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	<title>Galopp+Insider Archives - RaceBets Blog</title>
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	<description>Aktuelles zu Pferderennen und Pferdewetten</description>
	<lastBuildDate>Wed, 15 Sep 2021 07:00:13 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Insider-Talk mit Jonas Schorfheide: „Wann sind Zufälle keine Zufälle mehr?“</title>
		<link>https://blog.racebets.de/galoppinsider-jonas-schorfheide/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Hähn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Sep 2021 07:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Galopp+Insider]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdesport-Begeisterte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>1993 wurde eines der sportlich hochwertigsten Derbys der jüngeren Vergangenheit in Hamburg gelaufen, mit Pferden, die als Rennpferde und Deckhengste für Furore sorgten. Lando gewann vor Monsun und Sternkönig. Es war einer der wichtigsten Momente, damit bei Jonas Schorfheide die Leidenschaft für den Rennsport entstand. Exklusiv im Insider-Talk auf dem RaceBets-Blog berichtet der Kölner über [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>1993 wurde eines der sportlich hochwertigsten
Derbys der jüngeren Vergangenheit in Hamburg gelaufen, mit Pferden, die als
Rennpferde und Deckhengste für Furore sorgten. Lando gewann vor Monsun und
Sternkönig. Es war einer der wichtigsten Momente, damit bei Jonas Schorfheide
die Leidenschaft für den Rennsport entstand. </p>


<p><strong><a href="//blog.racebets.de/insider">Exklusiv im Insider-Talk</a></strong> auf dem RaceBets-Blog berichtet der Kölner über seine schönsten Erlebnisse und Träume im Turf, behält aber auch nicht die frustrierenden und enttäuschenden Momente, die er als Racing Manager von dein-rennpferd.de in den vergangenen sieben Jahren erlebt hat, für sich.</p>


<p><em>„dein-rennpferd.de“
brachte viele Turffreunde zusammen, in einer neuartigen Besitzergemeinschaft.
Wie kam es dazu? Was können Sie zu den Anfängen berichten?</em></p>


<p><strong>Jonas
Schorfheide:</strong> In mir installierte der unvergessene <strong>Addi Furler</strong> vor dem heimischen
Fernseher&nbsp; um 1990 unbewusst die
Galoppleidenschaft. Zum Rennen brachte diese ein zufälliger Rennbahnbesuch über
20 Jahre später in Köln, und die Kindheitserinnerungen an <strong>Lando, Monsun und Sternkönig</strong> waren schlagartig wieder da. Die
Familie Bischoff-Lafrentz mit ihren vielen Projekten zu Gunsten der
Nachwuchsgewinnung und das Gestüt Görlsdorf in der Schorfheide, die
unglaublichen Geschichten meines zufällig entdeckten Nachbarn Karl-Dieter
Ellerbracke und seines Gestüts Auenquelle und einmalige Rennpferde wie
Danedream, Frankel und Sea the Moon zu dieser Zeit, ließen bei mir den großen
Wunsch entstehen und anderen die Galoppleidenschaft nahe zu bringen. So
entstand Deutschlands erste digitale Besitzergemeinschaft dein-rennpferd.de.</p>


<p style="text-align:center"><a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.com/?utm_source=ExactTarget&#038;utm_medium=blogDE&#038;utm_campaign=galoppinsider-jonas-schorfheide-RBmain1" >Jetzt zu RaceBets</a></p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/09/BBAG02091601030.jpg" alt="Jonas Schorfheide, Karl-Dieter Ellerbracke und Christoph Holschbach auf der Jührlingsauktion" class="wp-image-38406" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/BBAG02091601030.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/BBAG02091601030-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/BBAG02091601030-150x100.jpg 150w" sizes="(max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Jonas Schorfheide, Karl-Dieter Ellerbracke und Christoph Holschbach auf der Jührlingsauktion am 02.09.2016 auf der BBAG-Auktion in Baden-Baden, Foto: Galoppfoto</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Besitzergemeinschaften:
„ Galoppdeutschland ist ein Entwicklungsland“</strong></h2>


<p><em>Welche
Philosophie steckt hinter dem Rennstall? Was unterscheidet ihn von anderen
großen Gemeinschaften, wie Galopp Clubs?</em></p>


<p><strong>Jonas
Schorfheide: </strong>Zuerst sei gesagt: Ob Galoppclubs,
Syndikate oder Besitzergemeinschaften, digital oder analog organisiert – alle
sind sie wichtige Partner und Unterstützer des Deutschen Galopps. Sie entfachen
die Begeisterung für den Galoppsport bei Neueinsteigern, sorgen dafür das es
auch in Zukunft genug Besitzer in Deutschland geben kann und das die Gestüte
ihre Rennpferde auf der Auktion in Iffezheim verkaufen können. </p>


<p>Die Realität ist aber leider, dass Deutschland
im Vergleich zu Frankreich, Australien, England oder den USA in punto
Rahmenbedingungen und Unterstützung für diese wichtigen Partner ein absolutes
Entwicklungsland ist. In Deutschland sind es meist leidenschaftlich von
einzelnen Personen gegründete Syndikate, Besitzergemeinschaften und
Galoppclubs, die ohne Marketingunterstützung, ohne nennenswerte mediale
Berichterstattung und unter Einsatz von Herzblut und eigenem Geld versuchen,
die Galoppleidenschaft im deutschsprachigen Raum neu zu entfachen. Ein
unterstützendes Gesamtkonzept sucht man vergebens.</p>


<div class="wp-block-image"><figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/09/KoeM06041599002.jpg" alt="Jonas Schorfheide" class="wp-image-38408" width="250" height="375" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/KoeM06041599002.jpg 337w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/KoeM06041599002-200x300.jpg 200w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/KoeM06041599002-150x225.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/KoeM06041599002-300x450.jpg 300w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /><figcaption>Jonas Schorfheide </figcaption></figure></div>


<p>Dein-Rennpferd.de wurde 2014 als <strong>erster rein digitaler Rennstall</strong>
gegründet. Die Plattform ermöglicht jedem Galoppneuling genauso wie den schon
vorhandenen Galoppenthusiasten, sich <strong>mit
einem Mausklick</strong> an verschiedensten Rennställen und Pferden zu beteiligen.
Das wichtigste dabei: Durch regelmäßige Videos, Berichte, Interviews und Bilder
aus dem Stall und vom Rennen, ist es egal wo sich der Rennpferdbesitzer gerade
auf der Welt aufhält, er ist immer nah am Pferd. Grundvoraussetzung ist
allerdings, dass auch der jeweilige Trainer die Wichtigkeit von regelmäßigem
digitalem Content für seinen Stall als Marketinginstrument erkannt hat und pro
aktiv mithilft, die in allen Landesteilen ansässigen Teilhaber über ihr Pferd
zu informieren. Hier gibt es meiner Erfahrung nach in vielen Trainingsställen
großen Nachholbedarf. Denn es wird immer wieder vergessen: „ Das neue Mitglied
einer Besitzergemeinschaft – ist der neue Rennpferdbesitzer von morgen!</p>


<p><em>Warum
sind Besitzergemeinschaften, Galoppclubs und Syndikate Ihrer Meinung so wichtig
für den Galopprennsport? Was kann man in Bezug auf die Rahmenbedingungen in
Deutschland verbessern?</em></p>


<p><strong>Jonas
Schorfheide: </strong>Der deutsche Galoppsport ist <strong>in allen Bereichen überaltert</strong>.
Nachwuchs ist überlebenswichtig. Zudem wird die Schere zwischen den Kosten für
das schönste Hobby der Welt auf der einen Seite und den Rennpreisen und
Verdienstmöglichkeiten für ein Rennpferd auf der anderen Seite immer größer. </p>


<p>Für diese Herausforderungen sind
Galoppgemeinschaften kein Allheilmittel, aber ein sehr wichtiges Instrument um
neue und vor allen Dingen junge Besitzer an den Galoppsport heranzuführen.
Medial wird die breite sport- und wettbegeisterte Masse vom Galoppsport ja
schon lange leider nicht mehr erreicht. Rennpferdbesitzer in Deutschland sind
ja schon fast Teil einer Secret Society. Daher sind Besitzergemeinschaften so
wichtig. Sie führen Neuinteressierte in den anfangs kompliziert erscheinenden
Sport ein und lassen Einstiegsbarrieren durch Informationen und Beratung
verschwinden.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Aufpassen
im Haifischbecken</strong></h2>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/09/180402D407HANNOVER.jpg" alt="Alinaro und Besitzer Jonas Schorfheide (links)" class="wp-image-38405" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/180402D407HANNOVER.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/180402D407HANNOVER-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/180402D407HANNOVER-150x100.jpg 150w" sizes="(max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Alinaro und Besitzer Jonas Schorfheide (links) nach dem Sieg, Foto: Galoppfoto</figcaption></figure></div>


<p>Gemeinsam lassen sich Siege besser feiern und
Niederlagen besser verdauen. Der Einsatz den man für sein Hobby erbringt, kann
an das eigene Portemonnaie angepasst werden, ohne auf die schönen und
vollständigen Privilegien eines einzelnen Rennpferdbesitzers verzichten zu
müssen. Desweiteren kann die Galopplandschaft in einigen Fällen ein <strong>Haifischbecken als Neubesitzer</strong> sein. Um
Besitzergemeinschaften mit einem erfahrenen Racing Manager machen die Haie&nbsp; meistens einen großen Bogen, weil sie
nicht&nbsp; so gut schmecken und viel zäher
sind, als finanzstarke ,motivierte aber unerfahrene Einzelbesitzer, die sich
ganz alleine auf die hohe See wagen – und vom alleinigen Rudern häufig zu
schnell die Lust verlieren. Mein erster Trainer sagte mir mal: „ Gucken Sie
sich meinen vollen Schrank für ausrangierte Renndresse an, Herr Schorfheide.
Die meisten Besitzer bleiben 5, manchmal 6 und einige 7 Jahre dabei“.</p>


<p>Nach sieben Jahren weiß ich, was er mir damit
sagen wollte. Es muss im deutschen Galoppsport nicht nur an der Neugewinnung
von jungen Rennpferdbesitzern gearbeitet werden, sondern auch am Wohlfühlfaktor
und an der Halbwertszeit eines bestehenden Besitzers. Ein Beispiel: Wenn Sie
den jährlichen Kostenbeitrag für ein Rennpferd von 20.000-25.000€&nbsp; ihrem&nbsp;
favorisierten Fußballverein vermachen, dann werden Sie zum Präsidenten
gewählt wenn dieser in der Kreisliga spielt und selbst in der Bundesliga
bekommen Sie noch einen netten Logenplatz und warmes Essen, selbstverständlich
bei freiem Eintritt. Wenn Sie diesen Betrag in den deutschen Galopp investieren,
dürfen Sie sich die Jahreskarte für 80-100€ noch dazukaufen, ohne einen Platz
im Restaurant sicher zu haben. <strong>Kundenpflege
und Kundengewinnung</strong> werden im deutschen Galopp, so unglaublich wie es
klingt, auch im 21. Jahrhundert nicht professionell gemanagt. </p>


<p><em>Wie
läuft das Management der Pferde, und wer entscheidet, Trainer oder Besitzer?</em></p>


<p><strong>Jonas
Schorfheide: </strong>Im Idealfall hört der Besitzer auf den
Trainer. Und der Trainer auf den Besitzer. Eine gute Kommunikation zwischen
Trainer und Racing Manager, das Diskutieren verschiedenster Ideen und das
daraus resultierendes Vertrauen, sind die Grundvoraussetzung für Erfolg im
Galopprennsport. Bei all den vielen Aufgaben die ein Trainer zu leisten hat,
ist der größte Fehler mit einem Besitzer nicht regelmäßig zu kommunizieren oder
nur unzureichend zu informieren. Sobald ein Besitzer das Gefühl bekommt, dass
er nur zum Rechnung zahlen gut ist, hat der Trainer und Galoppdeutschland
wieder einen weniger. Die Coronazeit hat die Wichtigkeit von Transparenz und
Kommunikation noch einmal deutlich gezeigt.</p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/09/KoeM17071599016.jpg" alt="Janis Schmidt und Jonas Schorfheide" class="wp-image-38409" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/KoeM17071599016.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/KoeM17071599016-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/KoeM17071599016-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Janis Schmidt und Jonas Schorfheide</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Auch
Schicksalsschläge waren dabei</strong></h2>


<p><em>Der Stall blieb auch
von Verletzungspech nicht verschont. Wie steckt man solche Erlebnisse weg?</em></p>


<p><strong>Jonas Schorfheide: </strong>Die Teilhaber von Dein-rennpferd.de und ich persönlich haben <strong>emotional das schwierigste Jahr</strong> seit
der Gründung 2014 hinter sich. Nicht nur Corona machte ja Rennbahnbesuche und
das Besuchen der eigenen Pferde im Rennstall lange Zeit unmöglich. Die
Teilhaberschaft hatte auch den tragischen Tod von Polka Polka Polka zu
verkraften, dem talentiertesten Pferd das ich je auf einer Auktion gekauft
habe. Sie gehörte im Championstall von Henk Grewe zur Jahrgangsspitze und war
als Nichte von Wotton Bassett auch für die Zucht hoch interessant. Surin Beach
war das beste Pferd in den goldenen dein-rennpferd.de Farben mit einem GAG von
85 kg, auch er musste in dieser Woche verletzungsbedingt seine Karriere
beenden. </p>


<p>Die
Hoffnungen ruhen nun auf dem jungen Dubai Millennium Enkel Carl´s Meteor. Ich
möchte aber auch ganz ehrlich sein: Wenn man als Racing Manager einer breiten
Anzahl motivierter und engagierter Teilhaber diese Schreckensnachrichten
überbringen müssen, denkt man in schlechten Stunden auch daran, trotz aller
Leidenschaft, ob das Stresslevel noch im Verhältnis zum Freizeiterlebnis steht.</p>


<p><em>Sie haben einmal
gesagt,&nbsp; dass das Derby 1993 und Addi
Furler für Sie eine große Bedeutung hatten. Warum?</em></p>


