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	<title>Hinter den Kulissen Archives - RaceBets Blog</title>
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	<description>Aktuelles zu Pferderennen und Pferdewetten</description>
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		<title>So viele Rennbahnen wie nirgendwo anders: Australien</title>
		<link>https://blog.racebets.de/viele-rennbahnen-australien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Nov 2021 08:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pferdewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Hinter den Kulissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem wir in der letzten Woche einige der größten Bahnen in Australien aufgrund des anstehenden Melbourne Cup näher beschrieben haben, geht es in diesem Artikel nun um den allgemeinen Sport. Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele Rennbahnen wie auf dem fünften Kontinent. Es sollen angeblich 392 sein, wobei man zwischen Galopprennen und Trabrennen [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<p>Nachdem wir in der letzten Woche einige
der größten Bahnen in Australien aufgrund des anstehenden Melbourne Cup näher
beschrieben haben, geht es in diesem Artikel nun um den allgemeinen Sport. <strong>Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele
Rennbahnen</strong> wie auf dem fünften Kontinent. Es sollen <strong>angeblich 392</strong> sein, wobei man zwischen Galopprennen und Trabrennen
unterscheiden muss. Der Vollblutsport dominiert jedoch klar und eindeutig. Eine
vollständige Erwähnung ist schon auf Grund dieser Zahl nicht möglich, aber wir
wollen einen Überblick liefern.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein Blick in die Historie</strong></h2>


<p>Doch
zuerst ein Blick in die Geschichtsbücher. Die ersten Pferde, die nach
Australien kamen, trafen <strong>am 26. Januar
1788</strong> mit der ersten Flotte auf dem Schiff Lady Penrhyn ein, schreibt
Wikipedia. Man nimmt an, dass es sich um einen Hengst, um ein Hengstfohlen, um drei
Stuten und um zwei Stutfohlen aus Kapstadt in Südafrika handelte. <strong>Der erste Vollblüter des Landes hieß (Young)
Rockingham. </strong></p>


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<h2 class="wp-block-heading"><strong>392 Rennbahnen!</strong></h2>


<p>In
Australien gibt es also wie erwähnt laut offiziellen Angaben derzeit <strong>392 Pferderennbahnen in den Bundesstaaten Victoria,
New South Wales, Queensland, Südaustralien, Westaustralien, Tasmanien, dem
Northern Territory und dem Australian Capital Territory</strong>. Die meisten Bahnen
befinden sich in den Provinzen und auf dem Land, sie sind ländlich geprägt. Aber
jeder Bundesstaat verfügt auch über Rennbahnen in den Städten. Die
bedeutendsten haben wir in unserem letzten Artikel näher beschrieben.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>A bis C: es gibt auch ein Ascot</strong></h2>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/11/sdlmOXp6N4LZMg-nh.jpg" alt="Ascot Rennbahn in Australien" class="wp-image-39529" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/11/sdlmOXp6N4LZMg-nh.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/11/sdlmOXp6N4LZMg-nh-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/11/sdlmOXp6N4LZMg-nh-150x100.jpg 150w" sizes="(max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Ascot Rennbahn in Australien, Foto: TT</figcaption></figure></div>


<p>Die
alphabetische Liste aller australischen Rennbahnen wäre zu lang, als dass man
sie hier veröffentlichen könnte. Wir gehen deshalb von Buchstabe zu Buchstabe
vor. Interessant die 17 australischen Bahnen mit einem A betreffend ist, dass
es auch ein <strong>Ascot</strong> gibt, das jedoch
keineswegs die Bedeutung der königlichen Bahn in England besitzt. Den
vorliegenden Listen nach gibt es 44 Bahnen in Städten mit einem B. Darunter <strong>Bong Bong und Bluff</strong>. Von 30 C-Bahnen kann
berichtet werden, zwei davon in der <strong>Hauptstadt
Canberra</strong>: Canberra und Canberra Acton. Ungewöhnliche Namen sind Casino und
Come by Chance. </p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Von D bis H</strong></h2>


<p>Zu
den 15 Bahnen in Australien an Orten mit einem D gehören <strong>Derby, Dingo und Donald</strong>. Es gibt zehn Bahnen mit einem E, wobei
Eagle Farm einen gewissen Ruf besitzt. Nur vier Rennbahnen findet man in Orten
mit einem F. Es sind 24 mit einem G. <strong>Geelong
</strong>gehört zu den größeren, hier findet man auch eine Bahn mit einem Synthetic
Untergrund. Es sind 15
H-Bahnen, eine davon in der <strong>tasmanischen
Hauptstadt Hobart</strong>, wo es zwei Kurse auf einer Anlage gibt. Ungewöhnliche
Namen sind Hanging Rock und Hinnomunjie.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>I bis O</strong></h2>


<p>Sieben Bahnen tragen ein i in Australien, darunter Ipswich. &nbsp;Es sind
sechs mit einem J, 14 mit einem K sowie mit einem L. Darunter befindet sich
Laura. <strong>Launcestown ist die wohl wichtigste Rennbahn in Tasmanien. </strong>47 Rennkurse auf dem fünften
Kontinent fangen mit einem M an. Auch in dieser Liste findet man ungewöhnliche
Namen wie Marble Bar, Miles, sowie Moe. Und bemerkenswert viele Orte tragen ein
Mount im Namen. Also Berg. 14
Rennbahnen haben ein N als ersten Buchstaben. Darunter Newcastle, was zu
Verwechslungen mit England führen kann.Zu den vier Rennbahnen
mit einem O gehört Orange.</p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/11/sdlqgx29hG2FvA-nh.jpg" alt="Pferderennen in Australien" class="wp-image-39530" width="522" height="349" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/11/sdlqgx29hG2FvA-nh.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/11/sdlqgx29hG2FvA-nh-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/11/sdlqgx29hG2FvA-nh-150x100.jpg 150w" sizes="(max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Pferderennen in Australien, Foto: TT</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>P bis T</strong></h2>


<p>15 P-Rennbahnen sind vorhanden, eine heißt Prairie, viele liegen in Hafenstädten, die also mit einem Port beginnen. Es gibt fünf Bahnen mit einem Q und neun mit einem R, wobei <strong>Racing.com Park</strong> ungewöhnlich als Name ist. In Rockhampton und dem bekannten Rosehill werden mehrere Bahnen betrieben. </p>


<p>Rennbahnen mit einem S finden sich in der Liste 18, wobei aber mehrere den Rennort Sunshine Coast tragen. <strong>Sandown</strong> wird zweimal genannt, einmal als Hillside und einmal als Lakeside. Auch in England findet man bekanntlich eine Rennbahn in Sandown – mit dem Zusatz Park. Sale ist der ungewöhnliche Name in dieser Übersicht.  Unter den 29 Rennkursen mit einem T sieht man Tambo, Tara, Texas, Tottenham (wo es in England keine Bahn gibt) aber auch <strong>Toowoomba</strong>, eine Anlage mit gleich drei Kursen: Normal, Cushion und Inner.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Von Wagga bis Young (W bis Z)</strong></h2>


<p>Ohne U und V geht sie australische Liste weiter. Bei W fällt <strong>Wagga Wagga</strong> auf eine Meetingsbahn, die wie Baden-Baden zu sehen ist. Es gibt aber eine Riverside Variante. Insgesamt findet man 24 Bahnen mit einem W. Warrnambool und Wyong besitzen einen gewissen Ruf. Ein X findet sich nicht in der Liste, ebenso wie eine mit Z. Y-Bahnen gibt es 7. <strong>York erinnert abermals an England</strong>. Yea ist der vom Namen her seltsamste Ort. Dann folgt Young.</p>


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			</item>
		<item>
		<title>Die größten Rennbahnen in Australien</title>
		<link>https://blog.racebets.de/die-grossten-rennbahnen-in-australien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Nov 2021 08:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pferdewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Hinter den Kulissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Galopprennen sind in Australien eine der wichtigsten Sportarten. Nur Australian Rules Football und die Rugby League gelten als noch beliebter. Die Tradition geht auf das 18. Jahrhundert zurück, als der Kontinent besiedelt wurde und eine englische Kolonie war. Im internationalen Vergleich verfügt Australien über mehr Rennbahnen als jedes andere Land: es sind um die 360. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Galopprennen sind in Australien eine der wichtigsten Sportarten. Nur Australian Rules Football und die Rugby League gelten als noch beliebter. Die Tradition geht auf das 18. Jahrhundert zurück, als der Kontinent besiedelt wurde und eine englische Kolonie war. Im internationalen Vergleich verfügt Australien über mehr Rennbahnen als jedes andere Land: es sind um die 360. Nach den Vereinigten Staaten ist es die zweitgrößte Nation, was die Anzahl der Pferde angeht, die jedes Jahr an Rennen teilnehmen. Bei der Höhe der jährlich ausgeschütteten Preisgelder liegt Australien nach den USA und Japan an dritter Stelle. Wichtigstes Rennen ist der Melbourne Cup, das „<strong>Race that stops a nation</strong>“. Es ist der Grund, weshalb wir uns um die größten australischen Rennbahnen in diesem <strong><a href="//blog.racebets.de/wissenswertes/pferdewissen" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Artikel (opens in a new tab)">Artikel</a></strong> kümmern. In einem anderen gehen wir auf weitere ein.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Viel Rennsport in Victoria</strong></h2>


<p>Der
Bundesstaat Victoria gilt als die Heimat des australischen Rennsports, mit
internationalen Rennen wie dem <strong>Melbourne
Cup und Cox Plate</strong>. Die führenden Bahnen stellen wir nachfolgend vor, Der
Bundesstaat verfügt zudem über zahlreiche erstklassige Provinz- und
Landrennbahnen wie Pakenham, Cranbourne, Mornington, Geelong, Ballarat,
Bendigo, Mildura, Stony Creek, Wangaratta, Warrnambool, Moe und Tatura. </p>


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</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Schauplatz des Melbourne Cup: Flemington</strong></h2>


<p>Der <strong>Flemington Racecourse</strong> liegt in
Melbourne und ist vor allem für die Austragung des Melbourne Cups bekannt. Die
Rennbahn befindet sich in einem flachen Schwemmlandgebiet neben dem Maribyrnong
River. Es fanden erstmals im März 1840 Pferderennen statt. Der Kurs hat die
Form einer Birne und verfügt über eine 1.200 Meter lange Gerade, die als „Straight
Six&#8220; bekannt ist. Die Bahn hat einen Umfang von 2,312 Kilometern und eine
Zielgerade von 450 Metern. Die Rennen werden gegen den Uhrzeigersinn
ausgetragen. 120.000 Zuschauer finden Platz, unter anderem gibt es drei
Tribünen. Die höchste Zuschauerzahl aller Zeiten wurde am Victoria Derby Day
2006 erreicht, als <strong>129.069 Menschen</strong>
den Sieg von Efficient im Victoria Derby sahen. Im Jahr 2000 wurde eine neue <strong>45 Millionen Dollar teure Tribüne</strong>
eröffnet und 2018 wurde eine neue Tribüne für Mitglieder eingeweiht. Sie
beherbergt auch eine Bronzestatue des berühmten Rennpferdes Phar Lap, die dem
Club im Rahmen der 200jahrfeier Australiens im Jahr 1988 gestiftet wurde. </p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/11/sdlwdEX_80LFEU-nh.jpg" alt="Schauplatz des Melbourne Cup, 3.11.2020, Foto: TT" class="wp-image-39357" width="522" height="379" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/11/sdlwdEX_80LFEU-nh.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/11/sdlwdEX_80LFEU-nh-300x218.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/11/sdlwdEX_80LFEU-nh-150x109.jpg 150w" sizes="(max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Melbourne Cup, 3.11.2020, Foto: TT</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Caulfield: die dreieckige Bahn</strong></h2>


