-1.jpg 337w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/SB25041104103-1-168x252.jpg 168w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/SB25041104103-1-84x126.jpg 84w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/SB25041104103-1-150x225.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/SB25041104103-1-300x450.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/SB25041104103-1-280x420.jpg 280w" sizes="auto, (max-width: 337px) 100vw, 337px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hekuba unter Sven Schleppi beim Aufgalopp am 25.04.2011 in Saarbruecken.</figcaption></figure>
</div>


<p><em>Haben Sie sich persönlich Ziele für das Rennjahr gesetzt, und wenn ja, welche?</em></p>



<p><strong>Sven Schleppi:</strong> Ich setze mir jedes Jahr ein paar Ziele, die ich erreichen will. Letztes Jahr hat es funktioniert. In erster Linie sind das <strong>treue Besitzer</strong> und <strong>gesunde Pferde</strong>. Ich möchte die <strong>Gewinnsumme steigern</strong>, weniger auf die Siege schauen, auch wenn sie natürlich etwas Schönes sind. Aber wenn man in Frankreich, Zweiter, Dritter oder Vierter ist, kann man auch noch schönes Geld verdienen. Wenn ein Pferd wie <strong>Maavah</strong>, die 2023 nur ein Rennen gewonnen hat, aber fünfmal Zweite war, fast 40.000 Euro verdient hat, ist das natürlich umso schöner, weil sie quasi immer vor einem Sieg steht und durch die Platzierungen mehr Geld verdienen kann. Mein Ziel für 2024 ist ganz klar, das Jahr 2023 noch zu steigern in Sachen Gewinnsumme und vielleicht zwei, drei Rennen mehr in Frankreich zu gewinnen.</p>



<p><em>Sieht man Sie morgens noch regelmäßig im Sattel? Vermissen Sie das Reiten im Rennen?</em></p>



<p><strong>Sven Schleppi:</strong> Ja, ich reite jeden Morgen <strong>fast alle Pferde</strong> selbst. Dann kann ich mir ein eigenes Bild von ihnen machen und muss mich nicht auf andere Aussagen verlassen. Natürlich kann es auch mal sein, dass ein, zwei andere die Pferde reiten, aber in aller Regel versuche ich das selbst.</p>



<p>Ich vermisse das Rennen reiten ab und an schon mal, aber letztendlich war die Entscheidung damals richtig, zu sagen, ich höre auf, wenn es am Schönsten ist. Damals hatte ich nach einem Wochenende in England, an dem ich zwei Rennen gewonnen habe, gesagt, ich höre Ende des Jahres auf, und so war es auch. Ich hatte einfach <strong>Gewichtsprobleme</strong>, und in Deutschland ist es schwer für Amateure, an viele Ritte zu kommen. Daher machte es keinen Sinn mehr. Es war ein schönes Hobby, aber irgendwann kam der Punkt, aufzuhören und sich nicht weiter zu quälen.</p>



<p><strong>Kein Acht-Stunden-Tag vorstellbar</strong></p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="606" height="404" src="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/D016011102019-1.jpg" alt="Sven Schleppi am 16.01.2011 Renntag in Dortmund." class="wp-image-60754" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/D016011102019-1.jpg 606w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/D016011102019-1-348x232.jpg 348w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/D016011102019-1-174x116.jpg 174w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/D016011102019-1-150x100.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/D016011102019-1-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/D016011102019-1-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 606px) 100vw, 606px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sven Schleppi am 16.01.2011 Renntag in Dortmund.</figcaption></figure>
</div>


<p>Könnten Sie sich ein Leben ohne Pferde vorstellen, und falls ja, wie würde das aussehen?</p>



<p><strong>Sven Schleppi:</strong> Mir ein Leben ohne Pferde vorzustellen ist schwierig, da ich mit ihnen aufgewachsen bin und montags bis sonntags arbeite. Ich könnte mir kaum denken, irgendwo acht Stunden am Tag zu arbeiten, mir dann den Mund abzuputzen und mich auf die Couch zu legen. Das ist <strong>nicht mein Leben</strong>. Dafür bin ich nicht der Mensch.</p>



<p><em>Wie gestalten Sie Ihre Freizeit? Was sind Ihre bevorzugten Hobbys und Reiseziele?</em><strong> </strong></p>



<p><strong>Sven Schleppi:</strong> Da ich ja noch einen <strong>Pensionsbetrieb</strong> habe und wir nebenbei <strong>Landwirtschaft</strong> haben, ist wenig Zeit für irgendwelche Hobbys. Ich versuche, wenn ich es schaffe, abends mit meiner Frau etwas Essen zu gehen, oder mit meiner Familie, mit meiner Tochter etwas zu unternehmen. Wenn ich sehe, dass ich nächste Woche mal zwei bis drei Tage Luft habe, gibt es auch mal einen <strong>Last-Minute-Flug nach Mallorca</strong>, nicht an den Ballermann. Dafür bin ich nicht der Typ, aber um mal 48 Stunden abzuschalten und neue Energie zu tanken. Letztendlich ist es ein <strong>Full-Time-Job</strong>. Auch über Winter hatte ich jetzt viele Pferde am Start, was sehr lukrativ war für meine Besitzer. Ich will mich nicht beschweren, sondern bin so glücklich wie es ist.</p>



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		<title>Insider-Talk mit Pavel Bradik: „Ich möchte, dass der Rennsport weiter lebt“</title>
		<link>https://blog.racebets.de/insider-talk-mit-pavel-bradik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Hähn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Mar 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insider-Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Trainer]]></category>
		<category><![CDATA[Besitzer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.racebets.de/?p=60626</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auch auf der Dortmunder Sandbahn waren einige seiner Pferde in diesem Winter schon im Einsatz, und das durchaus erfolgreich: Pavel Bradik, Besitzertrainer aus Martfeld, ist seit vielen Jahren mit seinen Vierbeinern eine Bereicherung des Renngeschehens hierzulande. Im Inside-Interview auf dem RaceBets-Blog erzählt er von seiner Laufbahn. 37 Siege stehen bisher auf Ihrem Konto als Besitzertrainer. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auch auf der Dortmunder Sandbahn waren einige seiner Pferde in diesem Winter schon im Einsatz, und das durchaus erfolgreich: Pavel Bradik, Besitzertrainer aus Martfeld, ist seit vielen Jahren mit seinen Vierbeinern eine Bereicherung des Renngeschehens hierzulande. Im <a href="https://blog.racebets.de/insider/insider-talk">Inside-Interview</a> auf dem RaceBets-Blog erzählt er von seiner Laufbahn.</p>



<p><em>37 Siege stehen bisher auf Ihrem Konto als Besitzertrainer. Aber sie waren vorher schon als Amateurrennreiter aktiv. Können Sie die Anfänge beschreiben? Und was war der Auslöser für Ihr Wirken im Turf?</em></p>



<p>Es hat alles angefangen, als ich neun Jahre alt gewesen bin. Ich habe mit meinen Kumpels eine Erkundungsfahrt mit Fahrrädern unternommen und da sind wir auf einen Pferdestall gestoßen. Dann haben wir den <strong>Trainer Herrn Vinklarek</strong> gefragt, ob wir die Pferde anschauen dürfen. Da sagte der Trainer zu uns: <strong>„Hier hast du einen Besen, du fegst die Stallgasse runter, machst die Box auf, fegst es rein, schau dir das Pferd an, und dann fegst du zu der nächsten Box.“</strong></p>



<p class="has-text-align-center"><a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.de/?utm_source=ExactTarget&#038;utm_medium=blogDE&#038;utm_campaign=insider-talk-mit-pavel-bradik-RBmain1" >Die heutigen Rennen bei RaceBets</a></p>



<p>Ich bin dann regelmäßig zu dem Stall hingefahren. Nachdem wir die Pferde geputzt haben und andere Arbeiten verrichtet hatten, durften wir anschließend die <strong>zwei Ponys im Wald</strong> durch die Gegend reiten. Als ich zehn/elf Jahre alt war, kam eines Tages der Trainer zu mir und hat mich gefragt, ob ich ein <strong>großes Pferd</strong> reiten möchte. Das wollte ich natürlich, dann drückte er mir den Sattel in die Hand und sagte <strong>„Quendys“</strong>, das war der Name des Pferdes. Er sattelte das Pferd und hat mich dann drauf geworfen. Dann sagte er zu mir: <strong>„Fällst du runter, bekommst du Ärger, den du noch nie erlebt hast.“</strong></p>



<p>Ich bin dann mit dem normalen Rennpferde-Lot mitgeritten. Ich bin nicht runtergefallen, wobei ich sagen muss, die Stute war so lieb und hat alles gemacht, was das Pferd vor ihr gemacht hat. Ich werde sie nie vergessen.</p>



<p>Mit 15/16 Jahren habe ich schon die schwierigen Pferde geritten. Mit 17 Jahren habe ich meine <strong>Amateurlizenz</strong> gemacht. Da wollte ich schon Rennreiter sein. Nur meine Eltern waren von dieser Idee nicht begeistert und haben mich in diesem Vorhaben kein bisschen unterstützt. Schließlich war ich der Einzige in der Familie, der mit Pferden ein bisschen was am Hut hatte. Dennoch bin ich den Vollblütern bis heute treu geblieben.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Habe beschlossen, die Amateurlizenz wieder zu beantragen“</strong></h2>


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<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="696" height="464" src="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/Ver13061002003-696x464.jpg" alt="Pavel Bradik im Portrait am 13.06.2010 Renntag in Verden." class="wp-image-60635" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/Ver13061002003-696x464.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/Ver13061002003-348x232.jpg 348w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/Ver13061002003-174x116.jpg 174w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/Ver13061002003-768x512.jpg 768w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/Ver13061002003-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/Ver13061002003-2048x1366.jpg 2048w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/Ver13061002003-150x100.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/Ver13061002003-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/Ver13061002003-600x400.jpg 600w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/Ver13061002003-1392x928.jpg 1392w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/Ver13061002003-630x420.jpg 630w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/Ver13061002003-1259x840.jpg 1259w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption class="wp-element-caption">Pavel Bradik im Portrait am 13.06.2010 Renntag in Verden.</figcaption></figure>
</div>