<p><strong>Jonas
Schorfheide: </strong>Es ist ein einschneidendes Erlebnis in meinem Leben. Ich kann mich bis
heute daran erinnern. Dieselben Emotionen die ich als Kind vor dem Fernseher
erlebte, erlebe ich noch heute, wenn ich die Rennreportage sehe. <strong>Addi Furler</strong>, war obwohl ich ihn nie
persönlich kennenlernen konnte,&nbsp; für mich
<strong>der beste Galopp-Botschafter des 20.
Jahrhunderts</strong> in Deutschland. Die Leidenschaft und Begeisterung die er über
sein Mikrofon in die Wohnzimmer hinausgetragen hat, hat Menschen für den
Galoppsport gewonnen. Addi Furler zu Ehren, habe ich das Fohlen meiner Ossora,
Obrigado Furler genannt! Ein spätes Dankeschön an Addi, dass er mich an diesem
Sonntag im Juli 1993, mit dem sogenannten Galoppvirus bekannt gemacht hat! Ein
Leuchtturm, ein leidenschaftlicher Anführer wie es Addi Furler im Medienbereich
zum Wohle des Sports war, der den vielen Menschen der Basis im deutschen
Galoppsport heutzutage Mut zuspricht und eine Zukunftsvision trotz aller
Probleme aufzeigt, der fehlt Galoppdeutschland an allen Ecken und Enden!</p>


<p><em>Nach welchen Kriterien suchen
Sie Pferde aus?</em></p>


<p><strong>Jonas Schorfheide: </strong>Diese Frage habe ich am Anfang vor 8 Jahren auch viele erfahrene
Turfpersönlichkeiten gefragt, um dazuzulernen. Julian Ince (Anmerkung der
Redaktion, Besitzer des Haras du Logis) brachte es in Iffezheim auf folgende
gut zu merkende Kurzform, die mir seither bei jedem Kauf im Kopf vor dem
geistigen Auge sehe. „ Always buy pedigree, buy movement and like the horse“.
Desweiteren habe ich mir in den ersten Jahren fast alle Aufzugsgestüte in
Deutschland und einige in Frankreich und Irland angeschaut. Und man muss es
deutlich sagen: Die allermeisten Gestüte in Deutschland ziehen ihre Pferde
hochprofessionell und gestützt auf langjährige Erfahrung groß. Besonders
bewundern tue ich die Lebensleistung von Karl Jörg aus kleinsten züchterischen
Anfängen in Wittekindshof, den ich vor einigen Jahren im Rahmen einer von mir
organisierten Deutschlandweiten Gestütstour den irischen und englischen
Jungzüchtern vorgestellt habe. Allerdings gibt es in jedem Gewerbe auch schwarze
Schafe. Von dort schließt sich ein Kauf kategorisch aus. Den Pferden zuliebe. Die
Aufzuchtstätte ist ein nicht zu unterschätzendes Kriterium beim Pferdekauf.</p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/09/Han02041888023.jpg" alt="Jonas Schorfheide" class="wp-image-38407" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/Han02041888023.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/Han02041888023-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/09/Han02041888023-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Jonas Schorfheide im Portrait </figcaption></figure></div>


<p><em>Welche Rennfeste im Jahr
wollen Sie nicht verpassen?</em></p>


<p><strong>Jonas Schorfheide:</strong> In Bad Harzburg wird wie in vielen anderen kleinen Rennvereinen <strong>Zusammenhalt und Galoppbegeisterung</strong>
gelebt. Fehlende Mittel eines Großsponsors macht man hier durch Gemeinschaft,
ehrliche Wertschätzung für Aktive, Sponsoren und Besucher und pure
Galoppleidenschaft, die man an jeder Ecke der Bahn, bei jedem spürt, wett. Das
Ergebnis ist ein Galopp-Festival mit lachenden Gesichtern an jeder Ecke, weil
das Miteinander über das Gegeneinander gestellt wird. Damit erfüllen die
kleinen Galoppvereine in denen die diese Erfolgsprinzipien gelebt werden, eine
wichtige Vorbildfunktion – sie zeigen Galoppdeutschland Jahr für Jahr wie es
mit einer Bündelung der Kräfte besser geht!°Außerdem empfehle ich jedem
Rennvereinsverantwortlichen eine Fahrt nach Irland.</p>


<p>Das
Championsweekend im September in Irland habe ich seit dem Jahr 2014 bis zum
Ausbruch von Corona noch nie verpasst. Der irische Galoppspirit ist einmalig
auf der Welt.&nbsp; Die große Woche in Baden
Baden gehört wie Weihnachten und der eigne Geburtstag zu einem schönen Jahr
dazu. Von schwedischen Galoppveranstaltungen kann sich Deutschland mehr als
eine Scheibe abschneiden, gerade wenn es um das Thema Wetten und die großen V75
Jackpots geht. Ich kann bis zum heutigen Tage nicht verstehen, warum es keine
großen Jackpotwetten in Deutschland gibt. Auch gibt es unter den deutschen
Galoppentscheidern kaum einen Wettexperten und dass bei einer Sportart die
überall da&nbsp; auf der Welt wächst, wo die
Wette innovativ und mit großen Summen auch Rennpferdfremde Klientel an den
Wettschalter lockt. </p>


<p><em>Nachdem Sie nun 7
Jahre aktiv am Deutschen Galopp teilnehmen, wie fällt ihr Fazit aus? Was würden
Sie für die Entwicklung dieses faszinierenden Sports in Deutschland tun?</em></p>


<p><strong>Jonas Schorfheide: </strong>Keine Frage ich habe den&nbsp;
vergangenen sieben Jahren den schönsten Sport der Welt für mich entdeckt
und ich habe viele neue Menschen kennengelernt. Viele bewundere ich für ihren
täglichen, unermüdlichen Einsatz für die Pferde. Allerdings ist der Galoppsport
ein Sport voller Widersprüche.</p>


<p>Für
mich gibt es ein großes Paradoxon im Deutschen Galopp, auf das ich auch nach 7
Jahren noch eine klare Antwort suche. Uns alle eint die Leidenschaft für die
Rennpferde! Aktive, die Besitzer, Funktionäre, die Wetter, die Züchter, die
vielen Zuschauer … Jeder wünscht sich, dass dieser Sport eine Zukunft hat.</p>


<p>Es
gibt erfolgreiche Geschäftsleute, Selfmadeunternehmer und Menschen, die
bewiesen haben, aus einer einzigen Idee, eine große Erfolgsgeschichte zu
machen. Es gibt überdurchschnittlich viele Menschen im Galoppsport, die wissen,
wie ein Unternehmen oder eine Organisation erfolgreich wird. Einige haben
Entscheidungs- und Führungskompetenzen im Deutschen Galopp. </p>


<p>Nur bei ihrem Hobby vergessen sie anscheinend die Grundprinzipien des erfolgreichen Handels. Wie ist es sonst zu erklären, dass Galoppdeutschland in vielen Bereichen im Vergleich zu anderen Ländern leider nur noch ein Entwicklungsland ist…</p>


<p style="text-align:center"><a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.com/?utm_source=ExactTarget&#038;utm_medium=blogDE&#038;utm_campaign=galoppinsider-jonas-schorfheide-RBmain2" >Die heutigen Rennen bei RaceBets
</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Insider-Talk mit Alexander Pietsch: „Solange ich fit bin, werde ich reiten“</title>
		<link>https://blog.racebets.de/galoppinsider-alexander-pietsch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Hähn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 May 2021 07:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insider-Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Galopp+Insider]]></category>
		<category><![CDATA[Jockey]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.racebets.de/?p=1655</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zweimal holte er bereits den Titel: Alexander Pietsch war 2015 und 2017 Champion der deutschen Jockeys. Der gebürtige Dresdener teilte sich damals die Championate mit Andrasch Starke bzw. Filip Minarik. Seit vielen Jahren gehört der 48-jährige zu den zuverlässigsten und erfolgreichsten hiesigen Sattelkünstlern. Aber auch in seiner Familie findet man verpflichtende Vorbilder, so dass sein [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zweimal holte er bereits den Titel: <strong>Alexander Pietsch</strong> war 2015 und 2017 Champion der deutschen Jockeys. Der gebürtige Dresdener teilte sich damals die Championate mit <strong><a href="//blog.racebets.de/racebets-podcast-folge-3">Andrasch Starke</a></strong> bzw. <strong><a href="//blog.racebets.de/insider-talk-mit-filip-minarik">Filip Minarik</a></strong>. Seit vielen Jahren gehört der 48-jährige zu den zuverlässigsten und erfolgreichsten hiesigen Sattelkünstlern. Aber auch in seiner Familie findet man verpflichtende Vorbilder, so dass sein Weg in den Rennsport früh vorgezeichnet war. Schon sein Vater Peter Pietsch war ein sehr erfolgreicher Reiter und Trainer in Dresden. Von ihm konnte sich Alexander Pietsch natürlich jede Menge für seinen Beruf aneignen, aber auch von anderen Lehrmeistern.</p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/115D160416DRESDEN.jpg" alt="Alexander Pietsch mit Vater Peter" class="wp-image-34608" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/05/115D160416DRESDEN.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/05/115D160416DRESDEN-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/05/115D160416DRESDEN-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Alexander Pietsch mit Vater Peter, 16.04.2016, Dresden, Foto: Galoppfoto</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Jockey
in der dritten Generation</strong></h2>


<p>Auf seiner <strong><a href="//www.alexander-pietsch.de">Website</a></strong> schreibt <strong>Alexander Pietsch</strong> über sich: „Als Jockey in der 3. Generation ist mir die Freude und Faszination am Galoppsport schon in die Wiege gelegt worden, und mein Lebens- und Berufsweg war sozusagen vorgezeichnet. Dass dies die richtige Vorgabe war, bestätigte meine Ausbildung zum Pferdewirt, Spezialisierung Berufsrennreiter, die ich seinerzeit als Lehrlingsbester beendete. Einen großen Teil dieses Erfolges steuerten meine damaligen Lehrmeister Egon Czaplewski und Werner Bauermeister bei. Um Neues zu entdecken und um mich weiter zu entwickeln war ich national sowie international beschäftigt.“</p>


<p style="text-align:center"><a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.com/?utm_source=ExactTarget&#038;utm_medium=blogDE&#038;utm_campaign=galoppinsider-alexander-pietsch-RBmain1" >Jetzt zu RaceBets</a></p>


<p><strong>Exklusiv im <a href="//blog.racebets.de/insider/insider-talk" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Insider-Talk (opens in a new tab)">Insider-Talk</a></strong> auf dem RaceBets-Blog berichtet <strong>Alexander Pietsch</strong> über seine Karriere und eine Neuigkeit im Privatleben.</p>


<p><em>Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zu Ihrer </em><strong><em>Hochzeit</em></strong><em>: Sie haben gerade Ihre langjährige Lebensgefährtin Caro Fuchs geheiratet. Wie lebt es sich als frischgebackener Ehemann?</em></p>


<p><strong>Alexander Pietsch:</strong> Vielen Dank, wir wollten ja eigentlich letztes Jahr zu unserem zehnten Jahrestag heiraten, aufgrund Corona wurde der Termin jedoch kurzfristig abgesagt. Jetzt hat es nach 11 Jahren &#8211; auch wenn es coronabedingt nur im kleinen Kreis war &#8211; endlich geklappt und war wunderschön.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Jeder
weiß, was der eine an dem anderen hat“</strong></h2>


<p><em>Sie gehören seit Jahren zum festen Jockey-Team von Waldemar Hickst in Köln. Was schätzen Sie am Trainer? Wie verläuft Ihre Zusammenarbeit? Was waren Ihre größten gemeinsamen Erfolge?</em></p>


<p><strong>Alexander Pietsch:</strong> Wir reden nicht viel, jeder weiß was der eine an dem anderen hat. Wir haben <strong>Grupperennen im In- und Ausland</strong> gewonnen, besonders gerne erinnere ich mich an Zazou und Flamingo Star, mit denen ich Grupperennen in Düsseldorf und Saint Cloud gewinnen konnte.</p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/509SH030814DUESSELDORF.jpg" alt="Flamingo Star mit Alexander Pietsch gewinnt" class="wp-image-34609" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/05/509SH030814DUESSELDORF.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/05/509SH030814DUESSELDORF-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/05/509SH030814DUESSELDORF-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Flamingo Star mit Alexander Pietsch gewinnt, 03.08.2014, Düsseldorf, Foto: Galoppfoto</figcaption></figure></div>


<p><em>Auf welchen Rennbahnen reiten Sie am liebsten und weshalb? Werden Sie auch 2021 fast alle Renntage wahrnehmen, sofern keine Parallelveranstaltungen sind?</em></p>


<p><strong>Alexander Pietsch:</strong> So richtig habe keine Lieblingsbahn, ich reite überall gerne. Natürlich freut man sich in <strong>Dresden zu reiten, weil es meine alte Heimat ist.</strong> Sofern ich gesund und munter bleibe, reite ich das ganze Jahr durch und dementsprechend auch auf allen Bahnen. </p>


<p><em>Welches Rennen würden Sie sehr gerne noch gewinnen, im In- und Ausland?</em></p>


<p><strong>Alexander Pietsch:</strong> Ich habe da eigentlich kein bestimmtes Rennen im Kopf, mein Ziel ist es immer so viele Rennen wie möglich zu gewinnen.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Schwerer
geworden an Ritte zu kommen“</strong></h2>


<p><em>Wie schwer ist es, als Freelancer-Jockey in Deutschland? Wie hat Corona Ihr Leben verändert?</em></p>


<p><strong>Alexander Pietsch: </strong>Durch <strong>Corona</strong> gibt es leider <strong>fast nur Einzelveranstaltungen</strong>, das ist für uns Jockeys ohne festen Stall im Rücken natürlich ein großer Nachteil. Es ist damit deutlich schwerer geworden an Ritte zu kommen. Mein Alltag hat sich eigentlich kaum verändert, vormittags bin ich Köln, dann lege ich mich meistens eine Stunde hin und entweder reite ich für meine Frau noch ein bis zwei Lot oder ich kümmere mich um unser Haus und den Garten.</p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/624D090716HAMBURG.jpg" alt="Downton mit Alexander Pietsch und Caroline Fuchs" class="wp-image-34610" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/05/624D090716HAMBURG.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/05/624D090716HAMBURG-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/05/624D090716HAMBURG-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Downton mit Alexander Pietsch und Caroline Fuchs, 09.07.2016, Hamburg, Foto: Galoppfoto</figcaption></figure></div>


<p><em>Wie halten Sie Ihr Gewicht? Wie ernähren Sie sich? </em></p>


<p><strong>Alexander Pietsch:</strong> Nach 30 Jahren im Rennsport habe ich meinen Rhythmus gefunden und keine großen Probleme, um 56 Kilo zu reiten. Früh gibt es während den Lots eine Scheibe Brot, und abends koche ich für uns gesund. Außerdem gehe ich gerne in die Sauna.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Leon
Wolff und Sean Bryne sind zwei ordentliche Nachwuchsreiter“</strong></h2>


<p><em>Wie sehen Sie den Reiter-Nachwuchs hierzulande? Wer hat in Ihren Augen besonders viel Potenzial?</em></p>