<p>Das <strong>Caulfield Racecourse Reserve</strong> liegt neun
Kilometer vom Stadtzentrum Melbournes entfernt, an der Grenze zwischen
Caulfield und Caulfield East in den südöstlichen Vororten. Das Reservat wurde
für drei Zwecke eingerichtet: Rennen, Erholung und als ein öffentlicher Park.
Die Rennbahn hat eine dreieckige Form und besteht aus drei 30 Meter breiten
Geraden mit einem Gesamtumfang von 2,08 Kilometern und einer Zielgeraden von
367 Metern. Alle Kurven haben eine Neigung von 4 bis 6 %. Das Rennen findet
gegen den Uhrzeigersinn statt. Es gibt etwa 25 Renntage pro Saison, entschieden
werden <strong>einige der berühmtesten und
historischsten Rennen Australiens</strong>, darunter der Caulfield Cup, Caulfield
Guineas, Blue Diamond Stakes, C. F. Orr Stakes, Oakleigh Plate, Underwood
Stakes und die Futurity Stakes.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Moonee Valley: eine weitere Rennbahn in Melbourne</strong></h2>


<p>Der <strong>Moonee Valley Racecourse</strong> wurde im Jahr 1883
eröffnet. Dass die Bahn vollständig im Besitz eines privaten Clubs ist,
unterscheidet es sich von anderen Rennbahnen in Melbourne. In den 1960er Jahren
wurden die Einrichtungen der Anlagen erweitert, finanziert durch
Entschädigungen für Land, das für den Bau des angrenzenden Tullamarine Freeway
erworben wurde. In den 1970er Jahren wurden Trabrennen ins Valley verlegt, die
bis dahin ebenfalls hier stattfanden. </p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/11/Moonee-Valley-Melbourne-Australia-Horse-Racing-28-Oct-2017.jpg" alt="Moonee Valley, Melbourne, Australia Horse Racing - 28.10.2017, Foto: TT" class="wp-image-39365" width="522" height="379" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/11/Moonee-Valley-Melbourne-Australia-Horse-Racing-28-Oct-2017.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/11/Moonee-Valley-Melbourne-Australia-Horse-Racing-28-Oct-2017-300x218.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/11/Moonee-Valley-Melbourne-Australia-Horse-Racing-28-Oct-2017-150x109.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Moonee Valley, Melbourne, Australia Horse Racing &#8211; 28.10.2017, Foto: TT</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Randwick: eine Bahn in Sidney</strong></h2>


<p>Kommen
wir nun zu großen australischen Bahnen abseits des Bundesstaats Victoria. Der <strong>Royal Randwick Racecourse</strong> gehört zu
Sydney im Bundesstaat New South Wales. Die Rennbahn befindet sich etwa sechs
Kilometer vom zentralen Geschäftsviertel entfernt. Sie hat einen Umfang von
2224 Meter mit einer Zielgeraden von 410 Meter. Am 14. Oktober 2017 fand das
erste Rennen von <strong>The Everest</strong> in
Royal Randwick statt. The Everest ist das höchstdotierte Rennen in Australien
und mit einem Preisgeld von 10 Millionen Dollar das höchstdotierte Galopprennen
auf Gras in der Welt.</p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/11/sdl1ysYyj76n4A-nh.jpg" alt="Royal Randwick, 13.04.2019, Foto: TT" class="wp-image-39362" width="522" height="379" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/11/sdl1ysYyj76n4A-nh.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/11/sdl1ysYyj76n4A-nh-300x218.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/11/sdl1ysYyj76n4A-nh-150x109.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Royal Randwick, 13.04.2019, Foto: TT</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>In Sidney: Rosehill Gardens</strong></h2>


<p>Der 1883
gegründete <strong>Rosehill Gardens Racecourse</strong>
befindet sich im westlichen Vorort Rosehill von Sydney. Eine der wichtigsten
Veranstaltungen ist das <strong>Golden Slipper Race</strong>
für zweijährige Pferde. Die Bahn hat einen Umfang von 2.048 Metern mit einer
Zielgeraden von 408 Metern.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Morphetville: Gehört zu Adelaide</strong></h2>


<p>Der <strong>Morphettville Racecourse</strong> ist die wichtigste Pferderennbahn im australischen Bundesstaat South Australia und besteht aus zwei separaten Bahnen. Sie liegt in einem Vorort von Adelaide, etwa 10 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Die erste Veranstaltung gab es am 3. Januar 1876. Eine abtrünnige Gruppe, aus der der Adelaide Racing Club hervorging, veranstaltete danach weiterhin Rennveranstaltungen auf &#8222;The Old Racecourse&#8220;, also auf der vorherigen Rennbahn. Im Jahr 2008 wurden zunächst der Victoria Park und dann 2009 der Cheltenham Park als Renneinrichtungen aufgegeben. Seitdem werden die Rennen in Adelaide nur noch in Morphettville ausgetragen. </p>


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			</item>
		<item>
		<title>Hindernisrennen in Deutschland</title>
		<link>https://blog.racebets.de/hindernisrennen-in-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Oct 2021 07:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pferdewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Hinter den Kulissen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.racebets.de/?p=39115</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auch wenn man in Deutschland derzeit einen anderen Eindruck bekommen kann, gehören Hürden- und Jagdrennen zum Galopprennsport dazu. Nur dass man sich hierzulande kaum noch in den Programmen findet. Wir blicken in diesem Artikel in die Vergangenheit, beleuchten die aktuelle Situation, nennen Gründe und schauen in die Zukunft. Einen Seitenblick in unsere Nachbarländer und über [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auch wenn man in Deutschland derzeit einen anderen Eindruck bekommen kann, <strong>gehören Hürden- und Jagdrennen zum Galopprennsport dazu</strong>. Nur dass man sich hierzulande kaum noch in den Programmen findet. Wir blicken in <strong><a href="//blog.racebets.de/wissenswertes/pferdewissen" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="diesem Artikel (opens in a new tab)">diesem Artikel</a></strong> in die Vergangenheit, beleuchten die aktuelle Situation, nennen Gründe und schauen in die Zukunft. Einen Seitenblick in unsere Nachbarländer und über den Kanal wagen wir ebenfalls.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>In alter Zeit: Herrenreiter</strong></h2>


<p>In der
Anfangszeit der Pferderennen in Deutschland hatten die so genannten <strong>Herrenreiter </strong>eine große Bedeutung. Im
Grunde handelte es sich um Amateurreiter, um oftmals zum Militär gehörende Männer.
Das erste Rennen soll es im Juni 1829 in Tempelhof gegeben haben, heute ein
Ortsteil von Berlin. Allerdings trennten sich wohl alle Teilnehmer von ihren
Reitern. Wobei es der Legende nach nur zwei waren. Und zwar in einem
Flachrennen. Domäne waren jedoch die Rennen über die Sprünge. Diese wurden
oftmals nicht auf festen Bahnen entschieden. Schwung nahm dieser Sport auf in
den 1880ern, als es spezielle Bahnen gab in Charlottenburg und in Karlshorst.
Das größte Rennen war das <strong>Große Armee
Jagdrennen</strong>, welches von 1862 bis 1914 auf einem Naturkurs in der Wuhlheide
Berlin entschieden wurde. Dort entstand später die Rennbahn Karlshorst. 1881
wurde der <strong>Verein für Hindernissrennen</strong>
(mit zwei s) gegründet, der immer noch existiert und über Jahrzehnte den Großen
Preis von Karlshorst in Bremen sponserte. Er war es, der die genannten Bahnen
bauen ließ und betrieb. In diesen Jahren war das Militär von großer Bedeutung
in der Gesellschaft. Ein eigener Verband wurde gegründet im Jahr 1906. Über 700
Aktive gab es. Dann kam der Erste Weltkrieg.</p>


<p style="text-align:center">
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</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Karlshorst als Mekka der deutschen Hindernisrennen</strong></h2>


<p>Während
die erwähnte Bahn in Charlottenburg nur für zehn Jahre bestand, waren es in <strong>Karlshorst </strong>knapp 50 Jahre als Mekka für
Hindernisrennen. Die Eröffnung erfolgte im Jahr 1894. Die Bahn galt als
vorbildlich, sie war tatsächlich <strong>auf
Rennen über die Sprünge spezialisiert</strong>. Wobei diese in der damaligen Zeit
nicht nur in Berlin, sondern bundesweit eigentlich überall bei den einzelnen
Veranstaltungen Teil des Programms waren. Karlshorst existiert immer noch, nach
dem Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage für Trabrennen umgebaut.</p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/10/sdlsC7rxKaoS5c-nh.jpg" alt="Karlshorst, 1917, Foto: TT" class="wp-image-39123" width="522" height="379" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/10/sdlsC7rxKaoS5c-nh.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/10/sdlsC7rxKaoS5c-nh-300x218.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/10/sdlsC7rxKaoS5c-nh-150x109.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Karlshorst, 1917, Foto: TT</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vor dem Abschwung</strong></h2>


<p>Sowohl in
der Bundesrepublik als auch in der DDR gehörten Rennen über die Sprünge
eigentlich immer dazu. So ziemlich jede Bahn veranstaltete sie als Abrundung
des Programms. Man könnte an dieser Stelle viele Rennen nennen, die in das
kollektive Gedächtnis aufgenommen worden sind – und die seit Jahrzehnten nicht
mehr stattfinden. Das <strong>Alte Badener
Jagdrennen</strong> zum Beispiel. Der <strong>Große
Preis von Karlshorst</strong>. Der <strong>Preis der
Spielbank</strong>, den es in Bremen und in Hannover gegeben hat. Überhaupt
Hannover: mit 100.000 DM dotierte Jagdrennen waren dort über viele Jahre
Highlights. Ob in Köln, Mülheim oder in Düsseldorf: selbst als in den
Innenräumen für den Golfplatz gemacht wurde, wurde noch immer über Hürden
gesprungen. Wobei Düsseldorf weiterhin Jagdsprünge hätte. Aber de facto waren
und sind einige Verantwortliche nicht gerade Anhänger der Hindernisrennen. Also
wurden sie nicht mehr ausgeschrieben und es setzte ein Kreislauf ein. Weniger
Rennen gleich weniger Pferde gleich weniger Reiter gleich weniger Potenzial,
also gab es mehr Unfälle und somit mehr Argumente, dass diese Rennen angeblich
niemand sehen will.</p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/10/sdlTcVzAJg898w-nh.jpg" alt="Grand Prix of Karlshorst, 1910, Foto: TT" class="wp-image-39125" width="522" height="379" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/10/sdlTcVzAJg898w-nh.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/10/sdlTcVzAJg898w-nh-300x218.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/10/sdlTcVzAJg898w-nh-150x109.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Grand Prix of Karlshorst, 1910, Foto: TT</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie es zum Abschwung kam</strong></h2>


