Podcast 73: Das Rennsystem in Deutschland

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Wie geht das eigentlich mit den Pferderennen? Wie starten die jungen Pferde ihre Rennlaufbahn? Und was passiert, wenn sich der Traum von der ganz großen Karriere nicht erfüllt? Mit diesen  Fragen und natürlich den Antworten darauf, setzen wir auch unsere Serie „Wie geht Galopp?“ fort. Es gibt einiges zu besprechen rund ums deutsche Rennsystem und die Experten dafür sind Rüdiger Schmanns, der Leiter der renntechnischen Angelegenheiten beim Galopper-Dachverband, der für die Organisation des Rennprogramms zuständig ist, und Harald Siemen, der Chef-Handicapper. Seine Aufgabe ist es, die sportliche Leistung der Pferde zu bewerten. Mit dabei ist auch der Marco Klein, der als Galopper-Trainer darüber erzählt, wie er seine Pferde managt und oft auch dem den Ausschreibungen der Rennen nicht ganz glücklich ist. Proaktiv hat er massgeblich nun selbst einen Renntag auf seiner Heimatbahn mit gestaltet: Am 30. April in Mannheim, wo gleich 17 Pferde aus seinem Stall in die Startboxen einrücken werden. 

Es ist ein ziemlich komplexes Thema, denn es muss für alle Pferde die passenden Rennen geben: Für die Cracks mit Blick in Richtung Derby und Diana genauso wie für die mit überschaubaren Talent. Doch die Black-Type-Performer, also die Pferde, die in den sogenannten Listen- oder Grupperennen starten, sind in der Minderheit, die meisten Pferde werden trotz aller ambitionierten Hoffnungen die klassischen Handicapper, laufen in den sogenannten Ausgleichsrennen, von denen es vier Kategorien gibt, von 1 bis 4. Ziel ist es, jedem Pferd die Chance zu geben, ein Rennen gewinnen zu können und damit sie in die passenden Rennen kommen, werden ihre sportlichen Leistungen eingeschätzt, sie bekommen eine Handicap-Marke, auch GAG für Generalausgleich genannt. Die schlechtesten Pferde habe ein GAG von 44 Kg, die besten von 100 Kg., würden sie zusammen in einem Rennen laufen, dann lägen im Ziel rein rechnerisch fast 150 Meter zwischen dem am höchsten und dem am niedrigsten eingeschätzten Pferd.

Natürlich sind auf der einen Seite alle froh, dass es während der Corona Pandemie überhaupt Rennen gibt, aber trotzdem werden auf Trainerseite die Klagen laut, dass es zu wenig Rennen gibt oder die falschen und natürlich hadern alle mit den niedrigen Gewinnpreisen. „Gerade in den Sieglosen-Rennen ist es im Moment sehr schwierig, seine Pferde zu managen“, meint Trainer Marco Klein, „da muss man sich schon genau überlegen, ob man gegen die Derby-Hoffnungen der großen Ställe antritt. Zu gewinnen gibt es da nicht viel und auf der anderen Seite riskiert man eine hohe Handicapmarke.“ Aber viel Auswahl haben die Trainer in diesen Wochen und Monaten  nicht, weil es derzeit keine Parallelveranstaltungen gibt und an vielen Wochenende nur eine Rennbahn aufgeschlossen wird. 

Wer wir RaceBets Podcast-Champion?

In unserem Gewinnspiel haben wir einen neuen Herausforderer gesucht, weil Oliver Reupke in der 3. Runde von unseren Wett-Experten David Conolly-Smith, Christian Jungfleisch und Roland Köhler in einer spannenden Fünf-Rennen-Challenge besiegt worden ist. Beide Seiten haben bärenstark getippt, haben sogar alle Sieger genannt, aber das Podcast-Team gewann mit 4:3-Siegern und auch nach Punkten. Damit sind die ersten 100 Euro auf dem Spendenkonto, während  Oliver Reupke in der 3. Runde leer ausgeht und die Chance auf den 400-Euro-Wettgutschein (die Gewinnchance verdoppelt sich von Runde zu Runde( verpasst hat. 

Ein Podcast von Frauke Delius.

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