<p><strong>Alexander Pietsch:</strong> <strong><a href="//blog.racebets.de/insider-talk-mit-leon-wolff">Leon Wolff</a> und Sean Bryne</strong> sind zwei ordentliche Nachwuchsreiter, man wird sehen, ob sie den nötigen Biss haben und in der Lage sind, dem Druck standzuhalten, wenn die Erlaubnis weggefallen ist. Zu Leon habe ich mehr Kontakt, er hat bei uns in der Arbeit geritten und auch den ersten Ritt für meine Frau in Baden Baden absolviert. </p>


<p><em>Sie werden im Juni 49. Haben Sie bereits Pläne für die Zeit nach der Jockey-Laufbahn?</em></p>


<p><strong>Alexander Pietsch:</strong> Ich lasse alles auf mich zukommen und bin <strong>gespannt, was die Zukunft</strong> bringt. Solange ich mich fit fühle, werde ich in den Rennsattel steigen.</p>


<p><em>Wie gestalten Sie Ihre Freizeit? Können Sie sich ein Leben ohne Rennsport vorstellen?</em></p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/171101WB048MUENCHEN.jpg" alt="Alexander Pietsch mit Ehefrau Caroline Fuchs" class="wp-image-34618" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/05/171101WB048MUENCHEN.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/05/171101WB048MUENCHEN-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/05/171101WB048MUENCHEN-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Alexander Pietsch mit Ehefrau Caroline Fuchs, 01.11.2017, München, Foto: Galoppfoto</figcaption></figure></div>


<p><strong>Alexander Pietsch: </strong>In meiner <strong>Freizeit</strong> bastel ich am liebstem an unserem Haus bzw. Garten, so habe ich z.B. in unser Gartenhaus eine Sauna gebaut. Ein Leben ohne Rennsport kann ich mir momentan nicht vorstellen, aber man soll niemals nie sagen.</p>


<p style="text-align:center"><a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.com/?utm_source=ExactTarget&#038;utm_medium=blogDE&#038;utm_campaign=galoppinsider-alexander-pietsch-RBmain2" >Jetzt zu RaceBets</a></p>
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		<item>
		<title>Insider-Talk mit Markus Klug: „Würde gerne den Großen Preis von Baden gewinnen“</title>
		<link>https://blog.racebets.de/galoppinsider-markus-klug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Hähn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 May 2021 07:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insider-Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Galopp+Insider]]></category>
		<category><![CDATA[Trainer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nur wenige Trainer von Galopprennpferden sind in den vergangenen Jahren so schnell nach oben gekommen wie er: Markus Klug (44) hat sich vom einstigen kleinen Besitzertrainer zum vierfachen Trainer-Champion und dreifachen Derby-Siegtrainer entwickelt. Exklusiv im Insider-Talk auf dem RaceBets-Blog berichtet er über seine Ambitionen und Pläne. Mit Sea The Moon 2014, Windstoß 2017 und Weltstar [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nur wenige Trainer von Galopprennpferden sind in den vergangenen Jahren so schnell nach oben gekommen wie er: <strong>Markus Klug</strong> (44) hat sich vom einstigen kleinen Besitzertrainer zum vierfachen Trainer-Champion und dreifachen Derby-Siegtrainer entwickelt. <strong>Exklusiv im</strong> <strong><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Insider-Talk (opens in a new tab)" href="//blog.racebets.de/insider/insider-talk" target="_blank">Insider-Talk</a></strong> auf dem RaceBets-Blog berichtet er über seine Ambitionen und Pläne.</p>


<p><em>Mit Sea The Moon 2014, Windstoß 2017 und Weltstar 2018 haben Sie bereits drei Derbysieger vorbereitet. Welche Eigenschaften muss ein Pferd mitbringen, um im Rennen des Jahres vorne zu sein? Was war der schönste Triumph?</em></p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/190126D409ROETTGEN.jpg" alt="Markus Klug mit seinen Derbysiegern Windstoss (links) und Weltstar" class="wp-image-33854" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/05/190126D409ROETTGEN.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/05/190126D409ROETTGEN-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/05/190126D409ROETTGEN-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Markus Klug mit seinen Derbysiegern Windstoss (links) und Weltstar, 26.01.2019, Köln, Foto: Galoppfoto</figcaption></figure></div>


<p><strong>Markus Klug:</strong> Auf jeden Fall muss ein Pferd ein richtiger <strong>Steher</strong> sein. Das Derby wird immer schnell gelaufen, da kommen die Steher-Qualitäten so richtig zum Tragen. Außerdem sollte ein Derby-Kandidat abgeklärt sein, denn in Hamburg startet stets ein großes Feld. Man darf sich also nicht aus der Ruhe bringen lassen. Selbstverständlich sind genug <strong>Klasse und Kampfgeist</strong> von großer Bedeutung.</p>


<p>Alle drei Derbysiege waren etwas Besonderes.
Sea The Moon war ja der erste, und sehr überlegen. Das war schon sehr speziell
für mich. Windstoß hat nach fast 60 Jahren wieder für das Gestüt Röttgen,
meinen Arbeitgeber, gewonnen. Und dass im Jahr darauf der Halbbruder Weltstar
ihm gleich nacheiferte, war ebenfalls ein außergewöhnlicher Moment.</p>


<p style="text-align:center"><a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.com/?utm_source=ExactTarget&#038;utm_medium=blogDE&#038;utm_campaign=galoppinsider-markus-klug-RBmain1" >Jetzt zu RaceBets</a></p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Sky Out
und Nordstrand sind die Derby-Hoffnungen</strong></h2>


<p><em>Wer sind Ihre Hoffnungen für das Blaue Band in diesem Jahr?</em></p>


<p><strong>Markus Klug:</strong> Da würde ich <strong>Sky Out</strong> und <strong>Nordstrand</strong> nennen. Sky Out hatte bei seinem Start zuletzt in Köln Pech, ist mit Sicherheit ein Steher und hat sich von Start zu Start gesteigert. Nordstrand ist ebenfalls noch sieglos, besitzt aber auch viel Potenzial. Bei Sampras, der ein sehr gutes Pferd ist, weiß ich noch nicht, ob er der größte Steher ist. Das wird sich zeigen.</p>


<p><em>Mit rund 100 Pferden haben Sie einen der größten Ställe Deutschlands. Welche Ziele haben Sie sich für dieses Jahr gesetzt? Wer sind die versprechendsten Pferde neben den Derby-Kandidaten?</em></p>


<p><strong>Markus Klug:</strong> Natürlich möchte ich so viele Rennen wie möglich gewinnen, darunter auch einige <strong>Black Type</strong>-Prüfungen. In Zahlen kann man das aber nicht ausdrücken. Im Vorjahr waren wir in großen Rennen oft platziert. Und einige der besten Pferde hatten sich verletzt. Palao war Dritter im Union-Rennen und war nach einer Verletzung nach dem Ziel nicht mehr zu retten. Er war eine große Derby-Hoffnung. Sommelier verletzte sich in seiner Box so schwer, dass er eingeschläfert werden musste. Und auch Colomanos Rennkarriere war im März schon beendet.</p>


<p>Für dieses Jahr habe ich ein paar gute
dreijährige Stuten, wie Diadora, die in Düsseldorf gewonnen hat, Marlar, die
Auktionsrennen-Siegerin und Vierte im Preis der Winterkönigin, sowie
Alaskasonne. Auch Sea The Snow gefällt mir ganz gut. Bei Kaspar hoffe ich auf
den ersten Gruppesieg, den er redlich verdient hätte. Natürlich ist auch
Windstoß immer ein Faktor. Ihm würde ich noch einen Gruppe-Treffer wünschen.</p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/458D050415HOPPEGARTEN.jpg" alt="Markus Klug mit dem Schild fuer den Galopper des Jahres 2014 Sea the Moon" class="wp-image-33853" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/05/458D050415HOPPEGARTEN.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/05/458D050415HOPPEGARTEN-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/05/458D050415HOPPEGARTEN-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Markus Klug mit dem Schild fuer den Galopper des Jahres 2014 Sea the Moon, 05.04.2015, Hoppegarten, Foto: Galoppfoto</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Die
Weitläufigkeit ist einzigartig“</strong></h2>


<p><em>Im Gestüt Röttgen finden Sie beste Trainingsbedingungen vor. Was macht in Ihren Augen diese einzigartige Anlage aus? Was sind die Besonderheiten?</em></p>


<p><strong>Markus Klug:</strong> Natürlich die Weitläufigkeit. Vom Stall bis zur Bahn sind es <strong>3,5 Kilometer</strong>. Unsere Pferde sind daher lange draußen. Und man braucht mehr Personal als wenn man auf einer Rennbahn trainieren würde. Positiv ist auch, dass wir hier für uns allein sind. Die Stuten können auf die Weide und die Koppeln gehen. Und ich habe den Rücken frei, denn um Dinge wie Lohnabrechnungen muss ich mich nicht kümmern.</p>


<p><em>Sie gelten als Perfektionist. Was sind Ihre Erfolgsgeheimnisse? Wie gehen Sie mit Niederlagen um?</em></p>


<p><strong>Markus Klug:</strong> Ich denke, dass ich nicht viel anders mache als meine Kollegen und habe <strong>kein richtiges Erfolgsgeheimnis</strong>. Zu unserem Sport gehört auch, dass man mal Zweiter oder unplatziert ist. Wenn Niederlagen gehäuft auftreten, ist man frustriert. Man merkt mir das auch an, ich kann das schlecht verbergen.</p>


<p><em>Was würden Sie im deutschen Rennsport ändern, wenn das möglich wäre? </em></p>


<p><strong>Markus Klug:</strong> Das ist natürlich schwer zu sagen, gerade in der Zeit der Pandemie. Wichtig wäre, dass Corona bald wieder vorbei ist und wieder <strong>Zuschauer auf die Rennbahn</strong> kommen dürfen. </p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/415D080214ROETTGEN.jpg" alt="Gestüt Röttgen - Markus Klug schaut sich die Pferde bei der Morgenarbeit an" class="wp-image-33852" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/05/415D080214ROETTGEN.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/05/415D080214ROETTGEN-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/05/415D080214ROETTGEN-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Gestüt Röttgen &#8211; Markus Klug schaut sich die Pferde bei der Morgenarbeit an, 08.02.2014, Köln, Foto: Galoppfoto</figcaption></figure></div>


<p><em>Welchen Einfluss hat Corona auf Ihre Arbeit, gerade im Stall?</em></p>


<p><strong>Markus Klug:</strong> Normalerweise fahren unsere Leute <strong>mit einem Bus zu den Ställen</strong> hier auf der Anlage, aber jetzt nimmt natürlich jeder sein eigenes Auto<strong>.</strong> Und wir achten darauf, dass nicht so viele Leute im Aufenthaltsraum sind. Die Arbeit mit den Pferden ist die gleiche. Leider kann man derzeit privat ja fast nichts unternehmen. Viel läuft über Video-Konferenzen. </p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Die
Nächte sind unterbrochen“</strong></h2>


<p><em>Sie sind vor kurzem Vater eines Kindes (Sohn Maximilian) geworden. Wie hat sich Ihr Leben dadurch verändert? </em></p>


<p><strong>Markus Klug: </strong>Unser Sohn kam am 27. Januar zur Welt. Die Nächte sind natürlich schon unterbrochen, und der <strong>Nachmittagsschlaf fällt aus</strong>. Die Hauptarbeit hat meine Frau. Wir nehmen Maximilian schon häufiger mit in den Stall. Wenn das Wetter schön ist, dann gehen wir mit ihm im Kinderwagen im Gestüt spazieren.</p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/191004C918LONGCHAMP.jpg" alt="Markus Klug mit Ehefrau Susann" class="wp-image-33855" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/05/191004C918LONGCHAMP.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/05/191004C918LONGCHAMP-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/05/191004C918LONGCHAMP-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Markus Klug mit Ehefrau Susann, 05.10.2019, Longchamp, Foto: Galoppfoto</figcaption></figure></div>


<p><em>Wie kam es zu Ihrem Faible für Borussia Mönchengladbach? </em></p>


<p><strong>Markus Klug:</strong> <strong>Borussia Mönchengladbach </strong>wird schon seit langem als die „Fohlen-Elf“ bezeichnet, daher ist der Bezug zu den Pferden gegeben, und&nbsp; ich habe schon in den 80er Jahren angefangen, mich für diese Mannschaft zu interessieren. Damals war das einer der Top-Vereine hinter Bayern München. In Normalzeiten gehe ich immer ins Stadion, wenn es mir möglich ist und keine Rennen sind, aber seit fast einem Jahr ist das wegen Corona nicht möglich. In diesem Jahr lief es für Borussia nicht gut, man schafft es nicht in Champions League.</p>


<p><em>Welches Rennen würden Sie besonders gerne einmal gewinnen?</em></p>


<p><strong>Markus Klug:</strong> Den Großen Preis von Baden in meiner früheren Heimat Iffezheim. Wir waren in diesem Rennen schon Zweiter und Dritter. International würde ich gerne den Arc oder den Ascot Gold Cup gewinnen.</p>


<p style="text-align:center"><a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.com/?utm_source=ExactTarget&#038;utm_medium=blogDE&#038;utm_campaign=galoppinsider-markus-klug-RBmain2" >Jetzt zu RaceBets</a></p>
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		<title>Insider-Talk mit Yasmin Almenräder: „Müssen die Haltung der Pferde verbessern“</title>
		<link>https://blog.racebets.de/galoppinsider-yasmin-almenraeder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Hähn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2021 08:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insider-Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Galopp+Insider]]></category>
		<category><![CDATA[Trainer]]></category>
		<category><![CDATA[Besitzer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit 23 Erfolgen liegt wieder ein erfolgreiches Jahr hinter Trainerin Yasmin Almenräder. Die Mülheimerin feierte 2020 sogar ihren ersten klassischen Erfolg. Exklusiv im Insider-Talk auf dem Racebets-Blog berichtet sie über ihre bisherige Karriere und ihre Ambitionen. „2020 war Corona-bedingt sehr schwierig“ Der Sieg mit Lancade in den 1.000 Guineas war sicherlich der Höhepunkt Ihrer bisherigen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit 23 Erfolgen liegt wieder ein erfolgreiches Jahr hinter Trainerin Yasmin Almenräder. Die Mülheimerin feierte 2020 sogar ihren ersten klassischen Erfolg. Exklusiv im <strong><a href="//blog.racebets.de/insider/insider-talk" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Insider-Talk (opens in a new tab)">Insider-Talk</a></strong> auf dem Racebets-Blog berichtet sie über ihre bisherige Karriere und ihre Ambitionen.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>„2020
war Corona-bedingt sehr schwierig“</strong></h2>


