Japan Cup Special – Das Dream Team Guignol/Minarik will auch Japan erobern


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Die deutschen Galoppfreunde denken nur gerne an das Jahr 1995 zurück. Vor exakt 22 Jahren gewann der von dem 31-fachen Champion Heinz Jentzsch vorbereitete Lando für das Gestüt Ittlingen den Japan Cup, eines der bedeutendsten Galopprennen der Welt. Seither haben sich etliche deutsche Pferde in diesem aktuell mit 4,9 Millionen Euro dotierten 2.400 Meter-Spektakel in Tokio vor jeweils über 100.000 Zuschauern versucht, doch Lando bleibt der einzige hiesige Gewinner – bislang.

Denn am Sonntag, 26. November wollen gleich zwei Pferde aus hiesigen Rennställen versuchen, die Dominanz der Japaner zu durchbrechen, die ab dem Jahr 2006 keinen Gäste-Sieg mehr zugelassen haben – Stall Ullmanns Guignol (Filip Minarik/Jean-Pierre Carvalho), der aktuelle Gewinner der German Racing Champions League und Stall Mulligans Iquitos (Daniele Porcu/Hans-Jürgen Gröschel), der hier im Vorjahr als Siebter schon eine gute Figur abgab. RaceBets stellt Ihnen die beiden deutschen Pferde in gesonderten Texten vor.

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Im Folgenden konzentrieren wir uns auf Guignol, der zu einem Seriensieger im deutschen Turf wurde. Nachdem viele den Triumph im Pastorius – Großer Preis von Bayern 2016 noch als Eintagsfliege bezeichnet hatten, als der Cape Cross-Sohn als Riesenaußenseiter von der Spitze aus die Konkurrenten überrascht hatte, bewies er 2017 seine hohe Klasse.

Nach einem Anlaufstart im Prix Ganay (Sechster) triumphierte Guignol im Großen Preis der Badischen Unternehmer in seiner bewährten Start-Ziel-Taktik gegen Iquitos. Hier saß schon Filip Minarik im Sattel, der amtierende und vielleicht auch künftige Championjockey, der seine Erfolge wie kaum ein anderer zelebriert (lesen Sie auch unseren Galopp-Insider mit Filip Minarik im Blog von RaceBets), und der mit Guignol ein echtes Dream Team bildet.

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Auf vielleicht schon zu schwerer Bahn wurde er dann zwar nur Vierter im Großen Hansa-Preis in Hamburg, aber dann ging es Schlag auf Schlag, und es gab kein Halten mehr für Guignol. Im Longines  – Großer Preis von Baden war der Hengst abermals in Iffezheim, nun aber auf Gruppe I-Niveau, erfolgreich. Er galoppierte die Gegner vorne wieder aus den Schuhen, erneut blieb Iquitos hinter ihm auf dem zweiten Platz. Da war das nächste Ziel nur logisch – die Titelverteidigung im Großen Preis von Bayern. Und hier zeigte Guignol seine riesigen kämpferischen Qualitäten. Als die Gegner ihn schon zu überlaufen schienen, zog er vorne wieder an und wehrte Iquitos einmal mehr, diesmal aber ziemlich knapp, ab. Der dritte Triumph auf höchster Ebene war perfekt.

Nach erst fünf Saisonstarts kommt Guignol als noch relativ frisches Pferd nach Japan, wo er natürlich vor der schwersten Aufgabe seiner bisherigen Laufbahn steht, die ihm bei 14 Starts sechs Siege und eine Gewinnsumme von 438.900 Euro brachte. Ob sich die Taktik so leicht realisieren lässt, ist eher fraglich. Diese Erfahrung musste auch der Schlenderhaner Ito schon machen. Und es wird auch vieles davon abhängen, wie Guignol vom Start kommt. Aber verdient hat er sich einen Auftritt im Japan Cup allemal.

Einen aktuellen Kommentar zu Guignols Training in Japan in dieser Woche haben wir von Micki Cadeddu reinbekommen:

Guignol bekam heute einen leichten Canter. Wenn das Rennen unterwegs schnell gelaufen wird, so muss er im Gegensatz zu sonst nicht von der Spitze gehen. Ein wenig Sorgen bereitet uns die große Zuschauermasse und der damit verbundene Lautstärkepegel. Den kennt Guignol noch nicht. Deshalb werden wir versuchen ihn in den kommenden Tagen daran zu gewöhnen. Morgen wird sein Training genauso ablaufen wie heute. Jean-Pierre Carvalho wird entscheiden ob es noch einer harten Arbeit bedarf oder nicht.

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