Rennsportequipment

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Rennsportequipment findet nicht so häufig Anwendung im Reitsportbereich. Deswegen sind Freizeitreiter gerne völlig empört, wann immer sie etwas sehen (das sie natürlich nicht verstehen). Namentlich sind das vor allem Trabergebisse und Zäumungen – die mit Galoppern jetzt mal so gar nichts zu tun haben. Wenn man sich mit den Trabermenschen unterhält, ist es aber dann doch irgendwie halb so wild und die Zäume haben ihren Grund (lasst euch mal von einem Profi den Scheck erklären – nicht von einer Wendy – ein Unterschied wie Tag und Nacht). Aber womit haben sie ein Problem bei den Galoppern?

Trensen und Gebisse, die sie nicht verstehen (namentlich Dexter Ring und Steiggebisse)
Hufeisen
Zungenstrecker und sämtliche Hilfsmittel, die dasselbe tun
Peitschen

Ja, davon darf man nichts benutzen. Also schon, eigentlich schon, aber man darf damit nicht auf die falschen Leute treffen. Denn je nachdem, ist, ganz nach heutiger Manier im wahren Leben, auch eine Reitergruppe totaaaal getriggert, wenn man mal mit Sporen an denen vorbeireitet. Das geht doch nicht! Wer macht denn so was?
An anderen darf man immerhin noch mit Trense vorbeigehen. An manchen jedoch nicht. Achtung, Achtung. Am besten also nackig gehen?

Hufeisen sind ja schon unter normalen Reitsportleuten ein Streitthema. Jetzt mal davon abgesehen, dass das englische Vollblut auf ziemlich vieles gezogen ist, aber sicher nicht auf schöne Füße, gibt es ja einen Grund dafür: Rutschgefahr. Das Reglement schreibt nicht aus Frackigkeit oder aus Unterstützung der hiesigen Schmiedeindustrie vor, dass alle Pferde überall Eisen haben sollen, sondern aufgrund der Sicherheit. Das ist schlichtweg so und damit muss man leben, wenn das Pferd am Rennen teilnehmen soll.  

Zungenstrecker sind so ein Thema – die sehen wild aus. Aber im Endeffekt sind sie natürlich zum Wohl des Pferdes. Damit es seine Zunge nicht umklappt (die kann nämlich auch verschluckt werden … und dann? Heidewitzka …). Nein, Pferdemädchen erzählen uns was davon, dass der Jockey das Pferd ja NUR SO unter Kontrolle hat. Vor allem hat er damit unter Kontrolle, dass es nicht an seiner eigenen Zunge erstickt. Großartig!

Skandalös. Wenn wir uns jetzt noch vorhalten, wie lang ein Pferd im Rennen tatsächlich seinen Zaum trägt (wie viel Minuten dauert ein handelsübliches 2400 Meter Rennen? Mit Aufgalopp und runter von der Bahn? – lassen wir es mal ne Viertelstunde sein, wenn die zügig in die Boxen gehen). Ich glaube, das verkraftet das Pferd doch ganz gut, wenn es in der Zeit nicht mit der Zunge rumblödeln kann wie es will. Danach ist niemand halb erstickt und alle sind irgendwie glücklicher.

Gerten und Peitschen auf dem Pferd sind auch nicht genehm. Schon mal gar nicht, wenn man die dann auch noch benutzt. Meist kommt das von den Wallakleid Halsringmädchen. Komisch, die haben ständig eine Gerte dabei. Wenn die mal wieder Bodenarbeit machen. Aber das ist okay. Rumzeigen und fuchteln ist okay. Sage ich dann, dass Jockeys auch die meiste Zeit rumzeigen und fuchteln, dann ist das nicht okay. Na, versteh einer die Ostwindreiter. Von der Peitschenregelung haben sie sowieso noch nichts gehört.

Dann – niemals vergessen – es gibt Leute, die glauben wirklich, dass das Steiggebiss ein Reitgebiss ist. Ich habe noch nie. Und ich betone: NOCH NIE! jemanden damit reiten sehen. Warum? Weil das auch echt kompliziert wäre (damit Hilfen geben? … hui … das wird spannend). Das Dexter ist wirklich mal eine härtere Nummer und wird für Puller gemacht. Ich gebe zu – ich mag das auch nicht. Wie bei aller Reiterei ist es halt so: Was kommt, wenn das Pferd dieses Gebiss auch noch ignoriert? Wie scharf wird’s danach? Ne, das Dexter und ich werden keine Freunde mehr.

Aber wenn man sich schon mal vorher informieren würde: Warum, weshalb, wieso? – dann wäre vielen Zuschauern schon geholfen. Zudem ist der Rennsport doch eigentlich der, der ohne das maximalmögliche Gebammel auskommt. Die Pferdeköpfe sind häufig völlig frei – nicht mal ein Reithalfter dran, sondern lediglich blanke Trense. Warum auch nicht? Ist doch kein Hexenwerk.

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