So viele Rennbahnen wie nirgendwo anders: Australien

Hinter den Kulissen

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Nachdem wir in der letzten Woche einige der größten Bahnen in Australien aufgrund des anstehenden Melbourne Cup näher beschrieben haben, geht es in diesem Artikel nun um den allgemeinen Sport. Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele Rennbahnen wie auf dem fünften Kontinent. Es sollen angeblich 392 sein, wobei man zwischen Galopprennen und Trabrennen unterscheiden muss. Der Vollblutsport dominiert jedoch klar und eindeutig. Eine vollständige Erwähnung ist schon auf Grund dieser Zahl nicht möglich, aber wir wollen einen Überblick liefern.

Ein Blick in die Historie

Doch zuerst ein Blick in die Geschichtsbücher. Die ersten Pferde, die nach Australien kamen, trafen am 26. Januar 1788 mit der ersten Flotte auf dem Schiff Lady Penrhyn ein, schreibt Wikipedia. Man nimmt an, dass es sich um einen Hengst, um ein Hengstfohlen, um drei Stuten und um zwei Stutfohlen aus Kapstadt in Südafrika handelte. Der erste Vollblüter des Landes hieß (Young) Rockingham.

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392 Rennbahnen!

In Australien gibt es also wie erwähnt laut offiziellen Angaben derzeit 392 Pferderennbahnen in den Bundesstaaten Victoria, New South Wales, Queensland, Südaustralien, Westaustralien, Tasmanien, dem Northern Territory und dem Australian Capital Territory. Die meisten Bahnen befinden sich in den Provinzen und auf dem Land, sie sind ländlich geprägt. Aber jeder Bundesstaat verfügt auch über Rennbahnen in den Städten. Die bedeutendsten haben wir in unserem letzten Artikel näher beschrieben.

A bis C: es gibt auch ein Ascot

Ascot Rennbahn in Australien
Ascot Rennbahn in Australien, Foto: TT

Die alphabetische Liste aller australischen Rennbahnen wäre zu lang, als dass man sie hier veröffentlichen könnte. Wir gehen deshalb von Buchstabe zu Buchstabe vor. Interessant die 17 australischen Bahnen mit einem A betreffend ist, dass es auch ein Ascot gibt, das jedoch keineswegs die Bedeutung der königlichen Bahn in England besitzt. Den vorliegenden Listen nach gibt es 44 Bahnen in Städten mit einem B. Darunter Bong Bong und Bluff. Von 30 C-Bahnen kann berichtet werden, zwei davon in der Hauptstadt Canberra: Canberra und Canberra Acton. Ungewöhnliche Namen sind Casino und Come by Chance.

Von D bis H

Zu den 15 Bahnen in Australien an Orten mit einem D gehören Derby, Dingo und Donald. Es gibt zehn Bahnen mit einem E, wobei Eagle Farm einen gewissen Ruf besitzt. Nur vier Rennbahnen findet man in Orten mit einem F. Es sind 24 mit einem G. Geelong gehört zu den größeren, hier findet man auch eine Bahn mit einem Synthetic Untergrund. Es sind 15 H-Bahnen, eine davon in der tasmanischen Hauptstadt Hobart, wo es zwei Kurse auf einer Anlage gibt. Ungewöhnliche Namen sind Hanging Rock und Hinnomunjie.

I bis O

Sieben Bahnen tragen ein i in Australien, darunter Ipswich.  Es sind sechs mit einem J, 14 mit einem K sowie mit einem L. Darunter befindet sich Laura. Launcestown ist die wohl wichtigste Rennbahn in Tasmanien. 47 Rennkurse auf dem fünften Kontinent fangen mit einem M an. Auch in dieser Liste findet man ungewöhnliche Namen wie Marble Bar, Miles, sowie Moe. Und bemerkenswert viele Orte tragen ein Mount im Namen. Also Berg. 14 Rennbahnen haben ein N als ersten Buchstaben. Darunter Newcastle, was zu Verwechslungen mit England führen kann.Zu den vier Rennbahnen mit einem O gehört Orange.

Pferderennen in Australien
Pferderennen in Australien, Foto: TT

P bis T

15 P-Rennbahnen sind vorhanden, eine heißt Prairie, viele liegen in Hafenstädten, die also mit einem Port beginnen. Es gibt fünf Bahnen mit einem Q und neun mit einem R, wobei Racing.com Park ungewöhnlich als Name ist. In Rockhampton und dem bekannten Rosehill werden mehrere Bahnen betrieben.

Rennbahnen mit einem S finden sich in der Liste 18, wobei aber mehrere den Rennort Sunshine Coast tragen. Sandown wird zweimal genannt, einmal als Hillside und einmal als Lakeside. Auch in England findet man bekanntlich eine Rennbahn in Sandown – mit dem Zusatz Park. Sale ist der ungewöhnliche Name in dieser Übersicht.  Unter den 29 Rennkursen mit einem T sieht man Tambo, Tara, Texas, Tottenham (wo es in England keine Bahn gibt) aber auch Toowoomba, eine Anlage mit gleich drei Kursen: Normal, Cushion und Inner.

Von Wagga bis Young (W bis Z)

Ohne U und V geht sie australische Liste weiter. Bei W fällt Wagga Wagga auf eine Meetingsbahn, die wie Baden-Baden zu sehen ist. Es gibt aber eine Riverside Variante. Insgesamt findet man 24 Bahnen mit einem W. Warrnambool und Wyong besitzen einen gewissen Ruf. Ein X findet sich nicht in der Liste, ebenso wie eine mit Z. Y-Bahnen gibt es 7. York erinnert abermals an England. Yea ist der vom Namen her seltsamste Ort. Dann folgt Young.

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