Galopp+Insider Maike Riehl: „Ich möchte die beste Rennreiterin in Deutschland werden“

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Im Judo war sie bereits Deutsche Meisterin und auch bei Europameisterschaften ganz vorne dabei, und auch im Rennsport zählt Maike Riehl zu den aufstrebenden Talenten im Rennsattel. Mit blitzsauberen Ritten macht die 22-jährige immer mehr auf sich aufmerksam.

Exklusiv im Galopp+Insider auf dem RaceBets-Blog berichtet Maike Riehl über ihre Anfänge im Turf sowie ihre Zukunftsperspektiven.

Meteorite siegt unter Maike Riehl am 16.06.2018 in Hannover

„Ich bin am 31.10.1996 in Siegburg geboren. Meine Eltern, mein Bruder und ich wohnen im Bergischen Seelscheid mit Hunden, Katze und Pferd. Von Kindesbeinen an wuchs ich mit Pferden auf und lernte schon früh den Umgang mit den Tieren sowie das Reiten.

Außerdem betrieb ich Leistungssport Judo, wo ich neben dem Deutschen Meistertitel auch Platzierungen bei mehreren Europacup-Wettbewerben erkämpfen konnte. Als Teil der Nationalmannschaft war ich in verschiedenen Ländern auf hohem Niveau aktiv. Mittlerweile kämpfe ich nicht mehr, da ich mich auf meine Laufbahn im Rennsport konzentrieren möchte, bin allerdings noch immer Mitglied der 1. Bundesliga für den Verein SUA Witten.

Zur Schule ging ich 13 Jahre und machte 2015 mein Abitur. Danach war ich für zwei Monate in Süd-Afrika. Dort besuchte ich eine Schule und arbeitete auf einer Wildtierfarm, um mein Englisch zu  verbessern.

2016 entschied ich mich, eine Lehre im Galopprennsport zu beginnen, ohne vorher wirklichen Kontakt zu diesem Sport gehabt zu haben. Schnell merkte ich, dass dies genau das ist, was ich machen möchte, und der Rennsport mit den edlen Vollblütern wurde zu meiner Leidenschaft!

Meine Lehre absolvierte ich zwei Jahre im Rennstall Asterblüte bei Peter Schiergen. Während meiner Ausbildung lernte ich schnell den Umgang mit den Pferden und durfte nach meiner Zwischenprüfung sowie nach dem einwöchigen Lehrgang in der Jockeyschule endlich auch meinem Traum nachkommen und den Rennsport aus der Sicht der Rennreiter erfahren.

Mein erstes Rennen habe ich auf meinem Putzpferd Papamoa geritten, das ich auch immer im Training begleite. Nach dem Rennen wusste ich genau, dass das genau mein Ding ist. Während meiner Ausbildung bekam ich von meinem Lehrstall zahlreiche Chancen im Rennen.

Außerdem konnte ich Erfahrungen im Ausland sammeln, indem ich in einigen Rennen im Ausland ritt, unter anderem in Marokko und im Oman. Durch tägliches Laufen und dem Training mit dem Race Horse-Simulator mit Herrn Werning wurde ich besser und durfte dann auch für andere Trainer und Besitzer in den Sattel steigen.

Ich besuchte eine Woche die British Racing School in Newmarket, wo mich Kai Schirmann mitnahm, und konnte auch dort noch viel an Eindrücken hinzugewinnen.

Usbekia siegt unter Maike Riehl am 23.09.2017 Renntag in Köln.

Nach Beendigung meiner Lehre wechselte ich zu Trainer Jean-Pierre Carvalho nach Bergheim, um wieder Neues hinzuzulernen. In meiner bis jetzt kurzen Laufbahn im Rennsport konnte ich zehn Rennen gewinnen, unter anderem auch in Baden-Baden und Köln und war auch schon im Superhandicap-Ausgleich2 platziert. Mein bis jetzt schönstes Erlebnis war der erste Sieg mit Usbekia in Iffezheim. Wir verloren gleich am Anfang unsere erhoffte Position und kamen als Letzte in die Zielgerade, die Lücke ging auf, und wir flogen in einem Feld mit 14 Pferden an allen vorbei und gingen Kopf-Kopf über die Ziellinie. Ich wusste erst, dass ich gewonnen hatte, als mir die Führerin von Usbekia beim Zurückcantern strahlend entgegen kam. Das war Gänsehaut pur!

Da ich beim Judo gelernt habe, mich durchbeißen zu müssen, aber auch Ruhe zu bewahren, sehe ich dies als Stärke , die ich auch im Rennsport gut gebrauchen und umsetzen kann! Nervös bin ich nicht, positiv angespannt schon.

Mein Ziel ist es, möglichst zeitnah auf eine Siegzahl von 50 zu kommen, um mich Jockey nennen zu dürfen. Ich arbeite darauf hin, in der Zukunft die beste Rennreiterin in Deutschland zu werden und mich in einem von Männern dominierten Beruf durchzusetzen!

Ganz besonders am Herzen liegen mir Munaashid, mit dem ich schon einige Male auf Sand gewinnen konnte sowie im Ausgleich 2 platziert war, und  Reine des Miracles, die sehr angenehm zu reiten ist und mit mir bisher auch immer treu ins Geld lief. In Zukunft möchte ich weiterhin mit den beiden und auch anderen Pferden im Team gewinnen!

Munaashid siegt unter Maike Riehl am 01.01.2018 Renntag in Neuss.

Mein hoffnungsvollstes Pferd ist die dreijährige Stute Berceuse. Ich reite noch nicht lange im Rennen und bin auch noch nicht sehr erfahren, aber diese kleine Stute hat beim Abspringen so viel Power und ist immer als Erste draußen. Es fehlt ihr noch etwas an Kondition, und die perfekte Distanz ist noch nicht erfasst, aber ich bin der Meinung, sie wird mal eine Große.

Ich bedanke mich für das bisherige Vertrauen der verschiedenen Trainer und Besitzer, die mir in meiner bisherigen Karriere Chancen gegeben haben  und wünsche mir, gesund zu bleiben, um meine Leidenschaft und meine Ziele verfolgen zu können.

Dankbar bin ich meinen Eltern dafür, dass sie mich immer unterstützen und so oft es geht bei meinen Rennen dabei sind. Danke auch an Kai Schirmann, der mich im Ausland reiten lässt und Pascal Werning, der mich fordert und fördert.“

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