<p><em>Der Sieg mit Lancade in den 1.000 Guineas war sicherlich der Höhepunkt Ihrer bisherigen Laufbahn. Wie fällt Ihre Rückschau auf 2020 aus, und welche Bedeutung hatte der Düsseldorfer Klassiker für sie?</em></p>


<p><strong>Yasmin Almenräder:</strong> <strong>Das Jahr 2020 war insgesamt in Ordnung, Corona-bedingt sicherlich sehr schwierig, allein durch die gekürzten Rennpreise, was auch für den Klassiker galt.</strong>&nbsp; So etwas macht sich am Ende des Jahres bemerkbar.&nbsp; Wir hatten auch schwierige Phasen, insbesondere das Derby- Meeting in Hamburg. Nachdenklich stimmte uns auch, dass eine Klassestute wie Vive en Liberte sich nach drei Starts plötzlich weigerte, die Startmaschine zu betreten. In so einem Moment ist man ziemlich hilflos.&nbsp; An solchen Tagen wird man sich bewusst, wie wenig Einfluss man manchmal auf die Dinge hat.</p>


<p><strong>Besonders
schön war der Sieg von Lancade für die treue Besitzergemeinschaft, für die
Stute, die ihren Zuchtwert erheblich gesteigert hat und das gesamte Team.</strong> Und es war ein von großem Vertrauen geprägter Ritt von Adrie de Vries.</p>


<p style="text-align:center"><a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.com/?utm_source=ExactTarget&#038;utm_medium=blogDE&#038;utm_campaign=galoppinsider-yasmin-almenraeder-RBmain1" >Jetzt zu RaceBets</a></p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Wir
haben für 2021 gute Pferde im Stall“</strong></h2>


<p><em>2021 wird erneut sehr von den Corona-Maßnahmen geprägt sein. Wie sehr hat die Pandemie die Arbeit und Planung an Ihrem Stall beeinflusst? Was sind Ihre Erwartungen für dieses Jahr?</em></p>


<p><strong>Yasmin Almenräder:</strong> Es war lange unsicher, wann es 2020 losgeht. Ganz ehrlich, wir haben doch ziemlich wenig davon bemerkt, <strong>der Alltag lief weiter, die Pferde mussten bewegt werden. Klar war alles mehr Aufwand, alleine die Akkreditierung der Leute hat ziemlich viel Zeit verschlungen.</strong> <strong>Für 2021 müssen wir abwarten, ich kann ja jetzt nichts anderes machen, als den Alltag so normal wie möglich zu gestalten und die Pferde zu trainieren.&nbsp; Wir haben gute Pferde im Stall</strong>, aber auch da gilt es&nbsp; zunächst einmal abzuwarten, ob sie den Erwartungen im Rennen gerecht werden können. Insgesamt hat man aber das Gefühl, es ist alles noch schwieriger. Naturgemäß wollen alle gewinnen.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Adrie
ist eine ungemeine Bereicherung“</strong></h2>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/03/BB11092073006.jpg" alt="Yasmin Almenräder und Adrie de Vries" class="wp-image-30829" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/03/BB11092073006.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/03/BB11092073006-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/03/BB11092073006-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Yasmin Almenräder und Adrie de Vries, 11.09.2020, Baden-Baden</figcaption></figure></div>


<p><em>Mit Adrie de Vries haben Sie einen der besten hiesigen Jockeys an ihrem Quartier. Wie verläuft die Zusammenarbeit? Wird er erneut die Nummer eins bei Ihnen sein?</em></p>


<p><strong>Yasmin Almenräder:</strong> Das hoffe ich doch sehr.&nbsp; <strong>Er ist eine ungemeine Bereicherung für uns und ein toller loyaler Mensch. Eine tolle Entwicklung hat an unserem Stall auch Anna van den Troost genommen.</strong> Ich hoffe, dass sie ihre Stellung weiter verfestigen kann. Sie soll ihre Chancen bekommen, vorausgesetzt die Besitzer sind weiterhin einverstanden. Sie reitet taktisch sehr klug, ist stark im Endkampf, intelligent und sehr fleißig. </p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Viadena
schätze ich von den Stuten am stärksten ein“</strong></h2>


<p><em>Wer sind die Hoffnungsträger für 2021? Haben Sie auch Kandidaten für klassische Rennen?</em></p>


<p><strong>Yasmin Almenräder:</strong> <strong>Von den Stuten gelten Milka, Donna Florentina und Viadena die grössten Ambitionen</strong>, aber auch da muss man erstmal abwarten. Milka hat schon Black Type, aber die Rennen waren nicht übermäßig besetzt. Donna Florentina hat uns beim Debut gut gefallen. <strong>Viadena schätze ich am stärksten ein</strong>, sie hat noch gar nichts falsch gemacht, und war auch in stark besetzten Rennen unterwegs.</p>


<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/03/MH051220217.jpg" alt="Yasmin Almenräder mit Nacido" class="wp-image-30831" width="275" height="412" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/03/MH051220217.jpg 337w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/03/MH051220217-200x300.jpg 200w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/03/MH051220217-150x225.jpg 150w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/03/MH051220217-300x450.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 275px) 100vw, 275px" /><figcaption>Yasmin Almenräder mit Nacido, 05.12.2020, Mülheim</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Nacido
scheint ein besseres Pferd zu sein“</strong></h2>


<p><strong>Bei&nbsp; den Hengsten ist es schwieriger. Nacido
scheint von Hause aus ein besseres Pferd&nbsp;
zu sein, und das Debüt war in Ordnung.&nbsp;
Shayasi&nbsp; müsste sich
weiterentwickeln, was ich auch glaube.&nbsp;
Nepalo und Woody Wood sind noch nicht gelaufen, da ist das Ziel, sie
möglichst früh herauszubringen</strong> und dann schauen wir
mal.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Lancades
Fernziel ist das Ausland“</strong></h2>


<p><strong>Lancade
wird aller Wahrscheinlichkeit nach in Düsseldorf beginnen. Für sie ist ein Fernziel
auch das Ausland.</strong> Italien oder Frankreich wären eine Option.
</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Beste
Bedingungen in Mülheim</strong></h2>


<p><em>In Mülheim wurde in den letzten Jahren vom Rennclub ganze Arbeit geleistet. Wie schätzen Sie die Bedingungen und die Möglichkeiten ein?</em></p>


<p><strong>Yasmin Almenräder: </strong>Sehr gut. Die Grasbahn hat gelitten, sollte sich im Frühjahr aber wieder erholt haben. Alles andere ist bestens.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der
Star ist die Mannschaft</strong></h2>


<p><em>Was ist Ihr persönliches Erfolgsgeheimnis? Wie sieht die Stallstruktur aus. Welche Besitzer sind Ihre größten Unterstützer?</em></p>


<p><strong>Yasmin Almenräder:</strong> <strong>Ich sehe mich nicht als den Hauptfaktor für den Erfolg, sondern eher die Pferde und das Team. Es ist wichtig, dass alles zusammenhält. Die Stallstruktur ist gut.</strong> Nach wie vor haben der Stall Mandarin, das Gestüt Niederrhein, Unia Racing, Marc und Gabi Rühl die größte&nbsp; Anzahl an Pferden.&nbsp; Aber auch die vielen Besitzer mit nur ein oder zwei Pferden sind schon lange dabei.</p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/03/BB05092081045.jpg" alt="Gabi Rühl und Yasmin Almenräder" class="wp-image-30828" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/03/BB05092081045.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/03/BB05092081045-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/03/BB05092081045-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Gabi Rühl und Yasmin Almenräder, 05.09.2020, Baden-Baden</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Da war
es um mich geschehen“</strong></h2>


<p><em>Sie haben einmal gesagt, dass sie schon mit 18 wussten, dass Sie einmal trainieren wollen. Wie kam es dazu? Welchen familiären Turf-Background haben Sie?</em></p>


<p><strong>Yasmin Almenräder:</strong> Keinen. Ich komme aus dem klassischen Sport, und meine Eltern hatten immer Pferde. <strong>Mit elf habe ich das erste Mal auf einem Vollblüter gesessen, da war es um mich geschehen.</strong></p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>„München
ist outstanding“</strong></h2>


<p><em>Welche Rolle spielen für Sie Starts im Ausland? Welche Bahnen haben es Ihnen in Deutschland besonders angetan?</em></p>


<p><strong>Yasmin Almenräder: Von den Bahnverhältnissen bevorzuge ich in Deutschland München. Sie ist outstanding</strong>, außerdem Baden Baden, Hamburg und Mülheim. Neuerdings auch Düsseldorf. <strong>Frankreich sollte dieses Jahr einen größeren Fokus für uns haben, wir haben ein paar Pferde, die dort ins System passen. Allerdings ist das auch immer mit riesigen Kosten verbunden</strong>, wie amtstierärztliche Abfertigung und Transport- RCN. Bevor man startet, ist schon ein Tausender weg!</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Das
Handicap-System überdenken“</strong></h2>


<p><em>Was würden Sie im deutschen Turf direkt ändern, wenn es möglich wäre?</em></p>


<p><strong>Yasmin Almenräder:</strong> Ich kann es mir nicht anmaßen, das zu beurteilen, was die Finanzierung der Rennen und die Lage insgesamt angeht.&nbsp; Ich denke aber, es passiert doch viel, und es sind auch kluge Köpfe dabei…</p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/03/MH111018073.jpg" alt="Yasmin Almenräder" class="wp-image-30848" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/03/MH111018073.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/03/MH111018073-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/03/MH111018073-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Trainer Yasmin Almenräder, 11.10.2018, Mülheim</figcaption></figure></div>


<p>Was aber sicher wichtig ist, und meine Arbeit
als Trainer beeinflusst , ist, <strong>das Handicap-System
zu überdenken!</strong> <strong>Es kann nicht sein,
dass ausländische Pferde im Handicap startberechtigt sind, gleichzeitig aber in
Deutschland gezogene Pferde fünfmal im Kreis laufen müssen, bevor sie ein
Handicap bekommen.</strong> <strong>Wir bekommen im Ausland
Nachlass und Aufgewicht, da sollte es möglich sein, auch einen
ausländischen&nbsp; Start in eine Handicap-Marke
einzubeziehen.</strong></p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Den
Grundbedürfnissen des Pferdes gerecht werden“</strong></h2>


<p><strong>Und wir
müssen die Haltung der Pferde verbessern. Und zwar überall.</strong> <strong>Es kann nicht sein, dass wir
den Grundbedürfnissen des Pferdes nicht gerecht werden.</strong>&nbsp; Als ich vor fünf Jahren die ersten Paddocks
bauen ließ, wurde ich als „Ponyhof“ betitelt.&nbsp;
Unsere Pferde stehen sich doch teilweise kaputt. Und jeder, der sagt das
Verletzungsrisiko ist zu hoch, darf auch kein Pferd ins Rennen schicken. Das
ist doch kein Argument. <strong>Der Sport wird nicht
überleben, wenn wir nichts ändern.</strong>&nbsp; <strong>Genauso wie den Peitscheneinsatz sollte man
das überdenken.</strong> <strong>Im Zuge der Umsetzung
der Leitlinien der Pferdehaltung&nbsp; werden
mit Sicherheit einige Lawinen auf uns zu rollen.</strong></p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/03/MH051220146.jpg" alt="Yasmin Almenräder" class="wp-image-30830" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/03/MH051220146.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/03/MH051220146-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/03/MH051220146-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Yasmin Almenräder, 05.12.2020, Mülheim</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Ich
bin seriensüchtig“</strong></h2>


<p><em>Abschließend: Was sind Ihre liebsten Freizeitbeschäftigungen?</em></p>


<p><strong>Yasmin Almenräder: Meine Tochter Lisa reitet mit ihren Ponys Springen. Meine Lieblingsbeschäftigung ist, ihr Reitunterricht zu geben, und auch mal aufs Turnier zu fahren. Das ist für mich Entspannung pur</strong>. In der Hauptsaison geht das natürlich nicht, da muss sie alleine durch… <strong>Ich bin aber auch seriensüchtig (Netflix), und Bücher verschlinge ich, wenn die Zeit es zulässt.</strong></p>


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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Insider-Talk mit Robin Weber: „Ich habe ein breites Spektrum an Aufgaben“</title>
		<link>https://blog.racebets.de/galoppinsider-robin-weber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Hähn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2021 08:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insider-Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Galopp+Insider]]></category>
		<category><![CDATA[Jockey]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>110 Siege stehen auf seinem Konto als Rennreiter, Robin Weber (21) galt als ein großes Talent. Doch nur selten sieht man ihn noch im Rennsattel, seine Größe und damit einhergehende Gewichtsprobleme schränkten die Möglichkeiten ein. Doch am Stall von Henk Grewe ist er eine feste Größe. Exklusiv im Insider-Talk auf dem Blog berichtet Robin Weber [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>110 Siege stehen auf seinem Konto als Rennreiter, Robin Weber (21) galt als ein großes Talent. Doch nur selten sieht man ihn noch im Rennsattel, seine Größe und damit einhergehende Gewichtsprobleme schränkten die Möglichkeiten ein. Doch am Stall von Henk Grewe ist er eine feste Größe. Exklusiv im <strong><a href="//blog.racebets.de/insider/insider-talk" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Insider-Talk (opens in a new tab)">Insider-Talk</a></strong> auf dem Blog berichtet Robin Weber über seine Pläne.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Es war
schon frustrierend“</strong></h2>


<p><em>2017 und 2018 wurden Sie als Nachwuchschampion ausgezeichnet. 23 Siege in einer Saison waren ein tolles Ergebnis. 21 Ritte haben Sie 2020 nur noch absolviert. Was waren die Gründe, dass Sie ihre Jockey-Laufbahn einschränken mussten? Wie groß und wie schwer sind Sie aktuell?</em></p>


<p><strong>Robin Weber:</strong> Ja, das ist richtig, <strong>ich war Champion 2017 und 2018 der Auszubildenden. Als ich dann meine Abschlussprüfung bestanden und dann keine Erlaubnis mehr hatte, war es sehr schwer, an Ritte zubekommen. So schwer, dass ich sogar Anfang 2019 erst keine Lizenz mehr beantragt habe, da es einfach nur frustrierend war, zu wollen, aber von niemandem mehr so eine richtige Chance zu bekommen. </strong></p>


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<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/03/Koe17052003005.jpg" alt="Beetle Star und Robin Weber" class="wp-image-30533" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/03/Koe17052003005.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/03/Koe17052003005-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/03/Koe17052003005-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Beetle Star und Robin Weber, 17.05.2020, Köln</figcaption></figure></div>