<p><em>Zehn Siege über Hindernissiege und vier auf der Flachen gelangen Ihnen im Rennsattel. Wie regelmäßig sitzen Sie noch auf dem Pferd? Und wie sehr bedauern Sie, dass es den Hindernissport in Deutschland kaum noch gibt?</em></p>



<p><strong>Pavel Bradik: </strong>Das ist die richtige Frage zu dem richtigen Zeitpunkt. Ich sitze täglich im Training auf unseren Pferden. <strong>2017</strong> nach einem schweren Unfall habe ich meine <strong>Rennkarriere an den Nagel</strong> gehängt. Bis heute war ich damit allerdings nicht wirklich einverstanden.</p>



<p>Ende letzten Jahres haben wir ein <strong>Hindernispferd aus Irland</strong> über Herrn von der Recke erworben. Ich mag das Pferd total, daher habe ich beschlossen, dieses Jahr wieder ein paar Kilo abzuspecken und meine <strong>Amateurlizenz</strong> wieder zu beantragen. Wir haben noch ein Pferd im Stall namens <strong>Atyllus</strong>. Sein Bruder ist sogar Gruppe I-Sieger in England über Hindernisse, ein anderer Bruder hat auch über Hindernisse gewonnen. Atyllus ist auch ein Kandidat für die Hindernisrennen.</p>



<p>Die Hindernisrennen in Deutschland sind im Moment sehr rar, und ich glaube nicht, dass sich die Situation stark verbessert. Trotzdem versuche ich dieses Jahr, die wenigen Hindernisrennen mit meinen Startern zu unterstützen. Ich finde es äußerst schade, dass dieser schöne Hindernissport nur noch so wenig Unterstützung in Deutschland erfährt.</p>



<p><em>Was waren bisher Ihre besten Pferde als Besitzertrainer, und welche Momente ragen heraus?</em></p>



<p><strong>Pavel Bradik:</strong> Diese Frage zu beantworten ist nicht so einfach. Wenn es um die Pferdeleistung geht, ist auf der Flachen <strong>Prince Parsim</strong> als Zweiter im Ausgleich II und <strong>Flashy Approach</strong> als Vierter im Ausgleich I zu erwähnen. Über die Hindernisse <strong>Assurance to Win</strong> und <strong>Van Vürden</strong>. Aber ich habe in der Zeit schon viele Pferde trainiert und alle haben mir schöne Momente geschenkt und auch viel Freude. Beispiel <strong>El Mondri</strong> in Pardubice, <strong>Ariostello</strong>, den ich in Baden-Baden im Listenrennen für Stefan Wegner und Besitzer Hubert Scholz reiten durfte und anschließend nach einer Verletzung selbst trainiert habe. Man kann nicht alles aufzählen, sonst wird das kein Ende haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Wir legen Wert auf eine solide Grundausbildung des Pferdes“</strong></h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" src="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/QB06091509702-696x464.jpg" alt="Adel verpflichtet siegt unter Pavel Bradik am 06.09.2015 Renntag in Quakenbrueck." class="wp-image-60633"/><figcaption class="wp-element-caption">Adel verpflichtet siegt unter Pavel Bradik am 06.09.2015 Renntag in Quakenbrueck.</figcaption></figure>
</div>


<p><em>Was machen Sie bei der Vorbereitung der Pferde anders, oder was ist Ihnen bei der Arbeit besonders wichtig?</em></p>



<p><strong>Pavel Bradik: </strong>Ich kann schlecht sagen, was ich anders mache als die anderen Trainer. Ich kann nur verraten, wie es bei uns abläuft. Wenn wir junge Pferde im Training haben, verbringen wir mindestens <strong>drei bis vier Monate</strong> auf dem <strong>Reitplatz</strong>, wir legen hier Wert auf eine <strong>solide Grundausbildung</strong> des Pferdes. Es ist kein gutes Gefühl, wenn man auf einem Pferd sitzt und keine Kontrolle über das Pferd hat. Das steigert auch extrem die Verletzungsgefahr für das Pferd und den Reiter. Unsere Pferde gehen vor der Arbeit in die <strong>Führmaschine</strong> für mindestens 30 Minuten. Danach traben sie ein paar Minuten, und dabei beobachte ich die Pferde, ob sie alle sauber traben. Anschließend werden sie auf dem Reitplatz geritten und dann geht es auf die Bahn. Nach getaner Arbeit gehen die Pferde noch für mehrere Stunden <strong>auf die Koppel</strong>. Abends kommen alle Pferde nochmals in die Führmaschine für circa 45 Minuten.</p>



<p><em>Was haben Sie in Martfeld für Trainingsmöglichkeiten?</em></p>



<p><strong>Pavel Bradik:</strong> In Martfeld stehen mir insgesamt <strong>acht Hektar Land</strong> zur Verfügung. Auf dieser Fläche befinden sich mehrere Koppeln, eine Führmaschine mit einem Durchmesser von 30 m für 12 Pferde, eine Sandbahn, eine Grasbahn und ein Reitplatz 40m x 40m. Unsere Sandbahn hat zwei Diagonalen, so dass wir die Galopprichtung wechseln können und die Pferde auf beiden Händen gleichmäßig arbeiten können.</p>



<p>Wir reiten auch regelmäßig durch Startständer. Ich wollte auch schon eine Startmaschine kaufen, aber nach langer Überlegung habe ich beschlossen, dass wir lieber nach <strong>Bremen-Mahndorf</strong> oder <strong>Hannover</strong> fahren zum Üben. So lernen die Pferde auch zu Reisen. Wir besitzen noch zwei Magnetfelddecken und ein hochwertiges Solarium für Pferde. Ich bin auch ein kleiner Bastler. Unserem Pferdeanhänger habe ich ein kleines Tuning verpasst, eine Krippe zum Fressen, Temperaturanzeige, Kamera und schließlich auch eine Selbsttränke mit 80 Liter Wasserspeicher. Dieses ist eine sehr gute Sache für die langen Fahrten.</p>



<p><em>Wie lässt sich Ihr Hautberuf als Hufschmied mit dem Hobby Besitzertrainer kombinieren? Und wie sieht ein normaler Tag bei Ihnen aus?</em></p>



<p><strong>Pavel Bradik: </strong>Eigentlich perfekt muss man sagen. Die Erfahrungen als Pferdetrainer kann ich in meinem Beruf sehr gut gebrauchen, und andersrum ich komme viel rum, ich sehe viel, und ich unterhalte mich mit vielen <strong>Menschen anderer Pferdesportarten</strong>. Diese Leute haben häufig sehr gute Vorschläge, Erfahrungen die man als Trainer gut umsetzen kann. Ich kann meinen Kunden auch andere Ansichten liefern, die ich durch meine Erfahrungen gesammelt habe.</p>



<p>Ich stehe morgens zwischen 4-6 Uhr auf. Meistens wird bei uns um 6:30 Uhr gefüttert, und ungefähr eine Stunde später geht es los mit den Pferden. Zwischen 11-13 Uhr fahre ich dann los zur Arbeit. Die meisten Kunden sind beruflich tätig und können erst nachmittags beim Pferd sein. Da meine Arbeit zu Hause fertig ist, habe ich für meine Arbeit einen freien Kopf. Meistens komme ich zwischen 20-23 Uhr nach Hause.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="696" height="464" src="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/MD13051007111-696x464.jpg" alt="Keltenkönig siegt unter Pavel Bradik am 13.05.2010 in Magdeburg." class="wp-image-60634" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/MD13051007111-696x464.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/MD13051007111-348x232.jpg 348w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/MD13051007111-174x116.jpg 174w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/MD13051007111-768x512.jpg 768w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/MD13051007111-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/MD13051007111-2048x1366.jpg 2048w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/MD13051007111-150x100.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/MD13051007111-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/MD13051007111-600x400.jpg 600w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/MD13051007111-1392x928.jpg 1392w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/MD13051007111-630x420.jpg 630w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/MD13051007111-1259x840.jpg 1259w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption class="wp-element-caption">Keltenkönig siegt unter Pavel Bradik am 13.05.2010 in Magdeburg.</figcaption></figure>
</div>


<p>Ab mittags kümmert sich meine Lebensgefährtin um die Pferde. In unserem Stall und auf dem Grundstück habe ich mehrere <strong>Kameras installiert</strong>, die man auch aus der Ferne steuern kann. So hat man auch einen Blick auf die Pferde, wenn man unterwegs ist. Dieses wird auch häufig genutzt, wenn man zum Rennen fährt. Es ist beruhigend zu wissen, dass alles in Ordnung ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Aladar Ari ist im Moment das beste Pferd im Stall“</strong></h2>



<p><em>Sechs Pferde stehen derzeit bei Ihnen. Nach welchen Kriterien suchen sie die Pferde aus? Und welche Zeit geben Sie Ihnen zur Entwicklung?</em></p>



<p><strong>Pavel Bradik:</strong> Häufig sind das einfache Zufälle, ein wirkliches Kriterium gibt es nicht. Wir schauen uns die <strong>Abstammung</strong>, die <strong>Rennleistung</strong> an, und der Rest ist einfach nur <strong>Gefühl</strong>. Häufig habe ich Pferde übernommen, die gesundheitliche Probleme hatten. Ich habe versucht, die Probleme zu beheben und wieder auf der Rennbahn zu präsentieren. Manchmal hat das geklappt, manchmal nicht. Das jüngste Beispiel ist <strong>Aladar Ari</strong>, diesen haben wir gekauft und am Auge operieren lassen und im Moment ist er das beste Pferd bei uns im Stall. Er reagiert sehr sensibel auf fremde Menschen, und deswegen reitet ihn nur Patricia.</p>



<p>Wie viel Zeit ein Pferd benötigt, entscheide ich nicht, dass entscheiden nur die Pferde selbst. Ich kann nur die <strong>Entwicklung beobachten</strong>, und wenn ich überzeugt bin, dass die Pferde soweit sind, machen wir einen Schritt weiter. Das betrifft die Ausbildung und auch die Rennteilnahme. Wenn die jungen Pferde die ersten Male laufen, dienen diese Starts hauptsächlich den Übungszwecken, damit sie sich von Start zu Start weiter entwickeln können. Aus dem Grund sind die Ergebnisse im Grunde genommen erst einmal zweitranging, wenn sie alles gut umgesetzt und etwas gelernt haben. Schließlich will ich die <strong>Pferde lange behalten</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Alle Entscheidungen basieren auf unserem Dialog“</strong></h2>



