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Turfteufel Ihr habt gewählt!
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Da ist die Krone. Und ein Zacken ist ihm auch nicht rausgefallen, auch wenn er zuletzt in Mülheim nicht so rechte Lust hatte schnell zu galoppieren. Er ist der Beste, das wussten wir alle hier, als er zur Wahl aufgestellt wurde und hiermit vermelde ich: Torquator Tasso ist Galopper des Jahres. Zweifel hatte ich jedenfalls keine, als es darum ging, wer der drei genannten es denn nun wird. Es musste Torquator Tasso werden, schon der Fairness halber, denn seine Leistungen standen über denen der anderen.

Warum ist das jetzt eigentlich so wichtig? Ja, Jippie, da ist ein Pferd Galopper des Jahres geworden, toll. Hui. Was gibt es morgen in der Kantine? In China ist ein Sack Reis umgefallen? Nein, Spaß beiseite, die Wahl ist sogar immens wichtig. Der deutsche Rennsport hat ein großes Problem. Sich selbst. Zu viele Köche verderben den Brei, jeder drängelt mit den Ellenbogen hier und da, ständig geht es um Befindlichkeiten von Partei A oder Partei B und was C darüber gesagt hat und wie sich denn wohl D und E verhalten werden. Das ist anstrengend. Für alle, die sich in dieser Arena befinden und gegen die Löwen antreten wollen. Wenn aber vorher noch alle mit den Löwen diskutieren, sich um die Waffen zanken, beleidigt sind, weil man die Lieblingswaffe nicht haben durfte – dann fressen die Löwen am Ende alle.

Es ist also wichtig, dass man zusammen etwas hat, in das man die Energie steckt. Sonst braucht man am Ende gar keine Löwen und es haben sich trotzdem alle gegenseitig zerfleischt. Und so etwas sollte der Galopper des Jahres sein. Ich meine, guckt euch dieses Pferd doch mal an. Der lief mal in Mülheim (seine Heimatbahn, wo Torquator Tasso nicht unbedingt zu überzeugen ist, dass man jetzt ernsthaft arbeitet), gewann mal kurz in Köln ein Sieglosenrennen und dann BOOM! Da kommt der wie ein Monster im Derby angeschossen und muss sich nur In Swoop beugen. Knapp. Das ist eine Aschenputtelstory wie sie im Buche steht.

Dieses ungewöhnliche Pferd mit einem sehr eigenen Kopf, das ist es, was der Rennsport gebrauchen kann. Und wir müssen das Leben und in die Welt hinaustragen. Hier ist er, unser Galopper des Jahres. Das ist Torquator Tasso. Er hat großartige Leistungen gezeigt und wir sind stolz auf dieses Pferd. Wir als Sport. Aber fragt mal bei euren Freunden nach, wer Torquator Tasso ist. Die gucken euch komisch an oder sagen: “Gesundheit”. Das muss anders werden. Und es geht nur zusammen.


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Dieses “Zusammen”, was ich oben erwähne, sollte immer der Galopper des Jahres sein, denn es ist das, was der Rennsport wenigstens noch ein bisschen nach Außen trägt. Da darf Begeisterung her, da dürfen große Reden geschwungen werden, ein bisschen gesunde Rivalität, ein bisschen altbackener Charme, aber das haftet dem Rennsport nun mal an und ein bisschen soll er sich davon auch bewahren. Und ich weißsage euch jetzt außerdem etwas: Nächstes Jahr stehe ich wieder mit dieser Plakette auf dem Podium. Und ich überreiche sie demselben Trainer aufgrund desselben Pferds.

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