<p>Beetle Star war das
einzige Pferd, das ich auch ohne Erlaubnis weiter geritten habe. Natürlich ist
mir bewusst, dass es für mich noch schwerer war, da ich nur meine 59 Kilo
reiten konnte. Da war die Auswahl eh schon nicht groß, und dann wollten die
meisten die Erlaubnisreiter, was ich bei zum Beispiel bei 63 Kilo auch
verstehen kann. <strong>Aber bei 1,79 Meter
Körpergröße ist auch nicht leicht.</strong> <strong>Mein
Durchschnittsgewicht beträgt 65 Kilo. Das liegt aber auch daran, dass ich einfach
mein Leben genieße, und das esse, was ich möchte.</strong></p>


<p><em>Wie schwer ist es Ihnen gefallen, sich auf andere Tätigkeiten zu konzentrieren?</em></p>


<p><strong>Robin Weber:</strong> Um ehrlich zu sein, nicht besonders hart, da es auch durch Corona noch schwerer geworden war, an gute Ritte zu kommen, und deswegen ist es auch kein großes Problem, sich auf andere Sachen zu konzentrieren. Zumal <strong>mein Arbeitstag so umfangreich und abwechselnd ist</strong>.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Meine Lieblingsaufgabe ist, das Heu und Stroh zu fahren</strong><strong></strong></h2>


<p><em>Was sind Ihre Aufgaben bei Henk Grewe? Was macht Ihnen an der Arbeit besondere Freude? Was schätzen Sie am Trainer?</em></p>


<p><strong>Robin Weber: Ich habe ein sehr breites Spektrum an Aufgaben.</strong> Es fängt an mit dem Verteilen der Heu- und Strohballen. Dann gucke ich meistens, dass die Pferde in die Maschine kommen. Ich reite dann noch voll mit. Dann muss ich noch alles bestellen, Späne, Futter, Heu und Stroh. <strong>Allgemein gilt es, einfach so viel wie möglich, den Trainer zu entlasten. Es gibt eigentlich nichts, was ich nicht mache.</strong> Aber <strong>meine Lieblingsaufgabe ist, das Heu und Stroh zu fahren.</strong> </p>


<p>Ich schätze vor allem an
meinem Trainer, wie locker er dass alles unter einen Hut kriegt. Wie viel das
ist, ist schon beeindruckend. Ich selbst hab es ja am eigenen Leib gespürt, als
er im Urlaub war.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Wisperwind war ein besonderes Pferd in meinem Leben“</strong><strong></strong></h2>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/03/Do01121706006.jpg" alt="Wisperwind und Robin Weber" class="wp-image-30530" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/03/Do01121706006.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/03/Do01121706006-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/03/Do01121706006-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Wisperwind und Robin Weber, 01.12.2017, Dortmund</figcaption></figure></div>


<p><em>Wir erinnern uns noch gut an Ihre Siegesserie mit Wisperwind. Was verband Sie mit diesem Pferd? Was sind aktuell Ihre besonderen Lieblingspferde und warum?</em></p>


<p><strong>Robin Weber: </strong>Ja, <strong>Wisperwind war schon ein sehr besonderes Pferd in meinem Leben. Denn nicht jeder kann behaupten, mit einem Pferd zehn Rennen in drei Ländern zu gewinnen.</strong> <strong>Mein persönliches Highlight war natürlich der Sieg in Chantilly</strong>, der einfach nur atemberaubend war , denn da sah man das riesengroße Kämpferherz von ihm, was ihn so einzigartig gemacht hat.</p>


<p><strong>Aktuell sind meine Lieblingspferde die, die ich jeden Tag reite. Das
wären Noble Heidi, Sea Bay, Recover Me und Singapore Bay.</strong> Sie sind meine Lieblinge, da ich stets mit ihnen arbeite und das
einfach miteinander verbindet.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Seit ich denken kann, war ich am Reiten“</strong><strong></strong></h2>


<p><em>Wie fing alles im Rennsport an? </em></p>


<p><strong>Robin Weber:</strong> Seit ich denken kann, war ich am Reiten. <strong>Angefangen hat alles im Reitstall. Bis ich dann mit neun Jahren mit den Pony-Rennen angefangen habe.</strong> Mit 14 Jahren habe ich am Junior Cup im Südwesten teilgenommen. <strong>Da habe ich mit meinem damaligen Liebling Pedro Cays auch direkt mein erstes Rennen gewonnen, bis ich dann mit 15 endlich den Amateurschein machen durfte.</strong> Ich habe geritten, bis ich die Ausbildung angefangen hatte. Das war knapp eineinhalb Jahre später. Dann habe ich noch zwei Monate weitergemacht, bis ich mir das Schlüsselbein und den Radiuskopf im Ellenbogen gebrochen habe. Danach war ich zweimal Champion. </p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/03/CH310519293.jpg" alt="Robin Weber bei der Feierliche Ehrung der Champions 2018" class="wp-image-30529" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/03/CH310519293.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/03/CH310519293-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/03/CH310519293-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Robin Weber bei der Feierliche Ehrung der Champions 2018, 31.05.2019, Baden-Baden</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Meine Mutter hat mich immer unterstützt“</strong></h2>


<p><em>Welchen Einfluss hatte Ihre Mutter Marion, die früher selbst Trainerin war?</em></p>


<p><strong>Robin Weber: Meine Mutter war eigentlich dagegen, dass ich in den Sport gehe. Deshalb war ich gute zwei Monate bei OBI als Kaufmann im Einzelhandel. Trotzdem hat sie mich immer unterstützt in jeglicher Hinsicht.</strong></p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Ich war nicht wirklich handwerklich begabt“</strong></h2>


<p><em>Apropos Baumarkt, sind dann doch schnell zu den Pferden zurückgekehrt. Weshalb?</em></p>


<p><strong>Robin Weber:</strong> <strong>Ich bin von Obi weggegangen, da der Job mir einfach nicht gefallen hat.</strong> Ich fand die Arbeitszeiten sehr schlecht, da ich die schönen Arbeitszeiten vom Rennsport gewöhnt war. <strong>Aber mein größtes Problem dort war, dass ich den Kunden eigentlich nie helfen konnte. Denn ich bin halt nicht wirklich handwerklich begabt, also hatte ich mich immer fehl am Platz gefühlt.</strong> <strong>Aber zum endgültigen Entschluss kam ich beim Schrauben einsortieren diese Arbeit war nichts für mich.</strong></p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zukunft als Trainer?</strong><strong></strong></h2>


<p><em>Was sind Ihre Pläne für die Zukunft? Welche Rennbahnen und Rennen möchten Sie unbedingt besuchen?</em></p>


<p><strong>Robin Weber:</strong> <strong>Mein Plan ist eigentlich, dass ich irgendwann selbst Trainer bin und dann auch mal in Royal Ascot oder am Arc-Wochenende dabei bin und vielleicht sogar mal einen Starter im Arc, in der King George oder im Japan Cup habe.</strong></p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Stall mit Perspektive</strong><strong></strong></h2>


<p><em>Was würden Sie den derzeitigen Nachwuchsreitern raten? Wer sind in Ihren Augen die größten Talente?</em></p>


<p><strong>Robin Weber:</strong> <strong>Ich würde ihnen raten, sich an einen Stall zu halten, der eine Perspektive hat und wo man immer Chancen bekommt.</strong> Denn wenn man an einem Stall ist, wo es einen Stalljockey gibt, wird man mehr auf der „Kiste“ sitzen als dass man selbst möchte. <strong>An Sean Byrne finde ich schon sehr beeindruckend, auf welche Art und Weise er reitet – das ist vorausschauend, taktisch klug. Und er bringt die Pferde auch nicht zu früh, in meinen Augen wird er der Champion der Auszubildenden für 2021.</strong></p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/03/HH08071894321.jpg" alt="Robin Weber joggt über die Bahn" class="wp-image-30532" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/03/HH08071894321.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/03/HH08071894321-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2021/03/HH08071894321-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Robin Weber joggt über die Bahn, 08.07.2018, Hamburg</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fußball, Joggen oder Schwimmen</strong><strong></strong></h2>


<p><em>Was machen Sie in Ihrer Freizeit?</em></p>


<p><strong>Robin Weber:</strong> Wegen Corona ist man ja momentan sehr eingeengt, aber wenn sich das mal wieder legt, spiele ich gerne Fußball, gehe Joggen oder Schwimmen. Aber auch einfach mal miteinander abhängen und entspannen.</p>


<p style="text-align:center"><a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.com/?utm_source=ExactTarget&#038;utm_medium=blogDE&#038;utm_campaign=galoppinsider-robin-weber-RBmain2" >Jetzt zu RaceBets</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Insider-Talk mit Silvery Moon: „Ich bin doch ein Star, wo sind die Fans?“</title>
		<link>https://blog.racebets.de/galoppinsider-silvery-moon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Hähn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2021 08:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Insider-Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Galopp+Insider]]></category>
		<category><![CDATA[Berühmte Rennpferde]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.racebets.de/?p=3879</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nicht jedes Pferd hat eine eigene Facebook-Seite, aber bei ihm ist alles anders und seine Fan-Page ist enorm frequentiert: Mit über 12.800 Fans gilt Silvery Moon als enorm populär auf Social Media. Bei 48 Starts gewann der früher im Besitz des Stalles Paint Horse stehende Schecke, ein Indianerpferd mit einem besonders ungewöhnlichen Aussehen, fünf Rennen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nicht jedes Pferd hat eine eigene Facebook-Seite, aber
bei ihm ist alles anders und seine Fan-Page ist enorm frequentiert: Mit über
12.800 Fans gilt Silvery Moon als enorm populär auf Social Media. Bei 48 Starts
gewann der früher im Besitz des Stalles Paint Horse stehende Schecke, ein
Indianerpferd mit einem besonders ungewöhnlichen Aussehen, fünf Rennen und
verdiente 41.950 Euro. Mario Hofer trainierte ihn für Franz Prinz von Auersperg
und Eckhard Sauren. „Er soll mir jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht zaubern”,
schilderte der Trainer einmal über Silvery Moon, den die Turffans liebten.&nbsp; Seine Rennlaufbahn ist längst beendet, doch im
Haupt- und Landgestüt Marbach wirkt er als Deckhengst in der Warmblutzucht.
Hier ein exklusives und nicht ganz ernst gemeintes Interview mit ihm, das dank
“Ghostwriterin” Catrin Nack zustande kam, die seine Facebookseite betreibt.</p>


<p style="text-align:center">
<a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.com/de/pferdewetten/home/?utm_source=ExactTarget&#038;utm_medium=blogDE&#038;utm_campaign=insider-talk-mit-silvery-moon-RBmain1" >Jetzt zu RaceBets</a>
</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>&nbsp;„Mir wird fast jeder Wunsch erfüllt“</strong></h2>


<p><em>Im August 2017 hast Du Dein letztes Rennen bestritten. Fehlt Dir die Rennbahn? Wie geht es Dir aktuell?</em></p>


<p><strong>Silvery Moon:</strong> <strong>Das Rennbahnfeeling fehlt – aber hier sind auch viele liebe Menschen</strong>, und dafür haben wir Hengstvorstellungen und Hengstparaden und die vielen Besucher – außer im letzten Jahr wegen Corona – ist schon ein bisschen sehr „privat“ alles gerade – mir geht es gut, <strong>ich habe großes Glück mit meinen Zweibeinern, die mir (fast) jeden Wunsch erfüllen, und dann sind da ja noch meine Ladies…!</strong></p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Habe habe lauter süße Kinder von lauter süßen Müttern“</strong></h2>


<p><em>Welche Spuren hast Du bereits in der Warmblutzucht hinterlassen? Wie ähnlich sehen Dir Deine Nachkommen?</em></p>


<p><strong>Silvery Moon:</strong> <strong>Ich habe lauter süße Kinder von lauter süßen Müttern</strong> – <strong>sie gehören zu verschiedenen Rassen – Trakehner, Deutsches Sportpferd, Quarter, Paint, Englisches Vollblut…</strong> Meine Nachkommen sehen mir alle ähnlich vom Typ und Körperbau, manche sind ganz bunt, manche mit lustigen weißen Abzeichen, aber eines haben sie alle gemeinsam – sie sind alle toll – so wie ich.</p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2019/11/Koe05061703005.jpg" alt="Silvery Moon" class="wp-image-14152" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2019/11/Koe05061703005.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2019/11/Koe05061703005-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2019/11/Koe05061703005-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Silvery Moon siegt unter Stephen Hellyn am 05.06.2017 in Köln. </figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>So ist der Tagesablauf</strong></h2>


<p><em>Wie sieht Dein täglicher Ablauf aus? Wie gefällt Dir Dein Zuhause in Marbach?</em></p>


<p><strong>Silvery Moon:</strong> <strong>Fressen – Reiten – Fressen – Paddock &#8211; Schlafen – Joggen – Fressen – Schlafen – Fressen… Und in der Decksaison kommen meine Ladies</strong> <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Im Moment gerade im Kloster (Gestütshof Offenhausen), meine Box an der Kirche, zum Einfrieren (Tiefgefriersamen-Herstellung). Und immer wieder mal einen Ausritt über die Alb, gerade haben wir ganz viel Schnee und Kälte, das ist toll!</p>


<p><em>Fällst Du auch hier besonders auf? Hast Du schon die ein oder andere Lieblingsstute? </em></p>


<p><strong>Silvery Moon:</strong> <strong>Natürlich falle ich auf! Bin der Tollste!</strong> Ja… ,<strong>es gibt da so eine Trakehner Lady….die kommt immer wieder zu mir, wir haben schon zwei Kinder zusammen</strong>… Aber die anderen sind auch nicht zu verachten…</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Kinder sind toll“</strong></h2>


<p><em>Hattest Du Dir immer schon Kinder gewünscht? Wie wirst Du im Gestüt behandelt?</em></p>


<p><strong>Silvery Moon:</strong> <strong>Klar – Kinder sind toll (ich muss mich ja nicht kümmern).</strong> Alle sehr lieb zu mir, abwechslungsreiches Training, ich kann ja auch alles&nbsp; &#8211; Dressur, Springen, Western… nur Fahren haben wir noch nicht ausprobiert.</p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2017/11/Koe24091788582.jpg" alt="" class="wp-image-4215" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2017/11/Koe24091788582.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2017/11/Koe24091788582-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2017/11/Koe24091788582-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Silvery Moon wird verabschiedet</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Besuch von einer kleinen Freundin</strong></h2>


<p><em>Hast Du noch Kontakt zu Deinen Fans? Wie oft bist Du bei Facebook unterwegs?</em></p>