<p><em>Wie ist die Aufgabenverteilung zwischen Ihnen und Ihrer Lebensgefährtin Patricia Tepper im Rennstall?</em></p>



<p><strong>Pavel Bradik: </strong>Ich bin der Chef und Patricia ist Chef Nummer 1. Spaß beiseite, wir arbeiten gemeinsam die Pferde, wir sprechen über alle Entscheidungen gemeinsam und alle Entscheidungen basieren auf <strong>unserem Dialog</strong>. Patricia pflegt die Pferde, verarztet sie, falls es nötig ist, reitet in der Arbeit, also macht sie alles für die Pferde. Mein Opa hat mir mal gesagt: <strong>„Junge, die Arbeit anfangen kann jeder, aber sie erfolgreich beenden ist die Kunst.“</strong></p>



<p>Deswegen reitet Patricia die Pferde <strong>auch im Rennen</strong>. Sie kennt sie am besten, sie weiß, wie sie ticken, was sie mögen und was sie hassen. Wenn die Pferde schnell laufen, soll sie auch die Lorbeeren ernten. Ich darf schon entscheiden, was die Pferde in der Arbeit tun. Bei uns in der Arbeit gibt es eine eiserne Regel: <strong>„Wenn du merkst, es stimmt etwas nicht, sofort anhalten.“</strong></p>



<p><em>Welches Rennen würden Sie gerne einmal gewinnen? Und was sind Ihre bevorzugten Bahnen?</em></p>



<p><strong>Pavel Bradik: </strong>Man sagt immer: „Man soll sich <strong>hohe Ziele</strong> setzen, und wenn in die Mitte gekommen ist, muss man zufrieden sein.“ Ich habe keine Ziele über bestimmte Rennen. Ich freue mich jedes Mal, wenn die Pferde gute Leistungen geliefert haben. Sie können gewinnen, sie können auch platziert sein. Auch als Dritter kann man eine Topleistung zeigen. Ich habe immer einen Traum gehabt, ich wollte ein paar Mal in der Hochburg des Hindernissports reiten, <strong>England und Irland</strong>. Vielleicht kann ich mir meinen Traum noch erfüllen. Man soll die Hoffnung nie aufgeben.</p>



<p>Ich halte <strong>Hannover</strong> für eine der besten Rennbahnen in Deutschland, genau wie <strong>Berlin-Hoppegarten</strong>. Top-Geläuf und alles drum herum zeichnen diese beide Bahnen aus. Aber ich fahre auch gerne nach Dortmund, Bad Harzburg, Magdeburg und Quakenbrück. Ich finde es sehr schade, dass Bremen keine Rennen mehr veranstalten kann. Schließlich hatte ich am letzten Karfreitag-Renntag <strong>Adel verpflichtet</strong> als Sieger vom Geläuf geholt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="696" height="464" src="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/MD13051007120-696x464.jpg" alt="Keltenkönig siegt unter Pavel Bradik am 13.05.2010 in Magdeburg." class="wp-image-60637" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/MD13051007120-696x464.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/MD13051007120-348x232.jpg 348w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/MD13051007120-174x116.jpg 174w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/MD13051007120-768x512.jpg 768w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/MD13051007120-1536x1024.jpg 1536w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/MD13051007120-2048x1366.jpg 2048w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/MD13051007120-150x100.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/MD13051007120-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/MD13051007120-600x400.jpg 600w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/MD13051007120-1392x928.jpg 1392w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/MD13051007120-630x420.jpg 630w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/03/MD13051007120-1259x840.jpg 1259w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption class="wp-element-caption">Keltenkönig siegt unter Pavel Bradik am 13.05.2010 in Magdeburg.</figcaption></figure>
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<p><em>Was wäre Ihr größter Wunsch für die Zukunft des Rennsports in Deutschland?</em></p>



<p><strong>Pavel Bradik: </strong>Ich würde mir wünschen, dass der Rennsport <strong>mehr Präsenz- und Aufklärungsarbeit</strong> leistet. Ich unterhalte mich häufig mit meinen Kunden, und diese sagen zu mir: <strong>„Das mit der Peitsche in der Zielgeraden sieht richtig brutal aus.“</strong> Als Antwort gehe ich zu meinem Wagen und hole die Peitsche, dann sage ich ihnen einfach „hau dich“. Alle fangen sehr vorsichtig an, und rasch stellen sie fest, dass tut gar nicht so weh, wie sie gedacht haben. Dann kläre ich sie noch über die Regeln auf, und dann kommt der Spruch: „Das hätte ich nicht gedacht, dass sieht dann schon ganz anders aus.“ Hätten sie diese Peitsche nie in der Hand gehalten, hätten sie mir auch nie geglaubt.</p>



<p>Ich habe selbst ein <strong>Reitturnier in Essel</strong> gesponsert. Für jeden Teilnehmer in der Prüfung gab es zwei Freikarten für die Rennbahn Hannover/Langenhagen. Hier noch einmal ein großer <strong>Dank an den Rennverein</strong> für die Unterstützung. Aus den Gesprächen, die ich dann geführt habe, habe ich herausbekommen, dass alle mit denen ich gesprochen habe, die Rennbahn auch besucht haben. Alle waren schwer begeistert, viele haben gewettet und viele haben auch gewonnen.</p>



<p>Die meisten haben die Rennbahn mehrfach besucht, und ich muss immer berichten, wenn wir nach Hannover fahren, weil sie dabei sein wollen. So kann man auch <strong>Fans für die Rennen</strong> gewinnen und nicht nur diskutieren, was man besser machen kann. Einfach machen ist manchmal sinnvoller und effektiver. Es ist nur ein kleiner Beitrag, aber immer noch ein Beitrag. Schließlich liebe ich mein Hobby, und ich möchte, dass der Galopprennsport weiter lebt.</p>



<p class="has-text-align-center"><a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.de/?utm_source=ExactTarget&#038;utm_medium=blogDE&#038;utm_campaign=insider-talk-mit-pavel-bradik-RBmain2" >Die heutigen Rennen bei RaceBets</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Insider-Talk mit Roy van Eck: „Kann mich an keinen Tag ohne Pferde erinnern“</title>
		<link>https://blog.racebets.de/insider-talk-mit-roy-van-eck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jan 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insider-Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Besitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Jockey]]></category>
		<category><![CDATA[Trainer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.racebets.de/?p=60055</guid>

					<description><![CDATA[<p>Boxmeer ist seit jeher ein Eldorado für Pferde in den Niederlanden, hier ist auch Roy van Eck tätig, als Besitzertrainer und Amateurrennreiter. Exklusiv im Insider-Talk auf dem RaceBets-Blog berichtet der 28-jährige darüber. Natürlich ist Lucien van der Meulen mit seinen Dutch Master Stables der bekannteste Trainer in Boxmeer. Aber auch Sie sind hier zu Hause. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Boxmeer ist seit jeher ein Eldorado für Pferde in den Niederlanden, hier ist auch Roy van Eck tätig, als Besitzertrainer und Amateurrennreiter. <strong><a href="https://blog.racebets.de/insider/insider-talk">Exklusiv im Insider-Talk</a></strong> auf dem RaceBets-Blog berichtet der 28-jährige darüber.</p>



<p><em>Natürlich ist Lucien van der Meulen mit seinen Dutch Master Stables der bekannteste Trainer in Boxmeer. Aber auch Sie sind hier zu Hause. Wie sind die Möglichkeiten für das Training hier?</em></p>



<p><strong>Roy van Eck:</strong> Wir haben in Boxmeer eine <strong>Trainingsbahn von 1700 Meter</strong>n, diese teilen wir mit allen Trainern hier. Lucien gibt mir auch die Möglichkeit, dort zu trainieren. Auch haben wir in der Nähe sehr schöne Wälder, in denen man mehrere Stunden ausreiten kann.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="673" height="505" data-id="60064" src="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck4.jpg" alt="Boxmeer" class="wp-image-60064" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck4.jpg 673w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck4-336x252.jpg 336w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck4-168x126.jpg 168w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck4-150x113.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck4-300x225.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck4-600x450.jpg 600w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck4-560x420.jpg 560w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck4-80x60.jpg 80w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck4-160x120.jpg 160w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck4-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 673px) 100vw, 673px" /><figcaption class="wp-element-caption">Boxmeer</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="673" height="505" data-id="60065" src="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck5.jpg" alt="Boxmeer" class="wp-image-60065" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck5.jpg 673w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck5-336x252.jpg 336w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck5-168x126.jpg 168w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck5-150x113.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck5-300x225.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck5-600x450.jpg 600w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck5-560x420.jpg 560w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck5-80x60.jpg 80w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck5-160x120.jpg 160w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck5-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 673px) 100vw, 673px" /><figcaption class="wp-element-caption">Boxmeer</figcaption></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Habe schon mit vier Jahren mit dem Reiten begonnen“</strong></h2>



<p><em>Wie hat bei Ihnen das Interesse für den Rennsport begonnen?</em></p>



<p><strong>Roy van Eck:</strong> Ich war, glaube ich, vier Jahre alt, als ich mit dem Reiten begonnen habe. Bereits mit neun Jahren habe ich an <strong>Ponyrennen in Belgien</strong> teilgenommen. Als ich mit 14 zum ersten Mal zu Jan Pubben ging und gegen echten Jockeys reiten durfte, habe ich nie damit aufgehört, das war ein Traum. Für meinen Papa musste ich dann noch erst ein paar Jahre <strong>Dressur reiten,</strong> und dann habe ich auch meine <strong>Amateur-Lizenz</strong> gemacht.</p>



<p class="has-text-align-center"><a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.de/?utm_source=ExactTarget&#038;utm_medium=blogDE&#038;utm_campaign=insider-talk-mit-roy-van-eck-RBmain1" >Die heutigen Rennen bei RaceBets</a></p>



<p><em>Welches Interesse hat Ihre Familie an Pferden und Rennen?</em></p>



<p><strong>Roy van Eck:</strong> Mein Papa ist immer dabei gewesen und liebt die Pferde. Er hat das <strong>Metworstrennen</strong> 1992 <strong>gewonnen</strong>, auf einem Pferd von Lucien. In Boxmeer haben durch das Metworstrennen viele Leute Interesse an Pferderennen.</p>



