Rückblick August: Christian von der Recke und Stefan Richter

Trainer Monatsrückblick
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Wie lief der vergangene Monat (August)? Welche Hoffnungen habe die Erwartungen erfüllt oder übertroffen, was hat nicht so funktioniert? In unserem exklusiven Monatsrückblick berichten die RaceBets-Botschafter auf dem Blog über ihre Bilanz.

Christian von der Recke

„Das war eine sehr gute Monats-Ausbeute für uns“

Christian Frhr. von der Recke
Christian Frhr. von der Recke in Baden-Baden.

Die Große Woche in Baden-Baden war von der Stimmung wirklich ein Super-Meeting. Nur an den ersten vier Renntagen war es wegen der Hitze etwas anstrengend und drückte ein wenig auf die Zuschauerzahl. Im Großen Preis von Baden haben wir von Ghaiyyath eine imponierende Vorstellung gesehen, wie es sie in dieser Form bei uns noch nie gegeben hat.

Auch für mich war die Rennwoche sehr erfolgreich mit drei Siegen bei wenigen Startern, das ist schon etwas Besonderes gewesen. Denn alle drei Pferde waren nach den Vorformen nicht unbedingt für das Siegertreppchen sichere Kandidaten.

Showdance Kid siegt unter Andrasch Starke
Showdance Kid siegt unter Andrasch Starke am 01.09.2019 in Baden-Baden.

Showdance Kid hat nun schon zwei Rennen für mich gewonnen. Solche Pferde wie ihn kaufe ich gerne in England. Er hatte drei Rennen für sich entschieden, kam dann etwas herunter im Handicap und hatte einen Trainerwechsel. Dann hat er die Marke mit einem dritten Platz bestätigt. Da habe ich mir Hoffnungen gemacht, dass er auch für mich etwas zeigen kann. Ich kaufe keine Pferde, die keinerlei Form gezeigt haben oder die bei einem großen Trainer sieglos geblieben sind. Denn warum sollten sie dann bei mir Rennen gewinnen?

Songos Mutter habe ich schon trainiert, sie hat mit Silke Brüggemann in Cuxhaven gewonnen. Und das erste Produkt Shilo war auch erfolgreich. Nun handelt es sich um das zweite Produkt der Sacre Fleur, das nach Miesau nun auch in Baden-Baden zum Zuge kam.

Sacre Fleur
Sacre Fleur

Und Pametto Bay musste in Baden-Baden sehr gute Chancen haben, denn sie hatte reelle Formen gezeigt. Der Schlüssel bei ihr war die Umstellung von 1.200 Metern, über die sie in England und Irland angetreten war, auf 2.400 Meter. Man versteht manchmal nicht, weshalb ein Pferd auf den falschen Strecken unterwegs war.

Bereits am 4. August haben wir mit Septimer in Düsseldorf siegen können. Wer Zweiter in Hamburg war, muss beim nächsten Auftritt beste Aussichten haben. In Quakenbrück waren am Sonntag alle Pferde im Geld.

Septimer siegt unter Andrasch Starke
Septimer siegt unter Andrasch Starke am 04.08.2019 in Düsseldorf.

Insgesamt haben wir im August und den 1. September mitgerechnet fünf Rennen gewonnen und liegen in dieser Saison bei 29 Siegen plus einem Treffer im Skikjöring in St. Moritz. Das ist bei nur 40 Pferden sicher eine sehr gute Ausbeute. In dieser Woche steht Nancy für Shrubland auf dem Plan, und am Sonntag startet Theodosia in Düsseldorf.“

Stefan Richter

„Das war eine sehr gute Monats-Ausbeute für uns“

Der August war kein schlechter Monat für mich. Viele Starter hatte ich beim Grand Prix Festival Meeting in Hoppegarten. Wir sind gut gestartet mit dem Sieg von Fort Good Hope in einem Rennen, das er kaum verlieren konnte. Wäre das passiert, hätte ich mich wohl das ganze Wochenende nicht mehr auf der Rennbahn sehen lassen können. Fort Good Hope hat ja nichts verlernt, nur hatte er immer wieder seine Probleme. Dieses Rennen hat sehr gut gepasst und war wie eine Grasbahn-Arbeit. Er steuert am 14. September ein ähnliches Rennen in Hoppegarten über 1.800 Meter an. Sein Fernziel ist der Preis der Deutschen Einheit am 3. Oktober.

