Stefan Richter über die Herausforderungen des Trainerdaseins

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Stefan Richter über die Herausforderungen des Trainerdaseins
Stefan Richter
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Täglich mit Pferden zu arbeiten, das klingt für viele Menschen wie ein Traumberuf. Doch es gehört einiges dazu als Trainer tätig zu sein, wie der Dresdner Stefan Richter in unserem RaceBets Blog berichtet.

 „Ich bin in jungen Jahren zum Rennsport gekommen. Ich arbeitete in einem Rennstall, ritt Rennen als Amateur, war Futtermeister und konnte mir immer vorstellen, Trainer zu werden. In meinem Umfeld hatte man mir zwar nahegelegt, keine Lehre zu beginnen, aber ich war einfach infiziert. Also entschied ich mich vor einigen Jahren, den Trainerschein zu machen. Bereut habe ich es nicht.

True Spirit und Stefan Richter
True Spirit und Stefan Richter

Das eigentliche Training sehe ich nicht als Herausforderung an, den Umgang mit den Pferden und den Blick lernt man mit der Zeit. Ehrlich gesagt: Die Besitzer sind manchmal schwerer zu trainieren. Klar, sie zahlen für den Spaß, also wollen sie auch Spaß haben. Auf die Besitzer einzugehen, muss man lernen. Ansonsten bringt dieser Beruf einen enormen Zeitaufwand mit sich, manche Tage können 20 Stunden haben.

Man muss früh aufstehen, hat kein Wochenende. Und was den Verdienst angeht: ohne Liebe zum Sport und zu den Tieren geht es nicht. Ein Trainer muss Herzblut für diesen Beruf mitbringen. Wer nur auf einen hohen Kontostand aus ist, hat es vor allem im deutschen Galopprennsport nicht leicht.

Da ich in Dresden trainiere, sind weite Fahrten mit dem Auto notwendig. Mal einfach so auf Westrennbahnen und vor allem nach Frankreich, das ist nicht möglich. Solche Fahrten müssen genau geplant sein, auch der Kosten wegen. Und Zuhause am Stall muss es halt auch weiter gehen. Diese Organisation ist eine weitere Herausforderung.“

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