Unsere Botschafter über den Preis von Europa

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Inhaltsverzeichnis:

Sibylle Vogt: Preis von Europa – „DAS Highlight auf der Rennbahn in Köln“ Weiterlesen
Maxim Pecheur über den Preis von Europa Weiterlesen
Christian von der Recke über den Preis von Europa Weiterlesen
Marco Klein: Preis von Europa – „Einmal wurde der falsche Sieger geehrt“ Weiterlesen

Sibylle Vogt: Preis von Europa – „DAS Highlight auf der Rennbahn in Köln“

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Der Preis von Europa, das bedeutendste Galopprennen des Jahres, geht am Sonntag in Köln in seine nächste Auflage. Seit 1972 treffen sich in der Domstadt die Spitzenpferde. 125.000 Euro beträgt das Preisgeld in 2021 auf der 2.400 Meter-Strecke. Vor einem Jahr, als man Corona-bedingt auf den August ausgewichen war, siegte die Stute Donjah.

Natürlich hat sich auch RaceBets-Botschafterin Sibylle Vogt mit dem Top-Event auseinandergesetzt. Hier Ihr Statement:

„Im Preis von Europa war ich bisher selbst leider noch nicht mit von der Partie. In jedem Falle handelt es sich um ein Rennen, das jeder Jockey neben dem Derby unbedingt gerne gewinnen möchte. Es ist DAS Highlight auf der Rennbahn in Köln und das schon seit dem Jahr 1963, als Hein Bollow auf Opponent der erste Sieger dieser Prüfung war.

Ich kann mich noch gut an den letzten Preis von Europa im Jahr 2020 erinnern, auch wenn ich selbst an diesem Tag nicht in Köln, sondern in Frankreich war. Wie ich gehört habe, ist das Rennen im Vorjahr ausnahmsweise schon gut einen Monat früher, am 15. August, ausgetragen worden.

Corona wirbelte den Kalender durcheinander

Der Grund waren natürlich einige Termin-Änderungen wegen der Corona-Pandemie. Man hatte den Renntag eingebettet in eine große Messe auf dem Rennbahn-Gelände in Köln. Dadurch waren auch mehr Zuschauer erlaubt als sonst zu diesem Zeitpunkt erlaubt waren.

Toller Kampf von Donjah

Donjah siegt unter Clement Lecoeuvre im 58. Preis von Europa, Gr.1
Donjah siegt unter Clement Lecoeuvre im 58. Preis von Europa, Gr.1 am 15.08.2020 in Köln

Die Stimmung soll klasse gewesen sein, als Donjah und damit nach einigen Jahren wieder mal eine Stute, vorne war. Sie hat einen ganz großen Kampf hingelegt, der die Zuschauer von ihren Sitzen riss. Gerechnet hatten nur wenige mit Donjah, sie war damals Riesenaußenseiterin.

Immer wieder die Top-Ställe Deutschlands

In aller Regel gewann in den letzten Jahren stets entweder ein Pferd aus dem Ausland oder ein Kandidat aus den Ställen von Peter Schiergen, Markus Klug oder Henk Grewe. Drei der Top-Ställe Deutschlands machten häufiger die Partie unter sich aus. Mit Empoli 2014 und zweimal Nightflower 2015 und 2016 landete Peter Schiergen sogar einen Hattrick.

Zum aktuellen Aufgebot kann ich derzeit noch wenig sagen, aber ich freue mich sehr auf den Preis von Europa. Es wäre natürlich toll, wenn ich dieses Highlight bald einmal auf mein Konto bringen könnte. Das ist schon ein besonderer Wunsch von mir.“

Die heutigen Rennen bei RaceBets


Maxim Pecheur über den Preis von Europa

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RaceBets Botschafter Maxim Pecheur äußert sich über den Preis von Europa, der am kommenden Sonntag in Köln entschieden wird. Wir müssen allerdings direkt anmerken, dass dieser Text vor der offiziellen Starterangabe entstanden ist, weshalb nachfolgend keine konkreten Tipps geäußert werden. Die Tatsache, dass der Preis von Europa ein wichtiges Rennen ist, ist nicht in Frage zu stellen. Es handelt sich um eine der Prüfungen, die man als deutscher Jockey gerne gewinnen will. Was natürlich auch mit dem ausgelobten Preisgeld in einem Zusammenhang steht. Unser Botschafter, der im Preis von Europa bis dato noch keinen Sieger geritten hat, hat aber auch noch eine eigene Perspektive, denn es gab ein Jahr, in dem er nicht direkt mitmischte aber sich dennoch sehr über den Sieger freute.