<p>Wann und
warum begann der Abschwung? Beginnend in den 1990ern entschieden sich einige
Veranstalter, keine Rennen über die schweren Sprünge oder über die Hürden mehr
zu veranstalten. Bei einigen geschah dies zwangsweise, weil in den Innenräumen wie
erwähnt Golfplätze errichtet wurden. Bei anderen waren die Vorstände von diesem
Sport nicht sonderlich begeistert. Mochten sie ihn nicht, schrieben sie die
Rennen nicht aus oder taten mehr. Hannover hat seine Jagdsprünge vor vielen
Jahren einfach abgeholzt. Geschehen ist dort im Innenraum nichts. Als
Baden-Baden neue Betreiber bekam, entschieden die sich dazu, keine Hindernisprüfungen
mehr laufen zu lassen. Und in Hamburg gab es im Jahr 2011 einen schweren
Unfall, so dass in den folgenden Jahren nur noch <strong>das beliebte Seejagdrennen</strong> ausgetragen wurde. Bremen fiel aus
bekannten Gründen ab 2018 weg, auch diese Bahn war eine Bastion für
Hindernisrennen. Also blieben nur noch Mannheim, Bad Harzburg und kleine
Bahnen. Im November vor einem Jahr schrieb plötzlich Hoppegarten eine Prüfung
über die Sprünge aus, die von der Klasse der Pferde her aber so unterschiedlich
besetzt war, dass sehr viele der Starter das Ziel nicht erreichten. Das war
natürlich keine Werbung. In diesem Jahr verzichtete plötzliche Mannheim, seit
Jahren einer der letzten Hindernisveranstalter. </p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>In internationaler Sicht</strong></h2>


<p>In diesem
Jahrtausend wurden vermehrt in Deutschland gezüchtete Pferde <strong>in den englischen und irischen National
Hunt Sport </strong>verkauft. Außerdem begann die rege Reisetätigkeit gen
Frankreich. Über das Niveau der Rennen über die Sprünge in Frankreich und in
England/Irland muss man keine großen Worte verlieren. Wer sich in Deutschland
für Pferderennen interessiert, blickt in den Wintermonaten fasziniert über den
Kanal, wo <strong>Woche für Woche große
Prüfungen</strong> anstehen. In Deutschland wird hingegen viel verschenkt. Pferde
können ihr Potenzial nicht ausreizen, Talente bleiben unerkannt. Reiter mit
Gewichtsproblemen hätten mehr Möglichkeiten auf einen Einsatz. </p>


<p><strong>Der Status Quo und die Zukunft</strong>
Während es im Corona-Jahr <strong>2020 nur zwei Hindernisrennen in Deutschland gab</strong> (in Honzrath und
in Hoppegarten) waren es <strong>2021 Bad
Harzburg und Honzrath</strong>, die hier genannt werden können. Quakenbrück hat
nicht veranstaltet, Hoppegarten scheint nicht nachlegen zu wollen. Was die
Zukunft bringt, ist schwer zu sagen. Angeblich bestehen Pläne, dass es eine <strong>Art von neues System</strong> geben soll.
Vielleicht bringt dieses ja Fortschritte mit sich. Es gibt immer noch eine
Reihe von deutschen Trainern, die Pferde springen. Nur dass diese wie erwähnt
ins Ausland reisen müssen. Über die Jahre war es üblich, dass zum Schluss einer
Rennveranstaltung ein Hindernisrennen stattfand und auf dieses warteten viele
Zuschauer, bevor sie nach Hause gingen. <strong>Spannung
und Abwechslung</strong> sind wichtige Argumente, die aber von den deutschen
Rennvereinen häufig übersehen werden. Wer behauptet, dass der Sport über die
Sprünge nicht mehr zeitgemäß ist, muss in die Nachbarländer schauen.
</p>


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		<item>
		<title>Galopprennen in Afrika</title>
		<link>https://blog.racebets.de/galopprennen-in-afrika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Oct 2021 07:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pferdewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Hinter den Kulissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Galopprennen in Afrika, das ist mehr als Südafrika. In diesem Artikel im RaceBets Blog blicken wir auf den gesamten Kontinent, quasi von Norden bis in den Süden. Die Rennbahnen in Südafrika Acht Rennbahnen gibt es in Südafrika, dem wichtigsten afrikanischen Rennsportland: in Clairwood, Durbanville, Fairview, Flamingo Park, Greyville, Kenilworth, Scottsville, Turffontein und Vaal. Da es [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Galopprennen in Afrika, das ist mehr als Südafrika. In diesem Artikel im <strong><a href="//blog.racebets.de/wissenswertes/pferdewissen" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="RaceBets Blog (opens in a new tab)">RaceBets Blog</a></strong> blicken wir auf den gesamten Kontinent, quasi von Norden bis in den Süden. </p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Rennbahnen in Südafrika</strong></h2>


<p>Acht
Rennbahnen gibt es in <strong>Südafrika</strong>, dem
wichtigsten afrikanischen Rennsportland: in <strong>Clairwood, Durbanville, Fairview, Flamingo Park, Greyville, Kenilworth,
Scottsville, Turffontein </strong>und<strong> Vaal</strong>.
Da es sich um eine ehemalige britische Kolonie handelt, haben Pferderennen
einen großen Stellenwert. Rennen gibt es eigentlich an jedem Tag. Was nicht
bekannt ist: selten auch Trabrennen. Einige der größten Galopprennen werden
zwischen September und März ausgetragen. Der <strong>Summer Cup</strong> in Johannesburg ist, so heißt es, fast so alt wie die
Stadt. Entschieden wird dieses Rennen seit 1897 auf dem Turffontein Racecourse,
im Dezember. Im Januar folgt das gesellschaftliche Großereignis von Kapstadt:
das <strong>Sun Met</strong>. Das am höchsten dotierte
Rennen des Landes ist das <strong>Durban July</strong>.
Es wird Anfang Juli auf dem Greyville Racecourse von Durban entschieden.</p>


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</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>…und Simbabwe</strong></h2>


<p>Wenn es
um das Programm von Südafrika geht, wird auch häufig <strong>Borrowdale Park</strong> genannt. Das ist die Bahn in <strong>Simbabwe</strong>. Sie befindet sich in der Hauptstadt Harare.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Araberrennen im Norden: Marokko ist am wichtigsten</strong></h2>


<p>Die
nördlichen Staaten des afrikanischen Kontinents sind in erster Linie auf
Araberrennen spezialisiert. Kommen wir zuerst zu<strong> Marokko</strong>. Die dortigen Rennen aus Casablanca und Rabat sind
gelegentlich Teil des PMU-Programms. In erstgenannter Stadt heißt die Bahn <strong>Hippodrome de</strong> <strong>Casa-Anfa</strong>, in Rabat <strong>Hippodrome</strong>
<strong>Rabat-Souissi</strong>. Es gibt auch noch das
<strong>Hippodrome de Settat</strong> und das <strong>Hippodrome Lalla Malika</strong>. Es werden vorliegenden
Infos nach wöchentlich Galopprennen für einheimische Pferderassen, aber auch
für englische und arabische Vollblüter veranstaltet. In <strong>Casablanca</strong> gibt es seit 1912 Rennen – bis zu 40 Veranstaltungen
sind es pro Jahr. Highlight ist der <strong>Grand
Prix de Sa Majesté le Roi Mohammed VI</strong> Ende November.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ägypten: von den Briten eingeführt</strong></h2>


<p>Der
Verband von <strong>Ägypten</strong> sitzt in Kairo.
Pferderennen wurden von den Briten zu Beginn dieses Jahrhunderts eingeführt. Es
gibt vier Rennbahnen, zwei davon in der Hauptstadt, nämlich den <strong>Gezira Sporting Club G.S.C</strong>. und den <strong>El Shams Club</strong> in Heliopolis. Zwei weitere
Bahnen werden in Alexandria betrieben: im <strong>A.S.C.</strong>
und in <strong>Smouha</strong>. Die Rennen in Kairo
finden während der Wintersaison (Anfang Oktober bis Ende Mai) statt, in
Alexandria wird von Mitte Juni bis Ende September gelaufen.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Große Zucht in Tunesien</strong></h2>


<p>Die tunesischen
Bahnen gibt es in <strong>Tunis</strong> und in <strong>Kassar-Said</strong>. In <strong>Tunesien</strong> werden fünf verschiedene Rassen gezüchtet, die auch alle
Rennen bestreiten. Diese gibt es seit dem Jahr 1913 vorliegenden Informationen
nach. Jedenfalls wurde damals das Nationalgestüt gegründet. Die Rassen sind
Araber, Vollblüter, Barb Araber, Anglo Araber und Mogod Ponys.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Algerien
und Libyen</strong></h2>


<p>In <strong>Algerien</strong>
wird auf dem <strong>Hippodrome Caroubier</strong>
nicht nur galoppiert, sondern auch getrabt. Es handelt sich um eine Sandbahn.
Zwei Tribünen im Stil der 1970er können hunderte von Zuschauern fassen. Das
Niveau des Sports ist nicht so groß wie in den Nachbarländern.</p>


<p>Die Bahn in <strong>Libyen</strong> heißt <strong>Abe Seeta</strong>.
Galopprennen haben über mehr als zwei Jahre pausiert, aber es handelt sich um
die zweitbeliebteste Sportart des Landes. Beim Comeback im Sommer 2021 standen
drei Rennen für einheimische Vollblüter, drei für arabische Pferde und eines
für importierte Vollblüte auf dem Programm, die insgesamt mit einer Million
Dinar (ungefähr 100.000 Euro) dotiert waren.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Kenia: Rennen auf dem Ngong Racecourse</strong></h2>


<p>Nun
blicken wir weiter südlich nach <strong>Kenia</strong>.
Der <strong>Ngong Racecourse</strong> ist eine
Galopprennbahn in <strong>Nairobi</strong>. Sie wird
vom Jockey Club of Kenya betrieben. Die Rennbahn wurde 1954 eröffnet und
ersetzte die alte Rennbahn in Kariokor, in der Nähe des Stadtzentrums. Früher
gab es auch Rennen in den Städten Eldoret, Nakuru, Nanyuki und Limuru. Es gibt
eine Tradition seit dem Jahr 1904 bedingt durch die Kolonialzeit und die
Engländer. Anfangs gab es Rennen mit somalischen Ponys. Jährlich finden
durchschnittlich 25 Rennen statt, von denen das bekannteste das <strong>Kenya Derby</strong> ist, das erstmals im Jahr 1914
ausgetragen wurde. Die Veranstaltungen werden an Sonntagen abgehalten. Neben
Pferderennen wurde der Veranstaltungsort auch für Langlaufwettbewerbe und als
Sonderprüfung für die Safari-Rallye genutzt. Außerdem wurden dort Straußenrennen
veranstaltet.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mauritius: Rennen seit 1812</strong></h2>