<p><em>Kam für Sie auch mal in Frage in einem anderen Metier zu arbeiten?</em></p>



<p><strong>Roy van Eck:</strong> Ich hatte schon immer großes Interesse an Pferden und kann mich an <strong>keinen Tag ohne Pferde</strong> erinnern, sogar meine Ausbildung hat lange gedauert, weil ich immer am Reiten war. Ich habe nie daran gezweifelt, etwas anderes als diesen Sport zu machen.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="696" height="465" src="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck3.jpg" alt="Roy van Eck" class="wp-image-60066" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck3.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck3-348x233.jpg 348w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck3-174x116.jpg 174w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck3-150x100.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck3-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck3-600x401.jpg 600w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck3-629x420.jpg 629w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption class="wp-element-caption">Roy van Eck</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Ich hoffe, Duindigt wird wieder wie früher“</strong></h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="239" height="505" src="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck1.jpg" alt="Roy van Eck" class="wp-image-60063" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck1.jpg 239w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck1-119x252.jpg 119w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck1-60x126.jpg 60w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck1-150x317.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck1-199x420.jpg 199w" sizes="auto, (max-width: 239px) 100vw, 239px" /><figcaption class="wp-element-caption">Roy van Eck</figcaption></figure>
</div>


<p><em>Welche Rolle spielt der Rennsport eigentlich noch in den Niederlanden? Und welche Bahnen in Deutschland fahren Sie bevorzugt an?</em></p>



<p><strong>Roy van Eck:</strong> Bei uns gibt es nur noch die Rennbahn in <strong>Duindigt</strong>. Ich hoffe, dass sie bleibt und wieder wie früher wird. In Deutschland fahre ich gerne zu den <strong>1000 Meter-Rennen</strong>. Baden Baden ist für mich wie Urlaub. Aber auch Berlin und München mag ich sehr gerne. In der Nähe bei uns sind Düsseldorf, Köln, Krefeld und Mülheim, hier sind immer viele Leute aus Boxmeer dabei. Das macht auch immer viel Spaß.</p>



<p><em>Latino ist Ihr bekanntestes und derzeit einziges Pferd. Was zeichnet ihn aus? Haben Sie vor, den Stall zu vergrößern?</em></p>



<p><strong>Roy van Eck:</strong> <strong>Latino</strong> ist ein Pferd, mit dem mit man jeden Tag sein Hobby genießen kann. Mit ihm kann man alles machen. Unser Stall liegt direkt neben einem Wohngebiet. Auch hier haben die Nachbarn Freude an ihm und kommen ihn täglich besuchen. Unser Team liebt ihn einfach. Außer Latino haben wir noch ein Springpferd und ein Pony. Ich hätte gerne mehr Rennpferde, aber um es richtig zu machen, braucht man eine Stunde pro Pferd und eine Stunde pro Tag, um die Ställe sauber zu halten. Deshalb bleibe ich bei einem Pferd.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Nach Operation wieder fit für das Reiten</strong></h2>


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<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="337" height="505" src="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Due25061699507.jpg" alt="Roy van Eck im Portrait in Düsseldorf" class="wp-image-60067" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Due25061699507.jpg 337w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Due25061699507-168x252.jpg 168w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Due25061699507-84x126.jpg 84w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Due25061699507-150x225.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Due25061699507-300x450.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Due25061699507-280x420.jpg 280w" sizes="auto, (max-width: 337px) 100vw, 337px" /><figcaption class="wp-element-caption">Roy van Eck im Portrait in Düsseldorf</figcaption></figure>
</div>


<p><em>Wie oft reiten Sie noch morgens bzw. im Rennen? Wie und wo haben Sie das Reiten gelernt? Und was machen Sie im Hauptberuf?</em></p>



<p><strong>Roy van Eck:</strong> Ich reite eigentlich jeden Tag, danach mache ich meine Arbeit. Wir haben ein <strong>Unternehmen mit der Schwiegerfamilie</strong>, das sich auf Chemikalien und Industriereinigung spezialisiert hat.</p>



<p>Reiten habe ich auf vielen Plätzen gelernt. Erst habe ich ungefähr <strong>zehn Jahre Dressur</strong> geritten. Dann kam die Zeit für Rennpferde. Ich habe viel <strong>bei Jan Pubben</strong> gelernt. Als ich meinen Führerschein hatte, war ich an meinen freien Tagen viel in Deutschland bei den Trainern.</p>



<p>Ich war in den letzten Jahren als Amateur nicht fit, darum hatte ich aufgehört. Seit meiner <strong>Operation Ende 2022</strong> kann ich wieder schmerzfrei Sport machen und reiten und möchte den Sport wieder als Amateur genießen. 2023 habe ich wieder meine ersten Rennen geritten, und in hoffe ich, wieder viele Rennen zu bestreiten.</p>



<p><em>Haben Sie schon einmal am Metworst-Rennen teilgenommen? Und was ist das Besondere daran?</em></p>



<p><strong>Roy van Eck:</strong> Ja, 2019 habe ich das Rennen auch gewinnen können. Das Besondere ist, dass es ein <strong>Traditionsrennen</strong> ist, das ungefähr 300 jahre alt ist und immer noch jedes Jahr stattfindet. Ich kenne viele Leute aus dem Rennsport, die einmal vorbeikamen, um es sich anzusehen, und dann jedes Jahr wieder zurückkamen. Das Gefühl ist etwas ganz Besonderes. Wichtig ist aber auch, dass wir alles tun, um die <strong>Gesundheit des Pferdes</strong> zu gewährleisten.</p>



<p>Unsere Rennbahn ist mit 20 Zentimeter Sand bedeckt und professionell aufgebaut. Das Metworst-Rennen hat sich in den letzten Jahren auch zu einem offiziellen Rennen im niederländischen Rennprogramm entwickelt. Man kann nur teilnehmen, wenn man in Boxmeer geboren und nicht verheiratet ist sowie keine Kinder hat.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="696" height="464" src="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck2.jpg" alt="Roy van Eck" class="wp-image-60062" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck2.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck2-348x232.jpg 348w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck2-174x116.jpg 174w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck2-150x100.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck2-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck2-600x400.jpg 600w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Eck2-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption class="wp-element-caption">Roy van Eck</figcaption></figure>
</div>


<p><em>Adrie de Vries ist der bekannteste Reiter aus den Niederlanden. Was schätzen Sie besonders an ihm?</em></p>



<p><strong>Roy van Eck:</strong> Adrie ist ein <strong>echter Sportler</strong>. Ich finde es mega, wie er es wagt, zu warten in einem Rennen und auch das Rennen einschätzen kann. Er ist ein Vorbild für viele Reiter.</p>



<p><em>Wie sieht ein Tag Freizeit bei Ihnen aus? Womit beschäftigen Sie sich als Hobbies gerne?</em></p>



<p><strong>Roy van Eck:</strong> Ich habe viele Hobbies, ich mache im Moment gerne Sport, wie <strong>Paddeln, Thai-Boxen oder Laufen</strong>. Aber meine größtes Hobby bleibt doch, mit unseren Freunden den <strong>Rennsport</strong> zu betreiben. Wir unternehmen viel zusammen, und haben in unserer Gruppe fast alle ein Rennpferd oder helfen einander. Ich hoffe, das bleibt so.</p>



<p class="has-text-align-center"><a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.de/?utm_source=ExactTarget&#038;utm_medium=blogDE&#038;utm_campaign=insider-talk-mit-roy-van-eck-RBmain2" >Die heutigen Rennen bei RaceBets</a></p>
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		<title>Insider-Talk mit Daniela Pavel: „Faszinierendes Zusammenspiel von Mensch und Tier“</title>
		<link>https://blog.racebets.de/insider-talk-mit-daniela-pavel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jan 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insider-Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Trainer]]></category>
		<category><![CDATA[Besitzer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Halle in Westfalen ist die Heimat von Besitzertrainerin Daniela Pavel. Hier bereitet die 51-jährige ihre aktuell drei Rennpferde vor, von denen Fox Hunter Anfang September 2023 in Quakenbrück für ihren ersten Erfolg in diesem Metier sorgte. Im Insider-Talk auf dem RaceBets-Blog berichtet sie über ihr Hobby. Welche Erinnerungen haben Sie an Ihren ersten Erfolg mit [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Halle in Westfalen ist die Heimat von Besitzertrainerin Daniela Pavel. Hier bereitet die 51-jährige ihre aktuell drei Rennpferde vor, von denen Fox Hunter Anfang September 2023 in Quakenbrück für ihren ersten Erfolg in diesem Metier sorgte. Im <a href="https://blog.racebets.de/insider/insider-talk">Insider-Talk auf dem RaceBets-Blog</a> berichtet sie über ihr Hobby.</p>



<p><em>Welche Erinnerungen haben Sie an Ihren ersten Erfolg mit Fox Hunter in Quakenbrück?</em></p>



<p><strong>Daniela Pavel:</strong> Mein erster Erfolg mit Fox Hunter in Quakenbrück war ein <strong>unvergesslicher Moment</strong> für mich. Es war nicht nur ein Sieg für das Pferd, sondern auch für das Team und die harte Arbeit, die in das Training gesteckt wurde. Die Atmosphäre auf der Rennbahn und die Emotionen, die mit dem Sieg verbunden waren, machen diese Erinnerung besonders speziell.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="696" height="464" src="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Foy-Hunter-1.jpg" alt="Fox Hunter" class="wp-image-59930" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Foy-Hunter-1.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Foy-Hunter-1-348x232.jpg 348w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Foy-Hunter-1-174x116.jpg 174w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Foy-Hunter-1-150x100.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Foy-Hunter-1-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Foy-Hunter-1-600x400.jpg 600w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Foy-Hunter-1-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fox Hunter</figcaption></figure>
</div>


<p class="has-text-align-center"><a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.de/?utm_source=ExactTarget&#038;utm_medium=blogDE&#038;utm_campaign=insider-talk-mit-daniela-pavel-RBmain1" >Die heutigen Rennen bei RaceBets</a></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Geduld ist eine Schlüsselqualität im Galopprennsport“</strong></h2>



<p><em>Galopprennsport erfordert auch viel Geduld. Welche Ausdauer war bei Ihnen gefragt? Und wie ist das Interesse für den Turf entstanden?</em></p>