Ein wichtiges Rennen

„Der Preis von Europa ist natürlich ein wichtiges Rennen in Deutschland, das steht außer Frage. Ich hoffe, dass ich am Sonntag einen Ritt haben werde. Da ist derzeit in vielen deutschen Ställen zu Veränderungen kommt, kann ich das zu dem Zeitpunkt, an dem dieser Text entsteht, noch nicht genau sagen. Ich denke aber eigentlich schon, dass ich eine Chance erhalten werde. Kasper soll laufen, mit ihm bin ich letztes Jahr angetreten.

Im September 2020 mit Kaspar platziert

Kaspar siegt unter Maxim Pecheur
Kaspar siegt unter Maxim Pecheur am 23.05.2020 in Baden-Baden

Im vergangenen Jahr konnte ich mich mit Kaspar sogar platzieren. Das ist ein Pferd, welches ich in diesem Blog bereits das eine oder andere Mal erwähnt habe, denn ich mag den Hengst sehr. Als Dreijähriger verkaufte er sich vor einem Jahr gut hinter der siegreichen Stute Donjah aus dem Grewe-Stall. Wir ließen mit Dame Malliot und dem Godolphin Vertreter Barney Roy zwei stark eingestufte Gäste aus dem Ausland hinter uns. In dieser Saison gab es ja zum Glück den erhofften Gruppetreffer für Kaspar. Bereits die Performance im Preis von Europa war sehr stark. Ich hoffe wir bekommen gemeinsam eine weitere Chance.

Im Jahr 2017 als Windstoß gewann

Definitiv als erstes denke ich beim Thema Preis von Europa an das Jahr 2017, als ich mit Windstoß im Derby erfolgreich gewesen bin. Das war – es wurde auch in diesem Blog bereits mehrfach darüber berichtet – nur aus dem Grund der Fall, weil unser Stalljockey Adrie de Vries damals aus Verletzungsgründen ausgefallen war. Nach dem Derby war er wieder fit und war somit der logische Reiter auf Windstoß in diesem Rennen der Gruppe 1. Der Hengst galt, wie eigentlich immer in seiner Karriere, nicht als der Favorit.

Windstoss siegt unter Adrie de Vries im 55.Preis von Europa, Gr.1
Windstoss siegt unter Adrie de Vries im 55.Preis von Europa, Gr.1 am 24.09.2017 in Köln

Aber er gewann, worüber ich mich sehr gefreut habe. Natürlich wäre es schöner für mich gewesen, wenn ich einen zweiten größeren Treffer gemeinsam mit ihm hätte feiern können, zumal ich dieses Pferd bereits als Jährling geritten habe und sehr möchte. Aber ich war nicht eifersüchtig oder so, es war ja ein Sieg für unseren Stall. Aber gerne geritten hätte ich damals schon. Ein bisschen Wehmut war also dabei. Aber die Freude hat überwogen, das muss ich schon sagen.

Sportlich viel wert

Ganz allgemein betrachtet ist der Preis von Europa ein wichtiges und meist auch sehr interessantes Rennen. Für mich persönlich ist das Rennen in der Vergangenheit emotional sehr wichtig gewesen. Und das gilt sicherlich für viele Beteiligte. Sportlich ist für unsere Grand Prix Pferde diese Prüfung natürlich von großer Bedeutung. Man hat einfach gesagt eine Chance, ein großes Rennen der Gruppe 1 zu gewinnen. Es ist eines der letzten großen Highlights der Saison, deshalb will man als Jockey immer einen aussichtsreichen Ritt haben. Gruppe 1-Rennen wollen wir immer gewinnen, also habe ich auch das Ziel, irgendwann nach dem Preis von Europa zur Siegerehrung zu dürfen. Am besten natürlich schon am kommenden Sonntag. Und das mache ich nicht abhängig von den Startern.

