Mecky wetzt das Messer…

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… so könnte es am Nachmittag in Amiens heißen, denn ein anderer Favorit als Un Mec d’Hériprè im Grand Prix de la Féderation Régionale ist fast nicht vorstellbar. Die mit 100.000 EUR dotierte Prüfung, die über 2.400 m führt, leidet in diesem Jahr ein wenig unter dem dicht gedrängten Terminkalender, der Aubrion du Gers am vergangenen Wochenende nach Avenches geführt hat und der Pause von Bold Eagle, der sich derzeit in aller Ruhe auf das bevorstehende Wintermeeting vorbereitet. So fehlen eine Reihe der ganz großen Namen, aber was in Amiens an den Start geht, hat Rang und Klasse, sodass mit einer spannenden Zielankunft zu rechnen ist.

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Grand Prix de la Fédération

Un Mec d’Héripré darf sich also mit der Favoritenehre rumschlagen und das mit Franck Ouvrie im Sulky, der den formstarken Kandidaten sicherlich kurzerhand an die Spitze steuern wird, um von dort aus das Geschehen zu bestimmen und den 29. Sieg seiner Karriere klar zu machen. An Konkurrenz mangelt es für den Orlando Vici-Sohn keinesfalls.

Dijon zeichnete sich im vergangenen Jahr mehrfach auf Jahrgangsebene aus und ist in sehr guter Form, was der Ehrenplatz gegen den heutigen Favoriten in Cagnes-sur-Mer belegt. Dort war Romain Derieux sofort in den Windschatten gezogen, attackierte Un Mec d’Hériprè aus dem Rücken im Einlauf, kam aber nie ganz heran und vor allem nicht vorbei. So scheint auch heute der Ehrenplatz für ihn reserviert, wenngleich die etwas längere Distanz ideal für den Ganymède-Sohn sein sollte.

Ave Avis aus dem Stall von Jean-Michel Bazire ist in dieser Prüfung wieder einmal Alexandre Abrivard anvertraut, der mit dem Hengst sehr gut zurecht kommt. Mit gutem Einsatz, der auf der Linie mit Rang vier belohnt wurde, überzeugte der Hengst im Grand Prix d’Eté. Nun wird es hier ein wenig leichter und so ist eine Platzierung unter den Top 3 in Reichweite.

Für ein solches Resultat in Frage kommt aber auch Venosc de Minel der mit Tony Le Beller regelmäßig Prämien sammelt und auch hier für eine Platzierung vorspricht. Für die Freunde von Außenseitern sei außerdem noch Coquin Bébé erwähnt, der in diesem Autostart-Rennen mit der günstigen Nummer 1 an den Start geht und von einem passenden Rennverlauf profitieren sollte.

Ehe im 3. Rennen die große Klasse am Start ist, geht es zum Auftakt im Prix de la Ville d’Amiens für Europäer bis 219.000 EUR um Sieg und Plätze. Nach seinem Sieg in Berny beurteilt ist Tesauro in diesem Internationalen erste Wahl und kann einen weiteren Frankreich-Treffer ins Visier nehmen. Gegen Blackaro und Christo darf sich der Italiener allerdings keine Schwächen erlauben, denn die Kontrahenten agieren in starker Form und sind durch frische Siege empfohlen, die ausreichende Empfehlung sind.

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Prix de la Ville d’Amiens

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