<p>Die
älteste Rennbahn des Kontinents gibt es auf <strong>Mauritius. Champ de Mars</strong> befindet sich in Port Louis und die
Eröffnung fand im Jahr 1812 statt. Der Mauritius Turf Club ist der älteste
Pferderennverein der südlichen Hemisphäre und der zweitälteste der Welt. Die
Rennbahn verläuft auf einem sehr selektiven Rechtsoval und ist mit einem Umfang
von 1.298 Metern und einer Breite zwischen 12 und 14 Metern. Sie ist also
relativ klein. Die Zielgerade verläuft bergauf und ist 225 Meter lang. Als
Mauritius am 12. März 1968 seine Unabhängigkeit erlangte, fand auf der Bahn die
Zeremonie der Flaggenhissung statt. Seitdem wird hier alljährlich die Erlangung
der Unabhängigkeit gefeiert. Die Rennsaison dauert von Ende März bis Anfang
Dezember. An jedem Renntag kommen Zehntausende von Menschen. Sportlich steht der
<strong>Maiden Cup</strong> im Mittelpunkt, zu dem
auch schon mal bis zu 30.000 Besucher aus aller Welt anreisen. In diesem Gruppe
1-Rennen über 2300 Meter reiten oft international bekannte Jockeys. Es gibt
auch einen jährlichen Jockey Cup. </p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Überraschungen: Niger, Mali und Madagaskar</strong></h2>


<p><strong>Niger</strong>, Mali und Madagaskar sind
unbekannte Nationen mit Galopprennen. Im erstgenannten Staat gibt es das <strong>Hippodrome de Niamey</strong>. Die Bahn weist
vier Rennstrecken auf: über 1600 Meter, über 2000 Meter und 2400 Meter für
Pferderennen. Sowie – das ist eine Besonderheit &#8211; über 2500 Meter für
Kamelrennen. Der Untergrund ist Sand und Rennen gibt es an jedem Wochenende
statt. In Bamako, der Hauptstadt von <strong>Mali</strong>,
gibt es ebenfalls Rennen auf Sand. Und diese Bahn steht in keiner offiziellen
Liste im Internet! An einem beliebigen Sonntag liegen die Preisgelder angeblich
zwischen 50 Dollar und 182 Dollar umgerechnet. Pferde bedeuten hier Wohlstand &#8211;
die Jockeys sind Idole. In <strong>Madagaskar</strong>
fanden vor einigen Jahren sogar Fegentri Rennen statt. Diese afrikanische Insel
ist auch weiterhin Mitglied im Verband. Sonderlich viele Informationen liegen
nicht vor, bis auf die Tatsache, dass in erster Linie eine spezielle lokale
Rasse für die Rennen genutzt wird. Gelaufen wird auf einer Sandbahn, die laut
den vorliegenden Bildern recht staubig und eng ist.</p>


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		<item>
		<title>Galopprennen in der DDR</title>
		<link>https://blog.racebets.de/galopprennen-in-ddr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Sep 2021 07:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pferdewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Hinter den Kulissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 3. Oktober ist der Tag der Deutschen Einheit. In Berlin Hoppegarten wird der Preis der Deutschen Einheit gelaufen. Das ist ein passender Anlass, um auf den Galopprennsport in der untergegangenen DDR zu schauen. Neustart in Leipzig, Birkhahn als doppelter Derbysieger Sechs Rennbahnen gab es in der einstigen DDR. Sie alle hatten natürlich bereits vor [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 3. Oktober ist der Tag der Deutschen
Einheit. In Berlin Hoppegarten wird der Preis der Deutschen Einheit gelaufen.
Das ist ein passender Anlass, um auf den Galopprennsport in der untergegangenen
DDR zu schauen.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Neustart
in Leipzig, Birkhahn als doppelter Derbysieger</strong></h2>


<p>Sechs Rennbahnen gab es in der einstigen DDR. Sie alle hatten natürlich bereits vor dem Zweiten Weltkrieg existiert und sie wurden wie man so sagt wiederbelebt. Nach dem Krieg fanden sogar die ersten Rennen im gesamten Deutschland in <strong>Leipzig</strong> statt. Sechs Rennen mit 27 Pferden gab es auf Wunsch der Russen am <strong>12. August 1945</strong>, also wirklich äußerst knapp nach dem Ende des Krieges. </p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/09/511A030758GRADITZ.jpg" alt="Birkhahn im Portrait" class="wp-image-38602" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/511A030758GRADITZ.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/511A030758GRADITZ-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/511A030758GRADITZ-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Birkhahn im Portrait. Gestuet Graditz. Foto: Galoppfoto</figcaption></figure></div>


<p>Leipzig wurde zu einem wichtigen Standort in der damaligen Ostzone. In dieser Stadt wurde auch ein Hengst mit dem Namen <strong>Birkhahn </strong>trainiert. Im Jahre 1948 gewann er in Hamburg das Deutsche Derby. Zuvor war er bereits im <strong>Hoppegartener Großer Preis der Dreijährigen </strong>erfolgreich gewesen, also im Derby der DDR.Nach seiner Karriere wurde Birkhahn in Westdeutschland ein äußerst einflussreicher Deckhengst.</p>


<p style="text-align:center"><a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.com/?utm_source=ExactTarget&#038;utm_medium=blogDE&#038;utm_campaign=galopprennen-in-ddr-RBmain1" >Live-Stream bei RaceBets ansehen</a>  </p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Hoppegarten:
die wichtigste Bahn der DDR</strong></h2>


<p><strong>Hoppegarten</strong> war vor dem Krieg die Rennbahn Nummer 1 in Deutschland bzw. im Großdeutschen Reich. Und es handelte sich auch um die wichtigste Bahn in der DDR. Allerdings war es natürlich nicht mehr so wie früher. Die Anzahl der Pferde hatte nach dem Krieg nicht mehr das Niveau der vorherigen Jahrzehnte, das gleiche galt auch für die Klasse der Pferde. </p>


<p>Namhafte Zuchtstätten hatten sich in westliche Regionen verabschiedet. Aber man hatte bereits im Jahr 1947 das Derby der DDR erstmals laufen lassen, unter dem zuvor genannten Titel. Es gewann <strong>Harlekin</strong>, im Sattel saß mit Otto Schmidt einer der Jockeystars der Zeit vor dem Krieg. Letzter Sieger im <strong>Derby der DDR</strong> wurde im Juni 1990 der Hengst Filutek, der in den Farben des VE Graditz antrat und somit für einem früh im Jahrhundert den gesamtdeutschen Galopprennsport dominierenden Besitzer.</p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/09/021A091252GRADITZ.jpg" alt="Harlekin im Portrait" class="wp-image-38600" width="522" height="352" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/021A091252GRADITZ.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/021A091252GRADITZ-300x202.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/021A091252GRADITZ-150x101.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Harlekin im Portrait, Gestuet Graditz, Foro: Galoppfoto</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die weiteren
Rennbahnen in der DDR</strong></h2>


<p><strong>Dresden, Halle und Magdeburg</strong> boten ebenfalls Galopprennen. Die Dresdner Trainingszentrale hatte über die Jahre namhafte Trainer gesehen, unter anderem die spätere westdeutsche Legende Heinz Jentzsch. Auch die Gröschel-Brüder sammelten dort erste Erfahrungen, am Stall ihres Vaters. Hans-Jürgen Gröschel hat seine Karriere als Trainer bekanntlich erst Anfang 2021 beendet. </p>


<p>Magdeburg und Halle waren eher kleinere Bahnen, wobei in Magdeburg eines der wichtigsten Hindernisrennen des Landes entschieden wurde. Die heute nicht mehr betriebene, wohl aber existente Bahn in <strong>Gotha</strong> war eine weitere noch zu erwähnende Rennbahn in der DDR. Wer jetzt an Bad Doberan denkt, dem sei gesagt, dass die Bahn nach dem Zweiten Weltkrieg vergessen wurde und verfiel. Der Neustart erfolgte erst nach der Wiedervereinigung.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Und die
Traber?</strong></h2>


<p>Trabrennen gab es nur auf einer Bahn in der ehemaligen
DDR: in <strong>Berlin-Karlshorst</strong>. Diese Anlage
wurde wohl auf Wunsch der Russen umgestaltet, denn vor dem Zweiten Weltkrieg
handelte es sich um die wichtigste Hindernisbahn im Deutschen Reich. </p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die
Finanzierung des Sports</strong></h2>


<p>Bis in das Jahr 1989 bekamen alle Rennbahnen
in der DDR laut einer Recherche <strong>13,5
Millionen Ostmark</strong>. Jedes Jahr, sozusagen als Stütze. Folglich brauchten sie
keine Sponsoren, es wurde alles bezahlt. Und das führte nach der Wende zu
Problemen, es gab kein Netz aus Sponsoren, man fing bei Null an, hatte zudem
wenig Erfahrung beim Wirtschaften. Die Treuhandanstalt und ihre
Nachfolgeorganisationen verwaltete für eine Übergangsphasen die Rennbahnen. Artur
Böhlke, damals Direktor des VEB Vollblutrennbahnen, bekam den Auftrag, den
Betrieb abzuwickeln. <strong>Auch um die 700
Rennpferde mussten verkauft werden</strong>, denn sie waren volkseigene Rennpferde
ohne eigene Besitzer. </p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Über
das Niveau</strong></h2>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/09/501N310390HOPPEGARTEN.jpg" alt="Massenbesuch am Deutsch-Deutschen Renntag" class="wp-image-38601" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/501N310390HOPPEGARTEN.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/501N310390HOPPEGARTEN-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/501N310390HOPPEGARTEN-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Massenbesuch am Deutsch-Deutschen Renntag. Galopprennbahn Hoppegarten, Foto: Galoppfoto</figcaption></figure></div>


<p>Das Niveau der Galopprennen in der DDR war nicht so hoch wie das im Westen. Es gab allerdings über viele Jahrzehnte keine Vergleiche, seltene Ausnahmen in der Zeit vor dem Mauerbau stehen jedoch in den Annalen. Wenn überhaupt konnten die Trainer und Reiter aus der DDR bei Vergleichskämpfen im Ostblock antreten und schnitten dort das eine oder andere Mal gut ab. Aber sie waren definitiv nicht führend. </p>