<p><strong>Silvery Moon:</strong> <strong>Ich hatte sogar Besuch von meiner kleinen Freundin … die mir schon auf der Rennbahn immer so viele Möhrchen gebracht hat. Und lauter Leute haben mich gemalt.</strong> Facebook schaffe ich nicht mehr so oft, aber <strong>ich freue mich immer von meinen Fans zu hören</strong>!</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Pastorius könnte mich mal besuchen“</strong></h2>


<p><em>Hast Du nochmal etwas von Pastorius gehört, Deinem früheren Kollegen am Stall? </em></p>


<p><strong>Silvery Moon</strong>: <strong>Nee… der könnte mich mal besuchen – oder noch besser: gleich dableiben auf der Deckstation</strong>, unsere Chefin ist ein riesengroßer Fan, und ich hätte meinen Kumpel wieder bei mir!</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>„Der „Cheffe“ war früh bei mir“</strong></h2>


<p><em>Haben Dich Dein früherer Trainer oder Deine ehemaligen Besitzer bereits besucht? Wie verfolgen Sie Deine zweite Laufbahn?</em></p>


<p><strong>Silvery Moon:</strong> <strong>Ja klar, Cheffe war gleich in meinem ersten Winter da und war riesig stolz auf mich</strong>, als er&nbsp; mich unter dem Reiter gesehen hat. Und sie lesen immer wieder von mir. </p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/02/Silvery-Moon-am-24.02.2018-Hengstpräsentation-im-Haupt-und-Landgestüt-Marbach.jpg" alt="Silvery Moon am 24.02.2018 Hengstpräsentation im Haupt- und Landgestüt Marbach" class="wp-image-28635" width="522" height="379"/><figcaption>Silvery Moon am 24.02.2018 Hengstpräsentation im Haupt- und Landgestüt Marbach</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Langeweile in der Corona-Zeit</strong></h2>


<p><em>Wie war die Corona-Zeit für Dich?</em></p>


<p><strong>Silvery Moon:</strong> <strong>Erst ganz schön – so ohne die ganzen Besucher war es erholsam ruhig im Gestüt, keine Veranstaltungen, kein Stress. Aber jetzt: Laaaaangweilig….. ich bin doch ein Star, wo sind die ganzen Fans???</strong></p>


<p><strong>Wettrennen mit Nante</strong></p>


<p><em>Verfolgst Du noch den deutschen Rennsport? Was sind Deine aktuellen Pferde-Favoriten?</em></p>


<p><strong>Silvery Moon:</strong> Mit Nante würde ich gern mal um die Wette rennen… </p>


<p style="text-align:center">
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</p>


<p><em>Unser Dank gilt Catrin Nack (verantwortlich für die Silvery
Moon-Facebook-Seite) für ihre Unterstützung zu diesem Artikel.</em></p>
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		<title>Insider-Talk mit Maxim Pecheur: „Unser Geschäft ist sehr erfolgsabhängig“</title>
		<link>https://blog.racebets.de/galoppinsider-maximpecheur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Hähn]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2020 08:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Galopp+Insider]]></category>
		<category><![CDATA[Jockey]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.racebets.de/?p=3109</guid>

					<description><![CDATA[<p>Maxim Pecheur feiert am 13. November seinen 30. Geburtstag, gilt aber schon seit mehreren Jahren als einer der besten Jockeys in Deutschland. 2019 war er Zweiter der Statistik. Hier ein Insider-Talk. Erster Kontakt durch Werner Schmeer Der Rennclub Saarbrücken hat Sie zu seinem „Sportlichen Ehrenmitglied“ ernannt, das hat einen besonderen Grund, der für Ihre Karriere [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Maxim Pecheur feiert am 13. November seinen 30. Geburtstag, gilt aber schon seit mehreren Jahren als einer der besten Jockeys in Deutschland. 2019 war er Zweiter der Statistik. Hier ein <strong><a href="//blog.racebets.de/insider/insider-talk">Insider-Talk</a></strong>.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Erster
Kontakt durch Werner Schmeer</strong></h2>


<p>Der Rennclub Saarbrücken hat Sie zu seinem
„Sportlichen Ehrenmitglied“ ernannt, das hat einen besonderen Grund, der für
Ihre Karriere als Jockey wegweisend war. Können Sie das genauer erklären?</p>


<p><strong><em>Maxim Pecheur: </em>Durch den Rennclub Saarbrücken und Herrn Schmeer entstand mein erster Kontakt zu Rennpferden. Kurz darauf begann ich eine sehr lehrreiche, bildende und harte Lehre bei Christian von der Recke in Weilerswist. </strong>Da ich leider ritttechnisch nicht so sehr beachtet wurde zu Beginn, musste ich eine Alternative in Iffezheim suchen. Da begann ich daraufhin bei Gerald Geisler zu arbeiten. </p>


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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Schon als Azubi weit vorne</strong></h2>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2020/11/Hop12051969014.jpg" alt="Maxim Pecheur" class="wp-image-25799" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2020/11/Hop12051969014.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2020/11/Hop12051969014-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2020/11/Hop12051969014-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Maxim Pecheur</figcaption></figure></div>


<p>Sie haben schnell den Durchbruch geschafft.
Welche Erinnerungen haben Sie an die Zeit in Iffezheim?</p>


<p><strong><em>Maxim Pecheur:</em></strong> Bei Herrn Geisler erhielt ich mit der Zeit immer mehr Chancen und konnte auch für den Stall Rennen gewinnen, wodurch ich meine Erlaubnis relativ schnell verlor. <strong>Mir gelangen damals schon 57 Siege und Platz 5 in der deutschen Statistik, was angeblich nach dem legendären Georg Bocskai das beste Ergebnis eines Auszubildenden in der Geschichte gewesen sein soll.</strong> Dafür bin ich sehr dankbar.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Erfolgsfaktoren Fleiß und harte Arbeit</strong></h2>


<p>Welche Eigenschaften mussten
Sie mitbringen, damit es weiter nach oben ging?</p>


<p><strong><em>Maxim Pecheur:</em></strong> &nbsp;Das lässt sich sehr gut mit zwei Worten umschreiben, <strong>Fleiß und harte Arbeit</strong>. Mein weiterer Weg war dadurch gekennzeichnet. Durch viele Ritte in der deutschen und französischen Provinz sowie Belgien und Frankreich konnte ich immer aktiv bleiben und Rennen reiten. </p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Karrieresprung in Röttgen</strong></h2>


<p>Aber der entscheidende
Karrieresprung war dann der Wechsel zu Markus Klug nach Köln-Heumar ins Gestüt
Röttgen, wo Sie unverändert aktiv sind?</p>


<p><strong><em>Maxim Pecheur: </em></strong>Das ist richtig, <strong>Markus Klug hat mich von Anfang an stark unterstützt. Seit damals bekam ich meine Ritte und Chancen, die mich persönlich aber auch In der deutschen Jockeyriege weiter voran brachten. Die Krönung der bisherigen Karriere war neben vielen tollen Siegen und einigen Gruppe-Platzierungen natürlich der Sieg im Deutschen Derby mit Windstoß.</strong> Die Umstände waren zwar etwas glücklich, aber Glück gehört nun einmal immer dazu, besonders in unserem Sport. </p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Folge-Angebote nach dem Derbysieg mit Windstoß</strong></h2>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2020/11/GR100717035.jpg" alt="Maxim Pecheur mit Derbysieger Windstoß" class="wp-image-25798" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2020/11/GR100717035.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2020/11/GR100717035-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2020/11/GR100717035-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Maxim Pecheur mit Derbysieger Windstoß</figcaption></figure></div>


<p>Was bedeutete Ihnen dieser
Sieg im wichtigsten Rennen des Jahres 2017? </p>


<p><strong><em>Maxim Pecheur:</em></strong> <strong>Ein Derbysieg ist natürlich etwas ganz Besonderes, und dann kam er noch mit einem Pferd aus dem eigenen Stall zustande, das ich jeden Morgen selbst geritten hatte. Solch ein Erfolg fällt den Leuten besonders auf, man bekommt im Anschluss daran mehr Folge-Angebote.</strong> Ich sage immer, <strong>man muss einerseits reiten können, braucht aber auch entsprechende Pferde</strong>. Sonst wäre meine Entwicklung auch anders verlaufen. Denn <strong>unser Geschäft ist sehr erfolgsabhängig, da werden Siege schnell wieder vergessen.</strong></p>


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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Championat ermöglicht mehr Optionen</strong></h2>


<p>Es ging weiter spürbar
aufwärts, 2017 waren Sie Fünfter der Statistik, 2018 schon Dritter und 2019 Sie
Vize-Champion und lieferten sich lange einen großen Kampf mit ihrem Kollegen Bauyrzhan Murzabayev. Was würde der Titelgewinn für
Sie bedeuten? An welche Siege in den vergangenen Jahren außer an Windstoß
denken Sie besonders gerne zurück?</p>


<p><strong><em>Maxim Pecheur:</em></strong> <strong>Das Championat hat in Deutschland einen rein emotionalen Wert.</strong> Ein finanzieller Vorteil ergibt sich daraus nicht. Es ist sehr bedeutend, wenn man sieht, was man für den Sport gibt. Daher möchte jeder den Titel schaffen. <strong>Der Vorteil ist, dass es einem als Jockey mehr Optionen im Ausland ermöglicht</strong>, um zum Beispiel für ein paar Monate nach Japan oder generell nach Asien zu kommen, wo die Preisgelder sehr hoch sind.</p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2020/11/BB23052006011.jpg" alt="Kaspar siegt unter Maxim Pecheur" class="wp-image-25796" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2020/11/BB23052006011.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2020/11/BB23052006011-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2020/11/BB23052006011-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Kaspar siegt unter Maxim Pecheur am 23.05.2020 in Baden-Baden</figcaption></figure></div>


<p><strong>Besonders herausragend war natürlich der Diana-Sieg 2019 mit Diamanta.</strong> <strong>Aber auch die Rennen mit
Kaspar, auch die Platzierungen in großen Rennen mit ihm, haben für mich eine
sehr große Bedeutung.</strong> Ich hoffe, dass ihm bald der verdiente Gruppe-Sieg
gelingen wird. Er dürfte im nächsten Jahr noch vieles vor sich haben und sich
bestimmt nicht verschlechtern. Und natürlich war die Serie von sechs Siegen bei
sechs Starts von Jin Jin, gipfelnd in dem Gruppe-Treffer in Frankreich, etwas
ganz Besonderes. Seit sieben Jahren arbeite ich für Markus Klug im Gestüt
Röttgen und gewinne jedes Jahr meine Rennen, in den letzten zwei Jahren auch
mehr große Prüfungen, da wir keinen festen Stalljockey mehr haben. Ich kann
mich glücklich schätzen, dass es so toll funktioniert. Wir haben gemeinsame
Erfolge mit den Pferden aus unserem Stall für verschiedene Besitzer.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Taktik-Grundlage wird im Training gelegt</strong></h2>


<p>Sie gelten vor allem als
Spezialist für die Taktik des Gehens. Haben Sie da ein besonderes
Erfolgsrezept?</p>


<p><strong><em>Maxim Pecheur:</em></strong> Jeder Mensch hat seine Stärken und Schwächen, und jedes Pferd auch. Manche Besitzer möchten, dass man mit ihren Pferden am besten an zweiter oder dritter Stelle geht. Bei unserem Stall ist es so, dass mein Trainer etliche Pferde auch für solch eine Taktik trainiert und sie daher von vorne oder aus dem Vordertreffen besonders ihre Stärken zeigen<strong>. Ich mag die Rennen von der Spitze aus sehr, das harmoniert mit dem Training bestens.</strong> Auch für Bohumil Nedorostek, Karl Demme, Frank Fuhrmann oder Lucien van der Meilen habe ich schon viel geritten und gewonnen, die ihre Pferde gerne aus dem Vordertreffen laufen lassen und sie auch so vorbereitet haben. <strong>Das ist dann vom ganzen System ein Zusammenspiel, eine Wechselwirkung, die sich positiv auswirkt. Pferd und Training müssen zusammenpassen, das Gesamtkonzept. </strong>Ich sehe diese Art zu reiten, als eine meiner Stärken. Und da ich das schon oft praktiziert habe, kommt die Routine hinzu. Denn was man oft macht, kann man meistens auch sehr gut.</p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2020/11/MUE08112002201.jpg" alt="Maxim Pecheur und Bohumil Nedorostek" class="wp-image-25801" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2020/11/MUE08112002201.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2020/11/MUE08112002201-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2020/11/MUE08112002201-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Maxim Pecheur und Bohumil Nedorostek</figcaption></figure></div>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Lieblingsbahn Hannover</strong></h2>


<p>Wir haben festgestellt, dass
Sie gerade in Hannover&nbsp; oft gewinnen. Ist
das richtig? Wie muss man dort reiten?</p>


<p><strong><em>Maxim Pecheur:</em> Ich hatte immer schon ein gutes Verhältnis zur Familie Baum und Hannover und gewinne dort viele Rennen. Ich freue mich auch immer sehr auf die Renntage auf der Neuen Bult</strong>, auch mein Trainer ist hier meistens sehr stark engagiert. Da die Gerade nicht extrem lang ist, bietet sich eine Position im Vordertreffen an. Dann kann man sich auch gute Spuren suchen, da man alles sieht. Sonst muss man von hinten das nehmen, was noch übrig bleibt.</p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Krise wird Nachwehen haben</strong></h2>


<p>Wie sind Sie durch die
Corona-Zeit bisher gekommen? Wie fällt Ihre bisherige Saisonbilanz aus?</p>


<p><strong><em>Maxim Pecheur:</em></strong> <strong>Natürlich ist durch Corona alles aufwändiger geworden.</strong> Das gilt auch für Auslandsreisen und Auslandsstarts. Und dann ist es wie in anderen Berufen auch, beim finanziellen Aspekt ist alles reduziert. Ich habe zum Glück relativ viele Ritte und gewinne auch häufig. <strong>Mehr Sorgen mache ich mir um andere Personen im Rennsport, die es vor der Pandemie schon schwer hatten und bei denen es jetzt ums Existenzminimum geht.</strong> Meine eigene Lage ist in Ordnung. Lange Zeit hat sich die erste Garde der Jockeys in Deutschland auf einer Bahn getroffen, da es keine Parallelveranstaltungen gab. <strong>Die zweite Reihe guckte da in die Röhre. </strong>Das ist sehr kritisch, und dann kommen die reduzierten Geldpreise und Reitgelder noch hinzu. Eine sehr schwierige Lage für die viele Jockeys. Ich kann mich in diese Lage gut hinein versetzen. <strong>Ich befürchte, dass sich die Krise bei vielen Besitzern und Trainern noch stark bemerkbar machen und einige Nachwehen haben wird. </strong></p>


