Geld im Galopprennsport: Einige Ansichten unserer Botschafter

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Die RaceBets Podcast Schnitzeljagd

Inhaltsverzeichnis:

Sibylle Vogt: „Das, was wir machen dürfen, unbezahlbar“ Weiterlese
Maxim Pecheur über Geld im Sport Weiterlese
Christian von der Recke über das Thema Geld Weiterlese
Marco Klein: „Die Nebenkosten spielen eine große Rolle“ Weiterlese

Sibylle Vogt: „Das, was wir machen dürfen, unbezahlbar“

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„Money, money, money“ – so lautet ein bekannter Song der Gruppe „Abba“. Geld regiert die Welt, so umschreiben es andere. Natürlich muss die pekuniäre Seite stimmen, sonst gibt es nicht selten Probleme.

Auch Deutschlands beste Rennreiterin Sibylle Vogt hat sich als RaceBets-Botschafterin exklusiv auf dem Blog mit dem Thema Geld beschäftigt. Wieviel bekommt Sie für ihre Ritte, und was für Kosten müssen bezahlt werden.

Hier Ihre Einschätzung: „Natürlich müssen wir Jockey wie alle anderen auch Steuern und unsere Miete bezahlen. Hinzu kommt das Equipment, das man benötigt, wie Rennsättel und anderes Material.

Fünf Prozent von den Preisgeldern

Als Jockey bekommt man in Deutschland fünf Prozent vom Gewinn eines Pferdes. Hinzu kommt pro Ritt das Reitgeld, das bei 50 oder 55 Euro liegt. Es hängt auch ein wenig von der Dotierung eines Rennens ab, ob es mehr oder weniger ist.

In Frankreich erhält ein Reiter sieben Prozent von den Preisgeldern. Das Reitgeld beläuft sich auf nur 12 bis 14 Euro. Wenn man eine französische Lizenz hat, dann wandert der Rest in eine Rentenkasse.

Sibylle Vogt
Sibylle Vogt im Portrait

30.000 Dollar in Saudi-Arabien bekommen

Als ich in Saudi-Arabien den Internationalen Jockey-Wettbewerb gewonnen habe, gab es acht Prozent der Preisgelder für mich. Mit dem Sieggeld für den Wettbewerb kamen da 30.000 Dollar zusammen.

Reisespesen sind ein kniffliges Thema

Beim Thema Reisespesen ist es so eine Sache in Deutschland. Früher hat man nach großen Rennen oft etwas auf die Hand bekommen, aber das ist inzwischen sehr selten geworden.

In Frankreich unterschreibt man vorher, wieviele Kilometer man zurückgelegt hat. 30 Cent werden pro Kilometer angerechnet und die Summe durch die Anzahl der Ritte geteilt. Wenn man nur einen Ritt hat, muss man alles allein bezahlen. Aber ansonsten wird das den Besitzern direkt vom Konto abgezogen.

Überhaupt keine Probleme habe ich bei Carmen Bocskai. Ich schreibe Quittungen und sie setzt die Kosten auf die Rechnung der Besitzer der Pferde. Ich habe das Glück, bei ihr angestellt zu sein und ein festes Gehalt zu bekommen. Das gilt auch für mein Engagement am Asterblüte-Stall bei Peter Schiergen.

Insgesamt kann man sagen, wer nur in Deutschland reitet, der wird nicht gut davon leben können. Reich wird man als Jockey sowieso nicht im Rennsport. Natürlich wird man neidisch, wenn man sieht, was die Fußball-Stars verdienen.

Allerdings ist das, was wir machen dürfen, unbezahlbar – die Arbeit mit wundervollen Tieren.“

Die heutigen Rennen bei RaceBets


Maxim Pecheur über Geld im Sport

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Das Thema Geld ist immer heikel. Unser RaceBets Botschafter Maxim Pecheur beschreibt in diesem Artikel offen und ehrlich, dass Geld tatsächlich ein klares Problem im deutschen Galopprennsport ist. Denn es fehlt, wodurch sich ein Teufelskreislauf entwickelt.

