Galopp-Rückblick 9.6-11.6: Colomano ist der neue Derby-Favorit

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Das Deutsche Derby am 2. Juli in Hamburg warf am Sonntag in Köln große Schatten voraus. Denn mit dem 182. Oppenheim-Union-Rennen (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.200 m) stand die wichtigste Vorprüfung an, und dies innerhalb der German Racing Champions League.

Die Top-Prüfung endete mit einem totalen Triumph für Championtrainer Markus Klug, der die drei Erstplatzierten und den Fünften stellte. Das beste Ergebnis gab es für Colomano, der als 37:10-Mitfavorit in den Farben des Stalles Reckendorf mit Altmeister Andreas Helfenbein im Sattel mit gewaltigem Endspurt mit einer halben Länge gegen den vorne großartig dagegenhaltenden Windstoß (war noch am Montag in Hannover reiterlos gewesen) und Northsea Star auftrumpfte. Der Favorit Warring States musste von weit hinten zuviel Boden gutmachen und wurde Vierter vor dem vierten Klug-Pferd Shanjo. Damit katapultierte sich Colomano an die Spitze des RaceBets-Wettmarkts für das Derby (Zum Video).

Zum Derby-Wettmarkt!

Wie ein Zweijähriger mit Format setzte sich Sascha Smrczeks Numerion (58:10, B. Ganbat) in der einleitenden Prüfung in Szene. Mit tollem Speed rauschte er noch an dem Präsidenten-Pferd Julio vorbei. Bei einem Kaufpreis von nur 16.000 Euro bei der BBAG-Auktion dürfte der Sieger ein echtes Schnäppchen sein (Zum Video).

Aktion am Sonntag in Longchamp und Hannover

Ob Sternkranz (20:10, A. Helfenbein), der in einer 2.200 Meter-Prüfung stark kämpfen musste, ein Derby-Pferd ist, ließ Trainer Markus Klug offen, der nach dem Kölner Erfolg in einer 2.200 Meter-Konkurrenz auch ein Auktionsrennen ansteuern könnte. Auch Stall Ullmanns Magellan (31:10) ließ in einer 1.850 Meter-Konkurrenz mit Formjockey Filip Minarik nichts anbrennen (Zum Video).

Bereits am Freitag eröffnete die Rennbahn Hoppegarten das Wochenende mit einem Abendrenntag. Eine standesgemäße Vorstellung gab der auf 13:10 heruntergewettete Boscaccio (Union-Sieger 2016 und anschließender Derby-Favorit) nach vielen ernüchternden Formen in einer 1.800 Meter-Prüfung. Mit Dennis Schiergen absolvierte der Hengst aus dem Stall von Christian Sprengel hier nur einen Spaziergang (Zum Video).

In der Form seines Lebens agiert Championjockey Filip Minarik, der u.a. in Sprint-Ausgleich II mit der Dreijährigen Westfalica (40:10) für Trainer Jean-Pierre Carvalho hauchdünn gegen Vive l‘ Ami und El Zagal zuschnappte (Zum Video).

An diesem Abend feierte Iquitos‘  Trainer Hans-Jürgen Gröschel mit All Win (27:10, F. Minarik) im Ausgleich III seinen 1.200 Karrieresieg. Auch Frank Fuhrmann, dreifacher Sieger an diesem Abend, gelang mit Ivrea (R. Danz, 84:10) ein besonderer Erfolg, der 100. seiner Laufbahn (Zum Video).

Am PMU-Samstag in Krefeld landete Mario Hofers Zantaro (32:10) mit Stephen Hellyn in einem Ausgleich III einen lockeren Heimsieg, denn die Schlussattacke von Sexy Girl kam einfach zu spät (Zum Video). Viel Eindruck machte der leichte Start-Ziel-Sieg von Peter Schiergens Ammerländerin Satica (36:10, A. Starke) (Zum Video) in einem 1.700 Meter-Rennen ebenso wie der Erfolg von Jaber Abdullahs Royal Music (21:10) gegen Nylon Speed über 2.350 Meter (Zum Video). Es vergeht wahrlich kaum ein besserer Renntag ohne einen Sieg des in Dubai ansässigen Besitzers.

Nicht unerwähnt bleiben soll auch die grandiose Steigerung des Belgiers Ahraam, der im Handicap III über 1.700 Meter seinen dritten Sieg in Serie schaffte und Jockey Koen Clijmans Party zum 30. Geburtstag so richtig rund machte (Zum Video).

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