Galopp-Rückblick Baden-Baden 02./03.09. – Guignol-Gala im Badener Super-Highlight

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Was für eine Gala von Stall Ullmanns Guignol (48:10) am Sonntag im 145. Longines Großer Preis von Baden (Gruppe I, 250.000 Euro, 2.400 m), Lauf der German Racing Champions League, beim großen Finale der Rennwoche in Baden-Baden. Unter Filip Minarik, der zum vierten Mal das bedeutendste Galopprennen des Meetings hier an sich brachte, dominierte der Hengst aus dem Quartier von Jean-Pierre Carvalho Start-Ziel überlegen mit zwei Längen Vorsprung.

Nie war ein Gegner auch nur in der Nähe von Guignol, der nun die Titelverteidigung im Großen Preis von Bayern anstreben soll. Der Vorjahressieger Iquitos kam vom letzten Platz nur noch knapp an dem stark laufenden Colomano vorbei auf Rang zwei. Für ihn wäre mehr Tempo besser gewesen. Derbysieger Windstoß zündete als Vierter nicht so richtig. Auch die beiden Godolphin-Pferde waren chancenlos. Damit wiederholte sich die Zweierwette aus dem Großen Preis der Badischen Unternehmer. (Zum Video)

Mit dem 144. Steinhoff Zukunftsrennen (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.400 m) gab es noch ein weiteres Highlight, allerdings für die zweijährigen Cracks, und hier imponierte die von Markus Klug für das Gestüt Röttgen aufgebotene Narella (45:10) mit Adrie de Vries auf der ganzen Linie und gewann mit großem Endspurt überlegen mit zwei Längen vor der Schweizerin Auenperle und dem Favoriten Julio. Damit dürfte die Favoritin für den Preis der Winterkönigin feststehen. (Zum Video)

Im Berenberg Cup (Listenrennen, 25.000 Euro, 1.800 m) gab es eine Kampfankunft zwischen mehreren Pferden, aus der Jaber Abdullahs Shy Angel (76:10, erster Meetingssieg für Eduardo Pedroza) aus dem Stall von Andreas Wöhler als knappe Siegerin gegen Margie’s Music und Guiliana hervorging. (Zum Video)

Einen Favoritensturz gab es in einem 1.800 Meter-Ausgleich III, als General Cadeaux mit Rang drei vorlieb nehmen musste hinter dem Bahnspezialisten Dorado (A. Helfenbein, 81:10) und dem Lokalmatador Macello. Das Team Helfenbein/Haustein holte sich mit dem Start-Ziel-Sieger Sun at work (62:10) auch den Ausgleich I vor Northern Rock und Doinyo. (Zum Video)

In der Wettchance des Tages (Ausgleich IV, 2.000 m) überbot Welkando (A. Pietsch, 117:10) seine Platzierung aus der Vorwoche gegen Noble Hero, Iniesta und Patanos deutlich. Die Viererwette hatte kein Wetter vorhergesagt. (Zum Video)

Auch am Samstag wurde in Iffezheim exzellenter Sport geboten. Beide Hauptereignisse gingen an das Team Andrasch Starke/Peter Schiergen, das sogar drei bzw. vier Punkte einheimste. Im T. von Zastrow-Stutenpreis (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.400 m) triumphierte diese Mannschaft mit Eckhard Saurens Ashiana (53:10), die mit mächtigem Endspurt die von Diana Storm und der Außenseiterin Erica angeführte Konkurrenz regelrecht überrollte und am Ende eine halbe Länge Vorsprung besaß. Nun besitzt sie eine kostenlose Einladung für den Breeders‘ Cup in Amerika. Aber vorher könnte auch der Prix de l‘Opera am Arc-Wochenende in Chantilly ein Ziel sein. (Zum Video)

Im Baden Racing Steher Cup (Listenrennen, 25.000 Euro, 2.800 m) dominierte der Favorit Sound Check schon früh. Die 23:10-Chance war mit Andrasch Starke für Trainer Peter Schiergen und das Gestüt Ittlingen als Besitzer auf der Geraden gegen Be Famous und Eagle Eyes völlig souverän. Nun dürfte Sound Check Kurs auf das St. Leger in Dortmund nehmen. (Zum Video)

Da wollte auch die Trainingsgefährtin Usbekia (105:10), die eigentlich die Skikjöring-Spezialistin bei den Schneerennen in St. Moritz ist, in einem Ausgleich III über 2.000 Meter nicht nachstehen, und bescherte der 20-jährigen Auszubildenden Maike Riehl beim fünften Ritt den allerersten Sieg im Rennsattel. (Zum Video)

Bestens in Form hat weiterhin Yasmin Almenräder ihre Pferde, die im einleitenden 2.000 Meter-Rennen mit Wildfasan (44:10) ihren dritten Meetingstreffer feierte. (Zum Video)

Der Preis der Winterkönigin kann kommen für Stall Ullmanns Sojourn (27:10), die mit Michael Cadeddu auf freier Bahn keine Mühe mit der stark debütierenden Leytana und Lafilia hatte und sich im Trial für dieses Oktober-Event in Iffezheim nachdrücklich empfahl. (Zum Video)

Noch längst nicht alles dürfte man von dem Holländer Film (33:10) gesehen haben, der im Ausgleich II über 1.400 Meter mit Adrie de Vries mit Petite Paradise und Naziba keinerlei Mühe besaß. (Zum Video)

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