Galopp-Rückblick Wochenende 29.4.-1.5.: Warring States: Vom „Baby“ zum Derby-Kandidaten

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Die Besucher auf der Galopprennbahn in München riss es am Maifeiertag (Montag) so richtig von ihren Sitzen. Im Bavarian Classic (Gruppe III-Prüfung über 2.000 Meter) musste erst das Zielfoto herangezogen werden, um den Sieger dieser bedeutenden Derby-Vorprüfung zu ermitteln: Denn der Ittlinger Enjoy Vijay und der ganz zum Schluss heranbrausende Al Thani-Galopper Warring States (32:10-Favorit) lieferten sich ein Gefecht der Extraklasse.

Lange sah es so aus, als würde Andrasch Starke mit Enjoy Vijay das beste Ende haben, aber der Engländer Harry Bentley zeigte, weshalb er ein Shootting Star im Sattel ist und brachte Warring States aus dem Erfolgsstall von Andreas Wöhler (Spexard bei Gütersloh) noch mit dem knappsten aller Vorteile, einer Nase, an dem tapferen Gegner vorbei. Markus Klugs Kastano wurde nach langer Führung Dritter vor dem weiteren Champion-Pferd Northsea Star. Natürlich wird man die Erstplatzierten nun auf der Derby-Route sehen. Vor allem Warring States scheint noch vieles vor sich zu haben, denn sein Reiter bezeichnete ihn als „Baby, das noch gar nicht sein volles Können aufgezeigt hat.“ Im Wettmarkt von Racebets für das Derby führt nun Warring States mit 60:10, und auch Enjoy Vijay (100:10) machte einigen „Boden gut“ (Zum Video).

Zum Derby-Wettmarkt!

Am selben Tag trumpften der Hengst mit dem Kölner Namen Schäng (Michael Cadeddu, Quote: 49:10) in einem knappen Endkampf vor Sugar Free und Daring Match im Großen Preis von Rossmann über 1.200 Meter (Zum Video) sowie in einem nicht minder spannenden Finale die von Neutrainer Andreas Suborics vorbereitete Karlshoferin A Raving Beauty (31:10) mit Champion Filip Minarik vor Partyday aus Tschechien und Shy Witch im Großen Preis Jungheinrich Gabelstapler über die Meile in den beiden 25.000 Euro-Listenrennen am großen Hannover 96-Renntag auf der Neuen Bult auf. Mit 23.200 Zuschauern gab es einen neuen Besucherrekord (Zum Video).

In Leipzig herrschte ebenfalls bester Besuch bei der Saisonpremiere, der Jockey Rene Piechulek mit vier Siegen, darunter auch mit Christian Zschaches Doynio (58:10) Start-Ziel im Ausgleich II (Zum Video).

Am Sonntag dominierte einmal mehr Champion Markus Klug in Düsseldorf. Die von ihm für das Gestüt Röttgen aufgebotene Attica war als 48:10-Mitfavoritin im Henkel-Stutenpreis (Listenrennen, 25.000 Euro, 1.600 m) mit Adrie de Vries der Speedwirbel schlechthin. Es war stark, wie die kürzlich schon auf dieser Bahn erfolgreiche Dreijährige hier Sunny Belle aus dem Gestüt Ittlingen und die lange führende Karlshoferin Alwina abfertigte. Da scheint eine Kandidatin für die 1.000 Guineas heranzureifen. Die Enttäuschung des Rennens war die heiße Favoritin Rainbow Royal. Ihr Jockey Jozef Bojko holte sich vier Rennen an diesem sonnigen Sonntag, doch mit ihr konnte er keine Akzente setzen (Zum Video).

In Mannheim stand vor 9.000 Besuchern mit der Badenia (15.000 Euro, 4.200 m) das lukrativste Jagdrennen Deutschland auf dem Programm. Alles Vertrauen der Wetter war mit Kazzio gegangen, doch nach einjähriger Pause konnte er diesen Vorschusslorbeeren noch nicht gerecht werden und musste dem Tschechen Green Rocks (82:10) mit dem bei uns ziemlich unbekannten Jockey Sertash Ferhanov klar den Vortritt lassen, woraufhin die tschechische Hymne gespielt wurde (Zum Video).

Novacovic ist einfach nicht zu stoppen – der Schützling des Magdeburger Trainers Frank Fuhrmann war 2016 schon viermal erfolgreich. Am Samstag sicherte er sich auf der Herrenkrug-Bahn zur Top-Quote von 188:10 mit Bayarsaikhan Ganbat das wichtigste Rennen, den Ausgleich III über 2.050 Meter (Zum Video).

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