<p>Und dann gab es am 31. März 1990 den so genannten <strong>Deutsch-Deutschen Renntag</strong> in Hoppegarten. Die aus dem Westen des noch nicht vereinten Deutschlands anreisenden Starter dominierten alle gemeinsamen Prüfungen, obwohl diese als Handicaps ausgeschrieben worden waren. Die Starter aus dem Westen trugen also viel mehr Gewicht als die aus dem Osten. Es nützte nichts. Vier Mal gewann übrigens der Jockey Peter Schiergen. 45.000 Zuschauer waren vor Ort.</p>


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			</item>
		<item>
		<title>Rennbahnen in Mittelamerika</title>
		<link>https://blog.racebets.de/rennbahnen-in-mittelamerika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2021 07:00:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pferdewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Hinter den Kulissen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.racebets.de/?p=38355</guid>

					<description><![CDATA[<p>Pferderennen sind weltweit beliebt. Es gibt sie auch in Mittelamerika, was man in Deutschland kaum weiß. Für diesen Artikel im Racebets Blog haben wir alle mittelamerikanischen Rennbahnen zusammengestellt. Zu dieser Weltregion gehört geographisch auch die Karibik, wo ebenfalls Pferderennen ein wichtiges Freizeitvergnügen sind. Wir gehen alphabetisch vor. Galopprennsport auf Antigua Auf der karibischen Insel Antigua [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><a href="//blog.racebets.de/wissenswertes/pferdewissen">Pferderennen</a></strong> sind weltweit beliebt. Es gibt sie auch in Mittelamerika, was man in Deutschland kaum weiß. Für diesen Artikel im Racebets Blog haben wir alle mittelamerikanischen Rennbahnen zusammengestellt. Zu dieser Weltregion gehört geographisch auch die Karibik, wo ebenfalls Pferderennen ein wichtiges Freizeitvergnügen sind. Wir gehen alphabetisch vor. </p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Galopprennsport auf Antigua</strong></h2>


<p>Auf der karibischen Insel <strong>Antigua</strong> gibt es in der Stadt St Johns
den <strong>Cassada Gardens Race Track</strong>. Seit
dem Jahr 1964 fanden hier Rennen statt, aber im Juni 2019 wurde alles beendet.
Zwar ist ein Neustart angedacht, aber die Bahn gilt als zu klein und zu eng und
das Geläuf als nicht ideal für den vielen Sonnenschein. Es ist einfach gesagt
fest. Ein ambitionierter Plan einer neuen Anlage ist angedacht. Das Land wurde
bereits gefunden. Bisher gab es zwischen 12 und 20 Veranstaltungen in jedem
Jahr vor bis zu 2500 Besuchern.</p>


<p style="text-align:center"><a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.com/?utm_source=ExactTarget&#038;utm_medium=blogDE&#038;utm_campaign=rennbahnen-in-mittelamerika-RBmain1" >Live-Stream bei RaceBets ansehen</a>  </p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Tradition auf Barbados</strong></h2>


<p><strong>Barbados</strong> ist eine englisch geprägte Karibikinsel, kein Wunder also, dass der
Galopprennsport beliebt ist. Der <strong>Garrison
Savannah Race Track</strong> in Bridgetown hat eine lange Tradition. Ebenso wie der
Barbados Gold Cup, ein Highlight in der Karibik. Seit dem 19. Jahrhundert
finden hier Veranstaltungen statt, an die alte Zeit erinnern eine Reihe von Kanonen,
die ausgestellt worden sind. Eine Besonderheit sind Tunnel, die unter der Bahn
durchführen.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>PMU auf Guadeloupe</strong></h2>


<p><strong>Guadeloupe</strong> ist eine französische Dependance im südlichen karibischen Meer. Man
findet die Rennen häufig im Programm der PMU. Gelaufen wird auf dem <strong>Hippodrome Saint Jacques Anse Bertrand</strong>.
Wobei man auch manchmal von <strong>Karukera</strong>
liest. Etwas überraschend ist dies in den Listen, die man im Internet zum
karibischen Galopprennsport findet, nicht so verzeichnet. Aber in sozialen
Netzwerken findet man Bilder. Gelaufen wird von Januar bis Oktober, 80 Rennen
gibt es jedes Jahr, gelaufen wird auf Gras und wohl auch auf Sand.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Dominikanische Republik: auf
einer Farm</strong></h2>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/09/Ne11121894006.jpg" alt="Jose Luis Silverio" class="wp-image-38362" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/Ne11121894006.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/Ne11121894006-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/Ne11121894006-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Jose Luis Silverio im Portrait </figcaption></figure></div>


<p>Mit Jose Luis Silverio ist ein Jockey aus
der <strong>Dominikanischen Republik</strong> in
Deutschland tätig. Die Rennbahn in seiner Heimat ist das <strong>Hipodromo V Centenario</strong> in Santo Domingo. Der Legende nach handelte
es sich einst um eine Farm und die Rennen waren über viele Jahre privat. Die
Bahn liegt direkt an einer Autobahn und Veranstaltungen sind das ganze Jahr
hindurch am Dienstag und am Samstag. Auch andere Wettbewerbe mit Pferden werden
hier abgehalten.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Jamaika: Reggae Klänge auf
der Rennbahn</strong></h2>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/09/sdlSUJs6KeI4pc-nh.jpg" alt="Rennbahn in Caymanas Park" class="wp-image-38364" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/sdlSUJs6KeI4pc-nh.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/sdlSUJs6KeI4pc-nh-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/sdlSUJs6KeI4pc-nh-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Rennbahn in Caymanas Park, Kingston, Jamaica, Foto: TT</figcaption></figure></div>


<p>In <strong>Jamaika</strong>
finden die Galopprennen im <strong>Caymanas Park</strong>
in der Hauptstadt Kingston statt. Die Bahn stand einst im privaten Besitz und
sie ist die einzige ihrer Art auf dieser Insel. Gegründet wurde sie im Jahr
1959, zuvor handelte es sich um eine Zuckerplantage. Seit 1975 hat die
Regierung die Rennen übernommen. Diese gab es bereits seit Beginn des 20.
Jahrhunderts. Gelaufen wird an Samstagen, Mittwoch sowie während der Ferien
auch freitags und sonntags.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mexico: Einst großer Sport</strong></h2>


<p>Anfang des vergangenen Jahrtausends gab es
Dutzende von Rennbahnen in <strong>Mexiko</strong>,
vor allem nahe der Grenze zu den USA. Viele existieren nicht mehr oder wurden
umgewidmet. Der berühmte Agua Caliente Racetrack in Tijuana bietet jetzt
Windhundrennen. Die einzige Galopprennbahn des Landes ist das <strong>Hipódromo de las Américas</strong> in Mexico
City. Diese Bahn, auf der auch Quarter Horses laufen, ist erst im Jahr 1943
erbaut worden. Bis zu 20.000 Menschen finden hier Platz, angeblich werden über
1700 Pferde vor Ort trainiert. Es wird nicht verwundern, dass das mexikanische
Derby hier entschieden wird. Das ist allerdings nicht das bedeutendste Rennen.
Das ist das <strong>Handicap de las Americas</strong>.
In diesem laufen jeweils Ende September auch manchmal Amerikaner.</p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/09/sdlCoY7WuI_hFY-nh.jpg" alt="Hipodromo De Las Americas" class="wp-image-38363" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/sdlCoY7WuI_hFY-nh.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/sdlCoY7WuI_hFY-nh-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/sdlCoY7WuI_hFY-nh-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Hipodromo De Las Americas, Foto: TT</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Panama: Eddies Heimat</strong></h2>


<p>Eduardo Pedroza kommt aus <strong>Panama</strong>. Knapp 100 Rennen gewann er in
seiner Heimat, bevor er Mitte der 90er Jahre nach Deutschland kam – eigentlich
nur für einen kurzen Besuch bei seinem Onkel in Bremen. Die Rennbahn in Panama
City heißt <strong>Hipódromo Presidente Remón</strong>.
Hier finden die meisten Rennen auf Sprintdistanzen statt und auf Sand. Die Bahn
liegt 10 Minuten vom Zentrum entfernt, sie hat eine große Tribüne und es gibt
Verbindungen in die USA, wohin die Rennen übertragen werden. Alles ist modern
organisiert, viele der hier tätigen Reiters wechseln nach einer gewissen Zeit
in das Ausland.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Puerto Rico: rennsportlich
Teil der USA</strong></h2>


<p><strong>Puerto
Rico</strong> ist mit den USA in vielerlei Hinsicht eng
verbunden. Auch rennsportlich. Die Rennbahn auf der Insel trägt den Namen <strong>Hipódromo Camarero</strong> und befindet sich in
San Juan. Sie wurde im Jahr 1976 eröffnet, wobei es einen Vorgänger gab, auf
dem seit 1957 Veranstaltungen stattfanden. Gelaufen wird am Montag, am
Mittwoch, am Freitag, am Samstag und am Sonntag. Übertragungen der Rennen in
die USA sind Standard. Auch viele der besten Pferde wechseln in die USA. Das
berühmteste Rennen ist das <strong>El Nueva
Comandante</strong>.</p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/09/Due01082199645.jpg" alt="Eduardo Pedroza" class="wp-image-38361" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/Due01082199645.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/Due01082199645-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/Due01082199645-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Eduardo Pedroza im Portrait am 01.08.2021</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Saint Kitts and Nevis: Einmal
vor allem für Urlauber</strong></h2>


<p><strong>Saint
Kitts and Nevis</strong> ist ein kleiner karibischer
Inselstaat. Überraschend gibt es hier zwei Rennbahnen. Die größere ist der <strong>Beaumont Park Race Track</strong>. Er befindet
sich an der Dieppe Bay auf der Insel Saint Kitts. Auf dem kleineren Eiland
Nevis wird der <strong>Indian Castle Race Track</strong>
betrieben. Hier sind die Rennen aber nur ein Vergnügen für Urlauber. Sie finden
ausschließlich während offizieller Ferien statt. Die größere Bahn wurde für
angeblich 17 Millionen Dollar errichtet. Dies geschah im Jahr 2005. Vor allem
Rennen auf kürzeren Distanzen werden hier entschieden. Gelaufen wird auf Sand
und es gibt Verbindungen in die USA, wohin auch viele der Reiter wechseln.
Windhunde sollen übrigens ebenfalls hier ihre Heimat haben, das konnte aber
nicht überprüft werden. Die andere Bahn liegt direkt in der Nähe des Strandes,
auch dort wird auf Sand gelaufen.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Trinidad and Tobago: Mit Tradition</strong></h2>


<p>Der <strong>Santa
Rosa Park</strong> in Arima ist die traditionsreiche Rennbahn von <strong>Trinidad</strong>. Sie ist aber auch aktuell die
einzige. Es gibt Verbindungen in die USA, man kann dort auf die Rennen wetten.
Auch hier gibt es ein Derby und beispielsweise Guineas. Ein Presidents Cup ist
das Highlight für die älteren Pferde. Pro Jahr gibt es 45 Veranstaltungen im
Schnitt, meist samstags. Im Arimara Race Club wird auf Sand und auf Gras
gelaufen.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>US
Virgin Islands: die unbekannte Bahn</strong></h2>


