Pferderennen USA: Die Rennen rund um das Florida Derby

Gulfstream Park
Gulfstream Park, Foto: TT

Dubai World Cup Carnival Freiwetten

Sand Spring Stakes TippsWeiterlesen
Orchid Stakes TippsWeiterlesen
Pan American TippsWeiterlesen

Über Gulfstream Park: DerGulfstream Park wurde am Mittwoch, dem 1. Februar 1939 eröffnet mit einem Meeting über vier Tage vor 18.000 Menschen. Eine Neueröffnung erfolgte 1944 mit einem Meeting über 20 Tage im Dezember. Das Gulfstream Park Handicap wurde erstmals 1946 entschieden und das Florida Derby 1952. Im gleichen Jahr wurde das Clubhouse gebaut und die Tribüne erweitert.

1952 war also das Jahr, in dem das Florida Derby erstmals entschieden wurde, es wurde das erste Pferderennen USA in Florida mit einer Dotierung von 100.000 Dollar.

Der Sieger des Kentucky Derby 1955 und Horse of the Year Swaps erzielte eine Weltrekordzeit im Broward Handicap. Im folgenden Jahr stellte Gen. Duke den Rekord im Florida Derby ein.

Im Jahr 1959 startete eine neue Ära mit der Eröffnung der Grasbahn. 1961 wurde James Donn Jr. Präsident von Gulfstream. Damals wurde die größte Anzeigetafel für Quoten eingeführt. Nach dem Tod von Donn übernahm der Sohn Doug die Präsidentschaft. Einen großen Einschnitt gab es 1972 mit der Einführung eines Meetings von Januar bis in den April.

Jockey Angel Cordero Jr.
Jockey Angel Cordero Jr., Foto: TT

1980 gelang es Hall of Fame Reiter Angel Cordero Jr. 60 Sieger zu reiten.

Im Gulfstream Park wurde der Breeders‘ Cup World erstmals 1989 entschieden, damals kämpften Kentucky Derby und Preakness Gewinner Sunday Silence und Belmont Stakes Sieger Easy Goer um den Sieg. Eine weitere Austragung gab es  1992.

Im Gulfstream Park werden 42 Grupperennen jedes Jahr entschieden. Am bedeutendsten sind das Florida Derby, der Pegasus World Cup Turf und der Pegasus World Cup.

Florida Derby Day: Gulfstream Park ist eine der wenigen Rennbahnen in den USA, die noch immer veranstalten. In dieser Woche steht das Florida Derby im Mittelpunkt. Es ist der Höhepunkt von 14 Rennen, von denen 10 Grupperennen sind. Es gibt viele Wettmöglichkeiten, nicht nur im zweiten Highlight, den Pan American Stakes der Gruppe 2.


USA Highlights

Lesen Sie HIER mehr über das Florida Derby


Sand Springs Stakes (100.000 Dollar)

#5 Newspaperofrecord: Eine logische Favoritin nach Siegen imBreeders’ Cup Juvenile und kürzlich in der Gruppe 2. Sie war zudem mehrfach Zweite in Grupperennen. Damit kann kein anderes Pferd mithalten. Sie wird alles von vorne angehen und schwer zu schlagen sein.

#7 Getmotherarose: Diese Stute siegte kürzlich im Gruppe 3-Rennen Very One Stakes. Sie kommt stets spät auf und kann die Konkurrenz einsammeln. Auf der geforderten Distanz gewann sie eines ihrer vier Rennen und war einmal Zweite.

#12 Valedictorian: Die Startbox ist nicht ideal, aber fallsPaco Lopez mit ihr gut ins Rennen findet, ist etwas möglich. In Grupperennen lief sie bereits und kann am Ende dabei sein. Zu beachten ist, dass sie die Vorjahressiegerin ist. Der Reiter ist ein Plus.

Newspaperofrecord mit Irad Ortiz, Jr.
Newspaperofrecord mit Irad Ortiz, Jr.

Orchid Stakes (100.000 Dollar)

#6 Mean Mary: Gewann zuletzt das Gruppe 2-Rennen La Prevoyante Stakes. Dort war das Tempo langsam, was sich nicht wiederholen muss. Sie geht gerne von vorne, hat es nun aber schwerer. Die Quote könnte sich lohnen.