Es ist nicht einfach für Jockeys

„Ich hatte bereits in der Vergangenheit erklärt, dass ich mich beim Verband sehr dafür einsetze, dass unsere Fahrtkostenpauschale anders abgerechnet wird als bisher. Sie ist zum Nachteil für uns Jockeys und das darf eigentlich nicht sein. Wobei in diesem Sport in Sachen Geld einiges anders laufen muss, wenn wir eine Zukunft haben wollen.

Problem Krankenkasse

Ein gutes Beispiel sind hier die Beiträge, die wir an die Krankenkasse zahlen. Das sind bei mir mal so locker über 900 € im Monat. Kürzlich wurde wieder erhöht. Es ist nunmal so, dass wir Jockey freiberuflich tätig sind am Stall. Also hat man vielleicht etwas über 2000 € netto, aber gut die Hälfte ist schon mal weg. Das Krankenkassenproblem hat jetzt nicht zwingend nur etwas mit unserem Sport zu tun, aber hätten wir mehr Einnahmen, wäre es natürlich einfacher. Aktuell arbeite ich quasi zehn Tage im Monat nur für meine Krankenkasse. Ich sage immer, dass ich meinen Beruf zum Hobby gemacht habe, wenn ich mir so anschaue, was am Ende dabei rausspringt.

Maxim Pecheur
Maxim Pecheur im Portrait

Zu geringe Dotierungen

Das ist schon alles irgendwie traurig. Es sieht immer toll aus, wenn man Rennen reitet und erfolgreich ist, aber was am Ende dabei rausspringt, das ahnen viele ja gar nicht. Womit wir beim Thema Dotierung sind. Kürzlich war im letzten Rennen in Hannover das Preisgeld so gering, dass der siegreiche Jockey Bauyrzhan Murzabayev sich den Sieg quasi auch hätte sparen können. Der Sieger bekam aufgrund der Dotierung knapp über 2000 €. Für den Reiter bleiben da 48 €. Netto sind es ungefähr 30 €. Klar, Reitgeld und so, aber dann bleiben um die 100 € netto und das ist schon wirklich schlimm.

Der Kreislauf

So kann das System nicht weiterlaufen, weder für uns noch für die Trainer und für die Besitzer. Diese sollten natürlich schon wissen, dass sie ein Hobby haben und dass man mit diesem nicht auch noch Geld verdienen wird. Das kann mit Glück mal möglich sein. Aber sie müssen die Trainer bezahlen und die müssen uns Reiter bezahlen. Wenn wenig Geld im Umlauf ist, wird es alles schwieriger. Auch die Züchter müssen hier genannt werden. Denn die können keine hohen Preise aufrufen, wenn nicht genügend Geld im Sport ist. Man kann denen auch gar nicht erklären, dass sie mit Hoffnungen Pferde züchten und die gewinnen dann in einem Rennen 2000 €. Und wir reden hier von einer gut besetzten Prüfung!

Der Sieger in dem von mir angesprochenen Rennen in Hannover konnte eigentlich Ausgleich 2. Auch die Gegner waren meines Erachtens einst alle recht teuer. So macht es nicht wirklich Sinn, muss ich sagen. Nun kann man zwar anführen, dass in verschiedenen Sportarten wie Golf, Go-Kart und offiziell ja auch in Mannschaftssportarten kein Geld in unseren Klassen verdient wird. Das ist bei uns ein bisschen anders. Aber es ist einfach zu wenig. Und der Kostenapparat,beginnend mit der Zucht, mit der Aufzucht, mit dem Training, der stimmt einfach nicht mehr. Es fehlt an der Rückfinanzierung. Das ist nicht nur meiner Meinung nach ein Teufelskreislauf. Geht es dem Züchter schlecht, geht es auch den Besitzern nicht gut und somit dem Trainer, dem Reiter, dem Personal…