<p><strong>Daniela Pavel:</strong> <strong>Geduld</strong> ist definitiv eine <strong>Schlüsselqualität im Galopprennsport</strong>. Es erfordert viel Zeit und Ausdauer, um Pferde auf Höchstleistungen vorzubereiten. Mein Interesse für den Turf entwickelte sich aus meiner <strong>Liebe zu Pferden</strong> und dem Wunsch, mit ihnen zu arbeiten. Die Faszination für den Rennsport kam dann mit der Zeit, als ich mehr über die Dynamik und den Wettbewerb durch <strong>Familie Storp</strong> im Galopprennsport erfuhr. Dort begleitete ich schon damals die Pferde mit auf Rennen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Es ist ein gemeinsames Projekt“</strong></h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="281" height="505" src="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Daniela-Pavel.jpg" alt="Daniela Pavel" class="wp-image-59932" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Daniela-Pavel.jpg 281w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Daniela-Pavel-140x252.jpg 140w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Daniela-Pavel-70x126.jpg 70w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Daniela-Pavel-150x270.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Daniela-Pavel-234x420.jpg 234w" sizes="auto, (max-width: 281px) 100vw, 281px" /><figcaption class="wp-element-caption">Daniela Pavel</figcaption></figure>
</div>


<p><em>Wie stark ist Ihre Familie involviert? Wer unterstützt Sie ganz besonders in der Trainingsarbeit?</em></p>



<p><strong>Daniela Pavel:</strong> Meine Familie ist eng in meine Arbeit eingebunden, und ihre Unterstützung ist für mich von unschätzbarem Wert. Besonders meine kleine <strong>Tochter Anjulie</strong> unterstützt mich aktiv bei den <strong>Trainings- und Stallarbeiten</strong>. Es ist ein gemeinsames Projekt, bei dem Anjulie und ich an einem Strang ziehen.</p>



<p><em>Was macht für Sie persönlich die Faszination für den Rennsport aus?</em></p>



<p><strong>Daniela Pavel:</strong> Die Faszination für den Rennsport liegt für mich in der Kombination aus <strong>Leidenschaft für Pferde</strong>, der <strong>Herausforderung</strong>, jedes Pferd <strong>individuell zu trainieren</strong>, und der <strong>Spannung des Wettbewerbs</strong>. Der Rennsport ist ein <strong>faszinierendes Zusammenspiel</strong> von Mensch und Tier, das mich immer wieder begeistert.</p>



<p><em>Wie sieht ein normaler Tag bei Ihnen aus? Was machen Sie im Hauptjob?</em></p>



<p><strong>Daniela Pavel:</strong> Neben meinem Engagement im Galopprennsport habe ich einen Hauptjob, ich bin selbstständig als <strong>Auto-Aufbereiterin</strong>, der jedoch flexibel genug ist, um meine Leidenschaft für das Training von Rennpferden zu ermöglichen.</p>



<p><em>Wäre eine Karriere als Profi-Reiter oder Profi-Trainer für Sie eine Option gewesen?</em></p>



<p><strong>Daniela Pavel:</strong> Eine Karriere als Profi-Reiter oder Profi-Trainer war für mich eine Option, aber ich habe mich bewusst dafür entschieden, beides als Hobby zu verfolgen. Dies gibt mir die Freiheit, <strong>meine Leidenschaft</strong> zu <strong>leben</strong>, ohne den Druck eines Vollzeitprofis.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="696" height="464" src="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Fox-Hunter-2.jpg" alt="Fox Hunter" class="wp-image-59931" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Fox-Hunter-2.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Fox-Hunter-2-348x232.jpg 348w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Fox-Hunter-2-174x116.jpg 174w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Fox-Hunter-2-150x100.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Fox-Hunter-2-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Fox-Hunter-2-600x400.jpg 600w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Fox-Hunter-2-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fox Hunter</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Es geht darum, kontinuierlich zu wachsen“</strong><em></em></h2>



<p><em>Welche Ziele haben Sie sich für 2024 gesetzt?</em></p>



<p><strong>Daniela Pavel:</strong> Für 2024 habe ich mir das Ziel gesetzt, die Leistungen meiner Pferde weiter zu steigern und sie gesund durchs Ziel zu bekommen. Es geht darum, <strong>kontinuierlich zu wachsen</strong> und das Potenzial meiner Pferde bestmöglich zu trainieren.</p>



<p><em>Wie sind Ihre Trainingsmöglichkeiten?</em></p>



<p><strong>Daniela Pavel:</strong> Die Trainingsmöglichkeiten sind begrenzt, aber es gibt die Möglichkeit, im Wald, auf den Wiesen oder auf einer Trainingsstrecke zu trainieren, allerdings ist für die Trainingsrennstrecke etwas Fahrweg erforderlich. Trotz beschränkter Ressourcen ist es mir wichtig<strong>, optimale Bedingungen für die Pferde</strong> zu gewährleisten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="696" height="464" src="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Daniela-Pavel_Sorge.jpg" alt="Daniela Pavel und die Jockeys Adriana Muehlgasser, Stefanie Koyuncu und Concetto Santangelo" class="wp-image-59933" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Daniela-Pavel_Sorge.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Daniela-Pavel_Sorge-348x232.jpg 348w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Daniela-Pavel_Sorge-174x116.jpg 174w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Daniela-Pavel_Sorge-150x100.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Daniela-Pavel_Sorge-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Daniela-Pavel_Sorge-600x400.jpg 600w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/Daniela-Pavel_Sorge-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption class="wp-element-caption">Daniela Pavel und die Jockeys Adriana Muehlgasser, Stefanie Koyuncu und Concetto Santangelo</figcaption></figure>
</div>


<p><em>Haben Sie das ein oder andere Lieblingspferd oder bevorzugte Rennbahnen?</em></p>



<p><strong>Daniela Pavel:</strong> <strong>Jedes Pferd</strong> ist <strong>einzigartig</strong>, aber es gibt sicherlich besondere Verbindungen zu bestimmten Pferden, die im Laufe der Zeit entstehen. In Bezug auf Rennbahnen schätze ich verschiedene Strecken, beispielsweise die Bahnen in <strong>Magdeburg</strong> oder <strong>Hannover</strong>.</p>



<p>Wie sieht für Sie der perfekte Urlaubs- oder Freizeit-Tag aus?</p>



<p><strong>Daniela Pavel:</strong> Der perfekte Urlaubs- oder Freizeit-Tag für mich wäre ein <strong>entspannter Tag</strong> mit meiner Familie irgendwo <strong>am Meer</strong>. Zeit mit den Kindern verbringen, die Natur genießen und einfach abschalten – das wäre für mich ideal.</p>



<p class="has-text-align-center"><a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.de/?utm_source=ExactTarget&#038;utm_medium=blogDE&#038;utm_campaign=insider-talk-mit-daniela-pavel-RBmain2" >Die heutigen Rennen bei RaceBets</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Insider-Talk mit Dr. Christine Paraknewitz-Kalla: „Sport braucht neue Balance“</title>
		<link>https://blog.racebets.de/insider-talk-mit-dr-christine-paraknewitz-kalla/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Hähn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jan 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insider-Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Trainer]]></category>
		<category><![CDATA[Besitzer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.racebets.de/?p=59794</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nicht nur die großen Namen sind es, die den Galopprennsport in Deutschland ausmachen, sondern gerade auch die Besitzertrainer, die mit großer Passion ihrem Hobby nachgehen. Dr. Christine Paraknewitz-Kalla bereitet in Brüggen ihre drei eigenen Pferde vor. Der bekannteste Galopper ist Saga Altais, ein früherer Seriensieger auf der Sandbahn. Hier ein Insider-Talk mit ihr. Die Sandbahnsaison [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nicht nur die großen Namen sind es, die den <a href="https://blog.racebets.de/insider/insider-talk">Galopprennsport</a> in Deutschland ausmachen, sondern gerade auch die Besitzertrainer, die mit großer Passion ihrem Hobby nachgehen. Dr. Christine Paraknewitz-Kalla bereitet in Brüggen ihre drei eigenen Pferde vor. Der bekannteste Galopper ist <strong>Saga Altais</strong>, ein früherer Seriensieger auf der Sandbahn. Hier ein <strong>Insider-Talk</strong> mit ihr.</p>



<p><em>Die Sandbahnsaison in Dortmund ist in Gange, und Ihr Saga Altais war vor einigen Jahren einer der Protagonisten. Was macht er aktuell? Und sehen wir ihn nochmals auf seinem Lieblingskurs?</em></p>



<p><strong>Dr. Christine Paraknewitz-Kalla:</strong> Saga Altais geht es gut. Wir haben ihn über den Sommer in leichter Arbeit gehalten. Er sieht super aus und ist bei den Galopps immer hoch motiviert, ein echtes Rennpferd halt. Mit jetzt fast 10 Jahren steht er auf seiner Sand Höchstmarke. Ziemlich frustriert hat uns die deutlich verkürzte Sandbahnsaison. Es sollte Saga´s letzte Wintersaison werden. Er muss sich auf Sand erst wieder runter laufen. Die ersten 2 Renntage hat Saga wegen einer Kleinigkeit verpasst, wir haben uns daher entschlossen, ihn nicht mehr an den Start zu bringen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="696" height="464" src="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-6.jpg" alt="Saga Altais siegt unter Liubov Grigorieva am 12.03.2023 in Dortmund" class="wp-image-59831" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-6.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-6-348x232.jpg 348w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-6-174x116.jpg 174w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-6-150x100.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-6-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-6-600x400.jpg 600w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-6-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption class="wp-element-caption">Saga Altais siegt unter Liubov Grigorieva am 12.03.2023 in Dortmund</figcaption></figure>
</div>


<p class="has-text-align-center"><a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.de/?utm_source=ExactTarget&#038;utm_medium=blogDE&#038;utm_campaign=insider-talk-mit-dr-christine-paraknewitz-kalla-RBmain1" >Die heutigen Rennen bei RaceBets</a></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Wir denken positiv“</strong></h2>



<p><em>Wie fällt Ihre Saisonbilanz mit ihren Pferden aus? Und was erwarten Sie 2024 speziell von Wakey Wakey und Manhattan Queen?</em></p>