Sisfahan als interessanter Starter

Denn was passiert dieses Jahr? Das kann ich wie angedeutet noch nicht abschätzen, zu dem Zeitpunkt, an dem dieser Text entsteht. Wenn Sisfahan und somit der aktuelle Deutsche Derbysieger läuft und wieder gut abschneidet, wäre das ein gutes Zeichen für den gesamten Jahrgang und für die deutsche Zucht. Vielleicht kommt ja wie frühzeitig angekündigt die Engländerin Alpinista und noch der eine oder andere weitere Gast. Dann ist Spannung garantiert.“

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Christian von der Recke über den Preis von Europa

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Der Preis von Europa wird am kommenden Sonntag in Köln entschieden. Es handelt sich um ein Rennen mit einer besonderen Geschichte. Eine, die nicht allgemein bekannt ist und vielen wohl nicht mehr in Erinnerung, erzählt unser Botschafter Christian von der Recke zu Beginn dieses Blog Posts. Er gibt darüber hinaus seine allgemeine Einschätzung zu dieser Prüfung der Gruppe 1. Wir müssen allerdings als Ergänzung an dieser Stelle anführen, dass die Befragung deutlich vor der finalen Starterangabe erfolgt ist. Sollte also im Text der Name eines Pferdes auftauchen, das sich überhaupt nicht im Starterfeld befindet, erklärt sich dies aufgrund der genannten Tatsache.

Ein vergessener Vorfall aus dem Preis von Europa

„Zu alter Zeit imponierte mir persönlich der Sieg von Kamiros im Preis von Europa am meisten. Das war im Jahr 1987 und der Trainer hieß Harro Remmert. Peter Alafi sagte nach dem Rennen: ich habe gewonnen. Aber Herr Rosenbusch vom Kölner Rennverein legte die Schärpe auf das falsche Pferd, also auf den Gegner von Kamiros. Es handelte sich um den Franzosen Le Glorieux. Das war eine Geschichte, die ich nicht vergesse. Es war ungeheuer eng damals und der eine dachte: außen wurde gewonnen, der andere innen. Wenn man in einer solchen Situation dann doch gewinnt, ist die Freude doppelt so groß. Beim Gegner tut es doppelt so weh, gerade in einem so wichtigen Rennen, das man nicht an jedem Wochenende irgendwo gewinnen kann. Der unvergessene Jockey Alafi hatte das richtige Gespür gehabt. Er war zu Recht sehr verwundert, als er sah, dass die Schärpe des Siegers zuerst seinem Konkurrenten umgelegt worden war.

Gute Pferde bestritten dieses Rennen

Lavirco siegt unter Torsten Mundry im BMW 127. Deutsches Derby
Lavirco siegt unter Torsten Mundry im BMW 127. Deutsches Derby am 07.07.2006 in Hamburg

Ansonsten ist der Preis von Europa ein Rennen, das recht spät im Jahr entschieden wird, aber oft ein gutes Starterfeld anzieht. Es handelt sich um eine interessante Leistungsprüfung zwischen älteren Pferden und Dreijährigen und das hat sich nicht geändert in all den Jahren. Auch wenn die Besetzung vielleicht bei der einen oder anderen Austragung nicht ganz so zu überzeugen wusste. Der Derbysieger Lavirco hatte sich zum Beispiel in den letzten Monaten des Jahres noch einmal entschieden verbessert. Er gewann im September 1998 überlegen. Man sah auch immer mal wieder Top Ausländer, ich erinnere mich aus frühen Jahren an Glint of Gold. Aber es gab noch viele weitere. So manch Starter ging jedenfalls in die Annalen ein.

Es sieht nach einem spannenden Rennen aus

Und dieses Jahr? Das lässt sich schwer prognostizieren. Man wird sehen, ob der Derbysieger Sisfahan aus dem Stall von Henk Grewe wie geplant antritt. Zu einem Duell mit Alter Adler wird es wohl nicht kommen. Beide trafen sich ja bereits in Hamburg. Es heißt, dass die Engländerin Alpinista eventuell startet, aber das ist zu dem Zeitpunkt, an dem ich mich um diesen Blog Artikel kümmere, noch nicht sicher. Ich denke nichtsdestotrotz: Man darf einiges erwarten am Sonntag in Köln. Aber laufen wirklich alle, die auch wollten? Man hört immer mal: läuft der, dann laufe ich mit meinem nicht. Da geht es um mögliche Chancen auf den Sieg.