Viel Geld im Glücksspielmarkt

Das Geld
Das Geld, Foto: TT

In diesem Zusammenhang möchte ich noch kurz anmerken, dass mir etwas aufgefallen ist. Ich komme abends spät von Rennen zurück und setze mich vor den Fernseher. Ich muss schließlich erstmal runterkommen. Ich schaue irgendeinen Sender und sehr häufig sehe ich Werbung für ein Online Casino, für Sportwetten, Poker und so weiter. In diesem Markt, also bei den Glücksspielen, scheint unfassbar viel Geld vorhanden zu sein. Und bei uns werden die Wetten immer noch teilweise wie etwas behandelt, mit dem man vorsichtig umgehen muss. Werbung in dieser Art außerhalb unseres Kreises, habe ich noch nicht gesehen. Aber auch damit kann man Geld generieren. Es ist doch nichts dabei, wenn gewettet wird. Man ist nicht direkt süchtig, wenn man ein paar Euro setzt. Man weiß doch, dass die Beliebtheit vom Wetten wirklich weit verbreitet ist. Sportwetten, vor allem auf Fußball, machen einen unfassbaren Umsatz. Warum geht man an die Sache so vorsichtig ran? Man könnte viel mehr profitieren.

Galopprennsport: ein tolles Produkt

Wir haben ein spannendes und hochwertiges Produkt und wir schaffen es nicht auf uns vernünftig aufmerksam zu machen. Wir unterscheiden uns von anderen Sportarten und können darauf nicht wirklich hinweisen. Das finde ich sehr schade. Der Kreislauf, den ich zuvor beschrieben habe, könnte nämlich zumindest in Teilen durchbrochen werden, wenn wir neuen Umsatz generieren. Wir haben die Möglichkeit tolle Bilder zu bieten, wir können Menschen mit Geschichten zeigen. Das können viele andere Sportarten nicht. An der Vermarktung habe ich also wirklich einiges zu kritisieren. Wieso gehen so viele Sponsoren zum Fußball, wo das Geld im Grunde verbrannt wird, auch weil man sich gegen die Konkurrenz bei den Sponsoren kaum durchsetzen kann? Bei uns hätten die viel mehr Aufmerksamkeit. Aber man muss sie halt auch überzeugen. Ich schaue gerne andere Sportarten, nenne hier mal Tennis oder eine Rallye, die ich kürzlich verfolgt habe. Das ist voll mit Sponsoren. Und wir kämpfen um jeden einzelnen.

Turfvirus der Grund dabeizubleiben

Ja, man muss meinem Beruf betreffend das Gesamtpaket sehen mit dem Reiten im Training und den Rennen, dann hat man sein Auskommen einigermaßen. Aber man hat halt auch die eingangs erwähnten Kosten. Außerdem arbeitet man an sieben Tagen in der Woche und hat kaum Freizeit und Ruhe. Auf der anderen Seite gibt es tatsächlich ein Turfvirus. Wenn man erst einmal drin ist, dann kommt man nicht raus, denn natürlich liebe ich diesen Sport und die Pferde. Ich mache mir jeden Tag meine Gedanken wie wir vorankommen im Sport. Das Herz hängt daran. Man darf die Hoffnung nicht aufgeben, wir wollen alle, dass es wieder aufwärtsgeht. Ich engagiere mich an jeder Ecke. Und das werde ich auch weiter machen.“

Bei RaceBets wetten


Christian von der Recke über das Thema Geld

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Geld ist immer ein wichtiges Thema, erst recht im Galopprennsport, wo es um Preisgelder, Kaufpreise für Pferde aber auch um den Verdienst der Aktiven geht. Außerdem brauchen die Veranstalter, also die Rennvereine, Einnahmen. RaceBets Botschafter Christian von der Recke schreibt hier seine Gedanken zum Thema.

Zuschauereinnahmen und Sponsoring

„Wenn es um das Thema Geld im Sport geht, sind wir zuerst einmal wieder beim Thema Zuschauer. Gibt es mehr Zuschauer wird es einfacher Sponsoren zu finden. Und mit mehr Sponsoren kann auch das Preisgeld wieder erhöht werden, was wichtig ist. In der Corona Zeit konnte halt weniger verteilt werden, weil weniger im Topf war. Aber man muss auch bedenken, dass die Leute sich nicht abwenden dürfen. Das meine ich nicht nur bezüglich Interesse der Zuschauer, sondern auch bezüglich des Interesses von Sponsoren. Die müssen wir wieder mehr für uns gewinnen.