<p>Nahezu unbekannt ist die Bahn auf den amerikanischen <strong>Virgin Islands</strong>. Sie befindet sich in <strong>St. Croix</strong>. Beispielsweise finden Sie am zweiten Weihnachtstag Rennen statt. Der Untergrund ist Gras und die Anlage wirkt ländlich mit ihren Palmen und einer Grünfläche in der Mitte.</p>


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</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Surumu, Acatenango, Lirung</title>
		<link>https://blog.racebets.de/surumu-acatenango-lirung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Sep 2021 07:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pferdewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Hinter den Kulissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Surumu, Acatenango und Lirung sind drei Legenden aus dem Gestüt Fährhof. Sie haben eine teils verbundene Geschichte und vor allem nahmen sie eine Entwicklung, die sie aus verschiedenen Gründen unvergessen macht – für die gesamte deutsche Vollblutzucht. Jedenfalls in zwei Fällen. Surumu: Eine Legende Mit dem im Jahr 1974 geborenen Hengst Surumu begann eine Ära: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Surumu, <strong>Acatenango</strong> und Lirung sind drei Legenden aus dem Gestüt Fährhof. Sie haben eine teils verbundene Geschichte und vor allem nahmen sie eine Entwicklung, die sie aus verschiedenen Gründen unvergessen macht – für die gesamte deutsche Vollblutzucht. Jedenfalls in zwei Fällen.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Surumu:
Eine Legende</strong></h2>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/09/910D170812FAEHRHOF.jpg" alt="Statue von Surumu. Gestüt Fährhof" class="wp-image-38256" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/910D170812FAEHRHOF.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/910D170812FAEHRHOF-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/910D170812FAEHRHOF-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Statue von Surumu. Gestüt Fährhof, Foto: Galoppfoto</figcaption></figure></div>


<p>Mit dem im Jahr 1974 geborenen Hengst <strong>Surumu </strong>begann eine Ära: Das Gestüt Fährhof hatte seinen ersten Superstar. Trainer Adolf Wöhler gewann sein zweites Derby mit ihm (im Jahr 1977) &#8211; es war das mit der größten Konkurrenz aller Zeiten. Leider war der Hengst, der insgesamt nur <strong>9 Rennen bestritt und 3 gewann</strong>, danach nicht mehr gesund. Aber wer hätte gedacht, dass er in der Zucht dermaßen einflussreich sein würde? Bis in das Jahr 1999 lebte er. Die Nachwirkungen über die folgenden Generationen sind weiterhin zu spüren. </p>


<p>Insgesamt war er <strong>sechsmal Champion der Vaterpferde</strong>, sowie gefühlt unzählige Male Champion der Väter von Mutterstuten. <strong>Drei Derbysieger in Deutschland</strong> und einer in Italien gehen auf ihn zurück. Das waren der später in diesem Artikel noch eine Rolle spielende <strong>Acatenango, Mondrian, Temporal</strong> sowie Osorio. Auf ihn zurück geht aber beispielsweise auch die Linie des im Prix de l‘Arc de Triomphe erfolgreichen Hurricane Run. </p>


<p style="text-align:center"><a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.com/?utm_source=ExactTarget&#038;utm_medium=blogDE&#038;utm_campaign=surumu-acatenango-lirung-RBmain1" >Bei RaceBets wetten</a></p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/09/Derby070791N004.jpg" alt="Temporal mit Lanfranco Dettori gewinnt das Deutsche Derby" class="wp-image-38257" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/Derby070791N004.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/Derby070791N004-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/Derby070791N004-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Temporal mit Lanfranco Dettori gewinnt das Deutsche Derby. 1991, Foto: Galoppfoto</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Acatenango:
Noch immer unvergessen</strong></h2>


<p><strong>Acatenango</strong> war ein Nachkomme von Surumu. Und was für einer. Er ist <strong>mehrfacher Galopper des Jahres</strong>, gewann das Derby und war insgesamt bei <strong>24 Starts 16 mal erfolgreich</strong>. Hinzu kommen 3 Platzierungen. Eine lange Serie an Siegen (12!) gehörte dazu. Vor allem aber war er ähnlich einflussreich wie sein Vater in der Zucht. Gefühlt so ziemlich alles, was Rang und Namen in Deutschland bekam, ging auf ihn zurück. Das ist nun natürlich übertrieben, aber ein sehr gutes Beispiel hier ist der in einem anderen Artikel in diesem Blog porträtierte <strong><a href="//blog.racebets.de/lando-monsun-und-sternkonig">Lando</a></strong>. </p>


<div class="wp-block-image"><figure class="alignright is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/09/00.20.02.jpg" alt="Acatenango" class="wp-image-38254" width="256" height="384" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/00.20.02.jpg 337w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/00.20.02-200x300.jpg 200w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/00.20.02-150x225.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/00.20.02-300x450.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 256px) 100vw, 256px" /><figcaption>Deckhengstlegende Acatenango im Portrait</figcaption></figure></div>


<p>Was kann man noch alles zu diesem <strong>unvergessenen Hengst</strong> sagen, den weiterhin Menschen kennen, die mit dem Sport eigentlich gar nichts zu tun haben? Zuerst einmal wurde er, wie viele Nachkommen damals in seiner Zuchtstätte, nach einer südamerikanischen Gegend benannt. Genauer gesagt nach einem Vulkan. Geboren wurde dieser Hengst im Jahr 1982 und er verstarb im April 2005. In den Jahren 1985, 1986 sowie 1987 avancierte er zum Galopper des Jahres. Er machte international in einer Zeit auf sich aufmerksam, als dies noch nicht der Regel entsprach: 1986 gewann er nämlich den Grand Prix de Saint Cloud. Nur im Arc sowie in den King George VI &amp; Queen Elizabeth Stakes lief er erfolglos. </p>


<p>Als Vererber konnte er <strong>fünf Championate bei den Vaterpferden</strong> erringen. Seine Derbysieger waren der erwähnte <strong>Lando, Borgia und Nicaron</strong>. Blue Canari schnappte sich das Derby in Frankreich. Es heißt laut offizieller Statistik, dass Acatanango 599 Nachkommen hat aus 16 Jahren. Weiterführende Linien, die ungemein große Erfolge erzielen, gehen ebenfalls auf ihn zurück. Hier kann man beispielsweise seinen Enkel <strong>Animal Kingdom</strong> nennen. Dieser Hengst triumphierte im Jahr 2011 im Kentucky Derby und zwei Jahre später im Dubai World Cup.</p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/09/sdlq3qfDurGgzU-nh.jpg" alt="Animal Kingdom mit John R. Velazquez" class="wp-image-38258" width="522" height="369" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/sdlq3qfDurGgzU-nh.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/sdlq3qfDurGgzU-nh-300x212.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/sdlq3qfDurGgzU-nh-150x106.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Animal Kingdom mit John R. Velazquez, 2011, Kentucky Derby, Foto: TT</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Lirung:
Der vergessene Fährhofer</strong></h2>


<p>Als Jahrgangsgefährte von Acatenango ist <strong>Lirung</strong> aus einem nicht erfreulichen Grund vermutlich nicht mehr so sehr in der Erinnerung. Und dieser Grund ist eine tragische Geschichte. Nachdem man ihn als Dreijährigen auf einem vergleichbar hohen Niveau sah, musste man feststellen, dass er auf Distanzen, wie sie im Derby (wo er der Favorit war!) verlangt sind, einfach nicht ideal aufgehoben war. Aber etwas kürzere Wege waren besser und führten dazu, dass er dennoch zu einem der besten Hengste seiner Generation geworden ist. Schaut man in die Statistik, sieht man <strong>12 Siege bei 17 Starts</strong>, hinzu kommen 5 Platzierungen, darunter eine im Derby. </p>


<p>Tragisch wurde alles, weil er einer der wenigen in Deutschland trainierten Starter im Ausland war, die es damals gab. Bei einer Reise nach Italien infizierte er sich mit einem Virus, an dem er letztlich verstarb. Man darf gar nicht darüber nachdenken, welche Klasse der deutschen Zucht damals verloren gegangen ist. Bei einem Ausflug in das Ausland hatte Lirung im Jahr 1986 bereits in Frankreich gewinnen können. </p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/09/91.223.12.jpg" alt="Walther J. Jacobs" class="wp-image-38255" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/91.223.12.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/91.223.12-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/91.223.12-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Walther J. Jacobs am 28.07.1991 in Düsseldorf</figcaption></figure></div>


<p>Die Reise nach Italien war bestens vorbereitet. Sein Besitzer Walther J. Jacobs hatte extra in Bremen, wo er Präsident war, ein kleines Rennen zur Vorbereitung für ihn ausgeschrieben, welches der Hengst erwartungsgemäß überlegen gewann. Es gab leider einen <strong>Streik der Zöllner an der Grenze</strong> und einen langen Aufenthalt. Dabei soll er sich die Infektion zugezogen haben. Nach seiner Rückkehr, als bereits klar war, dass er nicht erkrankt war, wurde Lirung direkt in eine Klinik gebracht. Doch dort musste er leider aufgegeben werden. Er ist nicht mehr so sehr in Erinnerung, das ist ein wenig schade. <strong>Pferde, die bullig sind, Charisma haben und ihre Rennen von der Spitze aus gewinnen</strong>, sorgen nicht ohne Grund so viel Aufmerksamkeit.</p>


<p style="text-align:center"><a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.com/?utm_source=ExactTarget&#038;utm_medium=blogDE&#038;utm_campaign=surumu-acatenango-lirung-RBmain2" >Jetzt zu RaceBets</a>
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			</item>
		<item>
		<title>Großer Preis von Baden: Die Historie</title>
		<link>https://blog.racebets.de/grosser-preis-von-baden-historie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2021 07:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pferdewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Baden]]></category>
		<category><![CDATA[Hinter den Kulissen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.racebets.de/?p=38105</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der&#160;Große Preis von Baden&#160;wird bereits seit dem Jahr 1858 im Rahmen der Großen Woche in &#160;Iffezheim vor den Toren von&#160;Baden-Baden&#160;gelaufen. Die läuft bereits seit dem vergangenen Wochenende doch am nächsten Sonntag steht das ganz große Highlight an. Wir werfen einen Blick auf die Historie eines der wichtigsten deutschen Galopprennens. Zwei dreifache Sieger im Großen Preis [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der&nbsp;Große Preis von Baden&nbsp;wird bereits seit dem Jahr 1858 im Rahmen der Großen Woche in &nbsp;Iffezheim vor den Toren von&nbsp;Baden-Baden&nbsp;gelaufen. Die läuft bereits seit dem vergangenen Wochenende doch am nächsten Sonntag steht das ganz große Highlight an. Wir werfen einen Blick auf die Historie eines der wichtigsten deutschen Galopprennens.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zwei dreifache Sieger im
Großen Preis</strong></h2>



