Alexander Pietsch: Guter Start ins Jahr 2017

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Alexander Pietsch ist einer der besten deutschen Jockeys. Der gebürtige Dresdener, immerhin Co-Titelträger 2015, gefällt mit seiner Konstanz: Seit 2007 ist er fester Bestandteil der deutschen Top Ten, konnte auch in den Jahren zuvor viele Sieger reiten. Aktuell führt der 44jährige die Statistik der deutschen Jockeys an. Er arbeitet als Stalljockey bei Jens Hirschberger in Mülheim an der Ruhr, wohnt aber in Köln. Pietsch ist ein Jockey in der dritten Generation, ihm wurden, wie es auf seiner Website www.alexander-pietsch.de heißt, die Freude und die Faszination am Galoppsport schon in die Wiege gelegt. „Mein Lebens- und Berufsweg war sozusagen vorgezeichnet.“

Exklusiv beim RaceBets Blog gibt Alexander Pietsch einen Einblick in seine Karriere und in sein Leben:

Die grüne Saison steht vor der Tür und natürlich freue ich mich. In Düsseldorf steige ich am Sonntag mehrfach in den Sattel und habe das Ziel, den einen oder anderen Sieger zu reiten (Zum Tagesmarkt). Ich hoffe dieses Rennjahr wird für mich erfolgreich und verletzungsfrei. Eventuell gibt es ja das eine oder andere Highlight in den kommenden Monaten zu feiern. Unser Stall ist gut aufgestellt, beispielsweise haben Capitano und Wild Chief gut überwintert und auch die dreijährigen wie Arazza, Pemina und Vive Marie, um nur einige zu nennen hinterlassen einen ausgezeichneten  Eindruck. Ebenso sind bei den zweijährigen vielversprechende Pferde dabei.

Eine oftmals gestellte Frage ist die, wie ich mich über Winter fit gehalten habe. Dieses Jahr habe ich auf eine Pause verzichtet und bin durchgeritten. Mein Fitnesstraining war Rennreiten, ich war in Deutschland, der Schweiz und Belgien aktiv. Begonnen hat diese Saison mit elf Siegen im Ausland und acht im Inland hervorragend. Erwähnen möchte ich an dieser Stelle auch Christian von der Recke, für den ich dieses Jahr bereits 12 (!) Rennen gewinnen konnte, darunter war auch mein 1000ter Sieger. Ich reite einmal die Woche bei ihm aus und habe ihm einiges zu verdanken.

Mein Gewicht halte ich durch viel Bewegung, auch wenn keine Rennen in meinem Terminplan stehen. Natürlich muss ich leider wie fast alle Jockeys sehr auf meine Ernährung achten. Ansonsten habe ich keine festen Rituale oder Gewohnheiten. Ich laufe gerne vor den Rennen einmal um die Bahn, so kann ich das Geläuf begutachten und mich warm machen.

Lieblingsbahn habe ich keine, ich reite überall gerne. In Frankreich zu reiten ist für mich allerdings immer noch etwas Besonderes. Die Frage nach einem Lieblingspferd kann ich auch nur schwer beantworten. Eigentlich mag ich alle Pferde, schließlich bin ich Jockey und lebe von den Tieren. Aktuelle Lieblinge sind auf jeden Fall unsere zwei Familienpferde. (Anmerkung: Caroline Fuchs, die Lebensgefährtin von Alexander Pietsch, trainiert Tableforten und Hit The Jackpot).

Die Redaktion hinter dem RaceBets Blog bat mich zwei Punkte aus meiner Biographie eingehender zu beschreiben. Von 1999 bis 2000 war ich Jockey bei Trainer Roggerson in Sydney und konnte internationale Erfahrungen sammeln. Aus dem Osten nach Australien zu kommen, war wie Schwarzweißfernsehen und Farbfernsehen zu schauen. Ich erinnere mich gerne an diese Zeit zurück, habe Erinnerungen, die mir niemand mehr nehmen kann. Der Galopprennsport in Australien ist eine andere Welt und nicht mit dem in Deutschland zu vergleichen. Für den Umgang mit den Pferden war meine Begegnung mit Monty Roberts ein einschneidendes Erlebnis. Diese Legende kennen zu lernen und mit ihm und den Pferden zu arbeiten hat mich sehr fasziniert und einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

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