Problem niedrige Dotierungen

Niedrige Dotierungen sind ein großes Problem. Corona führte dazu, dass die ohnehin nicht hohen Preisgelder halbiert worden sind und das tut uns allen sehr weh, vor allem natürlich der Basis. Das ist etwas einfacher zu verschmerzen, wenn man ohnehin um verhältnismäßig viel Geld läuft, also in Grupperennen oder in Listenrennen. Dort ist ja schließlich auch das Renommee wichtig oder sagen wir mal: Black Type. Das erhöht bekanntlich den Zuchtwert. Es geht um die Wertsteigerung der Pferde. Im Ausgleich 4 habe ich so etwas nicht.

Wie schon mal gesagt habe: man muss sich bewusst machen, dass die monatlichen Kosten für die Pferde immer gleich bleiben, egal wie hoch die Preisgelder sind. Ich nenne mal den Tierarzt, den Transporteur, den Hufschmied. Und auch wir Trainer: wir nehmen das gleiche Geld von den Besitzern, aber die haben weniger Chancen genügend Geld zu gewinnen, damit sich das Engagement auszahlt. Das ist ohne Frage eine sehr harte Situation. Viele weichen bekanntlich in das Ausland aus, das mache ich auch, wenn ich die passenden Pferde habe. Dort gibt es mehr Geld zu gewinnen. Aber man muss in diesem Falle auch bedenken, dass der Transport mehr kostet, als wenn ich beispielsweise in Köln laufe. Das muss man immer in Relation sehen. Ohne Chancen eine weite Reise auf sich zu nehmen, ist somit nicht logisch.

Pferde kaufen und verkaufen

Christian Frhr. von der Recke
Christian Frhr. von der Recke im Portrait am 30.08.2019 BBAG-Jährlingsauktion in Iffezheim

Beim Thema Geld geht, kommt man auch schnell auf den Kaufpreis von Pferden. Man hat als Trainer ein Budget und an dieses hält man sich, zum Beispiel bei Auktionen. Ich habe bereits in einem früheren Blog Text einmal darauf hingewiesen, dass der Derbysieger von 1986 Philipo von seinem Trainer Hartmut Steguweit für einen Betrag von 10.000 DM gekauft worden ist. Das ist verhältnismäßig kleines Geld gewesen. Er hatte allerdings auch nur ein kleines Budget.

Hätte der Besitzer ihm beispielsweise 100.000 DM gegeben, hätte er, so nehme ich es mal an, ein anderes Pferd gekauft. Meine bereits mal geäußerte Logik ist ja, dass man, wenn man zehn Pferde für jeweils 100.000 Euro kauft, mit größerer Wahrscheinlichkeit einen Derbysieger oder Gruppesieger dabei hat, als wenn man 100 Pferde für jeweils 10.000 Euro kauft. Man ist, wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, mehr gefordert und muss, wie man so sagt, in anderen Schubladen suchen.

Fürstenberg als bester Kauf

Ich habe bereits viele Pferde bei Aktionen in all den Jahren gekauft. In meiner Erinnerung der beste Kauf war Fürstenberg für 14.000 Euro. Ich vermittelte ihn an den Stall Blau Weiß und bereits im ersten Jahr gewann er 140.000 Euro, also das Zehnfache seines Preises. Der Besitzer hatte innerhalb von 30 Jahren kein besseres Pferd, er gewann auf Gras, auf Sand, auf Schnee und über die Sprünge. Und für mich hat er sehr viel Werbung gemacht, daran besteht kein Zweifel.

