Die Highlights in Iffezheim


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Am Mittwoch geht es direkt mit dem Zukunftsrennen los – wichtig vor allem für die am Freitag stattfindende BBAG Jährlingsauktion. Seit 1859 ist es die erste Härteprüfung für die Jungspunde, das Zukunfts-Rennen in Iffezheim, früher über 1000m, heute über 1400m gelaufen. Seit 2007 ist es ein Gruppe 3 Rennen und wird seitdem unverändert gelaufen. Schnellstes Pferd auf dieser neuen Distanz war einst Pomellato, der 2007 für Peter Schiergen siegte. 1:23.73 betrug damals seine Rekordzeit. 

Bei den erfolgreichsten Jockeys des Rennens teilen sich zwei Herren den Platz, einmal George Stern – Ob (1903), Champ d’Or (1904), Lord Burgoyne (1910), Quai des Fleurs (1911) und Guerroyante (1913), sowie Otto Schmidt – Augias (1922), Rosendame (1923), Faustina (1925), Adlerfee (1937) und Schwarzgold (1939). Bei den Trainern gibt es allerdings einen einsamen Spitzenreiter, Mick Channon – Flying Squaw (1995), Muchea (1996), Golden Silca (1998), Checkit (2002), Mokabra (2003), Ajigolo (2005) und Ayaar (2012). 

Die letztjährige Ausgabe gewann eine Stute, Reine D’Amour, für das Gestüt Auenquelle und Trainer Marcel Weiß, mit Andreas Helfenbein im Sattel, nach einem wahren Thriller. Das Fotofinish entschied damals hauchdünn, für die Auenquellerin gegen Juanito, der bis zum bitteren Ende kämpfte. 

Am Samstag warten der T. von Zastrow Stutenpreis und die Goldene Peitsche. Der T. von Zastrow Stutenpreis hatte schon viele Namen: Badener Diana-Revanche, Walther J. Jacobs-Stutenpreis, Stuten-Preis von Baden, Stuten-Preis von Baden und sogar Grosser Stutenpreis von Bremen, da er seinen Ursprung auf der Rennbahn Bremen hat. Die Schnellste war Ovambo Queen, und das obwohl Superstition eigentlich als Erste über die Linie ging. Sie wurde von der Rennleitung allerdings zurückgesetzt, sodass Ovambo Queen das Rennen gewann und trotzdem die Bestzeit: 2:18.52 aufstellte.

Fünf Doppelsieger gab es bei den Trainern in diesem Stutenrennen: Hans Blume – Intuition (1998), Wellanca (1999), Harro Remmert – Moonlady (2000), Uriah (2002), Horst Steinmetz – Nicara (2001), Royal Fantasy (2003) und Mark Johnston – Majounes Song (2007), Lady Jane Digby (2009).

Die 151. Casino Baden-Baden Goldene Peitsche ist gleich der nächste Streich auf Gruppe Parkett. 1867 zum ersten Mal gelaufen, war es ursprünglich in Tempelhof beheimatet und anschließend wechselte es nach Grunewald. Auch in Köln und Mülheim war die Goldene Peitsche schon beheimatet, bevor sie 1953 nach Baden-Baden wechselte. Die Bestzeit stammt von Namos im Jahr 2020. Mit einer Zeit von 1:07.54, schlug er den Rekord von Son Cesio. Striking Ambition landet auf dem dritten Platz der Geschwindigkeitsrekorde. Die Dreifachsieger der Goldenen Peitsche sind: Altgold – 1899, 1900, 1901 und Oberwinter – 1927, 1928, 1929.

Doch das Wichtigste Rennen ist mit Abstand der Große Preis von Baden. Seit 1858 gehört das Rennen zum deutschen Rennkalender, ursprünglich allerdings über 3.200m und war Bestand der Eröffnungsfeier von Baden-Baden. Auch dieses Jahr ist es eine Art Eröffnungsfeier, jetzt wo es neue Betreiber gibt, also sicher ein gutes Omen. 

In den drei letzten Jahren wurde das Rennen stets von Godolphin Pferden gewonnen, dieses Jahr sehen wir ein Duell zwischen dem Derbysieger 2021 und dem besten älteren Pferd Deutschlands. 

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