Fort Good Hope siegt unter Martin Seidl
Fort Good Hope siegt unter Martin Seidl am 10.08.2019 in Hoppegarten.

Im selben Rennen am 10. August in Hoppegarten war Cash the Cheque Dritter, er lief hauptsächlich, da Fort Good Hope Tempo im Rennen brauchte. Er schnitt vernünftig ab, ist jetzt aber doch etwas schlau geworden in seinem Alter.

Napston war wieder einmal Zweiter. Er lässt sich immer etwas einfallen, damit er nicht gewinnt. Irgendwie muss bei ihm alles passen.

Cliffs Art siegt unter Michael Cadeddu
Cliffs Art siegt unter Michael Cadeddu am 11.08.2019 in Hoppegarten.

Am 11. August in Hoppegarten war natürlich der Sieg von Cliffs Art im Listenrennen der große Höhepunkt. Sie ist von der Arbeit schwer einzuschätzen, da sie im Training alles spielerisch macht und noch nie einen Galopp zu Hause verloren hat. Es war natürlich ein Sprung vom Auktionsrennen in die Listen-Klasse, aber sie hat das toll gelöst. Ich werde mit dem Besitzer die weitere Route noch absprechen. In Frage kommt ein Listenrennen in Hannover, aber am liebsten würde ich in einem Grupperennen Ende des Monats in Düsseldorf laufen. Wichtig ist für sie guter Boden, aber das kann im Herbst natürlich auch einmal anders sein.

Lady Lilian hat an dem Tag ebenfalls gewonnen und sich für ihre knappe Niederlage zuvor in München entschädigt. Mit ihr kann man zufrieden sein, sie ist ein treues Pferd.

Unsere nächsten Einsätze waren in Hannover. Wachmann hat gleich wieder gewonnen, aber er tat sich auf dem sehr weichen Boden doch ziemlich schwer. Ich denke, dass er guten Untergrund braucht, und habe auch den Eindruck, dass er im Moment etwas schlau geworden ist. Daher werden wir das Training etwas forcieren. Turfglocke war beim ersten Start für mich Zweite, auch für sie war es etwas zu weich.

Diary of Dreams
Diary of Dreams

Am 25. August waren wir auf der Dresdner Heimatbahn präsent. Diary of Dreams hat endlich ihre Maidenschaft abgelegt. Das war ein gut ausgesuchtes Rennen. Sie verlässt den Stall, da sie an eine Besitzergemeinschaft verpachtet wurde. Turfglocke war wieder Zweite und agierte dabei etwas unglücklich, da sie zu früh in Front war.

Armance wurde als Favoritin in einem Altersgewichtsrennen nur Dritte. aber bei ihr stellten sich nach dem Rennen Kreislaufprobleme ein, denn es war an dem Tag drückend heiß.

Bei der Großen Woche in Baden-Baden war Mojano Dritter. Er hat das Rennen noch gebraucht, da ihm etwas Arbeit fehlte. Er ist auch nicht ganz einfach zu reiten und ist nicht der größte Steher. Ich denke, dass 2.000 Meter die Grenze für ihn sind.

Mojano mit Stefan Richter
Mojano mit Stefan Richter

Waldana war nach unglücklichem Rennverlauf Dritte, sie hätte bei glattem Rennen vielleicht Zweite werden können- Auch Sir Theodore hat sich gut verkauft, er läuft in Baden-Baden ja immer gut. Bei Irish Dickens müssen wir schauen, was wir machen. In Memory war im T. von Zastrow Stutenpreis auf Gruppe-Ebene unter Wert geschlagen. Sie ist für das Laufen entschuldigt, da sie Probleme hatte. Nun steuern wir am Samstag mit unseren Pferden Magdeburg an, danach geht es am Sonntag in München weiter. Und in der Woche darauf ist ja wieder Berlin und Hannover.“

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