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Zurzeit wissen wir alle nicht, wie es weitergeht. Ob und wann wir in die Saison starken können und wie die Rennvereine diese finanziellen Einbußen verkraften werden. Angesichts der Bilder aus Italien rücken aber alle diese Überlegungen in den Hintergrund. Unsere Gesundheit und die Risikogruppen zu schützen, ist oberste Priorität. Ein apokalyptisches Szenario, das sich so wohl niemand, selbst in seinen schlimmsten Albträumen nicht, ausgemalt hätte.

Aber die gute Nachricht ist: Jeder von uns kann mit ganz einfachen Mitteln helfen, andere zu schützen. Und zwar, in dem man sich an die Anordnungen der Regierung hält und versucht, so gut es eben geht, zuhause zu bleiben.

Zum Glück gibt es viele Rennpferdefilme, die einen kurzerhand auf andere Gedanken und in eine fremde, schöne Welt voller spannender Rennen, packender Endkämpfe und einzigartiger Pferde entführen können.

1. Seabiscuit – Mit dem Willen zum Erfolg: Der Film aus dem Jahr 2004 basiert auf der wahren Geschichte des amerikanischen Rennpferdes Seabiscuit. Ende der 20er Jahre kommt es zur Weltwirtschaftskrise und das ist der Zeitpunkt, an dem sich der Automobilgigant Charles Howard, der erfolglose Trainer Tom Smith und der großgewachsene Jockey Red Pollard kennenlernen. Im Mittelpunkt der Handlung der kleine Hengst Seabiscuit, der als Versager gilt. Unter der Regie von Tom Smith wird Seabiscuit zu einem der besten Rennpferde aller Zeiten. In einem packenden Duell tritt er sogar gegen den berühmten War Admiral an. Die Geschichte von Seabiscuit zeigt, wie sehr Freundschaft und Vertrauen Leben verändern können und das alles basierend auf einer wahren Geschichte des Turfs mit Tobey Maguire als Red Pollard.

Sea Buscuit, 2004
Sea Buscuit, 2004, Foto: TT

2. Secretariat – Ein Pferd wird zur Legende: Auch der Film Secretariat aus dem Jahr 2010 basiert auf der wahren Geschichte eines berühmten Rennpferdes und zwar auf dem des Triple Crown-Siegers Secretariat. Der Film begleitet das Pferd und seine außergewöhnliche Geschichte bis hin zum Großen Triumph, dem Gewinn der dreifachen Krone im Jahr 1973. Vor allem gelingt ihm dieser Erfolg durch den Glauben und das Durchsetzungsvermögen seiner Besitzerin Penny Chenery, die sich in einer von Männern dominierten Rennsportszene, gemeinsam mit ihrem Pferd, bis an die Spitze kämpft.

Secretariat, 2010, Walt Disney
Secretariat, 2010, Walt Disney, Foto: TT

3. Phar Lap – Legende einer Nation: Phar Lap – Legende einer Nation aus dem Jahr 1984 basiert auf der wahren Geschichte des australischen Rennpferdes Phar Lap (1926 – 1932). Phar Lap ist ein unscheinbares Rennpferd, das nicht zum Gewinnen geboren zu sein scheint. Doch sein Trainer und vor allem sein Pfleger Tommy glauben an das Potenzial des Pferdes. Vor allem durch die Liebe von Tommy lässt Phar Lap alle seine Gegner hinter sich, trotz der harten Trainingsmethoden seines Trainers Harry Telford wird er zum Superstar. Phar Lap setzt sich darüber hinweg, wird sogar mit dem Tod bedroht und reist schlussendlich noch nach Amerika, um dort an Rennen teilzunehmen. Immer mit Tommy Woodcock an seiner Seite wird der Hengst zur Ikone des australischen Rennsports.

Phar Lab, 1983
Phar Lab, 1983, Foto: TT

4. 50 zu 1: Im Jahr 2014 erschien der Film 50 zu 1, der auf der wahren Geschichte des Rennpferdes Mine that bird basiert. Mine that bird gewann als größter Außenseiter das Kentucky Derby, eines der wichtigsten Rennen aller Zeiten. Unter der Obhut zweier heruntergekommener Cowboys, die sich gerade so über Wasser halten können, avanciert der krummbeinige Mine that bird zu einem Helden des Rennsports. 50 zu 1 ist die wahre Geschichte von Ehrgeiz, Mut und dem gewissen Quäntchen Glück. Also genau die Dinge, die bei Pferderennen wohl die eine Länge ausmachen, die am Ende über Sieg und Niederlage entscheidet.

5. Ruffian – Die Wunderstute: Ruffian – Die Wunderstute erschien im Jahr 2007. Auch dieser Film basiert auf wahren Begebenheiten. Es erzählt die Geschichte der Stute Ruffian, die Zeit ihres Lebens ungeschlagen blieb. In den 70er Jahren gewinnt Ruffian die dreifache Stuten-Krone in Amerika. Später soll sie in einem Matchrace gegen Foolish Pleasure, den amtierenden Sieger des Kentucky Derbys antreten. Leider endet dieses Rennen auf tragische Weise, denn die Wunderstute verletzt sich so schwer, dass sie nicht gerettet werden kann.

