Derby Nachschau 2019

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Es ist vorbei. Jetzt heißt es wieder ein Jahr warten, bis in Hamburg denn die Boxen aufgehen. Wenn sie denn aufgehen. Hamburg ist auch dieses Jahr nicht wieder ohne Schaden aus dem Meeting gegangen und an einigen Dingen sind sie selber Schuld (ich sage nur Seejagdrennen). Muss das jedes Jahr sein? Und sich dann wundern, wenn die Leute fordern, dass man das Derby aus Hamburg wegholen muss. 

Das was vor allem zählt, ist aber das Blaue Band. Und hier  wurde im 150. Derby endlich Eddie Pedrozas Derbyfluch gebrochen. Bei 16 Versuchen die fehlgeschlagen sind, ist der 17. endlich der Glückbringende und das hätte nicht schöner kommen können. Und für Ittlingen bringt das L Glück. Nach Lando und Laroche also Laccario. Und der gewann souverän, mit gutem Speed, da war nichts für die anderen zu holen. 25 Jahre nach den beiden Cracks aus Ittlingen. Vergessen ist also die “Novellist-Geschichte”. Der Derbysieg ist endlich da.

Ab jetzt müssen die Derbykandidaten natürlich zeigen, ob das, was sie auf der Bahn hingelegt haben, so über sie stimmt. Da könnte durchaus noch was kommen. Oder gar nichts. Ich finde diesen Jahrgang sehr schwer einzuschätzen, da gab es schon mal einfachere.

Es sieht aus, als wenn in dem Feld ein paar Pferde sind, für die es gerne etwas weiter hätte sein dürfen. Für Accon zum Beispiel, aber auch ein paar von den hinteren Kandidaten, die alle spät kamen, aber auch anziehen konnten. Nur eben spät. 

Leider ist das Derby auch ein Abschied für Django Freeman, der nach Australien geht. Schade, den hätten sicher gerne die meisten noch hier gesehen. 

Ein bisschen Pech gab es natürlich auch – nicht nur im Vorfeld. Winterfuchs gestrichen, denn viele gerne gesehen hätten (und wer weiß, wo er mitgespielt hätte). Dann das verlorene Eisen bei Quest the Moon – man weiß nicht ob er mit allen Eisen auf demselben Platz eingekommen wäre. 

Dann war da noch die Peitschensache, die auch dieses Jahr nicht ganz vom Tisch war, Delozier, als Wiederholungstäter, bekam dann bei 6 Schlägen auf Django Freeman die Sperre aufgebrummt. Aber immerhin, es war kein Prügelfest, wie in dem Jahr, als Isfahan das Derby gewann und alle gefühlt wie von Sinnen geritten sind. Wo sie nach dem Motto: Mal gucken, wie ernst die das mit der Peitschenregelung überhaupt meinen – gehandelt haben. Nun, die Antwort war damals: Sehr! 

Dennoch bin ich gespannt auf die Pläne mit den Derbypferden. Jetzt mal von Django abgesehen, den es nach Australien verschlägt. Ich weiß nicht wie es euch geht. Aber wenn ich an einen Ittlinger Derbysieger mit dem Anfangsbuchstaben L denke … dann denke ich auch an den Japan Cup. 

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