Nachfolger von Davidson gesucht

Trabrennen Prix Robert Auvray
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Der Auftakt zum Frühjahrsmeeting steht an diesem Wochenende in Vincennes auf der Karte. Nur drei Wochen nach dem Ende des Wintermeetings öffnet Frankreichs Nobelpiste auf dem Plateau de Gravelle wieder seine Pforten und tut dies mit einigen Paukenschlägen. Der vielleicht lauteste könnte vom Prix Robert Auvray ausgehen. Der Halbklassiker für Fünfjährige war im Vorjahr der Startschuss für die Kampagne von Davidson du Pont, die in diesem Winter mit Platzierungen in den großen Prüfung des Wintermeetings gipfelte. Und auch in der Edition 2019 sind wieder einige der besten Fünfjährigen des Landes am Start, sodass die 100.000 EUR-Prüfung über 2.850 m wieder ein Fingerzeig für die Zukunft sein kann. 

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Insgesamt 12 Kandidaten wurden für das Rennen gemeldet, wobei die Favoritenehre bei Enino du Pommereux als leichter Vorausfavorit gehandelt wird. Der Hengst entschied im Vorjahr das Critérium des 4 ans für sich, konnte auch während des Wintermeetings einige gute Leistungen abrufen, war allerdings gesundheitlich nicht in bester Verfassung und konnte so seine Trümpfe nicht zu hundert Prozent ausspielen. Nun ist der Hengst wieder auf dem Vormarsch und so sollte der Coktail Jet-Sohn hier wieder sein ganzes Können in die Waagschale werfen können. 

Fünf Starts während des Wintermeetings absolvierte Eclipse Danica die den Glanzpunkt im Prix Jean Le Gonidec setzte, den sie gegen Estola und Extra Light gewinnen konnte. In den Stutenrennen des Jahrgangs ist die Fünfjährige eine Macht, gegen die Hengste wird es für sie dagegen deutlich schwerer. Die Stute kam in den letzten Wochen allerdings immer besser in Schwung und so sollte sie dem Favoriten massiv auf den Zahn fühlen.

Eine Stute mit Potenzial ist Estola die in einigen Gruppe-Rennen während des Wintermeetings mit Platzierungen aufwarten konnte. Bestes Ergebnis war der vierte Rang in einem gut besetzten Critérium Continental. Etwas zu schwer war es für sie im Prix de Selection, wo sie trotz Zulage noch starke 1:12,4 / 2.200 m auf die Bahn brachte, die allerdings nicht für einen Prämienrang reichten. Was man allerdings erkennen konnte war, dass die Nectar-Tochter in Bestform ist und so peilt die dreifache Siegerin mit Yoann Lebourgeois im Sulky eine Platzierung an. 

Eridan Eric Raffin Grand Prix de Belgique, Paris Vincennes
Eridan Eric Raffin Grand Prix de Belgique, Paris Vincennes 13.01.2019 © JBAutissier

Nach seinem Sieg im Critérium Continental ging Eridan mit seiner Wild card in den Prix d’Amérique, wo er allerdings an einem Fehler scheiterte. Der Hengst verfügt über viel Potenzial, muss noch ein wenig in die ganz großen Aufgaben hinein wachsen, ist aber einer der besten Vertreter seines Jahrgangs und sollte die beiden letzten Streichergebnisse umgehend korrigieren.

Zum ersten Mal auf Gruppe-Ebene versucht sich Excellent der am 27. Januar in Vincennes über 2.100 m einen Sieg in schneller Zeit feiern konnte. Zuletzt war er in Caen am Start und auch hier überzeugte der Hengst, sodass er in dieser Prüfung ein interessanter Außenseiter ist, den man nicht unterschätzen sollte. 

13 Siege konnte in ihrer bisherigen Karriere Et Voila de Muze verbuchen, womit der Royal Dream-Sohn einer der erfolgreichsten Pferde seines Jahrgangs ist. Der Hengst steigert sich kontinuierlich, wagte sich zum Ende des Wintermeetings auf Kategorie B-Ebene und siegte auch hier. Stimmt der alte Spruch der behauptet, dass Form Klasse schlägt, so ist mit der zweiten Farbe aus dem Stall Guarato zu rechnen und kann auch der ersten Stallfarbe sehr nahe kommen.

Mit drei Siegen während des Wintermeetings empfohlen ist Egerie Quesnot. Die Stute aus dem Stall von Romain Jajolet wird erneut von Franck Nivard gefahren, der mit ihr bestens zurechtkommt und auch wenn auf dieser Ebene die Luft dünn wird, kann die Stute für eine Überraschung sorgen. 

Zwei Gruppe I-Sieger im direkten Duell erlebt man auf dieser Ebene nicht alle Tage, und so darf man gespannt sein ob Enino du Pommereux oder Eridan zum Sieg eilt, wobei die besseren Karten beim Schützling von Sylvain Roger liegen sollten. Angesichts der starken Gegner wäre aber auch ein anderer Name in der Siegerliste keine Überraschung. Jedenfalls sollte man den Sieger dieses Halbklassikers schon mal für das Wintermeeting 2019 / 2020 vormerken. 

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