Amérique Revanche im Highspeed – Das ganz spezielle Trabrennen

154
Belina Josselyn gewinnt unter Jean Michel Bazire den Grand Prix d Amerique am 27.01.2019 Paris Vincennes
100  Euro Bonus

Es ist die klassische Prix d’Amérique-Revanche. Der Prix de France, der als zweiter Teil der Triple Crown ausgetragen wird und 14 Tage nach dem Prix d’Amérique die Chance für die Platzierten aus der Weltmeisterschaft der Traber eröffnet am inoffiziellen Weltmeister “Rache” zu nehmen. Im vergangenen Jahr war der Prix de France leider nicht ganz das was sich alle Fans erhofft hatten, denn wie ein Varenne, der dieses Rennen nie bestritten hat, blieb auch Readly Express der Startstelle fern und wurde stattdessen in die Heimat zurück geschickt. Anders gestaltet sich die Situation dieses Pferderennens in Frankreich in diesem Jahr. Wie nach den beiden Siegen von Bold Eagle, der sich danach auch den Treffer im Prix de France sichern konnte, wird Amérique-Siegerin Belina Josselyn den Hut in den Ring werfen und muss sich gegen zehn Gegner durchsetzen. Hier der Überblick über die Teilnehmer am Grand Prix de France 2019:

Direkt zum Grand Prix de France

Bélina Josselyn (Jean-Michel Bazire) © Forni

Belina Josselyn (1) wird als Favoritin auf die Reise gehen und steht trotz ihres Sieges im Rennen der Rennen vor keinem einfachen Gang. Ohne Eisen konnte die Stute im vergangenen Jahr den Sieg in diesem Rennen holen und tritt als Titelverteidigerin in dieser Trabrennbahn an. Allerdings ist sie mit der Startnummer 1 engagiert was in Vincennes nicht unbedingt ideal ist. Ihren Rekord von 1:10,2 / 2.100 m konnte die Stute im vergangenen Jahr in diesem Rennen aufstellen und eine ähnliche Leistung wird die Love You-Tochter auch in diesem Jahr zeigen müssen. In der aktuellen Verfassung sollte die Achtjährige dennoch beste Chancen haben und ist deshalb unsere Vorausfavoritin und unser Trabtipp für das Rennen.

Readly Express (8) mit Bjoern Goop gewinnt den 97. Grand Prix d’Amerique, 28.01.2018

Readly Express (5) lief im Prix d’Amérique das erwartet starke Rennen und beendete die Partie als Dritter nicht weit geschlagen. Dennoch konnte der Schwede seinen Titel nicht verteidigen und möchte nun Revanche nehmen. Mit einem Rekord von 1:11,2 / 2.700 m ausgestattet, wird der Ready Cash-Sohn heute sicherlich zu einer neuen Bestzeit laufen müssen um in die Wetten zu landen. Seine Startnummer ist günstig, beschleunigt er doch in der Bahnmitte und so ist es gut möglich, dass Björn Goop frühzeitig die Initiative ergreift und die Führung übernimmt. Was dann für den Siebenjährigen möglich ist bleibt abzuwarten. Wir rechnen jedenfalls mit einer Top 3-Platzierung.

Bold Eagle und Franck Nivard haben nach der Final-Pleite des Vorjahres etwas gutzumachen. (©Forni)

Bold Eagle (6) gewann dieses Rennen zweimal und endete im Vorjahr knapp hinter der Siegerin auf Rang zwei. Der Hengst hat sicherlich nicht mehr die Form zur Hand um die ganz großen Schlachten zu schlagen. Dies konnte man im Prix d’Amérique sehen, als ihn Nivard von weit hinten einsetzte und auch Boden gut machte, allerdings nicht entscheidend durchdringen konnte. Seine beste Leistung während des laufenden Wintermeetings zeigte der vierfache Millionär allerdings in einem Rennen über 2.100 m. Im Prix de Bourgogne siegte er nach starkem Vortrag und idealem Rennverlauf. Bekommt er heute wieder einen idealen Rennverlauf serviert kann der Hengst nochmals alle Kritiker Lügen strafen und zum Sieg traben.

Looking Superb (10) beendete den Prix d’Amérique knapp auf dem zweiten Rang und zeigte das beste Rennen seiner Karriere. Das Amérique-Ticket sicherte sich der Skandinavier mit einem Sieg im Prix Ténor de Baune. Nun darf man gespannt sein, wie sich der Hengst aus der zweiten Reihe in dieser Prüfung über die kurze Mitteldistanz schlägt. Die Rennstrecke sollte dem Sechsjährigen liegen, und erwischt er einen guten Start wird Alexandre Abrivard einen Kandidaten zur Hand haben der für einen der ersten Drei Ränge in Frage kommt.

Davidson du Pont und Franck Ouvrie, Grand Prix de Belgique, Vincennes, 13.01.2019

Davidson du Pont (9) lief im Prix d’Amérique ein tolles Rennen und endete schließlich auf einem sehr guten vierten Rang, war damit aber der schlechteste Bazire-Vertreter. Bereits im Bretagne unterstrich der Hengst seine ausgezeichnete Form und bestätigte diese Leistung bei jedem weiteren Start. Über die kurze Mitteldistanz hat der Hengst bereits drei Siege erzielt und steht bei einem tollen Rekord von 1:10,8 / 2.200 m. Allerdings spricht gegen ihn die ungünstige Startnummer 9 die ein erfolgreiches Abschneiden nicht sonderlich einfach machen wird.

Uza Josselyn mit Erik Adielsson, Solvalla, 27.5.2018

Uza Josselyn (2) sprintete im Prix de Bourgogne auf Rang drei. Die Stute ist über die kurze Mitteldistanz erste Wahl und sollte sich prominenter in Szene setzen als im Prix de Belgique und im Prix d’Amérique, wo für sie nur die Plätze sechs und sieben raussprangen. Von der guten Startnummer 2 aus, sollte die Stute sofort in den Kampf um das Kommando eingreifen können und so sollte man die Stute nicht vom Wettschein lassen.

raders und David Thomain, Prix de Croix, Vincennes, 14.01.2016

Traders (3) ist ein weiterer Kandidat mit außergewöhnlichem Rekord, tollen Speedfähigkeiten und einem enormen ersten Kilometer. Der Hengst hatte im Prix d’Amérique keine Chance, gefiel davor zweimal unter dem Sattel und sollte in diesem Rennen Chancen auf eine Prämie haben.

Valko Jenilat

Valko Jenilat (4) wollen wir trotz sehr durchwachsenem Formenspiegel nicht vorschnell abschreiben. Die Startnummer für den Guarato-Schützling ist günstig, der Hengst hat einen tollen Rekord von 1:10,7 / 2.100 m als er im vergangenen Jahr den siebten Rang im Prix Rene Ballière holen konnte. Ein passender, verdeckter Rennverlauf und eine ideale Lücke im Einlauf könnten den Kepler-Sohn zumindest in die Prämienränge führen.

Direkt zum Grand Prix de France

Jetzt zu RaceBets!

Amérique Revanche im Highspeed – Das ganz spezielle Trabrennen
5 (100%) 2 Stimme[n]
100  Euro Bonus