Podcast 47: Wer wird der Nachfolger von Rubaiyat?

RaceBets Podcast 47: Wer wird der Nachfolger von Rubaiyat?
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Ein Wochenende wie das vergangene, mit dem 2. Platz von In Swoop (Adlerflug) im Prix de l’Arc de Triomphe, dem wichtigsten Pferderennen der Welt, und dem Großen Preis von Berlin, in dem mit Torquator Tasso und Dicaprio zwei weitere Adlerflug-Söhne 1-2 in einem Gruppe-I-Rennen waren, verdient es, dass man noch einmal zurückblickt. Wir haben die Stimmen von Philip von Ullmann vom Gestüt Schlenderhan zum Silber-Platz hinter dem Arc-Sieger Sottsass mit dem deutschen Derbysieger In Swoop, der allerdings in Frankreich von Francis-Henri Graffard trainiert wird. Aber als Zuchterfolg geht dieses Rennen natürlich in die Annalen von Deutscher Galopp ein. 

Genauso natürlich wie das Rennen in Berlin, wo der Derby-Jahrgang groß auftrumpfte und gegen die älteren Pferde auf den ersten vier Plätzen landete. 

Ein ganz besonderes Wochenende war es natürlich auch für den Deckhengst Adlerflug, der 2007 für das Gestüt Schlenderhan das Derby gewann und dorthin vor vier Jahren wieder zurückgekehrt ist. Der jetzige Derby-Jahrgang aber ist noch einer des Gestüts Harzburg, wo er vorher stationiert war, darauf verweist der langjährige Gestütsleiter Gustav Klotz bei uns im Interview. Nach dem Ausstieg der Nord LB als Pächter stiegt dort die Harzburg GmbH ein, wartete aber vergeblich darauf, dass das Land Niedersachsen als Besitzer notwendige Sanierungen durchführt. Jetzt ist der Vertrag ausgelaufen und das Gestüt verfällt mehr und mehr. Die Zukunft ist ungewiss, doch die Harzburger wollen ihr Gestüt noch nicht aufgeben. 

Für das siegreiche Team hatte dieses Rennen eine ganz besondere Bedeutung: Denn sowohl für Torquator Tasso als auch für seinen jungen Trainer Marcel Weiß und Jockey Lukas Delozier war es der erste Gruppe-I-Erfolg. Für den Besitzer Peter-Michael Endres vom Gestüt Auenquelle ist spätestens seit diesem Erfolg klar, dass dieses Pferd, für das es schon viele Angebote gab, „auf jeden Fall bei uns bleibt, auf das nächste Jahr freuen wir uns sehr.“ Des Lobes voll ist er auch über den Trainer im Diana-Stall, Marcel Weiß. Der legte einen Traumstart hin, der Sieg mit Torquator Tasso war schon der 3. Gruppetreffer in diesem Jahr für ihn und das Gestüt Auenquelle, das auf solche Erfolge lange warten musste. Sein ehemaliger Chef, Uwe Ostmann, ist begeistert über das, was im Diana-Stall passiert: „Marcel Weiß war schon zu meiner Zeit sehr engagiert, als Trainer kann er mit Besitzern sicher noch besser umgehen, als ich das konnte.

Weil der Sieg so schön war, blicken wir auch noch einmal zurück auf den Jubiläumssieger im 100. Großen Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf. Denn damit, dass der „Wonnemond“ im Alter von 7 Jahren noch einmal aufgeht, hat kaum einer gerechnet. Aber die Geschichte des erfolgreichen Wallachs, der im Besitz des Stalles Frohnbach von Klaus Wilhelm steht und von Sascha Smrczek in Düsseldorf trainiert wird ist eine ganz besondere. Während sein ständiger Reiter Bayarsaikhan „Enki“ Ganbat verletzt zuschauen musste, gab er Dennis Schiergen die guten Tipps mit auf den Weg zum Erfolg. „Manchmal werden Träume wahr, die man gar nicht geträumt hat“, freut sich Klaus Wilhelm, „man muss sich auch mal was trauen. Wonnemond hat gezeigt, dass mit den alten Männern durchaus noch zu rechnen ist.

Wenn bei alten Pferden, neue Taktiken helfen, dann starten auch wir einen neuen Versuch für die Viererwette der Wetten, dass 2.0-Aktion. Im Fokus steht für unsere Wett-Tippster David Connolly-Smith, Christian Jungfleisch, Ronald Köhler und Catrin Nack aber natürlich der Preis des Winterfavoriten. Dazu hören wir die Einschätzung der Kölner Trainer Henk Grewe und Waldemar Hickst

Ein Podcast von Frauke Delius.

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