Folge 14: Der große Preis von St. Moritz

Michael Cadeddu RaceBets-Podcast
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Der 81. Große Preis von St. Moritz ist mit 111.111 Schweizer Franken dotiert und gehört zu den ersten Highlights des Galopp-Jahres 2020. Das besondere an diesem Rennen: Es wird auf dem zugefrorenen St. Moritzer See auf Schnee gelaufen und das macht die Aufgabe für Wetter knifflig. Denn „Schneeerfahrung“ kann in diesem Rennen durchaus die „Klasse“ schlagen, das Rennen ist offen und spannend.

15 Pferde sind im Rennen, darunter auch mit All For Arthur, Hout Bay, Jacksun und Melodino vier deutsche Hoffnungsträger, zu denen wir in unserer großen Vorschau Interviews hören von Höny-Hofs Gestütleiter Simon Minch, Jockey Michael Cadeddu und den Trainern Mario Hofer, Michael Figge und Christian von der Recke.

Außerdem halten wir Rückschau auf einen stürmischen Renntag in Dortmund. Die neue Videoleinwand musste wegen des Sturmtiefs Sabine nach dem 3. Rennen eingefahren werden, aber alle Pferde und Reiter kamen heil ins Ziel. Zum Renntag hören wir den Präsidenten Andreas Tiedtke.

Maxim Pecheur siegte im Sattel von Akatino mit 24 Längen und landete mit diesem „Sonntagsspaziergang“ seinen 5. Sieg hierzulande. Wir hören den Trainer Axel Kleinkorres zu den Gründen seines Wechsels von Neuss nach Mülheim und wir porträtieren den jungen Trainer Marian Falk Weißmeier und seine Schwester Esther Ruth Weißmeier, die als Rennreiterin schon über 100 Rennen gewonnen hat. Außerdem beobachten wir den Jockey Enki Ganbat bei der Suche nach der richtigen RaceBets-Satteldecke mit der Nummer 5 … die ging am Ende sehr glücklich aus.

Die Wett-Tipps für Dortmund liefert Christian Jungfleisch, für die Tipps für den Großen Preis von St. Moritz ist Ronald Köhler zuständig.

Ein Podcast von Frauke Delius.


Zitate

Simon Minch (Gestütsleiter Höny-Hof zum Start von All For Arthur im 81. Großen Preis von St. Moritz)

„Ich kann leider nicht in St. Moritz dabei sein, weil wir wegen Abfohlungen im Gestüt bleiben müssen. Schnee ist ein unbekannter Boden für All For Arthur, doch wir haben dieses Rennen seit sechs Monaten im Visier. Er kommt jetzt aus einer längeren Pause, das Pferd läuft immer gut bei seinem ersten Start. Wir fahren nicht ganz ohne Mumm.“

Mario Hofer (Trainer von Hout Bay, der im Großen Preis von St. Moritz läuft)

„Ich gehe davon aus, dass Hout Bay gut mit dem Schnee zurechtkommt, weil das Pferd bisher auf jedem Untergrund gut gelaufen ist. Die Anreise ist relativ kurzfristig, damit er nicht ins Klima kommt mit der Höhenluft. Aber man braucht für solche Rennen immer sehr viel Glück“

Michael Figge (Trainer von Jacksun, der in Großen Preis von St. Moritz läuft)

„Ich muss leider sagen, so einen schwierigen Großen Preis von St. Moritz gab es schon lange nicht mehr. Wir sind ja mit Jacksun auch im Wettmarkt Außenseiter, obwohl der im letzten Jahr als Vierter gezeigt hat, dass er Schnee mag. Wir reisen direkt aus Cagnes-Sur-Mer an.“

Marian Falk Weißmeier (Jung-Trainer aus Mülheim)

„Der Wechsel nach Mülheim war schon sehr schwierig, aber langsam kommen wir in Tritt. Mit Town Charter habe ich ein tolles Pferd, der hat für mich schon neunmal gewonnen. Momentan habe ich 15 Pferde im Stall, ich hoffe, dass es zum Start in die grüne Saison um die 20 sein werden.“

Esther Ruth Weißmeier (Rennreiterin aus Sonsbeck)

„Meine Mutter als Trainerin unterstützt mich sehr, aber man muss als Frau schon Biss haben in diesem Beruf. Ich weiß nicht, ob ich den noch lange ausüben kann, weil ich an einer Pferdeallergie leide, die sich bedauerlicherweise verschlimmert hat.“

Axel Kleinkorres (Galoppertrainer vor dem Wechsel nach Mülheim)

„Ich habe keine Hoffnung mehr, dass sich in Neuss noch was tut. Von Mülheim habe ich ein Angebot gekriegt, zu dem ich nicht ‚nein‘ sagen konnte.“

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