Das Duell der Superlative: Iquitos vs. Windstoß

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Natürlich kommt das Beste auch bei dieser Großen Woche zum Schluss, und damit ist der 145. Longines – Großer Preis von Baden (Gruppe I, 250.000 Euro, 2.400 m) gemeint. Keine andere Prüfung für dreijährige und ältere Pferde in Deutschland ist so wichtig wie das Iffezheimer Highlight, das als ideales Sprungbrett für den Prix de l‘Arc de Triomphe am 1. Oktober 2017 in Chantilly gilt. Nicht zuletzt die Wunderstute Danedream sorgte im Grand Prix 2011 und 2012 für Furore, gewann zweimal und 2011 dann auch als zweites deutsches Pferd überhaupt im Arc.
Auch die Besetzung 2017 lässt trotz der nur sechs Kandidaten kaum Wünsche offen, denn es kommt zu einem der wohl spektakulärsten Duelle, das man sich vorstellen kann: Vorjahressieger Iquitos (A. Starke) trifft auf Derbysieger Windstoß (A. de Vries).

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Großer Preis von Baden

Iquitos, der Gewinner der German Racing Champions League (elf Rennen umfasst diese Rennserie in sechs Metropolen Deutschlands), liebt Baden-Baden und Baden-Baden liebt ihn. Hier triumphierte er nicht nur in diesem Rennen, sondern auch im Großen Preis der Badischen Wirtschaft 2016, in dem er in diesem Jahr als Zweiter nur knapp hinter Guignol blieb, der ebenfalls Gruppe I-Sieger ist und hier sein Glück versucht.
Aber der große Gegenspieler für Iquitos, der zwischenzeitlich mit dem Großen Dallmayr-Preis auch das bedeutendste Münchener Galopprennen gewann und nach Baden-Baden in den Arc gehen soll, sollte Windstoß sein.
Der Dreijährige aus dem Champion-Stall von Markus Klug stürmte im Rennen des Jahres in Hamburg allen Konkurrenten mit sensationellem Speed davon. So richtig weiß man noch nicht, was das Derby wert war, aber um die Klasse des Röttgeners gibt es wohl keine Diskussionen. Vielleicht kann er für den ersten Sieg seines Trainers in diesem Rennen sorgen, was natürlich in der Heimat Klugs etwas ganz Besonderes wäre.
Neben dem bereits erwähnten Guignol sollte man auch Colomano (E. Pedroza) beachten, der ebenfalls von Klug aufgeboten wird. Der Reckendorf-Hengst war in Hamburg unter Wert geschlagen, hielt sich danach als Vierter im Großen Preis von Berlin aber durchaus ansprechend. Und dann wären da noch solche Gäste wie der Dallmayr-Preis-Zweite Best Solution (mit William A. Carson sitzt ein Engel einer englischen Jockey-Legende im Sattel) und der dort chancenlose Prize Money (M. Lane) aus dem Godolphin-Imperium von Sheikh Mohammed in diesem Top-Event der Großen Woche!
Lesen Sie auch unseren Galopp-Insider mit der Dresdener Trainerin Claudia Barsig, die am Sonntag wieder auf ihrer Heimatbahn vertreten ist.

Zum Galopp+Insider mit Claudia Barsig

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