<p><strong>Dr. Christine Paraknewitz-Kalla: </strong>Saga Altais hat neunjährig sein letztes Sandbahnrennen noch gewonnen und auch sonst meist Geld verdient.  <strong>Wakey Wakey</strong> hatte 2023 eine Reihe schöner Platzierungen. Wir hoffen, dass er mit etwas Rennglück auch für uns bald gewinnt. <strong>Manhattan Queen</strong> hatte einen unglücklichen Saisonverlauf. Bis ins Frühjahr hatte sie mit Wachstum und insbesondere mit Zahnproblemen zu tun. In den Rennen hatte sie dann häufig einfach Pech. Ich reite und trainiere sie sehr gerne, auch von den Reitern gab es trotz eher bescheidener Ergebnisse meist positives Feedback. Sie steht jetzt auf einer Marke, die sie eigentlich können sollte. Mit der neuen Skala ab Januar wird es für sie nicht leichter. Lassen wir uns mal überraschen, wir denken positiv.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="696" height="464" src="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-8.jpg" alt="Manhattan Queen am 17.09.2023 in Dortmund" class="wp-image-59829" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-8.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-8-348x232.jpg 348w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-8-174x116.jpg 174w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-8-150x100.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-8-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-8-600x400.jpg 600w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-8-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption class="wp-element-caption">Manhattan Queen am 17.09.2023 in Dortmund</figcaption></figure>
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<p><em>Sie sind promovierte Bauingenieurin, betreiben aber seit über 20 Jahren eine Tierheilpraxis. Was bedeutet die Arbeit mit Tieren für Sie im allgemeinen und ganz besonders mit Pferden?</em></p>



<p><strong>Dr. Christine Paraknewitz-Kalla: </strong>Ich arbeite immer daran, dass Tier und Besitzer<strong> </strong>eine möglichst lange, gesunde, im Renn- und Reitsportsport natürlich auch erfolgreiche, gemeinsame Zeit haben. In meinem Praxisalltag behandele und betreue ich nicht nur die Tiere. Ein Ohr für die Besitzer und eine ganzheitliche Beratung sind mir wichtig. Vorsorgen ist immer besser als heilen. Ich freue mich, dass viele langjährige Besitzer diesen Ansatz teilen und mich nicht erst rufen, wenn es deutlich zu spät ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Mehr Transparenz herstellen“</strong></h2>



<p><em>An Sie als Expertin: Wie gehen Sie mit Kritik um, die am Rennsport gerade von Organisationen wie PETA geübt wird?</em></p>



<p><strong>Dr. Christine Paraknewitz-Kalla: </strong>Der Rennsport will und braucht das öffentliche Interesse. Kritik, auch die der PETA, muss man sich zumindest anhören. Bei Leistungsprüfungen, insbesondere denen mit Tieren, ist es aus meiner Sicht besonders wichtig, die Eignung für diese Prüfung sicherzustellen. Hier gibt es noch Möglichkeiten, mehr Transparenz herzustellen. Auch der Wille und die Regeln, Pferde auch kurzfristig vor dem Rennen noch auszuscheiden, weil sie körperlich oder mental die Voraussetzung nicht erfüllen, müssen neu gedacht werden. Die nachvollziehbaren wirtschaftlichen Interessen der Rennvereine müssen sich aus meiner Sicht klarer dem Tierwohl unterordnen. Transparente und gut kommunizierte Entscheidungen versteht jeder, auch die Wetter. Schlechte Bilder auf unseren Rennbahnen, z.B. auf dem Führring, an der Maschine oder gar mit verletzten Pferden braucht niemand.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="696" height="464" src="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-7.jpg" alt="Saga Altais siegt unter Liubov Grigorieva am 19.01.2020 in Dortmund" class="wp-image-59830" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-7.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-7-348x232.jpg 348w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-7-174x116.jpg 174w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-7-150x100.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-7-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-7-600x400.jpg 600w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-7-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption class="wp-element-caption">Saga Altais siegt unter  Liubov Grigorieva am 19.01.2020 in Dortmund</figcaption></figure>
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<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Ein persönliches Anliegen ist mir die reiterliche Ausbildung“</strong></h2>



<p><em>Was sind dringende Aufgaben, die der Sport in Sachen Tierschutz auf den Weg bringen muss? Und wie sehen Sie die aktuelle Situation?</em></p>



<p><strong>Dr. Christine Paraknewitz-Kalla: </strong>Ich glaube, Deutscher Galopp ist auf dem richtigen Weg, an den Rennställen auch Bewegungsflächen oder Paddocks einzufordern. Natürlich ist es nicht einfach, die regelmäßige Beschickung der Paddocks in den Trainings- und Arbeitsalltag zu integrieren. Die Arbeitsbelastung für die Mitarbeiter ist teilweise jetzt schon sehr hoch. Freie Bewegung bringt immer Risiken mit sich, und auch nicht jedes Pferd ist gleichermaßen vernünftig. Das funktioniert bei unseren Pferden am besten mit Regelmäßigkeit und Routine. Wenn man es mit dem Tierwohl ernst meint, muss man halt mal anfangen.</p>



<p>Ein persönliches Anliegen ist mir die reiterliche Ausbildung und auch Weiterbildung. Gutes und physiologisch gesunderhaltendes Reiten in der Arbeit ist das A&amp;O einer nachhaltigen Ausbildung und des Trainings unserer Pferde. Hier braucht es (lukrative) Anreize/Angebote für Reiter und Jockeys an sich zu arbeiten, gerne auch im Wettbewerb individuell oder unter den Ställen. Das sogenannte <em>„Plumpsen“</em> im Endkampf ist für mich eine <em>„Unart“</em>, die in den sozialen Medien vielfach aufgegriffen wird. Was mich persönlich viel mehr entsetzt, ist wie manche Reiter den Pferden im Rennen und insbesondere nach dem Zieldurchritt den <em>„Kopf wegreißen“!</em> Hier würde ich mir ein energisches Eingreifen der Rennleitung wünschen. Solche Bilder schaden dem Ansehen des Sports ungemein und sind insbesondere für unsere Pferde mit einem hohen und unnötigen Verletzungsrisiko verbunden.</p>



<p>Für sinnvoll halte ich auch die Idee eines individuellen Medikamentenpasses, der dem Equidenpass beizufügen und zum Rennen mit vorzulegen ist. Hierdurch schafft man, in Verbindung mit einer Musterung durch den Tierarzt vor dem Rennen, die notwendige Transparenz über den Gesundheitszustand des Pferdes. Für mich sollte jedes Rennpferd gesattelt in der mentalen und körperlichen Verfassung sein, sechs bis acht Tritte Takt rein zu traben. Pferde, die diese Voraussetzungen nicht genügen, sind konsequent vom Rennen auszuschließen.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="696" height="464" src="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-4.jpg" alt="Saga Altais siegt unter Liubov Grigorieva" class="wp-image-59833" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-4.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-4-348x232.jpg 348w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-4-174x116.jpg 174w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-4-150x100.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-4-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-4-600x400.jpg 600w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-4-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption class="wp-element-caption">Saga Altais siegt unter Liubov Grigorieva </figcaption></figure>
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<p><em>Wie lässt sich die Tätigkeit im Rennsport mit dem Beruf kombinieren, und wie stark ist Ihre Familie in den Turf involviert?</em></p>



<p><strong>Dr. Christine Paraknewitz-Kalla: </strong>Die Vereinbarkeit meines Berufes mit dem Rennsport funktioniert gut. Vormittags mache ich meinen Stall, nachmittags und abends bin ich zu meinen Patienten unterwegs beziehungsweise kommen sie auch zu mir auf den Hof. Im Stall hilft mir mein Mann morgens und abends, soweit es seine Termine zulassen. Plätze, Bahn, Wiesen und Zäune sind sein Hobby, insbesondere wenn Maschinen zum Einsatz kommen können. Er begleitet mich meist zu den Renntagen und auch zu den Trainings.</p>



<p><em>Haben Sie Pläne, Ihren Rennstall zu vergrößern? Wie oft steigen Sie noch selbst morgens in den Sattel? Sie waren früher ja auch selbst aktiv?</em></p>



<p><strong>Dr. Christine Paraknewitz-Kalla: </strong>Eigentlich wollten wir den Pferdebestand verkleinern, aber manche Vorsätze haben, wenn man die Pferde liebt, nur eine begrenzte Halbwertszeit. Ich habe auf der BBAG Online-Auktion ganz kurz entschlossen noch einen dreijährigen Wallach erworben. So viel bezüglich meiner Pläne und Plankorrekturen.</p>



<p>Ich selbst reite in der Regel täglich drei Lots. Für die schnellen Arbeiten suchen wir uns Unterstützung. Vier Pferde im Training, wie im Moment, sind mir eigentlich zu viel. Wir entscheiden in den nächsten Wochen, mit welchen Pferden wir in die neue Saison gehen. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Der Hindernissport ist eigentlich der spannendere Sport“</strong></h2>



<p><em>Sie gelten auch als begeisterte Anhängerin des Hindernissports, doch in Deutschland spielt diese Sparte inzwischen leider kaum eine Rolle mehr. Was fasziniert Sie an diesem Metier?</em></p>



<p><strong>Dr. Christine Paraknewitz-Kalla: </strong>Ich finde nach wie vor, es ist eigentlich der spannendere Sport. Ich mag die englischen und irischen Chaser vom Typ und der Art sich zu bewegen. Das sind schon besondere Pferde. Das vielseitige und physiologische Training kam den erfahrenen Pferden, die wir meist gekauft haben, sehr entgegen. Wir konnten viele schöne Erfolge erzielen und unvergessliche Momente erleben.</p>



<p>Jeder Sport hat eine kritische Größe nach unten, die ist im Hindernissport zwischenzeitlich unterschritten. Saga Altais und Wakey Wakey sind gute Springer, und auch Manhattan Queen zeigt viel Talent über Stangen. Starts in diesem Metier planen wir absehbar nicht mehr.</p>



<p><em>Sie haben einmal gesagt, dass Sie gerne zu Auktionen nach England fahren. Was steht in dieser Hinsicht auf Ihrer Agenda?</em></p>