<p>Die unbesiegt gebliebene <strong>Kincsem</strong>&nbsp;und
der deutsche Hengst&nbsp;<strong>Oleander&nbsp;</strong>aus
dem Gestüt Schlenderhansind die
bislang einzigen Pferde, die den Großen Preis von Baden <strong>dreimal </strong>gewannen. Übrigens – so steht es auf Wikipedia – nach ihnen
wurde in Iffezheim jeweils eine Straße benannt. Die ungarische Wunderstute
blieb in 54 Rennen unbesiegt. Am nächsten dran an einer Niederlage war sie
ausgerechnet in diese. Im Jahr 1878 gab es nämlich ein totes Rennen. Damals
wurde ein <strong>Wiederholungslauf </strong>veranlasst,
den die Stute mit fünf Längen Vorsprung gewonnen hat. Auch ein Jahr später
musste sie einen harten Kampf überstehen, um schließlich knapp zu gewinnen.</p>



<p class="has-text-align-center"><a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.com/?utm_source=ExactTarget&#038;utm_medium=blogDE&#038;utm_campaign=grosser-preis-von-baden-historie-RBmain1" >Die heutigen Rennen bei RaceBets</a></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/08/GF080907093.jpg" alt="Deckhengst Lomitas im Galopp auf der Weide" class="wp-image-38152" style="width:522px;height:348px" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/08/GF080907093.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/08/GF080907093-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/08/GF080907093-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption class="wp-element-caption">Deckhengst Lomitas im Galopp auf der Weide</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>In den Anfangsjahren nur
ausländische Erfolge</strong></h2>



<p>Die Geschichte vom Großen Preis von Baden beginnt mit einer
Besonderheit. Dieser wurde zwar das erste Mal <strong>im Jahr 1858</strong> entschieden. Doch <strong>bis
in das Jahr 1870 siegten ausschließlich Gäste aus Frankreich</strong>. 1871 sowie
1872 gewannen Engländer. Hochstapler hieß der erste deutsche Sieger. Bei den
Jockeys war es noch ungewöhnlicher. <strong>Erst
im Jahr 1921, also bei der 56. Austragung, kam es zum ersten deutschen Sieg im
Sattel.</strong> Der unvergessenes Otto Schmidt triumphierte mit Ossian. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Heutzutage nicht mehr möglich</strong></h2>



<p>Ungewöhnliches geschah im Jahr 1908. <strong>Faust</strong> bestritt nämlich insgesamt <strong>drei Rennen während der Woche</strong>, was heutzutage nicht mehr
vorstellbar wäre. Er gewann sie alle drei, unter anderem den Großen Preis.
Ungewöhnlich waren auch die Siege von <strong>Ticino
und Baal </strong>1944 sowie 1954. Sie waren nämlich nur wenige Tage zuvor in der <strong>Goldenen Peitsche</strong> erfolgreich und somit
auf der Hälfte der verlangten Strecke. Auch das wäre heutzutage nicht mehr
möglich.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>1974: Zwei Abteilungen im
Großen Preis</strong></h2>



<p>Für Ärger sorgt eine Notlösung im Jahr 1974. 22 Starter waren
angemeldet, 18 sollten nur laufen dürfen. Also entschloss man sich dazu <strong>zwei Große Preise</strong> zu veranstalten. In
beiden Abteilungen gingen elf Kandidaten an den Start. Eine gewann Marduk, eine
Meautry, ein Außenseiter aus Frankreich.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/08/00.29.26.jpg" alt="Acatenango" class="wp-image-38150" style="width:522px;height:348px" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/08/00.29.26.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/08/00.29.26-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/08/00.29.26-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption class="wp-element-caption">Deckhengstlegende Acatenango im Portrait </figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die erste Frau auf hohem
Level</strong></h2>



<p>Im Jahr 1980 gab es eine Sensation im Großen Preis von Baden. Denn eine
Frau ritt auf höchstem Level. <strong>Francesca
Pflüger</strong> saß auf Sabo. In der damaligen Zeit glaubte man, dass nur Männer in
solch großen Prüfungen in den Sattel steigen durften. Hier wurde eine Domäne
erobert von einer Dame, die zuvor ihr Talent im Sattel gezeigt hatte. Es
reichte nur zur Platz 8.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Teil der Weltmeisterschaft</strong></h2>



<p>International war dieses Rennen immer. Kaum ein Jahr wurde ohne Gäste
gelaufen. Dass es mal eine Art <strong>Weltmeisterschaft</strong>
mit Prüfungen auf dem ganzen Globus gab und dass dieses Rennen dazugehört, ist
heutzutage fast vergessen. Dabei war es Anfang des Jahrtausends, als alles groß
vermarktet wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein paar Namen</strong></h2>



<p>Den Namen des ersten Siegers im Großen Preis konnten wir leider nicht recherchieren. Einige große Namen neben bereits erwähnten wollen wir in diesem Artikel natürlich nicht verschweigen. Ebenso wie amüsante Namen, wie Träumer, Wahnfried und Der Löwe. Unvergessen sind die deutschen Stars der Vergangenheit <strong>Acatenango</strong> (1986 und 1987), <strong>Lomitas </strong>(1991), <strong>Lando </strong>(1993 und 1994), Borgia (1997), <strong>Tiger Hill</strong> (1998 und 1999) sowie <strong><a href="//blog.racebets.de/danedream-die-deutsche-wunderstute">Danedream</a></strong>. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/08/BB02091207091.jpg" alt="Danedream siegt unter Andrasch Starke im Longines Grosser Preis von Baden, Gr.1" class="wp-image-38151" style="width:522px;height:348px" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/08/BB02091207091.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/08/BB02091207091-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/08/BB02091207091-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption class="wp-element-caption">Danedream siegt unter Andrasch Starke im Longines Grosser Preis von Baden, Gr.1 am 02.09.2012 Renntag in Baden-Baden</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Über Danedream</strong></h2>



<p>Die <strong>deutsche Arc-Siegerin</strong>
triumphierte vor ihrem großen Triumph 2011 in Iffezheim, da wusste noch
niemand, dass sie wenige Wochen später Geschichte schreiben würde. Außerdem
ging sie bei ihrem letzten Start 2012 als Erste über die Linie. Auch dort
probte sie wieder für Paris, konnte jedoch nicht antreten, weil ihr Stall wie
jeder andere in Köln aufgrund eines Virus keine Pferde laufen lassen durfte. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>In den letzten Jahren siegten
Ausländer</strong></h2>



<p>In den letzten drei Jahren, nachdem im September 2017 Guignol gewinnen konnte, siegten im Großen Preis von Baden drei Ausländer mit <strong>Best Solution</strong>, dem unfassbar überlegenen <strong>Ghaiyyath</strong> und <strong>Barney Roy</strong>. Besitzer war jeweils Godolphin. Man darf gespannt sein, welche Gäste bei der Austragung in diesem Jahr an den Start kommen werden. Das wissen wir leider noch nicht zu dem Zeitpunkt, an dem dieser Text entsteht. Aber bei uns geht es ja auch um den Blick zurück und nicht um den Blick voraus.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Großer Preis von Berlin: Die Historie</title>
		<link>https://blog.racebets.de/grosser-preis-von-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Aug 2021 07:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pferdewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Hinter den Kulissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sieben Rennen der Gruppe 1 gibt es jedes Jahr in Deutschland. Der Große Preis von Berlin, der am kommenden Sonntag auf der Bahn von Hoppegarten entschieden wird, ist das erste, welches sowohl den Jahrgang der Dreijährigen als auch die älteren Pferde am Start sieht. Dieser Text entsteht, wie wir zugeben müssen, bevor die offizielle Starterangabe [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Sieben Rennen der Gruppe 1</strong> gibt es jedes Jahr in Deutschland. Der <strong><a href="//blog.racebets.de/wissenswertes/pferdewissen" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Große Preis von Berlin (opens in a new tab)">Große Preis von Berlin</a></strong>, der am kommenden Sonntag auf der Bahn von Hoppegarten entschieden wird, ist das erste, welches sowohl den Jahrgang der Dreijährigen als auch die älteren Pferde am Start sieht. Dieser Text entsteht, wie wir zugeben müssen, bevor die offizielle Starterangabe erfolgt, eventuelle Duelle können wir leider noch nicht absehen. Es geht hier aber ohnehin um den historischen Rückblick. Wir schauen in der Zeit zurück, gehen auf die Gründung ein (deren Idee wir nicht nachvollziehen konnten) und auf die größten Sieger. Sowie natürlich noch auf so manches mehr.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Anfangs: auf verschiedenen Bahnen in Berlin</strong></h2>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/08/Großen-Preis-von-Berlin.jpg" alt="Großen Preis von Berlin" class="wp-image-37608" width="522" height="379"/><figcaption>Großen Preis von Berlin</figcaption></figure></div>


<p>Erstmals wurde der Große Preis
von Berlin <strong>im Jahr 1888</strong> in
Hoppegarten entschieden. Es gewann ein Hengst mit dem Namen Durchgänger. Damals
ging es über eine Distanz von 2000 Meter, erst ab 1897 galoppierten die Pferde über
2200 Meter. Im Jahr 1909 erfolgte der Wechsel auf die nicht mehr existierende
Bahn von <strong>Grunewald</strong> in Berlin und die
Strecke lag nun bei 2400 Meter. Im Jahr 1915 gab es keine Austragung aus nicht
mehr nachvollziehbaren Gründen. Ab dem Jahr 1927 wurde die Strecke auf 2600
Meter verlängert. Die Rennbahn Grunewald wurde in diesem Zeitraum für die
Olympischen Spiele aufgegeben, 1934 ging diese Spitzenprüfung deshalb zurück
nach Hoppegarten. Drei Jahre später kam es zur ersten Namensänderung: Großer
Preis der Reichshauptstadt war nun der Titel dieses Rennens, es war halt die
Zeit des Dritten Reichs. Kurz bevor es in den ersten Nachkriegsjahren 1945
sowie 1946 keine Austragung des Großen Preis von Berlin gab, ging abermals in
der Distanz auf 2600 Meter hoch. </p>


<p style="text-align:center">
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</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der Wechsel in den Westen – Deutschland Preis</strong></h2>


<p>Hoppegarten gehörte danach zur
DDR. <strong>Düsseldorf </strong>übernahm das Rennen
für Jahrzehnte, zuerst als <strong>Großer Preis
von Nordrhein-Westfalen</strong> und bis 1964 mit der erprobten Distanz von 2600
Meter. Diese ging 1965 wieder um 200 Meter zurück. Es wurde später wieder der
Name Große Preis von Berlin verwendet, wohl aus Gründen der Erinnerung. Im Jahr
1996 wurde aus diesem Rennen der Gruppe 1 allerdings der <strong>Deutschland Preis</strong>. </p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Rückkehr und die Spitzenpferde</strong></h2>