Ruffian, Frank Whaley, Sam Shepard, 2007 TT
Ruffian, Frank Whaley, Sam Shepard, 2007, Foto: TT

6. Dreamer – Ein Traum wird wahr: Der Film aus dem Jahr 2005 erzählt die Geschichte des Rennpferdes Sonya. Der Pferdetrainer Ben Crane hat große finanzielle Probleme. Um seinen Hof zu retten, trainiert er Rennpferde für einen reichen Pferdebesitzer. Die hoffnungsvolle Stute Sonya verunglückt im Rennen schwer und soll getötet werden. Allerdings setzt sich Ben Cranes Tochter Cale für sie ein und rettet ihr das Leben. Gemeinsam mit ihrem Vater pflegt sie die Stute gesund und bringt die Stute auf die Rennbahn zurück, wo sie alle Gegner hinter sich lässt.

7. Blitz der schwarze Hengst: Es gibt fast keinen Rennsportfan auf der Welt, der nicht die Geschichte von Blitz und Alec Ramsay kennt. Der Film aus dem Jahr 1941 basiert auf dem gleichnamigen Roman von Walther Farley. Der junge Alec Ramsay befindet sich auf der Rückreise von Indien, wo er seinen Onkel besuchen wollte. Als das Schiff sinkt, rettet ihn nur die Stärke des schwarzen Hengstes Blitz aus den reißenden Fluten. Auf wundersame Weise werden beide gerettet und Alec nimmt Blitz mit nach Hause in einen New Yorker Vorort. Der Zufall will es, dass Nachbar Henry Daily ein pensionierter Trainer für Galopprennpferde ist. Gemeinsam beginnen sie ein heimliches Training und machen Blitz, aller Widrigkeiten zum Trotz, zum Superstar.

Ride Like A Girl 2019
Ride Like A Girl 2019, Foto: TT

8. Ride like a girl: Der neueste Rennpferdefilm ist vermutlich Ride like a girl aus dem Jahr 2019. Auch hier dreht sich alles um den Melbourne Cup in Australien und der Film basiert auf einer wahren Geschichte. Allerdings geht es dieses Mal um die Geschichte der jungen Reiterin Michelle Payne, der es im Jahr 2015 als erste Frau gelang, das „Race that stops a nation“ zu gewinnen. Mit ihrem Pferd Prince of Penzance setzt sie sich gegen alle Kontrahenten durch und schafft das Unglaubliche.

9. The Cup: The Cup (2009) erzählt die wahre Geschichte der australischen Brüder und Topjockeys Damien und Jason Oliver, deren Vater bei einem Rennunglück ums Leben kam. Damien bekommt im Jahr 2002 die Möglichkeit, mit Media Puzzle eines der besten australischen Pferde im berühmten Melbourne Cup zu reiten. Eine Woche vor dem „Race that stops a nation“ verunglückt auch Jason tödlich. Damien ringt mit sich selbst, ob er zum Cup antreten soll oder nicht. In Gedenken an seinen Bruder steigt er dennoch in den Sattel und führt Media Puzzle zum Sieg in einem der wichtigsten Rennen der Welt.

10. Rock my heart – Mein wildes Herz: Rock my heart – Mein wildes Herz ist einer der wenigen deutschen Filme, die das Thema Rennpferde behandeln. Im Film baut die herzkranke Jana eine Beziehung zu dem schwierigen Galopper Rock my heart auf. Auch der Trainer des Pferdes Paul, befindet sich in einer schwierigen Situation, denn er braucht dringend einen großen Sieg, um seinen Hof zu retten. Er erkennt das Potenzial von Jana und Rock my heart und beginnt, die beiden zu trainieren, alles läuft wie geplant. Wäre da nicht auch die Geschichte um Janas Freund Samy, der ihr trotz seiner gesundheitlichen Probleme zur Seite steht. Gemeinsam kämpfen sie sich an die Spitze des deutschen Rennsports und fassen neuen Lebensmut.

11. Champ (챔프) Im Jahr 2011 erschien der koreanische Film Champ, der leider nie außerhalb von Südkorea bekannt wurde. Trotzdem ist er nicht minder sehenswert. Er erzählt (unter Ausschmückung einiger Tatsachen) die wahre Geschichte des Rennpferds Luna, welches ungeheuer beliebt in Südkorea war und 2004 ihre Karriere begann. Seung-Ho ist ein ehemaliger Starjockey, der nach einem Unfall sein Leben neu sortieren muss. Nicht nur hat er seine Frau verloren, auch seine Sehkraft ist stark beeinträchtigt. Sein Leben befindet sich in einem stetigen Bergab, als er auf das lahme Pferd Woo-bak trifft … Der Film ist schwer zu bekommen, er lohnt sich aber.

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