Zumal eine Woche später in Paris rund um den Arc finanziell lukrativere Alternativen warten, in die ein Pferd mit einer gewissen Klasse ebenso gehen könnte. In einem gut besetzten Preis von Europa ist ein Sieg oder eine Platzierung weit vorne natürlich nicht garantiert. Bei einer besseren Dotierung und unter diesen Umständen kann man das den Leuten auch nicht übel nehmen, wenn sie sich anderweitig orientieren. Das Renommee in Frankreich ist auch nicht zu unterschätzen. Die Trainer und die Besitzer handeln das aus, man wird sehen, wer bei uns in Köln im Preis von Europa läuft. Wie auch immer die Entscheidungen fallen: Es wird ein spannendes Rennen, keine Frage.

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Marco Klein: Preis von Europa – „Einmal wurde der falsche Sieger geehrt“

Marco Klein

1963 hob der Kölner Renn-Verein ein Rennen aus der Taufe, das unverändert der Höhepunkt einer jeden Rennsaison in der Domstadt ist –  der Preis von Europa, ein Gruppe I-Rennen über die Distanz von 2.400 Metern. Es steht in der Tradition des früheren Gladiatorenrennens, das damals über 2.800 Meter führte. Der legendäre Hein Bollow war 1972 mit Opponent der erste Gewinner.

Natürlich hat sich auch RaceBets-Botschafter Marco Klein seine Gedanken über den Preis von Europa gemacht:

„Gerne hätte ich an dieser Stelle etwas zu den potenziellen Startern für den Preis von Europa erzählt, aber leider hatte ich zu diesem frühen Zeitpunkt keinen Einblick in die aktuell noch startberechtigten Pferde, da die Datenbank des Dachverbandes gestört war. Daher müssen wir uns hier auf andere Dinge, wie die Historie, beschränken.

Die Stars gehen in den Arc

Ich selbst hatte bislang noch keinen Starter in dieser Prüfung, die zu den sieben Gruppe I-Rennen in Deutschland gehört, das Jahres-Highlight in Köln und damit eines der Top-Events im hiesigen Rennkalender ist. Früher war die Bedeutung sogar noch größer als heutzutage. Längst macht sich natürlich die Konkurrenz zum Prix de l‘ Arc de Triomphe bemerkbar, der eine Woche später in ParisLongchamp über die Bühne geht. Und wenn es Star-Pferde bei uns gibt, dann laufen sie halt meistens dort. Wie zum Beispiel aktuell Torquator Tasso.

Hein Bollow
Hein Bollow im Portrait

Ältere Rennbahnbesucher haben mir berichtet vom russischen Pferd Anilin, der von 1965 bis 1967 hier dreimal hintereinander zum Zuge kam und den deutschen Pferden keine Chance ließ. Natürlich ist auch der erste Sieger Opponent im Jahr 1963 in Erinnerung geblieben, als der im vergangenen Jahr mit 99 Jahren verstorbene Hein Bollow, eine Legende des deutschen Galopprennsports, den Premieren-Sieger ritt.

Fataler Irrtum

1987 ist etwas Kurioses passiert, da bekam Le Glorieux die Siegerschleife übergestreift, und fast alle dachten, er hätte den Preis von Europa gewonnen. Doch damals hatte in Köln das Pferd an der Außenseite einen minimalen Vorteil, und das war Kamiros mit dem alten Fuchs Peter Alafi. Genau auf der Ziellinie war er vorne. Da musste die Schleife wieder abgemacht und dem wahren Gewinner angelegt werden.

Viele Koryphäen in der Siegerliste

Viele Koryphäen stehen in der Siegerliste, wie Lomitas 1991 oder Monsun 1993 und 1994. 2016 und 2017 schaffte die Stute Nightflower als bislang letztes Pferd das Doppel. Vor drei Jahren, im Jahr 2018, war der Veranstalter wahrlich nicht zu beneiden. Es regnete wie aus Eimern, und der Bodenspezialist Khan stürmte sensationell allen Gegnern davon. Nun freue ich mich auf die nächste Auflage des Europa-Preises, getreu dem Motto des früheren Rennkommentators Manfred Chapman: Der Beste möge gewinnen.“

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