#5 Gentle Ruler: Sie gewann fünf ihrer letztensechs Rennen, drei davon gehörten zur Gruppe 3. Sie gefällt am besten in diesem Rennen, kann sehr schnell werden. Vermutlich geht sie alles von Platz 7 oder 8 an. Der Reiter ist nach 107 Versuchen in dieser Saison auf dieser Bahn sieglos. Trotzdem muss sie natürlich beachtet werden.

#12 Elizabeth Way: Sie geht das Rennen von weit außen an, schwer zu sagen, ob das passt. Seit sie aus Irland übersiedelte, gewann sie zweimal bei zwei Starts. Beim ersten Erfolg kam sie von Rang 10 auf, gewann dann in der Gruppe 3 Start-Ziel. Hier dürfte sie nicht führen, aber der Start wird wichtig. Der Reiter dürfte es von weiter vorne versuchen.

Pan American (Gruppe 2, 200.000 Dollar)

Zehn der 14 Rennen am Samstag sind Grupperennen. Es geht ansonsten um über 45 Millionen Dollar, aber wegen der Corona Pandemie und weil keine Zuschauer vor Ort sind, wird allgemein weniger ausgeschüttet. 

Gruppe 1-Sieger ZULU ALPHA hat die meiste Klasse. Titelverteidiger FOCUS GROUP gewann in der Gruppe 2. Wie auch CHANNEL CAT, der zudem Gruppe 1-platziert ist. Ansonsten gefallen  SPOOKY CHANNEL und CURRENT als Gruppe 3-Sieger.

Zulu Alpha mit Jose Ortiz
Zulu Alpha mit Jose Ortiz

Über 2000 Meter auf Gras ist Tempo zu erwarten. MANICOMIO könnte es von der Dirt Form ausgehend von vorne angehen. Viele andere Starter neigen zur Wartetaktik. CHANNEL CAT, eigentlich kein Frontrenner, war mit dieser Taktik letzten Sommer erfolgreich. Vielleicht wagt Joel Rosario von innen gehend diesen Schachzug.

ZULU ALPHA strebt nach dem dritten großen Erfolg auf Gras. Er holte sich den Pegasus World Cup Turf im Januar und danach das Mac Diarmida. Er trägt gemeinsam mit  SPOOKY CHANNEL Höchstgewicht, gewann vier seiner fünf Aufgaben im Gulfstream Park, was für ihn spricht. Nur ein schlechter Rennverlauf oder ein Formverlust können zu einer Niederlage führen. Trainer Mike Maker bietet zudem GO POKE THE BEAR mit Formjockey Paco Lopez auf, sowie BEMMA’S BOY, der Florent Geroux im Sattel hat, einen weiteren formstarken Reiter.

Titelverteidiger FOCUS GROUP ist seit fünf Versuchen sieglos und kommt aus einer Pause seit Oktober. Trainer Christophe Clement hatte unter ähnlichen Voraussetzungen letztes Jahr Erfolg, aber damals war das Rennen langsam, was dieses Mal unsicher ist.

CHANNEL CAT verlor fünfmal in Folge und acht seiner letzten neun Rennen, aber er ist nicht ohne Chance. Er war Außenseiter im Pegasus World Cup, wo er nicht gut abkam. Seitdem hat man ihn nicht mehr gesehen, aber Todd Pletcher hatte gute Form in Palm Beach Downs. Er bietet hier auch CURRENT auf, der noch nicht in diese Klasse auf Gras hinein gewachsen ist.

Channel Cat
Channel Cat

SPOOKY CHANNEL überraschte als großer Außenseiter in einem Gruppe 3-Rennen im Januar, war danach klar hinter ZULU ALPHA. Das frühere Ass aus Arizona ist nicht sehr konstant, aber vielleicht überrascht er wieder unter Julien Leparoux.

Ansonsten starten der kürzlich in einem Verkaufsrennen erfolgreiche PRINCE OF ARABIA und der Dritte aus der Sunshine Million Turf GALLEON MAST, der auf dieser Bahn auf kürzeren Wegen und auf weicherer Bahn erfolgreich war.

ZULU ALPHA ist ein solider Favorit.

BEMMA’S BOY wurde speziell für dieses Rennen trainiert. Er hat großes Talent, doch der Durchbruch gelang in diesem Winter noch nicht. Es gab aber Anzeichen, dass dieser im etwas höheren Alter auf Gras bevorsteht.

Empfohlene Wette: Zulu Alpha/Bremma’s Boy

Jetzt zu RaceBets

Pferderennen USA: Die Rennen rund um das Florida Derby
5 (100%) 1 Stimme[n]

Dubai World Cup Carnival Freiwetten