Fürstenberg siegt unter Frau K. Neumann in Neuss
Fürstenberg siegt unter Frau K. Neumann in Neuss

Trainer müssen gut wirtschaften

Ebenfalls bereits in einem früheren Artikel, es ist noch gar nicht so lange her, habe ich die vier Säulen meines Berufs benannt. Eine, bei mir war es die vierte, betrifft den finanziellen Aspekt. Ich habe es damals so ausgedrückt, dass es einige gute Trainer gibt, die das eine oder andere Mal in die Insolvenz mussten. Sie waren also pleite, da sie nicht gut mit dem Geld umgegangen sind, aus welchen Gründen auch immer. Einige sind dann aus dem Sport verschwunden, bei anderen gab es einen Neuanfang. Man muss in diesem Beruf ohne Zweifel gut wirtschaften und nur dann kann man sich über einen langen Zeitraum halten. Dazu gehört auch, dass man gut Pferde kaufen und verkaufen kann. Womit wir wieder beim Thema Auktionen wären. Wobei der Kauf eines Pferdes natürlich auch oft auf anderem Wege vonstattengeht.“

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Marco Klein: „Die Nebenkosten spielen eine große Rolle“

Marco Klein
Marco Klein

Es sind Fragen, die von hoher Bedeutung sind: Was kostet es, ein Rennpferd trainieren zu lassen? Wieviel verdient man als Trainer von Galopprennpferden. Oder, was muss man in den verschiedensten Bereichen bezahlen?

RaceBets-Botschafter Marco Klein hat sich seine Gedanken über das Geld gemacht. Hier sein Beitrag:

„Es gibt natürlich erhebliche Unterschiede, was das Training kostet. Das hängt davon ab, wo man seine Pferde trainieren lässt.

Auch die Nebenkosten spielen eine große Rolle. Auf einer kleinen Bahn sind die Preise für die Boxen oder für die Bahnbenutzung geringer. Bei uns ist im Trainingssatz alles integriert, außer der Gebühr für die Benutzung der Sandbahn. Diese entfällt separat auf die Rennvereine. Hinzu kommen auch die Kosten für Hufschmied und Tierarzt. Sonst ist alles enthalten.

Absicherung der Mitarbeiter

Natürlich haben wir als Trainer etliche Kosten, die auf uns zukommen. Dazu gehören das Futter und die Bezahlung der Mitarbeiter, die Sozialversicherungs-Beiträge, die sehr hoch sind, aber enorm wichtig, da ja auch Reiter stürzen können und abgesichert sein müssen. Dazu gehören die Haftpflichtversicherung oder die Rechtsschutzversicherung.

Viele Trainer, auch ich, arbeiten als selbständige Unternehmer. Wir müssen uns auch selbst absichern. Das ist abhängig von der Gesellschaftsform. Wir kümmern uns um alles.

Marco Klein
Marco Klein

Preisunterschiede beim Futter

Es stellt sich die Frage, wo man das Futter einkauft. Auch der Preis spielt hierbei eine Rolle. Manchmal muss man den Anbieter wechseln, denn es gibt große Unterschiede.

In Deutschland kann man nicht pauschal sagen, was ein Rennpferd in Training kostet. Zwischen 1.200 und 1.500 Euro sollte man rechnen, darunter wird es schwierig.

In den letzten anderthalb Jahren sah man, dass einige Besitzertrainer deutlich mehr Pferde trainieren als vorher und einige Publictrainer weniger Pferde haben, da sie deutlich günstiger sind. Das ist eine Entwicklung, die nicht so schön ist.

Harter Preiskampf

Der Preiskampf ist härter geworden. Wenn man gute Besitzer hat, dann bezahlen sie aber auch den Preis, den man braucht. Auf einer großen Bahn ist der Tarif vielfach höher als auf einer kleinen Bahn.

Die Nebenkosten sind relativ hoch. Manch einer denkt, dass wir Trainer viel Geld verdienen würden. Wenn man mehr als 60 Pferde im Stall hat, ist es natürlich deutlich leichter, aber bei unter 40 oder 50 Pferden muss man schon einen Spagat machen, wenn man eine gute Qualität an Personal und Futter anbieten möchte. Wir hatten teilweise elf Angestellte. Das ist schon ein großer Faktor. Aber man benötigt entsprechendes Personal, damit alles funktioniert.“

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