<p><strong>Dr. Christine Paraknewitz-Kalla: </strong>Das Reisen zu Auktionen nach England, unser gemeinsames Hobby, hat mit dem Brexit sein jähes Ende gefunden. Viele persönliche Kontakte bestehen aktuell noch. Wir finden sicher bald eine Alternative an Anlässen und Zielen.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="696" height="464" src="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-5.jpg" alt="Martin und Dr. Christine Paraknewitz-Kalla" class="wp-image-59832" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-5.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-5-348x232.jpg 348w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-5-174x116.jpg 174w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-5-150x100.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-5-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-5-600x400.jpg 600w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2024/01/MicrosoftTeams-image-5-630x420.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption class="wp-element-caption">Martin und Dr. Christine Paraknewitz-Kalla</figcaption></figure>
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<p><em>Ihre Wünsche für den Rennsport in Deutschland für 2024 und für sich persönlich?</em></p>



<p><strong>Dr. Christine Paraknewitz-Kalla: </strong>Ich würde dem deutschen Rennsport wünschen, dass er in seinen Strukturen und Besetzung der Gremien eine neue Balance findet. Starke Rennvereine und große Gestüte sind wichtig, sie allein werden den Rückgang nicht aufhalten können. Die Belange aller am Sport Beteiligten sind mehr in den Fokus zu holen, denn der „Motor Rennsport“ braucht sehr viele funktionierende Zahnräder. Insbesondere einen respektvolleren Umgang miteinander würde ich dem Rennsport wünschen. Die Kommunikation manchen Funktionärs ist mehr als unglücklich. Nur mit „großen Rennen“ wird es dauerhaft keinen Rennsport geben.</p>



<p>Dem deutschen Rennsport wünsche ich, dass wir möglichst viele Besitzer und Pferde im Sport halten. Für jedes Pferd findet sich in seiner <em>„Klasse“</em> ein für Zuschauer spannender Wettbewerb. Für einen Irrweg halte ich &#8211; Pferde möglichst im Sport halten als gemeinsames Ziel vorausgesetzt &#8211; die Anpassung der Handicap-Skala. Pferde werden bei höherer Einschätzung nicht <em>„schneller“</em>. Die Anpassung bedeutet eine Verdichtung der Pferde, insbesondere in den unteren Klassen. Gleichzeitig gehen Startmöglichkeiten für diese Pferde zurück. Dies führt nicht nur in unserem Rennstall absehbar dazu, dass viele eigentlich startfähige Pferde durchs Raster fallen und mangels Chancen dem Sport verloren gehen. Dies hat wieder eine Wirkung auf Gebühren und Abgaben und beschleunigt die Kostenspirale für die Besitzer. Das Ziel, mit der Anpassung der Skala eine international bessere Vergleichbarkeit herzustellen, sollte auch auf einem anderen Weg hergestellt werden können. Hier sind einzig die Handicapper gefordert, und das kann man ihnen zutrauen/zumuten.</p>



<p>Ich würde dem Rennsport in Deutschland wünschen, dass er im Oktober 2024 auf einer neuen Sandbahn ins Winterhalbjahr startet. Eine gut gemanagte Sandbahn mit einem praktikablen Belag ist für den deutschen Rennsport systemrelevant. Hier fehlt mir ein klares Commitment von Deutscher Galopp und ein verbindlicher Plan zum wie und wer dieses bis wann umsetzt. Für die ganze Familie und die Pferde wünsche ich mir vor allem Gesundheit und dass kein ungeahnter Schicksalsschlag uns aus dem täglichen Wahnsinn heraus reißt, den Rest müssen wir uns dann verdienen.</p>



<p class="has-text-align-center"><a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.de/?utm_source=ExactTarget&#038;utm_medium=blogDE&#038;utm_campaign=insider-talk-mit-dr-christine-paraknewitz-kalla-RBmain2" >Die heutigen Rennen bei RaceBets</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Insider-Talk mit Oliver Post: „Mit einer Besitzergemeinschaft fing alles an“</title>
		<link>https://blog.racebets.de/insider-talk-mit-oliver-post/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Hähn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Dec 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insider-Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Besitzer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er stammt aus dem badischen Renndorf Iffezheim, und natürlich haben die Vollblüter auch sein Herz erobert: Oliver Post ist erfolgreicher Besitzer von Galopprennpferden, dessen Vierbeiner vor allem in Frankreich unterwegs sind. Exklusiv im Insider-Talk auf dem RaceBets-Blog berichtet der 47-jährige über seine Leidenschaft. Wenn wir richtig informiert sind, haben Sie das Interesse für den Pferdesport [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Er stammt aus dem badischen Renndorf Iffezheim, und natürlich haben die Vollblüter auch sein Herz erobert: Oliver Post ist erfolgreicher Besitzer von Galopprennpferden, dessen Vierbeiner vor allem in Frankreich unterwegs sind. Exklusiv im <a href="https://blog.racebets.de/insider/insider-talk/"><strong>Insider-Talk</strong></a> auf dem RaceBets-Blog berichtet der 47-jährige über seine Leidenschaft.</p>



<p><em>Wenn wir richtig informiert sind, haben Sie das Interesse für den Pferdesport in die Wiege gelegt bekommen. Wie stark ist Ihre Familie in den Turf eingebunden? Und wann und wie begann bei Ihnen persönlich das Interesse dafür?</em></p>



<p><strong>Oliver Post:</strong> Mein <strong>Vater</strong> hat mich als kleines Kind immer mal mit auf die Pferderennbahn genommen. Er war selbst ein begeisterter Besucher der Bahn in Iffezheim. Er hat dort immer fleißig gewettet. Ein eigenes Rennpferd hat er allerdings nie besessen, aber ein Bezug war durch ihn und das Wetten immer da. Damals entstand bei mir nicht die Leidenschaft zum Wetten, aber die <strong>Passion für die Vollblüter</strong>.</p>



<p>Selbst in eine aktive Rolle im Rennsport kam ich dann <strong>2008</strong>, als die <strong>Familie Volz</strong> aus Achern, die früheren Besitzer von Danedream, mich angesprochen hat, ob ich nicht Interesse an einer Rennpferde-Partnerschaft mit Helmut und Heiko Volz hätte. Das habe ich gemacht bei einer Jährlingsstute auf der Auktion in Iffezheim. Ihr Name war <strong>Rockatella</strong>. Ihre Rennkarriere begann bei Trainer Werner Hefter. Sie hat uns am Ende Black Type gebracht. Gleich bei ihrem Debüt war sie übrigens Vierte im Ferdinand Leisten-Memorial zu Deckhengst Zazou, Vanjura und Empire Storm. Man konnte also früh sehen, dass sie ein gutes Pferd war. Wir haben sie später auf der Arqana-Auktion für einen damals sehr guten Preis verkauft. Somit war ich angefixt und bin bei dem Sport geblieben.</p>



<p class="has-text-align-center"><a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.de/?utm_source=ExactTarget&#038;utm_medium=blogDE&#038;utm_campaign=insider-talk-mit-oliver-post-RBmain1" >Die heutigen Rennen bei RaceBets</a></p>



<p><em>Was waren bisher die größten Erfolge und schönsten Momente?</em></p>



<p><strong>Oliver Post:</strong> Natürlich zu Beginn in 2009 der vierte Platz von <strong>Rockatella</strong> im 200.000 Euro-Auktionsrennen, denn so fing alles an. Dann im darauffolgenden Jahr der zweite Platz in der <strong>Walther J. Jacobs-Stutenmeile</strong> hinter Vanjura, mehrere Listensiege mit ihr in Mailand. Ein großer Schritt war der Start in der Istanbul Trophy, wo ihr allerdings der Boden zum Verhängnis wurde. Im Anschluss beendete sie bald ihre Rennkarriere und wurde in die Zucht nach Frankreich verkauft.</p>



<p>Anfangs konnte sie in der Zucht nichts bewegen, doch mit <strong>Romina Power</strong>, die bei Michael Figge stand, stellte sie eine Tochter, die eine tolle Leistung zeigte.</p>



<p>Ein tolles Pferd war auch <strong>Investor</strong>, der für mich inklusive Prämien über 300.000 Euro verdient hat und der drei Tiercé+-Siege für mich schaffte. Ein großes Erlebnis war der dritte Platz im <strong>Prix Gladiateur</strong> in Paris, knapp hinter The Good Man. Im Sommer war er damals in Deauville hinter Gruppe I-Pferden, wie Northern Ruler, Alter Adler, Mogul oder Star Safari auf Gruppe III-Ebene nicht weit geschlagen. Das war auch eine wunderbare Sache, und ich war live vor Ort.</p>



<p><strong>Betty Lou</strong> hat für uns Listen-Black Type erzielt und mehrere Ausgleiche I unter der Regie von Markus Klug gewonnen. Sie hatte ein GAG von 90 Kilo. Mit ihr züchte ich noch. Von ihr stammen Lou Man, Lou Warrior, Lou d‘ Argent, Lounella oder Lou Impact, die sich fast alle noch in meinem Besitz befinden. Die ersten beiden haben auch schon fast 150.000 Euro eingaloppiert. Einen Teil an Lou Warrior habe ich nach einem größeren Sieg von dem ersten gezogenen Fohlen auch an den Stall Turffighter verkauft. Nach dem schönen Krefelder Sieg sind wir mit ihm nach Frankreich gewechselt. Dann ist natürlich <strong>Baden Rocks</strong> zu nennen, der für mich auch zwei Tiercé+-Handicaps gewonnen hat, und <strong>Magical Forest</strong>, die ebenfalls in einem solchen Handicap erfolgreich war.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Großes Verletzungspech in 2023</strong></h2>



<p>Wie zufrieden sind Sie mit der Saison 2023? Und haben Sie eine Philosophie, auf die besonderen Wert legen?</p>



<p><strong>Oliver Post:</strong> Die Saison 2023 war eine <strong>schlechte Saison</strong>. Ich bin mit <strong>14 Pferden</strong> an den Start gegangen, von denen acht auch zu Partnerschaften gehören. Meine guten älteren Pferde haben sich zum Teil verletzt oder sind in die Jahre gekommen und werden nun nach und nach in gute Hände wechseln und ihren Lebensabend auf Gestüten verbringen. Investor steht bereits im Gestüt. Er hatte sich Anfang des Jahres an der Sehne verletzt. Er steht nun bei seinem Arbeitsreiter, der ihn drei Jahre lang bei Stephane Wattel betreut hatte. Er kümmert sich rührend um ihn.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Prominente Partnerschaft mit Ace Impact-Eigner</strong></h2>