<h2 class="wp-block-heading"><strong>Winter-Pläne &amp; leidenschaftlicher Koch</strong></h2>


<p>Was sind Ihre Ziele für die
Zukunft? Werden Sie auch im Ausland über Winter angreifen? Was machen Sie in
Ihrer freien Zeit? &nbsp;</p>


<p><strong><em>Maxim Pecheur:</em> Bislang habe ich mich im Winter immer darauf fokussiert, die jungen Pferde im Gestüt Röttgen vorzubereiten.</strong> Das hat sich sehr gut ausgezahlt, wie man zum Beispiel an Windstoß oder Kaspar gesehen hat. <strong>Wenn jetzt ein gutes Angebot für einen Winter-Aufenthalt im Ausland käme, wäre es eine Überlegung wert.</strong> Ich würde darüber zumindest nachdenken. </p>


<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2020/11/Kre22031599010.jpg" alt="Maxim Pecheur und seine Frau" class="wp-image-25800" width="522" height="348" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2020/11/Kre22031599010.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2020/11/Kre22031599010-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2020/11/Kre22031599010-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption>Maxim Pecheur und seine Frau</figcaption></figure></div>


<p>Gerne würde ich einmal den
Preis der Winterkönigin gewinnen, in dem ich schon dreimal hintereinander
Zweiter war. </p>


<p><strong>In meiner Freizeit koche ich sehr gerne, das ist eine große Leidenschaft von mir. </strong>Ich beschäftige mich mit allem, was mit der Ernährung zusammenhängt. Meine Frau und ich, wir ernähren uns sehr bewusst und kochen jeden Abend frisch und vernünftig. Daher habe ich es leichter mit dem Gewicht. Ich kann unter der Woche immer gut und mich satt essen. Wenn ich am Wochenende leichte Gewichte in den Sattel bringen muss, dann bereiten wir leichtere Gerichte zu. So kann ich über die Saison konstant 52 Kilo reiten. Ich wiege in der Woche zwischen 52 und 53 Kilo und muss dann vor den Rennen nicht so viel schwitzen, was ja sehr belastend ist für den Körper. Wir kochen gerne saisonal, beispielsweise in der Spargelzeit, oder auch Kürbis und Maronen sowie Fisch. Das wechselt durch die verschiedenen Zeiten.</p>


