Dubai World Cup, im Jahr 2020 ein Rennen der Geister

Dubai World Cup
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Dubai World Cup 2020 abgesagt.

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus steht der Galopprennsport fast weltweit still. Ein Szenario wie es sich niemand hätte vorstellen können, nicht in den schlimmsten Albträumen. Doch zum Schutz der Bevölkerung machen die Schatten des Virus auch vor dem Galoppsport nicht halt. Wo schon Fußballspiele als Geisterspiele stattfinden und alle anderen sonst so selbstverständlichen Events abgesagt werden müssen, kämpfen die Rennvereine um Geisterrenntage unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

In Dubai sollte am 28. März eigentlich eines der ersten Highlights des Jahres mit frenetisch feiernden Fans stattfinden, nun sieht es so als würde der „Dubai World Cup still“ und leise ohne Zuschauer stattfinden. Der Sieger dieses einzigartigen Rennens am Persischen Golf sollte trotzdem unter Jubelschreien in die Geschichte eingehen und nicht die Vorstellung eines Rennens der Geister sollte bei uns für Gänsehaut sorgen. So sollten beim „Dubai World Cup“ die einzigen Geister, die der früheren Sieger und Triumphe sein, die den späteren Champion über die Ziellinie tragen.

​Thunder Snow
​Thunder Snow. Foto: TT

The memory of Thunder Snow’s victory last year is unforgettable, as it did the incredible thing of repeating its 2018 win. It will be a tough fight to escape the shadow of his triumph, so the spirits of the last races are a bit haunted over the course of the Meydan Racecourse. The “Dubai World Cup” has been held since 1996 and no other horse has done this miracle before Thunder Snow. The prize money is just under $ 10 million, a sum that can sometimes seem a little ghostly. In 2000, the Dubai Millennium won the race in a breathtaking time that made it look like a horse from another star and not like a ghost.

The record time of Dubai Millennium and Jockey Frankie Dettori was 1: 59.50 at the time. This was only barely achieved by the Argentine superstar invader, who galloped all opponents to the ground in 2007 with a time of 1: 59.97. The name of the first winner of the “Dubai World Cup” also makes a shiver run down your spine. Cigar. Probably one of the best racing horses ever.

Benbatl
Benbatl siegt unter Oisin Murphy am 29.07.2018 in München.

So who is going on a ghost hunt on March 28 and fearlessly stands in the way of the shadows of bygone days? Which horse manages to leave the ghosts of the corona virus and the ghost race day behind in a fog? Benbatl is one of the potential starters. The six-year-old is no stranger to Germany because he won the “Great Dallmayer Prize” in Munich on Group I level on July 29, 2018.

The stallion by trainer Saeed Bin Suroor then won the “Caulfield Stakes” worth 1 million Australian dollars and was second in the “Ladbrokes Cox Plate” in Moonee Valley. Back in England, the Dubawi son won twice in 2019 and also in Group 2 at Newmarket in September. This year the Godolphin Starter has competed three times in Dubai, won two races in Meydan. Most recently, he finished third in The Saudi Cup on February 29th. So Benbatl is in great shape for the big victory in the „Dubai World Cup“, he has repeatedly confirmed his great class.

​Mucho Gusto
​Mucho Gusto. Foto: TT

Ein weiterer möglicher Geisterjäger ist Mucho Gusto aus dem Besitz von Prince Faisal Bin Khaled. Der Sohn von Mucho Macho Man steht im Training bei Bob Baffert in Amerika. Der Hengst gewann bislang sechs Rennen in seiner Karriere, zuletzt sogar den „Pegasus World Cup“ in Gulfstream Park, das am höchsten dotierte Rennen der Welt. Auch Mucho Gusto war am 29. Februar im „The Saudi Cup“ in Riyadh am Ablauf und wurde Vierter. Den Sieger des Rennens auf Gruppe I Niveau, Maximum Security, traf Mucho Gusto bereits schon in Amerika. Am 20. Juli 2019 wurde er in den „Haskell Invitational Stakes“ nämlich bereits Zweiter hinter dem neuen Superstar.

​Tacitus
​Tacitus. Foto: TT

Mit auf die Reise könnte auch Tacitus gehen. Der mittlerweile vierjährige Hengst steht im Besitz von Prince Khalid Bin Abdullah Bin Abdurahman und wird von William Mott trainiert. Auch Tacitus war im „The Saudi Cup“ in Riyadh am Start. Dort wurde er Fünfter hinter Mucho Gusto und Benbatl. Der Tapit-Sohn ist bereits dreifacher Sieger und gewann als Dreijähriger unter anderem ein Rennen auf Gruppe II Ebene. Am 24. August in den „Runhappy Travers Stakes“ in Saratoga traf Tacitus schon einmal auf Mucho Gusto und verwies diesen auf einen dritten Rang.

Im „Dubai World Cup“ könnten diese drei Spitzenpferde also abermals aufeinandertreffen. Am Geisterrenntag könnte es zur Revanche dreier Klassehengste kommen, die damit vielleicht auch auf die Jagd eigener Gespenster vergangener Zeiten gehen.

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