<p><em>Wie ist Ihr Rennstall aktuell aufgebaut, und wer sind die Hoffnungsträger für nächste Saison?</em></p>



<p><strong>Oliver Post:</strong> Ich gehe mit einigen neuen Pferden an den Start, darunter zwei Jährlingsstuten. Beide befinden sich derzeit noch im Pre-Training, wie <strong>Lou Impact</strong>, eine Tochter der Betty Lou. Sie baut auf dem Namen meines Partners Serge Stempniak auf, der in diesem Jahr mit Ace Impact den Arc und das Französische Derby gewonnen hat. Die andere Jährlingsstute soll <strong>Baden Lady</strong> heißen, wobei das aber noch in der Anfrage ist. Es steht noch nicht fest, wohin die beiden in Training gehen werden. Außerdem habe ich eine zweijährige Stute namens <strong>Lounella</strong>, einen dreijährigen Kendargent-Nachkommen, <strong>Lou d‘ Argent</strong>, der sich momentan aber als etwas schwierig herausgestellt hat, wenn er auf die Rennbahn geht. In der Arbeit bei Herrn Blume zeigt er eigentlich tolle Leistungen. Da müssen wir schauen, dass er sein Nervenkostüm in den Griff bekommt. Und ich habe zwei vierjährige Pferde mit <strong>Bob la Bidouille</strong> und <strong>Lou Man</strong>, den ich von Stephane Wattel an den Blume-Stall gestellt habe. Er ist gerade kastriert worden und findet hoffentlich wieder zu seiner früheren Form zurück. Er hat ja schon knapp 100.000 Euro für mich verdient. Ich hoffe, dass er noch eine Tiercé gewinnt.</p>



<p>Dann gibt es vielversprechendes Pferd, das dreijährig auf die Bahn gekommen ist. Er heißt <strong>Please Man</strong> und ist ein spätes Pferd. Beim Debüt in Dieppe war er Vierter zu Pferden mit Valeur 40. Wir haben auf ihn relativ große Hoffnungen bei Trainer Rodolphe Collet.</p>



<p><strong>Lady Ace</strong>, eine dreijährige Stute, die in Chantilly ein schönes Maidenrennen gewonnen hat, dann verletzungsbedingt einen Chip entfernt bekommen hat, ist ebenfalls ein Pferd mit Ambitionen. Mal schauen, ob sich ein Pferd in Richtung Black Type entwickelt.</p>



<p>Ansonsten gibt es einen stabilen Handicapper mit <strong>Mac la Tambouille</strong> bei Rodolphe Collet. Er hat in diesem Jahr ein Rennen gewonnen, war Dritter in der Tiercé. Ich glaube, dass auch er wieder in Form kommt. Leider hatten einige Pferde dort einen Virus Ende 2022 und waren fünf Monate nicht rennfähig. Daher startete die Saison spät. Wir haben uns auch von einigen Pferden getrennt. Ich glaube, für das nächste Jahr bin ich wieder ganz gut aufgestellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fokus Frankreich &#8211; „Die Kosten im Rahmen halten“</strong></h2>



<p><em>Was sind die Gründe für die starke Konzentration auf Frankreich? Und werden Sie künftig auch Starter in Deutschland haben?</em></p>



<p><strong>Oliver Post:</strong> Ende 2020 bin ich den Schritt nach Frankreich gegangen, wo ich vorher auch immer regelmäßig Starter hatte. Bei Familie Blume und Markus Klug lag der Fokus eher auf Deutschland. Schon mit Werner Hefter haben wir früher oft Frankreich ins Visier genommen. Ich musste erkennen, dass Frankreich die einzige Möglichkeit für einen kleinen Besitzer ist, meine <strong>Kosten im Rahmen</strong> zu halten und nicht so viel mit den Transporten drauflege. Ich wollte den Pferden auch im Sommer nicht so lange Transporte zumuten. Drei Pferde habe ich zu <strong>Stephane Wattel</strong> gestellt. Ich war damals auch sein miterfolgreichster Besitzer, neben Herrn Winter vom Haras de la Perelle.&nbsp; Inzwischen hat sich der Stall prächtig entwickelt, wie mit Simca Mille, dem ersten Gruppe I-Sieger im Großen Preis von Berlin. Aufgrund der Erfolge kamen neuen Besitzer, wie Baron Rothschild und einige andere prominente Namen.</p>



<p>Auch die Qualität an Jährlingen an diesem Stall ist jetzt eine ganz andere. Aber wir haben weiterhin noch einen sehr guten Kontakt. Sobald wieder bessere Pferde kommen, werden sie auch wieder Deauville aufsuchen.</p>



<p>Ich werden weiterhin meinen Fokus auf Frankreich legen. Mit <strong>Investor</strong> hatten wir eigentlich vor, in diesem Jahr im Grossen Preis von Baden anzutreten. Nur dann hat ihn ein Sehnenschaden gestoppt. In diesem Rennen wäre ich gerne einmal mit dabei gewesen. Er war neben Rockatella mein stärkstes Pferd.</p>



<p>In Frankreich kann man fast das <strong>Vierfache der Gewinnsumme</strong> zu Deutschland erreichen. Ich habe wegen der Prämien auch noch Pferde mit französischer Inländer-Geltung in Training.</p>



<p><em>Worauf achten Sie beim Pferdekauf besonders?</em></p>



<p><strong>Oliver Post:</strong> Zum einen übernehme ich in der Regel <strong>meine eigene Zucht</strong>. Die Preise, die ich bisher auf den Auktionen bekommen habe, waren weit unter dem, was ich in die Decktaxen gesteckt habe. Lou Warrior hat jetzt auch fast 70.000 Euro eingaloppiert. Bei Lou Man sind es zwischen 90.000 und 100.000 Euro. Damit ist meine Zuchtstute Betty Lou im Hafen angekommen. Nun hoffe ich auf die weiteren Nachkommen. Aktuell ist sie tragend von The Grey Gatsby. Ich hoffe, dass das Fohlen im Februar gesund auf die Welt kommt.</p>



<p><em>Sind auch Besitzergemeinschaften für Sie ein Thema?</em></p>



<p><strong>Oliver Post:</strong> Natürlich fing mit der ersten Besitzergemeinschaft alles an. Dann ging es weiter mit Gemeinschaften mit wenig Anteilseignern, wie mit Christoph Holschbach. Wir haben auch schöne Jahre gehabt. Nun bin ich über den französischen Rennsport zur Besitzergemeinschaft mit <strong>Serge Stempniak</strong> gekommen. Auch mit Ecurie Pandora Racing habe ich eine Partnerschaft, der seine Pferde bei Trainer Delcher-Sanchez hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Iffezheim und Deauville sind die Favoriten</strong></h2>



<p><em>Welche Rennveranstaltungen/Rennbahnen besuchen Sie regelmäßig, und was ist für die nahe Zukunft geplant? Wie lässt sich der Sport mit Ihrem Beruf kombinieren?</em></p>



<p><strong>Oliver Post:</strong> Natürlich die Rennbahn in Iffezheim, da sie direkt bei mir vor der Haustür liegt, aber auch Deauville. Irgendwann habe ich Deauville als mein Urlaubsziel auserkoren und mir eine Immobilie vor Ort gekauft. Zu den <strong>Meetings im August</strong> bin ich dort oder bei den <strong>Weihnachtsrennen</strong> sowie den Auktionen. Durch den Bezug zu Stephane Wattel und Stephane Cerulis, der von mir auch eine Jährlingsstute in Training hatte, sind wir zu Freunden geworden. Das sind sehr schöne, überschaubare Rennbahnen. Natürlich war ich auch am Arc-Tag in Paris, als Torquator Tasso gewonnen hat. Es war ein Traum, das ein deutsches Pferd, das man nicht auf der Liste hatte, diesen Sieg feiern konnte. Da habe ich viele Iffezheimer getroffen. In Paris bin ich sonst eigentlich nur, wenn ich einen hoffnungsvollen Starter habe. Mir ist die Stadt zu groß. Ich fühle mich auf anderen Rennbahnen deutlich wohler.</p>



<p>Mein Beruf hat eigentlich gar nichts damit zu tun, aber bei mir läuft im Büro eigentlich die ganze Zeit Equidia und die deutschen Rennen. Somit kann ich eigentlich <strong>alle Rennen in Deutschland und Frankreich</strong> verfolgen. Auch meine Kunden, Freunde und Geschäftspartner sind schon angefixt. Ich bin da bei jedem Rennen dabei und schaue mir an, was die Pferde meiner Freunde in Frankreich machen. Es sind täglich zwei Stunden, die ich mich mit Pferderennen beschäftige.</p>



<p><em>Welche Rolle spielt das Thema Wetten für Sie? Was war Ihr größter Gewinn?</em></p>



<p><strong>Oliver Post:</strong> Das Thema Wetten wird bei mir nicht wirklich groß geschrieben. Wenn ich wette, dann <strong>meine eigenen Pferde</strong>, wenn der Trainer mir eine Ansage gibt, ansonsten schaue ich sie mir lieber an und freue mich daran.</p>



<p>Was macht für Sie einen gelungenen Tag auf der Rennbahn aus?</p>



<p><strong>Oliver Post:</strong> In Baden-Baden ist es schön, alle Leute zu sehen, die von überall anreisen. Es ist, wie wenn eine <strong>große Familie</strong> zusammenkommt. Und dann trifft man sich anschließend noch zum Abendessen. Einen gelungenen Renntag hatte ich im letzten Jahr, als ich mit <strong>Baden Rocks</strong> die Tiercé in Deauville mit zwei Längen Vorsprung gewann. Danach habe ich bei der Auktion gleich wieder einen Jährling erworben. Das war ein wunderschöner Moment.</p>



<p>Aktuell sind meine Pferde bei <strong>Stephane Wattel in Deauville, Rodolphe Collet in Chantilly und Hans-Albert Blume in Krefeld</strong>. Davor war ich schon bei Familie Bocskai, wo ich sehr zufrieden war, bei Markus Klug und bei Henk Grewe. Auf Dauer möchte ich auch mal wieder ein bis zwei Pferde in Iffezheim trainieren lassen, um den Kontakt zum Pferd zu haben. Nach dem Umbau der Sandbahn bin ich langfristig daran stark interessiert. Weil die Bedingungen deutlich besser geworden sind.</p>



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