<p style="text-align:center"><a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.com/de/pferdewetten/home/?utm_source=ExactTarget&#038;utm_medium=blogDE&#038;utm_campaign=galoppinsider-maximpecheur-RBmain3" >Jetzt zu RaceBets</a>  </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Galopp+Insider Vinzenz Schiergen: „Ich möchte einen neuen Rekord aufstellen“</title>
		<link>https://blog.racebets.de/galoppinsider-vinzenz-schiergen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Hähn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2018 06:55:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Galopp+Insider]]></category>
		<category><![CDATA[Jockey]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://blog.racebets.de/?p=6138</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Championat der Amateurrennreiter ist seit Jahren zu seiner Domäne geworden: Mit klugen und teilweise ausgesprochen coolen Ritten hat es Vinzenz Schiergen an die Spitze seiner Zunft geschafft. Dabei steht der 20-jährige Sohn des Kölner Trainers Peter Schiergen noch ganz am Anfang und hat eine große Zukunft vor sich. Exklusiv im Galopp+Insider auf dem RaceBets-Blog [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Championat der Amateurrennreiter ist seit Jahren zu seiner Domäne geworden: Mit klugen und teilweise ausgesprochen coolen Ritten hat es Vinzenz Schiergen an die Spitze seiner Zunft geschafft. Dabei steht der 20-jährige Sohn des Kölner Trainers Peter Schiergen noch ganz am Anfang und hat eine große Zukunft vor sich.<br />
<strong>Exklusiv im Galopp+Insider auf dem RaceBets-Blog berichtet Vinzenz Schiergen über sein Leben im Rennsport, der ihn von Kindesbeinen an begleitete.</strong><br />
<figure id="attachment_6143" aria-describedby="caption-attachment-6143" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6143" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2018/08/BB25081873028.jpg" alt="" width="696" height="464" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/08/BB25081873028.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/08/BB25081873028-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/08/BB25081873028-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-6143" class="wp-caption-text">Gisela, Vinzenz, Laurenz und Peter Schiergen im Portrait am 25.08.2018 in Baden-Baden.</figcaption></figure><br />
„Ich bin am 23.11.1997 in Köln geboren und habe seitdem mit Pferden zu tun. Das erste Mal saß ich auf einem Pferd, bevor ich richtig laufen konnte. Durch meinen familiären Hintergrund war ich quasi dazu bestimmt, auch etwas mit Rennpferden zu machen. Jedoch haben meine Eltern immer gesagt, ich muss nichts mit Pferden machen, wenn ich nicht mag.<br />
Ich habe verschiedene Sportarten ausprobiert, habe Tennis, Fußball und Golf im Verein gespielt, doch am allermeisten hat mir einfach das Reiten gefallen. So habe ich dann mit zehn Jahren mein erstens Ponyrennen auf meinem Pony Sunny Boy bestritten und mit 14 Jahren die Amateurprüfung gemacht.<br />
<figure id="attachment_6145" aria-describedby="caption-attachment-6145" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6145" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2018/08/Koe11061709007.jpg" alt="" width="696" height="550" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/08/Koe11061709007.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/08/Koe11061709007-300x237.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/08/Koe11061709007-150x119.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-6145" class="wp-caption-text">Jogi s Boy siegt unter Vinzenz Schiergen am 11.06.2017 in Köln.</figcaption></figure><br />
Mit 15 durfte ich dann endlich mein erstes Rennen reiten, und bereits bei meinem vierten Ritt konnte ich mit Gestüt Bonas Mombasa aus dem Stall meines Vaters mein erstes Rennen gewinnen. Dies war ein unbeschreibliches Gefühl.<br />
Mein erstes Jahr verlief wirklich gut, ich schaffte 21 Siege, womit ich hinter meinem Bruder <a href="//blog.racebets.de/galoppinsider-dennis-schiergen" target="_blank" rel="noopener">Dennis</a> Zweiter in der Amateurstatistik wurde. Im darauf folgenden Jahr lief es noch besser, und ich konnte 33 Rennen gewinnen, wobei mir ein Sieg sogar in Frankreich (Cagnes-sur-mer) gelang. Außerdem schaffte ich auf Sterngold aus dem Stall von Angelika Glodde meinen 50. Sieg. Für sie durfte ich wirklich viel reiten und tue das auch weiterhin sehr gerne. Ihr bin ich unheimlich dankbar für die große Unterstützung. Damals errang ich dann auch mein erstes Championat.<br />
<figure id="attachment_6150" aria-describedby="caption-attachment-6150" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6150" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2018/08/Due16061201002.jpg" alt="" width="696" height="464" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/08/Due16061201002.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/08/Due16061201002-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/08/Due16061201002-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-6150" class="wp-caption-text">Montini siegt unter Vinzenz Schiergen im Ponyrennen am 16.06.2012 in Düsseldorf.</figcaption></figure><br />
In der nächsten Saison lernte ich leider auch die Schattenseiten des Rennreitens kennen, bei einem schweren Sturz in Frankfurt zog ich mir einen Schädelbasisbruch zu und musste einige Monate pausieren. Doch dieser Sturz hielt mich nicht davon ab, wieder in den Sattel zu steigen und wieder das Amateurchampionat für mich zu entscheiden.<br />
2016 und 2017 habe ich das wieder geschafft. Des Weiteren gelangen mir Auslandserfolge in Katar, Italien, Frankreich und Belgien. Im letzten Jahr &nbsp;war C’Mon Mon aus dem Stall von Jutta Mayer mein 100. Sieg.<br />
<figure id="attachment_6149" aria-describedby="caption-attachment-6149" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6149" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2018/08/FFM30061304009.jpg" alt="" width="696" height="464" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/08/FFM30061304009.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/08/FFM30061304009-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/08/FFM30061304009-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-6149" class="wp-caption-text">Majestic Power siegt unter Vinzenz Schiergen am 30.06.2013 in Frankfurt.</figcaption></figure><br />
Sehr gerne möchte ich ein Rennen in den USA gewinnen, weitere Championate in Serie erzielen und einen neuen Rekord aufstellen. Und natürlich ist es ein Traum, ein Black Type- Rennen zu gewinnen.<br />
Um diese Ziele zu erreichen, will ich weiterhin mit den Mitteln arbeiten, die meiner Meinung nach die entscheidenden Faktoren sind, um erfolgreich Rennen zu reiten: Man muss Pferde lieben und darf sie nicht als Sportgerät sehen, sondern als Teampartner. Rennen reiten ist für mich eine Teamsportart zwischen Pferd und Jockey. Nur wer sich wirklich schnell und gut mit den Pferden versteht, kann erfolgreich sein. Des Weiteren ist es für mich ganz wichtig, dass man vom Kopf her mitmacht und niemals überheblich wird.<br />
Man kann noch so viel Talent haben, aber wer nicht auf dem Boden bleibt, wird nur halb so gut. Darauf haben meine Eltern immer ganz großen Wert gelegt, dass man sich niemals für etwas Besseres hält.<br />
<figure id="attachment_6151" aria-describedby="caption-attachment-6151" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6151" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2018/08/Kre22041888020.jpg" alt="" width="696" height="464" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/08/Kre22041888020.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/08/Kre22041888020-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/08/Kre22041888020-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-6151" class="wp-caption-text">Helen Böhler und Vinzenz Schiergen im Portrait am 22.04.2018 in Krefeld.</figcaption></figure><br />
Meine Familie ist wirklich meine größte Stütze und steht mir immer zu Seite, genauso wie meine Freundin Helen, die mich immer wieder motiviert, auch wenn es mal nicht so gut läuft. Solche Stützen braucht man einfach, um erfolgreich zu sein.<br />
Neben meiner Amateurkarriere studiere ich Sportmanagement in Köln. Durch dieses Studium erhoffe ich mir später einmal bei German Racing anfangen zu können und dem Rennsport wieder zu altem Glanz mit zu verhelfen. Pferderennen sind wirklich eine so faszinierende Sportart, die man mit einem Top-Marketing den Leuten näher bringen muss, damit sie sich mit dem Rennsport infizieren. Es steckt so viel Potenzial in diesem Sport!“</p>
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		<title>Galopp+Insider Tolga Koyuncu: „Ich hoffe sehr, dass ich in Deutschland Fuß fassen kann“</title>
		<link>https://blog.racebets.de/galoppinsider-tolga-koyuncu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Hähn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Aug 2018 08:03:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Galopp+Insider]]></category>
		<category><![CDATA[Jockey]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es war eine der schönen Nachrichten dieses Winters im hiesigen Turf: Steffi Hofer, eine der erfolgreichsten Reiterinnen Deutschlands der vergangenen Jahre, heiratete mit Tolga Koyuncu einen aufstrebenden Jockey aus der Türkei. Und jetzt hat dieser nicht nur sein Glück in Deutschland gefunden, sondern bereichert auch die hiesige Jockey-Szene. Bei mehr als 1.000 Ritten insgesamt gewann [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es war eine der schönen Nachrichten dieses Winters im hiesigen Turf: Steffi Hofer, eine der erfolgreichsten Reiterinnen Deutschlands der vergangenen Jahre, heiratete mit Tolga Koyuncu einen aufstrebenden Jockey aus der Türkei. Und jetzt hat dieser nicht nur sein Glück in Deutschland gefunden, sondern bereichert auch die hiesige Jockey-Szene. Bei mehr als 1.000 Ritten insgesamt gewann der 29-jährige Tolga Koyuncu elf Rennen, war 23 mal Zweiter und 25 mal Dritter.<br />
<strong>Exklusiv im Galopp+Insider auf dem RaceBets-Blog berichtet Tolga Koyuncu über sein bisheriges Leben und seine Träume in Deutschland.</strong><br />
<figure id="attachment_5991" aria-describedby="caption-attachment-5991" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5991" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2018/08/Steffi-Hofer-Tolga-Koyuncu-2.jpg" alt="" width="696" height="464" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/08/Steffi-Hofer-Tolga-Koyuncu-2.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/08/Steffi-Hofer-Tolga-Koyuncu-2-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/08/Steffi-Hofer-Tolga-Koyuncu-2-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-5991" class="wp-caption-text">Stefanie Koyuncu und Tolga Koyuncu im Portrait am 25.03.2018 Renntag in Düsseldorf.</figcaption></figure><br />
„Ich bin in Istanbul geboren und bin in diesen Job reingeboren worden, weil mein Vater auch Jockey war und Trainer. Dadurch hab ich auch gleich Reiten gelernt, als ich noch ganz klein war. Ich war natürlich jeden Tag im Stall, auch immer vor der Schule. Er hat mir auch beigebracht, immer zuerst Gentleman für alle zu sein, das ist eine wichtige Regel in meinem Leben.<br />
Ich arbeite hart, um diesen Beruf noch professionell zu lernen, aber damit ist noch nicht Schluss. Als ich ein Kind war und zur Schule ging, hatte ich meine Träume, zum Beispiel wann fange ich an, zu reiten, oder wann gewinne ich mein erstes Rennen.<br />
Ich beendete meine Schule und lernte Englisch, um weiterzukommen und auch woanders hin zu gehen. Der größte Erfolg bisher war mit einem Pferd von meinem Vater, dem Araber Maneko. Ich gewann mit ihm drei Rennen und habe lange mit ihm den Bahnrekord in Istanbul gehalten. Dort habe ich übrigens fünf Minuten Fußweg von der Bahn gelebt. Das ist auch meine absolute Lieblingsbahn.<br />
lch erhielt später die Chance, nach Dubai zu gehen und begann dort zu arbeiten. Nach sieben Monaten gewann ich mein erstes Rennen dort. So ging auch ein kleiner Traum in Erfüllung. Es ist eine lange Geschichte, aber wenn du dein Leben respektierst und richtig lebst, wird alles gut werden.<br />
2016 habe ich zum ersten Mal Stefanie getroffen, und nach zwei Jahren haben wir 2018 geheiratet. Ich schaue immer nach vorne und glaube im Leben an das Gute. lch mag Deutschland sehr, auch wenn es hier als Jockey harte Arbeit ist, im Gegensatz zur Türkei, da wir dort einen ganz anderen Arbeitsablauf haben.<br />
In der Türkei fängt der Tag früh an. Ich gehe da morgens um 4 Uhr schon zum Training und bin dafür natürlich auch früh fertig. Dazu kommt, dass ich da nur Reiten muss. Das heißt, die Pferde werden von einem Pfleger zur Bahn gebracht, wo ich dann aufsitze und die Order vom Trainer bekomme. Dann reite ich das Pferd, komme zurück und gebe das Pferd wieder ab. Ich bespreche kurz mit dem Trainer, was los war und reite dann das nächste Pferd.<br />
Es wird dort im Training auch viel auf Zeit geritten, was man hier in Deutschland nicht macht. Außerdem kann ich in der Türkei für jeden Trainer im Training reiten. Man ist dort nicht unbedingt bei einem Trainer angestellt. Manchmal reite ich nur zwei, manchmal aber auch zehn Pferde am Tag. Es kommt natürlich auch darauf an, ob man noch reisen muss, um Rennen zu reiten oder nicht. Und ob Galopptag ist.<br />
In der Türkei sind jeden Tag Rennen an zwei verschiedenen Rennorten. Mein großes Vorbild ist Frankie Dettori, er ist einfach einmalig. Ich habe nur 1,1 Prozent meiner Rennen gewonnen, da ich nie einen großen Trainer in der Türkei zur Hand hatte, und daher bekommt man eher nur die schlechten Pferde in der Türkei. Die ich mir im Training dann so vorbereitet habe, dass sie gewonnen haben. Aber da jeden Tag so viele Rennen stattfinden, gibt es auch viel Nachwuchs, und somit ist es nicht leicht, gute Ritte zu bekommen. In der Türkei haben wir auch eine große Jockeyschule, an der jedes Jahr 50 Nachwuchsreiter ausgebildet werden, die vorher genau ausgesucht werden. Die Voraussetzungen eines Jockeys müssen stimmen. Das heißt man muss sportlich sein, nicht zu groß und leicht.<br />
<figure id="attachment_5992" aria-describedby="caption-attachment-5992" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5992" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2018/08/Due25031899035-1-1.jpg" alt="" width="696" height="464"><figcaption id="caption-attachment-5992" class="wp-caption-text">Tolga Koyuncu im Portrait am 25.03.2018 Renntag in Düsseldorf.</figcaption></figure><br />
Ich arbeite zur Zeit bei Steffis Vater Mario Hofer in Krefeld, wo wir auch wohnen, und er gibt mir gute Chancen. So wie in Köln mit Diamantfee, als ich mit ihr gleich Zweiter wurde. Es ist natürlich ein großer Vorteil, dass ich hier in Deutschland eine Gewichtserlaubnis von drei Kilo habe und auch leicht reiten kann, derzeit 51 Kilo. lch hoffe sehr, dass ich hier Fuß fassen kann und werde immer mein Bestes geben, um zu zeigen was ich kann.<br />
Zum Glück hatte ich noch keine schweren Stürze bisher. Ich gehe viel laufen und spiele gerne Fußball. Daher bin ich sehr leicht und kann dieses niedrige Gewicht reiten. Meine Hobbys sind Fußball schauen und Musik hören. Mein Vater und meine Mutter leben in Istanbul. Mein Bruder ist nur für ein paar Monate da. Ansonsten arbeitet er auch als Jockey im Oman, in Dubai und Katar.<br />
Ich habe auch viele Verwandte, die hier in Deutschland leben und bin daher natürlich glücklich, dass ich sie jetzt öfter sehen kann. Mein Ziel ist es natürlich, hier so viele Rennen wie möglich zu gewinnen. Was ich nach dem Sport machen will, darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, da ich mich erstmal auf jetzt konzentrieren möchte.<br />
Herzlichen Dank auch an RaceBets, dass ich hier meine Geschichte und meine Hoffnungen in meiner neuen Karriere und meinem neuen Leben aufzeigen kann.“</p>
<p style="text-align: center;"><a  class="vc_btn vc_btn-green vc_btn-sm vc_btn_square " target="_blank" href="https://www.racebets.de/de/pferdewetten/home" >Jetzt zu RaceBets!</a></p>
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		<title>Galopp+Insider Marion Weber: „Mit Pferden zu arbeiten, war immer mein Traum“</title>
		<link>https://blog.racebets.de/galoppinsider-marion-weber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Hähn]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Aug 2018 06:55:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Galopp+Insider]]></category>
		<category><![CDATA[Jockey]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>131 Rennen gewann sie als Trainerin in Neuss, doch inzwischen ist sie als Futtermeistern ein wichtiger Teil des hocherfolgreichen Teams von Champion Markus Klug im Gestüt Röttgen: Marion Weber, die am 7. Juni ihren 40. Geburtstag feierte, war früher aber auch eine hocherfolgreiche Springreiterin. Exklusiv im Galopp+Insider auf dem RaceBets-Blog berichtet Marion Weber über ihre [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>131 Rennen gewann sie als Trainerin in Neuss, doch inzwischen ist sie als Futtermeistern ein wichtiger Teil des hocherfolgreichen Teams von Champion Markus Klug im Gestüt Röttgen: Marion Weber, die am 7. Juni ihren 40. Geburtstag feierte, war früher aber auch eine hocherfolgreiche Springreiterin.<br />
<strong>Exklusiv im Galopp+Insider auf dem RaceBets-Blog berichtet Marion Weber über ihre vielfältige Laufbahn mit den Pferden.</strong><br />
<figure id="attachment_5883" aria-describedby="caption-attachment-5883" style="width: 696px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5883" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2018/07/Header.jpg" alt="" width="696" height="464" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/07/Header.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/07/Header-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/07/Header-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-5883" class="wp-caption-text">Little Millenium siegt unter Marion Weber am 01.07.2011 Renntag in Hamburg.</figcaption></figure><br />
„Von klein an träumte ich davon, mit Pferden zu arbeiten. Meine Eltern unternahmen recht viele Versuche, um mich in eine andere Richtung zu lenken. Alles vergebens. Egal ob Tennis, Schwimmen, Pfadfinder oder Trompete spielen, die Pferde waren immer stärker. Mit acht Jahren bekam ich dann mein erstes Pony zu Weihnachten. Er trug den Namen Speedy. Speedy war ein Welshpony-Mix ohne Papiere, nicht allzu groß. Mehrere hundert Kinder lernten das Reiten auf ihm. Er war nahezu einmalig, hörte auf mich wie ein Hund. Mein Sohn Robin Weber konnte ihn alleine reiten, da war er noch keine zwei Jahre alt. Erst vor viereinhalb Jahren ist Speedy in meinen Armen friedlich eingeschlafen.<br />
Mit ungefähr 15 Jahren habe ich angefangen, Springturniere zu reiten. Kreismeisterschaften, Jugendmeisterschaften, Jugendchampionate, Nissan-Cup und auch Salut Festival in Aachen. Sogar international in Österreich konnte ich mich platzieren. Als ich 19 war, kam sogar ein Brief vom Bundestrainer mit der Einladung zum Bundeskader. Das musste ich absagen, denn zu dem Zeitpunkt war ich im fünften Monat schwanger. Mit 18 habe ich die Leitung der Reitschule übernommen, habe am Tag ca. 40-50 Schüler unterrichtet. Robin war vier Wochen alt, da habe ich schon wieder Turnier geritten.<br />
Irgendwann stand Simone Zimmermann bei mir in der Reitschule und wollte einen Gutschein für eine Zehnerkarte für ihren Mann kaufen. Bis dahin war ich noch nie auf einer Rennbahn. Ihr damaliger Mann, Gerd Zimmermann (Stall Jenny), war Eigner von Rennpferden. So kam der Kontakt zur Rennbahn. Erst waren es die beiden ausrangierten Galopper San Rafael und Anono, die als Schulpferde eingesetzt wurden, dann folgte im Oktober der erste Besuch in Gelsenkirchen. Von nun an ging es ganz schnell, ich meldete mich noch nur Besitzertrainerprüfung im Dezember 1999 an. Als ich anfangs in dem Kurs saß, hatte ich überhaupt keine Ahnung, wovon gesprochen wurde. Ausgleich, Handicap oder Debütant hatte ich vorher noch nie gehört. In den drei Wochen gelang es mir aber, alles zu verstehen, dass ich die Prüfung auch bestand.<br />
<figure id="attachment_5887" aria-describedby="caption-attachment-5887" style="width: 696px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5887" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2018/07/Siberienne.jpg" alt="" width="696" height="464" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/07/Siberienne.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/07/Siberienne-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/07/Siberienne-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-5887" class="wp-caption-text">Siberienne siegt unter Frau Marion Weber am 04.07.2008 in Hamburg-Horn.</figcaption></figure><br />
Die nächste Hürde war geschafft, am 15.1.2000 hatte ich meinen ersten Starter in Neuss, Gunners mit Sandor Nehmeth. Er war unplaziert. Ab Sommer haben Jiri Palik und seine damalige Frau Vicki mit mir in der Arbeit geritten. Jiri hat dann alle Pferde im Rennen gesteuert, wenn er da war. Am 26.12.2000 feierten wir dann unseren ersten Sieger zusammen, Corda in Neuss. Der Toto zahlte damals 856:10 Euro.<br />
Von nun ab lief es ganz gut. Im Oktober 2002 habe ich dann den Amateurschein gemacht. Im November dann der erste Ritt. Beim vierten Versuch konnte ich ein Amateurrennen in Dortmund überlegen mit 15 Längen gewinnen. Mein erfolgreichstes Pferd war Marksman, er kostete damals nur 250 DM. Mit ihm siegte ich fünfmal, sogar in einem Ausgleich II mit Höchstgewicht. Marksman spielt mittlerweile in Belgien erfolgreich Horseball.<br />
2004 und 2005 wurde ich Championesse der Besitzertrainer, 2005 holte ich auch noch das Vizechampionat bei den Amateurreiterinnen. Auch die Perlenkette konnte ich gewinnen. Parallel zum Rennstall lief die Reitschule, das hieß jeden Tag ca. 14-16 Stunden Arbeit. 2007 habe ich dann die Meisterprüfung absolviert, natürlich musste alles andere auch noch weiter laufen. Da blieb zum Lernen keine Zeit, aber es ging alles gut, so dass ich die Meisterprüfung am 14.12.2007 bestand. Ab dem 01.01.2008 machte ich mich selbständig in Neuss. Mit sechs Pferden ging es los, nach und nach füllten sich die Boxen. Auch Robins Ponys standen im Rennstall und wurden für die Rennen vorbereitet.<br />
<figure id="attachment_5885" aria-describedby="caption-attachment-5885" style="width: 696px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5885" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2018/07/LittleMillenium.jpg" alt="" width="696" height="464" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/07/LittleMillenium.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/07/LittleMillenium-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/07/LittleMillenium-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-5885" class="wp-caption-text">Little Millenium siegt unter Marion Weber am 01.07.2011 Renntag in Hamburg.</figcaption></figure><br />
Mit Il Ticino wurde der 100. Deutschland-Treffer perfekt. Es folgten auch Erfolge im Ausland. Für das Gestüt Ohlerweiherhof kam unter anderem die Stute Seduisant in den Rennstall. Sie platzierte sich in Le Croise-Laroche und gewann beim Folgestart in Maisons-Laffitte in einem Verkaufsrennen mit 20 Pferden unter Johan Victore. Seduisant siegte Start -Ziel mit fünf Längen Vorsprung. Sie gewann auch noch ein Rennen in Vittel. Mit Red Cat gelang ein Erfolg in Maisons-Laffitte. Im Sattel saß Antony Crastus. Der für Nastasja Volz laufende Ustilago gewann beim ersten Start unter meiner Regie in Belgien. Danach setzte er sich auch in Nancy und sogar in Italien durch.<br />
Auch einige Araber zogen ein. Für Huub Otermans siegte ich mit Phraseur Kossak in Hoppegarten. Außerdem gewann dieser noch ein großes Rennen in Duindigt/Niederlande und platzierte sich auf Listenebene in Ostende. Leider hatte er dort viel Pech mit dem Rennverlauf, im ersten Bogen stürzte ein Pferd vor ihm, und er kam aus dem Rhythmus. Er kam von letzter Stelle angeflogen und war nur knapp geschlagen Dritter. Speed Kossak gewann ebenfalls 2 Rennen für mich. Da ich in diesem Jahr die erfolgreichste Trainerin von Arabern war, folgte eine Einladung nach Beverly Hills. Leider konnte ich das nicht wahrnehmen, denn im Stall musste es weiter gehen. Besonders toll waren auch meine beiden Erfolge im Trainerreiten mit Siberienne und Little Millennium.<br />
<figure id="attachment_5886" aria-describedby="caption-attachment-5886" style="width: 696px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5886" src="//blog.racebets.de/wp-content/uploads/sites/2/2018/07/Rennstall.jpg" alt="" width="696" height="464" srcset="https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/07/Rennstall.jpg 696w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/07/Rennstall-300x200.jpg 300w, https://blog.racebets.de/wp-content/uploads/2018/07/Rennstall-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption id="caption-attachment-5886" class="wp-caption-text">Rennpferde bei der Morgenarbeit im Rennstall Marion Weber am 25.05.2013. Trainingsimpressionen in Neuss.</figcaption></figure><br />
Letztes Jahr im März habe ich die Selbständigkeit aufgeben. Für einen kleinen Stall ist es enorm schwierig, wenn keine jungen Pferde nachkommen. Der Aufwand, einen kleinen Stall halbwegs wirtschaftlich zu betreiben, ist eine große Belastung, denn es bedeutet 365 Tage im Jahr rund um die Uhr anwesend zu sein. Ich war in 25 Jahren genau 2 mal 8 Tage im Urlaub, und auch da immer erreichbar. Ich habe es aus Leidenschaft mit viel Herzblut gemacht, dann aber irgendwann überlegt, ob es noch was anderes gibt, außer Pferde und Arbeit. Dann habe ich Ende März 2017 den Schlussstrich für den eigenen Betrieb gezogen und bin nach Warendorf umgezogen. Meine Stute habe ich mitgenommen, die weiteren Pferde sind zu anderen Trainern gegangen.<br />
Von nun an hatte ich auch Freizeit und habe mich auch anderen Dingen zugewendet. Ich wollte immer schon tanzen, hatte dafür nie Zeit. In Warendorf habe ich mit Zumba angefangen, mache es jetzt in Köln weiter. Es ist ein perfekter Ausgleich für mich und macht mir großen Spaß. Ich erweitere das demnächst und fange mit Salsa an.<br />
Jetzt habe ich einen perfekten Job als Futtermeisterin bei Markus Klug in Köln. Ich reite zwei Lots und bin für die Fütterung zuständig. Ansonsten alles, was anfällt. Das Team ist super, ich fühle mich sehr wohl und mache meine Arbeit gerne.“</p>
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<p>[starbox id=24]<br />
<strong>&nbsp;</strong></p>
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