<p>In Berlin, besser gesagt in
Hoppegarten wird das Rennen erst seit dem <strong>Sommer
2011</strong> wieder entschieden und seit dieser Zeit gewannen beispielsweise die
Arc-Triumphatorin <strong>Danedream</strong> und eine
überlegene Nymphea, sowie <strong>Protectionist</strong>.
Dieser triumphierte nach seiner Heimkehr aus Australien nach Deutschland. Es
wurde hier also Geschichte geschrieben. Das Protectionist-Rennen ist später sogar
literarisch verarbeitet worden, im Roman <strong>Herzschlagfinish</strong>
von Kira Kaschek, veröffentlich im Jahr 2020 im MusketierVerlag. Aber dies nur
nebenbei. Verschweigen wollen wir nicht, dass es auch einige ausländische
Erfolge im Großen Preis von Berlin gab, nicht zuletzt in den vergangenen
Jahren. Im Jahr 2018 siegte <strong>Best
Solution</strong> und 2019 <strong>French King</strong>.
Im vergangenen Sommer gewann mit <strong>Torquator
Tasso</strong> der Derbyzweite aus Deutschland. Für Trainer Marcel Weiß war es der
erste Triumph auf dem höchsten Level.</p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2020/02/LC02101106047.jpg" alt="Danedream" class="wp-image-17588" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2020/02/LC02101106047.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2020/02/LC02101106047-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2020/02/LC02101106047-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Danedream siegt unter Andrasch Starke im Qatar Prix de l&#8217;Arc de Triomphe am 02.10.2011</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Viele, viele Stars in alter und neuer Zeit</strong></h2>


<p>So manch unvergessener Star
präsentierte sich in diesem Rennen als Sieger. Der erst zu Ostern
tragischerweise verschiedene <strong>Adlerflug</strong>
im Jahr 2008 zum Beispiel oder der später im Prix de l‘Arc de Triomphe
erfolgreiche Marienbard 2002. In den neunziger Jahren hießen die Sieger <strong>Lomitas, Platini, Kornado, Sternkönig und
Lando</strong> von 1991 bis 1995. Auch sie sind weiterhin in Erinnerung, es handelte
sich um eine unfassbar gute Zeit für deutsche Spitzenpferde. Und unvergessene
Heroen mit <strong>Acatenango</strong> an der Spitze waren
ebenfalls im Großen Preis von Berlin erfolgreich, dieser im Sommer 1986 in
Düsseldorf. Natürlich finden sich in der weiter zurückliegende Historie weitere
unvergessenes Pferde in der Siegerliste, <strong>Schwarzgold</strong>
im Jahr 1940 zum Beispiel. Sie ist Thema in einem anderen Blog Artikel. <strong>Festino</strong> und <strong>Fels</strong> waren 1906 sowie 1907 zwei einflussreiche Gewinner, deren
Namen den Experten weiterhin ein Begriff sind. Zu den großen Stars seiner Zeit
gehörte auch <strong>Oleander</strong>, er gewann dieses
Rennen 1928 sowie 1929. Ein dreifacher Sieger ist sogar <strong>Ticino</strong>. Dieser Hengst siegte in den Kriegsjahre 1942, 1943 und 1944&nbsp; im Großen Preis von Berlin, der damals wohl
noch der Große Preis der Reichshauptstadt war. Und der eine oder andere
seltsame Name ist ebenfalls zu entdecken. Anschluss 1916 beispielsweise oder
Nebelwerfer 1949.</p>


<p style="text-align:center">
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		<item>
		<title>Preis der Diana: Die Historie</title>
		<link>https://blog.racebets.de/preis-der-diana-die-historie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2021 07:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pferdewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Hinter den Kulissen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Pferderennen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An diesem Sonntag kommt der Preis der Diana zum 163. Mal zur Austragung. Viele sprechen auch vom Stutenderby. Es handelt sich nach dem Union-Rennen um das zweitälteste Galopprennen in Deutschland; die Diana (das ist die Göttin der Jagd) ist zwölf Jahre älter als das Deutsche Derby. Nicht immer war Düsseldorf der Austragungsort. Preis der Diana: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>An diesem Sonntag kommt der Preis der Diana zum 163. Mal zur Austragung. Viele sprechen auch vom Stutenderby. Es handelt sich nach dem Union-Rennen um das zweitälteste<strong> <a href="//blog.racebets.de/wissenswertes/pferdewissen">Galopprennen in Deutschland</a></strong>; die Diana (das ist die Göttin der Jagd) ist <strong>zwölf Jahre älter</strong> als das Deutsche Derby. Nicht immer war Düsseldorf der Austragungsort.</p>


<h3 class="wp-block-heading"><strong>Preis
der Diana: Die bisherigen Rennorte</strong></h3>


<p>Bis 1867 wurde der Preis der Diana in <strong>Berlin-Tempelhof</strong>, von 1868 bis 1917 in <strong>Hoppegarten</strong>, von 1918 bis 1922 in <strong>Berlin-Grunewald</strong> und dann wieder von 1923 bis 1944 in Hoppegarten ausgetragen. Kriegsbedingt fiel das Rennen in den Jahren 1945 und 1946 aus. Der Neustart erfolgte 1947 in <strong>Düsseldorf</strong>. Danach fand das Stuten-Derby von 1948 bis 2003 in <strong>Mülheim an der Ruhr</strong> statt, um nach zwei Jahren in <strong>Hamburg</strong> nach Düsseldorf zurückzukehren. So steht es bei Wikipedia.</p>


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<h3 class="wp-block-heading"><strong>Nicht
immer ein Rennen der Gruppe 1</strong></h3>


<p>Die Kategorien Gruppe 1, 2 und 3 gibt es erst
seit den 1970ern im weltweiten Galopprennsport. Die Diana hatte nicht immer den
höchsten Status, bekam diese Einstufung erst <strong>im Jahr 2001</strong>. Veränderungen gab es auch immer wieder bei den
Distanzen. Bis 1972 führte die Prüfung über 2000 Meter, von 1973 bis 1976 über
2100 Meter und <strong>seit 1977 erst geht es über
2200 Meter</strong>. </p>


<h3 class="wp-block-heading"><strong>Es
geht um mehr als Geld</strong></h3>


<p>Im Preis der Diana geht es nicht nur um das fraglos beträchtliche Preisgeld. Wer sich mit diesem Sport auskennt, weiß natürlich: eine Siegerin erhöht ihren <strong>Zuchtwert</strong> beträchtlich. Ihrem Anspruch, ein großes Zuchtrennen zu sein, ist der Preis der Diana in der langen Zeit seines Bestehens de facto mehr als nur gerecht geworden. Als die bedeutendsten Siegerinnen der Vergangenheit gelten oftmals <strong>Schwarzgold, Asterblüte</strong> und <strong>Anna Paola</strong>.</p>


<p>Auf sie gehen Blutlinien in der ganzen Welt zurück. Gerne genannt werden die vier englischen Derbysieger Slip Anchor, Galileo, Sea The Stars, aber auch <strong>der aktuelle Epsom Derbysieger Adayar</strong>. Einige der Siegerinnen der letzten Jahre sind nach <strong>Japan </strong>verkauft worden: Salomina, Turfdonna und Serienholde. Sie haben in der neuen Heimat Gruppesieger und Gruppesiegerinnen gebracht. Von den letzten Diana-Siegerinnen sind <strong>Lacazar, Well Timed</strong> und <strong>Diamanta</strong> der deutschen Zucht bisher erhalten geblieben. Im Sommer 2020 siegte die in England trainierte <strong>Miss Yoda</strong> und ist Zuchtstute in Irland.</p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2018/08/duesseldorf.jpg" alt="" class="wp-image-5897" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/08/duesseldorf.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/08/duesseldorf-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/08/duesseldorf-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Letztes Jahr siegte Lacazar unter Andrasch Starke beim 159. Preis der Diana.</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading"><strong>1857:
Es gewann Sinope</strong></h3>


<p>Die erste Siegerin im Preis der Diana trug
den Namen <strong>Sinope</strong>. Sie stand im
Besitz von Graf Alvensleben und hatte auf der längst vergessenen Bahn von
Berlin-Tempelhof sechs Gegnerinnen. Damals ging es über 2000 Meter. Es folgte <strong>Lavant</strong> von Graf Henckel ein Jahr
später. Blickt man in die Liste der Siegerinnen findet man auch einige mit
seltsamen Namen. Närrin 1887 zum Beispiel oder Forelle 1892. Ein Jahr später
siegte Ilse, dann Migräne, dann Waschfrau. Gudrun war 1898 an der Reihe, ein
Jahr später Hut ab. Hochzeit hieß die Siegerin 1907, Einsicht war es 1912. Zu
Kriegszeiten 1942 gewann einmal Leibwache.</p>


<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wenige
ausländische Siege</strong></h3>


<p>Die ausländische Dominanz in diesem Rennen
ist übersichtlich. Im aktuellen Jahrtausend gab es nur zwei englischen Siege: <strong>2011 Dancing Rain</strong> sowie <strong>2020</strong> <strong>Miss Yoda</strong>, wie bereits erwähnt. Und davor war das alles kein Thema,
weil ausländische Gäste nicht zugelassen waren.</p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/07/200802SG788DUESSELDORF.jpg" alt="Miss Yoda mit Frankie Dettori gewinnt den 162. Henkel-Preis der Diana. " class="wp-image-37424" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/07/200802SG788DUESSELDORF.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/07/200802SG788DUESSELDORF-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/07/200802SG788DUESSELDORF-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Miss Yoda mit Frankie Dettori gewinnt den 162. Henkel-Preis der Diana.</figcaption></figure></div>


<h3 class="wp-block-heading"><strong>Nach dem Preis der Diana</strong></h3>


<p>Auf der Rennbahn haben die Diana-Siegerinnen in den letzten Jahren weniger Erfolg gehabt als im Gestüt. Seit die Diana im Jahre 2008 von Anfang Juni auf Anfang August verlegt wurde, haben nur <strong>zwei Siegerinnen</strong> (Night Magic und die englische Stute Dancing Rain) anschließend noch ein Rennen gewinnen können. Bei Night Magic waren es immerhin drei – auch sie befindet sich jetzt in Japan. Folgende Erklärung ist logisch: Die aktuelle Terminierung bedeutet, dass sich in der laufenden Saison nicht mehr so viele Chancen ergeben.</p>


<p> Immerhin <strong>elf Diana-Siegerinnen</strong> haben auch das Derby gewinnen können, darunter mit Nereide, Schwarzgold, Asterblüte und Borgia vier unvergessene Ladies. Aber damals wurde die Diana halt vor dem Derby entschieden. Ob diese Liste in den kommenden Jahren verlängert werden muss, ist also zumindest ein wenig fraglos. <strong>Nereide</strong> war die erste Stute, die neben dem Preis der Diana auch das Derby gewann. Sie gewann beide Rennen in Rekordzeit, was wir hier nicht verschweigen wollen. Ob ein Pferd ihrer Klasse an diesem Sonntag in Düsseldorf an den Start kommen wird? Man wird es sehen…</p>


<p style="text-align:center"> <a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.com/?utm_source=ExactTarget&#038;utm_medium=blogDE&#038;utm_campaign=preis-der-diana-die-historie-RBmain2" >Jetzt zu RaceBets</a>    </p>
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